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Montag, 20. September 2021
Ausgabe 7336 | Nr. 263 | 21. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 11

1717 Kommentare | 758158 Aufrufe Kommentar hinzufügen
biene | 17. September 2014 - 12:53

@GT1609:
Das stimmt alles. Und ich denke im Schnitt verdient ein Ingenieur mehr als ein Techniker (wobei der Schnitt nicht unbedingt interessiert, wenn man gut ist hebt man sich eh ab). Natürlich wird nach Angebot und Nachfrage bezahlt. Natürlich gibt es Techniker, die mehr verdienen als Ingenieure, bezweifele ich gar nicht. Es kommt selbstverständlich auf das Know-how und auch Charisma an.

GT1609 | 16. September 2014 - 21:33

Biene, ein Unternehmen honoriert das, was es braucht. In der von mir geleiteten Abteilung (nicht Bauingenieurwesen) ist der bestbezahlteste Mitarbeiter ein Techniker, er bekommt sogar mehr wie ich als Vorgesetzter (1er-Unidiplom - kräht kein Hahn danach).. Eher schlechter bezahlt ist ein sehr intelligenter promovierter Ingenieur, der auch ganz hervorragende Arbeit macht.

Nur: Solche Techniker wie unseren muss man auf dem Markt suchen, während es Wissenschaftler, die dem Wissenschaftszeitarbeitsgesetz zum Opfer gefallen sind und die quasi "Berufsverbot" haben, wie Sand am Meer gibt. Und ich bin als Quereinsteiger an diese spezielle sehr enge Branche gebunden und brauche auch nicht laut schreien, dass ich gerne mehr hätte.

Das Gehalt unterliegt also einfach Angebot und Nachfrage und ist NICHT der Lohn für die Mühen einer vorangegangenen Ausbildung. Wer eine gute Ausbildung und den damit verbundenen Tiefgang dann wirklich nicht nur auf dem Papier stehen hat, sondern umsetzen kann, sollte keine Probleme haben, schnell höhere Gehaltsgruppen zu erreichen.

biene | 14. September 2014 - 16:28

@Oliver:
Wieso sollte dann eigentlich noch jemand einen Master machen (wie ich). Also ich persönlich finde das ist kein Ansporn für Jungingenieure, Ein Master hat (wenn er sich gut vertieft hat) einen deutlicheren Tiefgang in seinem Fach. Sowas sollte "such anfangs" honoriert werden. Alles weitere zeigt sich dann in der Arbeitswelt.

Oliver | 01. September 2014 - 09:33

Gehalt im mittelständischen Ingenieurbüro - Illusion/Realität
Als Geschäftsführer eines mittelständischen Ingenieurbürös darf ich anführen, dass wir einem Berufsanfänger im Bereich Tiefbau (Planung) ein Grundgehalt von 3300 Euro (+ Prämien am Jahresende) anbieten. Hierbei ist für uns nicht von Bedeutung, ob er einen Master, Bachelor oder Diplomabschluss hat. Natürlich entscheiden wir sowohl über die Höhe der Anpassung des Gehaltes nach der Probezeit als auch die Höhe der Jahresprämie nach unserem Ermessen. Ich selbst habe vor ca. 14 Jahren mit 2700 Euro (FH-Diplom) begonnen und war nach 8 Berufsjahren bei 5250 Euro (leitende Funktion mit Personal- und Budgetverantwortung!) angekommen.

Die Illusion, mit einer 40 Stundenwoche erfolgreich zu sein und kernige Gehaltsforderungen zu stellen, halte ich außerhalb des öffentlichen Dienstes für fehlgeleitet. Ebenso wird jedem die Berufsrealität zeigen, dass Titel noch keine Gehaltshöhe begründen, da sich Qualität anders zeigt und dann auch durchsetzt. Wir haben Techniker im Hause, die locker Ingenieuren den Rang ablaufen und Großprojekte leiten. Aber auch Master, die über die Bauzeichnertätigkeit und Mengenermittlung nicht hinauskommen. Die Vergütung entwickelt sich dann natürlich entsprechend.

KingKong | 19. August 2014 - 20:38

@Diplomand:
Deine Vorstellungen liegen erst einmal in einem realistischen Bereich für einen Absolventen. Aufgrund deiner Qualifikationen (Ausland ist mittlerweile sehr gerne gesehen) und einem Praktikum kannst du jedoch noch eine Schippe rauf legen. Bevor du jedoch eine Zahl in den Verhandlungen in den Raum stellst, oder dazu gedrungen wirst, kannst du auch deinen potenziellen Arbeitgeber noch 5 Minuten auf die Folter spannen und deine Qualitäten - die sich das Unternehmen einkauft - unter die Nase reiben.

Das Schlagwort heißt "zu Hause ordentlich üben", sodass du dich auch auf ändernde Umstände einrichten kannst. Setze dir SELBER eine Ober- und eine Untergrenze. Des weiteren schreibst du, du bewirbst dich in Bayern. Bayern steht nicht nur mit den Lebenshaltungskosten an der Spitze des Bundesdurchschnitts sondern auch bei den Gehältern. Somit kannst du auch gerne bei 45k einsteigen. Runter geht es immer. Kleiner Tip noch: erkundige dich noch nach Vermögenswirksamen Leistungen, ein Blick auf den Fuhrpark des Unternehmens hilft manchmal schon. Also viel Erfolg!

biene | 12. August 2014 - 20:19

@Horschti:
Ich zitiere keinen TV-V. So gut ist der nun auch wieder nicht! Bei RWE etc. gibt's deutlich mehr.

Hornisse | 11. August 2014 - 14:59

Zitat Biene:
"Ich hab auch eine Quelle, da steht Ver-/Entsorgung 4100 € Brutto wenn ich es richtig im Kopf habe. Folgendes soll damit bezweckt werden: Dass sich die Leute mal trauen das einzufordern, was ihnen vielleicht zusteht? Und selbstbewusster in eine Verhandlung gehen - auch mit dem Risiko den Job dann eben nicht zu bekommen und es woanders zu probieren. Das wäre doch schonmal was oder?"

Das ist Naivität in Reinkultur. Preise für Dienstleistungen (deine Arbeitskraft) und Güter werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt und nicht durch frommes Wunschdenken. Der Nachfrage steht nunmal ein grosses Angebot an Bauingenieuren gegenüber. Daher die niedrigen Preise (Gehälter). Wenn ein Absolvent versucht über einen längeren Zeitraum unrealistische Gehälter durchzusetzten, dann wird er/sie keinen Job bekommen. Nach 12 Monaten Arbeitslosigkeit nach dem Abschluss, kann unser Idealist gleich eine neue Karriere einschlagen - einen Job gibt es dann nicht mehr. Dafür steht nämlich bereits der nächste Absolventenjahrgang auf dem Markt (mit frischerem Wissen als unser nunmehr etwas abgestandener Betonkopf). Und damit diese Situation so bleibt, dafür hat der liebe Gott den "Fachkräftemangel" erfunden.

Hornisse | 11. August 2014 - 14:44

@Horschti:
"Hier widersprichst du dir ein bisschen selbst. Einerseits werden im Ausland bessere Gehälter gezahlt, andererseits ist im Ausland die Billiglohnkonkurrenz."

Der Widerspruch ist nur scheinbar. Denn es gibt zwar in einigen Ländern mehr Geld, allerdings sind die jeweiligen Randbedingungen ebenfalls ins Auge zu fassen. Wenn ich z.B. in New York als Statiker $ 110k erziele, dann sind das in etwa € 80k und damit ca. €30k über dem in deutschen Grossstädten erzielbaren Gehältern. Wenn man aber dauerhaft in New York leben möchte (bis zur Rente), dann ist dieses Gehalt auch nicht gerade üppig. Wenn man es aber z.B. (nur) temporär in Betracht zieht, nicht krank wird und sein Geld z.B. in Deutschland anlegt, dann schneidet man besser ab als in Deutschland zu arbeiten. Das gleiche gilt z.B. auch für Bauingenieure auf den Baustellen und Planungsbüros in Middle East.

Die Gehälter sind nicht zuletzt so gering, weil eben viele Grossprojekte nicht mehr nur in Westeuropa & Nordamerika geplant werden, sondern sehr grosse Teile der Planungsarbeiten in Billiglohnländer ausgelagert wurden und werden. Das kannst du glauben, oder es bleiben lassen. Ach ja, den Eurocode gibt es auch auf Englisch, die nordamerikanischen Standards sowieso, und glaube mir, in anderen Ländern gibt es auch Ingenieure, die ihr Fachgebiet verstehen. Und wenn in zunehmendem Masse internationale Grossprojekte nicht mehr durch Ingenieure aus Europa oder Nordamerika geplant werden können (da "zu teuer"), dann wird der verbleibende Projektkuchen für diese eben kleiner/regional beschränkter - der Wettbewerb um die paar übrig bleibenden Brotkrümel verschärft sich und die Preise fallen.

Horschti | 11. August 2014 - 09:51

@Hornisse:
"Jetzt meinen so schlaue Leute hier wahrscheinlich, dass der globale Arbeitsmarkt für Ingenieure in D uninteressant sei, man sei ja schliesslich in D beschäftigt - Irrtum. Ihr konkurriert in immer stärkerem Masse (ausser beim ländlichen Einfamilienhausbau) mit Ingenieuren aus aller Welt. Sei es, weil diese als europäische Arbeitsnomaden von Land zu Land ziehen, oder weil Grossaufträge gleich komplett in z.B. Indien projektiert werden."

Hier widersprichst du dir ein bisschen selbst. Einerseits werden im Ausland bessere Gehälter gezahlt, andererseits ist im Ausland die Billiglohnkonkurrenz.

"Die meisten Bauingenieure bieten eben nur eine Dienstleistung an, die erstens so billig wie möglich zu sein hat und auf planerischer Ebene genausogut in Indien oder einem beliebigen Billiglohnland in Asien erbracht werden kann."

Das würde ich nicht so stehen lassen. 1. Möchte der deutsche Prüfstatiker eine deutsche Statik haben. 2. Hat jedes Land seine eigenen Normen, wo es das eine oder andere zu beachten gibt. Ich würde z.B. davon ausgehen, dass ein malaysischer Ingenieur die Schneelast berücksichtigt, wenn er ein Haus in Oberbayern plant. Eine Auslagerung wird nur funktionieren, wenn ein deutsches Unternehmen eine Niederlassung im Billiglohnland eröffnet und dorthin die einfachen Arbeiten auslagert. Damit sind aber auch Investitionen und Fixkosten verbunden, sodass sich das erst ab einer bestimmten Größe lohnt.

@biene:
Hör endlich auf immer den TV-V hier zu zitieren. Von den 400 Stellenanzeigen hier sind vielleicht 10, eher weniger, die in den TV-V fallen. Und davon sind 3/4 für Bachelor/FH-Absolventen.

Diplomand | 08. August 2014 - 20:03

Um mal wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen (und nicht nur sinnlose Dispute auszutragen): Ich werde jetzt in den nächsten Wochen mit meinem Bauingenieurstudium (Vertiefung konstr. Ingenieurbau) fertig. Glücklicherweise - wie ich finde - bekomme ich ein Dipl.-Ing. (FH) als akademischen Grad. Nach Abschluss meiner Diplomarbeit werde ich insgesamt 10 Semester studiert haben. Neben dem Studium habe ich 3 Monate in einem mittelständigen Baubetrieb gearbeitet (als Bauleitergehilfe) und ein 4-monatiges Auslandspraktikum in Indien absolviert.

Ich werde mich, für die Bauleitung, bei mittelständigen und evtl. größeren Baufirmen im Großraum München bewerben. Meine Gehaltsvorstellung liegen (ohne Auto etc.) bei 40.000 € im Jahr als "Jung-Bauingenieur". Sind diese Vorstellungen eurer Meinung nach, zu hoch, zu niedrig oder gerechtfertigt?

Es wäre schön, wenn auf diese Frage eine Antwort kommt von Ingenieuren in der Branche und vor allem die in diesem Raum arbeiten. Es bringt mir nichts wieder 20 Posts von "kompetenten" Fachingenieuren zu lesen die darüber schwadronieren, wie schön es im Ausland ist.

Patrick | 08. August 2014 - 11:28

@PM:
Ich arbeite auch nicht mehr in Deutschland, bin jedoch bestens vernetzt und verfolge Pressemitteilungen, Unternehmensergebnisse etc. Das "worldwideweb" macht es möglich.

Hornisse | 08. August 2014 - 10:31

"Was sind denn die Aussagen von Hornisse zum deutschen Arbeitsmarkt wert, wenn er nach eigener Aussage selbst seit mehreren Jahren nicht mehr in Deutschland arbeitet?"

Das nennt man Freunde haben, die in Deutschland als Bauingenieure arbeiten (müssen). Und wenn man, so wie ich, seit Jahren in mehreren Ländern gearbeitet hat, dann bekommt man vor allem einen guten Ueberblick über die global erzielbaren Gehälter und obendrein über die Geälter der Landsleute, die ebenfalls im Ausland arbeiten, nachdem sie wegen der miesen Bezahlung aus D ausgewandert sind. Nur ganz wenige Leute verlassen aus purer Neugierde die Heimaterde um im Ausland einen neuen Anlauf zu nehmen, wenn die Bezahlung in D so grandios wäre wie hier von einigen kolportiert. Das das nicht so ist, sieht man an der Masse deutscher Bauingenieure im Ausland.

Jetzt meinen so schlaue Leute hier wahrscheinlich, dass der globale Arbeitsmarkt für Ingenieure in D uninteressant sei, man sei ja schliesslich in D beschäftigt - Irrtum. Ihr konkurriert in immer stärkerem Masse (ausser beim ländlichen Einfamilienhausbau) mit Ingenieuren aus aller Welt. Sei es, weil diese als europäische Arbeitsnomaden von Land zu Land ziehen, oder weil Grossaufträge gleich komplett in z.B. Indien projektiert werden.

Die meisten Bauingenieure bieten eben nur eine Dienstleistung an, die erstens so billig wie möglich zu sein hat und auf planerischer Ebene genausogut in Indien oder einem beliebigen Billiglohnland in Asien erbracht werden kann. Zur Fachkräftemangelpropaganda gab es hier ja schon einen guten Link und man kann vor diesem Hintergrund nur mutmassen, was hinter den hier gesungenen Lobeshymnen auf die angeblich erzielbaren Gehälter zu halten ist.

PM | 07. August 2014 - 18:10

Was sind denn die Aussagen von Hornisse zum deutschen Arbeitsmarkt wert, wenn er nach eigener Aussage selbst seit mehreren Jahren nicht mehr in Deutschland arbeitet?

biene | 06. August 2014 - 20:34

@Hornisse:
Du glaubst doch nicht, dass ich auf das noch eingehe! Wie ein Vorposter sagte: Tarifgehalt ist ca. 3700 Brutto für einen Master. Ich hab auch eine Quelle, da steht Ver-/Entsorgung 4100 € Brutto wenn ich es richtig im Kopf habe. Folgendes soll damit bezweckt werden: Dass sich die Leute mal trauen das einzufordern, was ihnen vielleicht zusteht? Und selbstbewusster in eine Verhandlung gehen - auch mit dem Risiko den Job dann eben nicht zu bekommen und es woanders zu probieren. Das wäre doch schonmal was oder?

Nussknacker | 05. August 2014 - 23:08

@max:
Ich kann nur für die neuen Bundesländer sprechen, da ist dein Gehalt überdurchschnittlich gut. Die Mieten sind jedoch sicherlich auch noch ein Stück geringer, als in Bremen. Wenn dir der Job und das Team Spaß macht, gibt es keinen Grund sich zu beschweren. Wer als Tragwerksplaner sein Geld verdienen möchte und da arbeitet, wo der Großteil der Tragwerksplaner arbeitet, nämlich in einem kleinen bis mittleren Büro, der sollte sich mit genau diesem Gehalt anfreunden. Wer 13 x 4000 in diesem Segment im 1. Jahr verdienen will, wird sicherlich noch eine Weile arbeitslos sein. Keine Ahnung was hier einige damit bezwecken wollen, in dem sie utopische Gehälter posten. Die Personen, die sich hier wirklich informiern wollen, wird damit nicht geholfen.

Mein Tipp: Fragt Personen die Ihr kennt oder auch mal euren Prof. des Vertrauens. Mir hat deswegen noch nie jemand den Kopf abgerissen.

Mücke | 05. August 2014 - 20:22

Dazu muss man fairer Weise erwähnen, das E11 in der letzten Erfahrungsstufe und in der Kommunalverwaltung aktuell (Tariftabelle 2014) 4617,86 € pro Monat bedeutet. Dazu kommt noch die Jahressonderzahlung in Höhe von derzeit 3694,29 €. Diese Beträge sind garantiert! Zudem erfolgt alle 1-2 Jahre eine Tariferhöhung und es gibt die Möglichkeit eine höhere Entgeltstufe zu erreichen. Gegebenfalls werden auch Leistungsprämien gezahlt.

max | 05. August 2014 - 12:45

@Hornisse:
Mein kumpel ist auch Master und der ist im öffentlichen Dienst und bekommt als Master da E11, dass sind zur Zeit 3268,78 €, kannst du gern nachlesen. Und ich bekomme ja auch nicht mehr 3000 €, sondern wie ich auch geschrieben habe etwas mehr! Und die 43000 € / Jahr. Ich bin kein Bauleiter, also arbeite ich auch nur etwas mehr als 40 Stunden - und habe jeden Tag um 16.30 Feierabend, was ich als Ingenieur gut finde!

Hornisse | 05. August 2014 - 11:46

@Biene aka kriss aka 100 andere Nicks

"@Hornisse: Bitte spar dir deine dummen Kommentare hier im Forum. Das Forum soll eine Moeglichkeit geben sich ueber das Gehalt eines Bauingenieurs zu informieren"

Eben, man soll sich über real erzielbare Gehälter austauschen und nicht über wilde Phantasien wie "es müssen zum Einstieg als Master mindestens 52k sein". Wenn man keine Erfahrung hat, dann sollte man sich bei seinen Gehaltspostings etwas zurückhalten und es gebietet der Anstand sich dabei nicht obendrein noch feige hinter 100 Nicks zu verstecken. Und Verweise auf Tarifgehälter sind so nützlich und hilfreich wie einen Aschenbecher bei nem Motorrad zu installieren. Tarifgehälter werden von einem äusserst kleinen Anteil der Firmen im Baubereich gezahlt und dieser Anteil schwindet täglich - siehe aktuelle Probleme bei Bilfinger.

Aber was solls @Biene, solange Du weder den Drive hast einen Master in Regelstudienzeit durchzuziehen noch über das nötige Mindestmass an Aufrichtigkeit verfügst (siehe feiges Verstecken hinter 100 Nicks), wird Dich sowieso niemand zum Tarifgehalt beschäftigen. Da gibt es genügend andere Kandidaten, die eben diese Qualitäten mitbringen.

kriss | 05. August 2014 - 05:57

@Hornisse:
Wer hat denn hier nach deiner Meinung gefragt? Tatsache ist das fuer einen Master im Bauingenieurwesen das Tarifgehalt schon bei 3.659,00 Euro liegt. Ein konstruktiver Ingenieur bekommt nach dem B.Sc. ca um die 2900 bis 3100 in Bremen und das kann ich aus zuverlaessiger Quelle sagen! Wenn max mit den 3.000 zufrieden ist ist doch alles in Butter :)

@Hornisse: Bitte spar dir deine dummen Kommentare hier im Forum. Das Forum soll eine Moeglichkeit geben sich ueber das Gehalt eines Bauingenieurs zu informieren. Das ist und war der einziege Grund fuer diesen Post hier.

Hornisse | 03. August 2014 - 20:10

Ich finde, dass @Biene hier mal etwas ehrlicher agieren sollte. Erstens ist es unter aller Sau unter mehreren unterschiedlichen Nicks zu posten. Das zeugt von massiver Feigheit. Zweitens sind Bullshitpostings wie "....€ 3.000 sind für nen Masterabschluss viel zu wenig, hier mal ein Interview zu generellen Situationen beim Verhandeln von Ingenieursgehältern.... " so dermassen arm, dass man sich nicht mehr fragen muss, warum @biene schon seit über 3 Jahren an ihrem/seinem Master rumdoktert (bisher immernoch ohne Abschluss.....zielstrebige Person, die weiss was sie will unsere @biene....da klappts bestimmt mit € 52.000 € zum Berufseinstieg).

Das Niveau dieses Forums wird durch Leute mit Mehrfachnicks, wie @biene, die nur wirklichkeitsfremden Sondermüll posten nicht besser.

max | 01. August 2014 - 21:44

@abcd:
ja das kann schon sein - mit dem über den Tisch ziehen lassen. Ich bin wohl eher so der richtige Statiker, da hatte ich auch in jedem fach 1.0 und in mathe usw auch. na ja ich komme ja auf um die 43000 € /Jahr. Im öffentlichen dienst bekommt man nicht mehr. Ich arbeite um die 42 stunden, also nicht so viel wie meine anderen Kommilitonen. ich glaube auch in bremen ist die lage nicht so gut, habe ich das gefühl.

abcd | 31. Juli 2014 - 16:10

@Max:
Um mal eine Zahl in den raum zu werfen: 52 000 Brutto (13 x 4000). Das wäre bei deiner Quali eher angemessen. So macht man die Preise kaputt für Mitbewerber!!!! Aus meiner Sicht sehr schlecht verkauft! Folgenden Artikel möchte ich allen (besonders Max) ans Herz legen:

staufenbiel.de/ingenieure/gehalt/gehalt-von-ingenieuren-interview-mit-claudia-kimich.html

Bei 3000 Brutto als Master hast du dich aus meiner Sicht ganz schön über den Tisch ziehen lassen. Kenne auch einige TWP aus meinem Studium, die konnten fast alle leider nicht gut verhandeln bzw. sich präsentieren (Vermutlich, ich war nicht selbst dabei im Gespräch...meine Einschätzung wie sie im Studium aufgetreten sind). Es gibt aber auch andere Bereiche wie Projektmanagement, Wasser, Verkehrstechnik, Ver- und Entsorgung etc. Da sieht es besser aus. Als Statiker ist man auch gefragter Spezialist in der Raumfahrtbranche wenn man die richtigen Kenntnisse mitbringt.

GT3107 | 31. Juli 2014 - 16:08

@Max:
Das Gehalt ist lächerlich für einen Master mit Note 1,9! Mehr ist dazu von meiner Seite aus nicht zu sagen. Ich hätte das Angebot vermutlich nur dann angenommen, wenn wirklich nichts anderes reinkommt.

GST | 30. Juli 2014 - 17:05

@kriss:
Wenn du dich als Master fuer 3.000 Brutto verkaufst, dann bist du wirklich schlecht im Verhandeln oder hast vorher keine nennenswerte Berufserfahrung gesammelt. Im Verhandeln bin ich ganz gut, ich bin in der tragwerksplanung :) also meine kommilitonen bekommen nicht viel mehr. Ja leider, habe ich selten im studium nebenbei gearbeitet, also wenig Erfahrung.

Der eine ist Beamter, der bekommt noch nicht mal Urlaubsgeld usw. Die im öffentlichen Dienst bekommen sehr wenig, habe ich das Gefühl. Firmenwagen brauch ich nicht komme so gut wie nie raus. Ich arbeite immer so um die 42 Stunden. Ist ein super Team, die anderen haben oft nicht so eine gute mannschaft. Ich habe den master nur gemacht, weil ich lust dazu hatte :) studium macht spaß!

kriss | 30. Juli 2014 - 05:30

@max:
Unglaublich. Wenn du dich als Master fuer 3.000 Brutto verkaufst dann bist du wirklich schlecht im Verhandeln oder hast vorher keine nennenswerte Berufserfahrung gesammelt. Das Weihnachtsgeld von 2.000,- brutto bei guter Leistung finde ich total schwachsinnig. Wer entscheidet den ob du gute Leistung bringst? Hoffe das du nicht bei einen der Bekannten wie STB, Bellmer oder sonst wo arbeitest. Ich als B.Sc. bekomme nach Tarif bezahlt (3.400.-) und habe nen Firmenwagen, Weihnachtsgeld und 6 Wochen Urlaub.

Natuerlich werden die Ueberstunden nicht bezahlt wobei ich kein Problem hab mal nen Tag laenger zu bleiben. Vielleicht ist es auch dein erster Job und du bist Zufrieden mit dem was du bekommst. Haetten die Mir die Zahl auf den Tisch geknallt haette ich mich freundlich fuers Gespraech bedankt und waere gegangen. Aber solange du mit der Sitauation Zufrieden bist ist doch alles ok.

Heinz | 29. Juli 2014 - 20:57

@Christian:
So einen Schwachsinn von 5 jahregehältern habe ich noch nie gehört und ist völlig falsch. Im Durchschnitt verdienen die personalvermittler 2 bis 3 monatsgehälter. Und das die Bauingenieure dadurch ausgebeutet werden stimmt auch nicht, da man bei einer vermittlung sein gehalt mit dem späteren Arbeitgeber verhandelt und nicht mit dem vermittler.

Tiefbauer | 29. Juli 2014 - 14:40

Ich komm ganz gut klar: Bauleitung Tiefbau im Raum NRW, Einstiegsgehalt Master: A VI
nach einem halben Jahr: A VII, plus Mehrarbeitszulagen, Weihnachts- und Urlaubsgeld und Firmenwagen. Wochenarbeitszeit: 50-60 Std.

Bettina | 29. Juli 2014 - 11:08

@Christian:
Personalberater verlängern den Einstellungsprozess und führen dazu dass Fehlzeiten im Lebenslauf und bei den Sozialversicherungen auftreten. Für den Begriff passgenau habe ich ein aktuelles Beispiel:
Vielen Dank für Ihre Bewerbung und das gezeigte Interesse an die von uns ausgeschriebene Position. Leider entsprechen Ihre Daten nicht in allen Bereichen dem Anforderungsprofil unseres Auftraggebers, so daß wir Ihnen in diesem Fall leider eine Absage erteilen müssen. Diese Entscheidung stellt in keiner Weise eine Beurteilung Ihrer Qualifikation dar. Wir werden uns aber bei Eingang eines Suchauftrages mit Ihrem Profil entsprechenden Daten wieder mit Ihnen in Verbindung setzen. Dazu erfassen wir Sie unter Einhaltung der Datenschutzbestimmungen in unserer eigenen Datenbank und können Sie dadurch jederzeit wieder ansprechen. Sollten Sie hiermit nicht einverstanden sein, schicken Sie uns diese E-Mail bitte einfach zurück. Für heute verbleiben wir
mit freundlichen Grüßen.

Ein Studium an der TU Stuttgart für Bauingenieurwesen mit der Gesamtnote Gut (1,7) reicht dieser Personengruppe nicht um wenigstens auf Probe zu arbeiten. Und überhaupt wann hat ER für mich eine Arbeit bei der ich auch Arbeiten kann!!

hel | 28. Juli 2014 - 20:20

@Christian:
Ich halte die Zahlen bezüglich der Personalberater zwar für übertrieben, aber ich halte diesen Berufsstand für komplett überflüssig! Was soll das? Da gibt es Firmen die haben keine Zeit sich mit Personalbeschaffung zu befassen! Hallo? Ist das noch seriöse Entwicklung des eigenen Geschäftes? Personalvermittler filtern grundsätzlich nach anderen Kriterien als berufserfahrene Ingenieure. Das liegt in der Natur der Sache.

Ein Personalvermittler prüft vor allem Stromlinienförmigkeit, Smaltalk, Auftreten, Erscheinung und dergleichen. Ein berufserfahrener Ingenieur sicher eher Konsistenz der Aussagen, Plausibilität der Aussagen, Kenntnis der Materie, technisch-wirtschaftliches Denken und dergleichen. Deshalb müsste unsere oberste Pflicht sein, alle Stellenanzeigen von Personalberatern zu ignorieren. Je mehr diese sich ausbreiten, umso schlimmer geht es der deutschen Wirtschaft im Zusammenhang mit Ingenieuren.

max | 28. Juli 2014 - 17:30

Master, 1. Jahr 3000 € Brutto, 2. Jahr 3200 €. Ich bekomme Urlaubsgeld 2000 € Brutto bei guter Leistung (nur bei guter Leistung), also mal 1-2 Stunden in der Woche mehr arbeiten. 2000 € Brutto Weihnachtsgeld, bei guter Auftragslage. Überstunden gibt es leider nicht, also werden nicht bezahlt! Sind aber ca 8-10 Stunden/Monat.

Konstruktiver Bauingenieur, Hochschule Bremen, Abschluss (Note 1.9) in 12 Semestern gemacht. Im 3. Jahr soll ich um die 3400 € bekommen. Ich arbeite ca. 40-42 Stunden/Woche, Tragwerksplanung, Arbeit macht richtig Spaß! Gutes Team, da reicht das Geld aus!

BauingAbs | 28. Juli 2014 - 13:27

Ich habe eine Frage in die Runde. Und zwar habe ich vor 2 Wochen meinen Bachelorabschluss als Bauingenieur mit der Studienrichtung Konstruktiver Ingenieurbau an einer renommierten technischen Hochschule in NRW abgeschlossen und möchte mich nun bei Hochtief bewerben. Allerdings bin ich mir bei der Vergütungsangabe unsicher. Habe keinerlei Praxiserfahrung. Der Einsatzort ist ebenfalls NRW. Ich bin 24 Jahre alt, ledig und habe keine Kinder. Wie wärs mit 40.000 Euro Brutto als Statiker? Danke im Voraus.

Patrick | 28. Juli 2014 - 11:12

@Christian:
Sie schreiben: "Laut VDI 2013 gab es 1979 in Westdeutschland noch 2,5 Millionen Ingenieure 2013 waren es nur noch knapp 200.000."

Darauf hoffe ich schon seit geraumer Zeit, leider steigen die Studierendenzahlen im Bauingenieurwesen drastisch an. Dank der Propaganda vom VDI und dem Verband Deutscher Bauindustrie. Vor allem die Kampagne "schaffen was bleibt" bringt mich zur Weißglut. Auf das die nächsten ahnungslosen Absolventenjahrgänge für lächerliche Gehälter auf den Baustellen dieser Republik verbrannt werden!

Christian | 27. Juli 2014 - 17:13

Für Bauingenieure ist immer noch die HOAI 2013 für unser Gehalt Grundlage, die durch die ganzen Personalvermittler umgangen wird. Sie sind es die von der HOAI ungefähr bis zu 80 % einbehalten und wir müssen dann für 20 % arbeiten. Ein Personalberater bekommt für die Vermittlung im Durchschnitt 5 Jahresgehälter. Die Ausdrücke passgenau sind für einen der 20 Jahre Berufserfahrung hat, eine sehr teure Beleidigung. Personalberater sind wie Parasiten und saugen uns Ingenieure aus, bis es keine mehr gibt. Laut VDI 2013 gab es 1979 in Westdeutschland noch 2,5 Millionen Ingenieure 2013 waren es nur noch knapp 200.000.

Frank | 17. Juli 2014 - 08:51

Bauleiter in München ist auch die bestbezahlte Einstiegsoption. Regel sind da auch 60-70 h 7 die Woche.

Heinz | 16. Juli 2014 - 20:47

Man sollte bei "Nachwuchsbaul" aber auch beachten das er in München arbeitet, da ist es nicht zu viel. Er verdient netto evtl. 300 EUR mehr als einer in Sachsen oä. Am ende des Monats bleibt aber nicht mehr!

Ingi | 15. Juli 2014 - 23:45

@Nachwuchsbaul:
Wie viele Stunden die Woche? Dein Gehalt beträgt ja ca. 52-55.000 Brutto ohne Firmenwagen im Jahr und das als Bachelor nach 2 Jahren. Da sieht man mal wieder dass hier einige den schwarzen Peter an die Wand malen. Hab hoffentlich bald meinen Master und eine Berufsausbildung und Zusatzausbildung. Versuche mit 52.000 einzusteigen.

Nachwuchsbaul | 11. Juli 2014 - 17:30

Servus, hier mal mein Gehalt. Bitte um Einschätzung:

Alter: 27 Jahre
Großes Bauunternehmen
Projekt: ca. 20 Millionen Bauvolumen, München
Tätigkeit: Bauleitung / Nachwuchsbauleiter
2 Jahre Berufserfahrung, Keine Berufsausbildung
Bachelor Studium FH München
Mitarbeiter auf der Baustelle: 1 Bauleiter + Vorarbeiter.
Gehalt: 3.930 Brutto (Tarif AI + Zulagen) + 0,55 Weihnachtsgeld + Urlaubsgeld + Firmenwagen, Anfangsgehalt war AV nach 1 1/2 Jahren AI
Urlaub: 30 Tage

Alexander | 08. Juli 2014 - 11:05

Ich habe 2013 in München an einer Podiumsdiskussion, in der es hauptsächlich um das Gehalt der Absolventen ging, teilgenommen. Es standen Vertreter aller großen Baukonzerne, einiger mittelständischer Unternehmen aus dem süddeutschen Raum sowie verschiedener Ingenieurbüros (> 50 Mitarbeiter) Rede und Antwort. Bei den Gehältern haben Alle angegeben, folgende tariflich geforderten Gehälter zu bezahlen:
http://www.vhk-ev.de/Tarifgehalt-Bau2013.pdf

Ein Baukonzern unterscheidet im Gegensatz zu den meisten Anderen zwischen Uni und FH. Warum man einem Uni-Bachelor mit 6 Semstern Studium mehr bezahlt als einem FH-Bachelor mit 7 Semstern Studium, war auch für den Firmenvertreter auf Nachfrage nicht nachvollziehbar.

Ich und auch einige meiner ehemaligen Kommilitonen wurden nicht in der Gruppe A V: 3.292,00 € (Bachelor oder Techniker mit Berufserfahrung) eingestellt, sondern in der Gruppe A IV: 2.939,00 € (Techniker oder Bauzeichner mit umfassender Erfahrung). Ich hatte damals (vor nicht ganz einem Jahr) 5 Vorstellungsgespräche und am Ende vier Arbeitsverträge vorliegen. Großartig über das Gehalt zu verhandeln, war bei keinem Arbeitgeber möglich. Die Aussage war überall ähnlich: "Absolventen ohne nennenswerte Berufserfahrung erhalten bei uns - egal in welchem Bereich - grundsätzlich dasselbe Einstiegsgehalt. Die Gehälter lagen im Bereich von 2700 - 3300 €/Monat, mit Weihnachts- und Urlaubsgeld 35.000 - 42.000 €/Jahr.

Ich erhalte 2.939,00 € (Gruppe A IV) und eine außertarifliche Zulage sodass ich auf 40.000 € im ersten Jahr komme. Es wäre also mehr möglich gewesen. Dafür gehe ich heute zu Fuß zur Arbeit und verbringe dort in einer sehr angenehmen Umgebung selten mehr als 40 h/Woche. Nach den ersten 12 Monaten wird das Gehalt jährlich neu und individuell verhandelt.

Mich hat es besonders gefreut, dass nahezu alle meiner damaligen Kommilitonen sofort in der Arbeitswelt Fuß gefasst haben und niemand große Kompromisse - was Einsatzgebiet- und Ort angehen - eingehen mussten.

Dem Bedarf von 4500 Neueinstellungen pro Jahr stehen aber jetzt schon über 6000 Absolventen gegenüber. Wie sich der Arbeitsmarkt für Absolventen entwickeln wird, wird sicherlich interessant.

Gruß, Alexander

HOR | 06. Juli 2014 - 10:29

Ich kann mich GO nur anschließen, es kommt darauf an was ihr könnt und wie motiviert ihr seid. Ich selbst habe Anfang 2008 ein Traineeprogramm bei einem großen Konzern begonnen. Gehalt ca. 35 T€ bei 60 Stunden in der Woche, wenn es die Baustelle erfordert Nacht- und Wochenendarbeit. Der Nutzen des Traineeprogramms und die Erfahrungen in einem großen Konzern sind unbezahlbar. Das kann ich jedem Berufseinsteiger nur empfehlen.

Hier werdet ihr technisch, kaufmännisch und auch psychologisch fit gemacht. Mittlerweile bin ich Oberbauleiter im Mittelstand ( Gehalt 60 T€) und stelle selbst junge Ingenieure ein. Ich mache keinen Unterschied zwischen Master und Bachelor. Wie Tom schon gesagt hat, was ihr als Bauleiter können müsst, lernt ihr nicht auf der Uni oder FH. Ich kann euch eher mehr bezahlen, wenn ihr eine Ausbildung als Maurer, Straßen- oder Tiefbauer habt. Dann weiß ich wenigstens, dass ihr wisst wovon ihr redet. Was ihr auch berücksichtigen müsst, ist das Geschäftsauto, dass fast alle Bauleiter zur Privatnutzung bekommen. Ich selbst habe seit meinem ersten Arbeitstag kein privates Auto mehr.

Dann schaut euch auch mal die Definitionen der Gehaltsgruppen an. Schwerpunkt nicht auf Worten wie "Studium" sondern auf Definitionen wie "selbstständig", "eigenverantwortlich" und das in Verbindung mit "teilweisen" und "weitgehend". Da werdet ihr schnell merken, dass euch nicht mehr als A5 zusteht. Wenn ich oder eine Kollege euch öfter als einmal in der Woche technisch oder kaufmännisch unterstützen muss, dann ist das halt nicht "weitgehend selbstständigt" (A6). Und im ersten Jahr werdet ihr täglich Hilfe benötigen. Wer aber schnell lernt, Einsatz zeigt und Verantwortung übernimmt, der wird sich schnell von Masse abheben und dann mehr verdienen.

Go | 26. Juni 2014 - 21:58

Wer gut ist, wird auch angemessen bezahlt werden. Kein Arbeitgeber wird es sich leisten können, gute Leute aufgrund Unterbezahlung ziehen zu lassen. Ich für meinen Teil bin ebenfalls 5 Jahre durch den Mist gewandert, bis ich genügend Erfahrung hatte, um wirklich eigenverantwortlich große Objekte abzuwickeln. Und wenn du dann auch noch durch geschickten Einkauf und technische Sonderlösungen aus einer Graupe ein Juwel machst, wirst du entsprechend entlohnt. Dann kommt man auch in Regionen, die hier noch niemand beschrieben hat, jedoch im sechsstelligen Bereich liegen. Aber wie so oft gilt hier:"Wer Angst vor Verantwortung hat und nicht gewillt ist, das BV von Grund auf umzukrempeln, und nur nach der Kalkulation arbeitet, gehört sicherlich nicht zu den Gewinnern!". Leaders and Followers... Wozu du gehörst, entscheidest du allein selbst.

Menko | 26. Mai 2014 - 16:53

Wir hatten letztes jahr ein berufsorientierungsseminar bei uns an der uni. Da kam halt jede woche eine andere person aus den verschiedenen zweigen des bauingenieurwesens. Einmal jemand Hohes von einem großen Baukonzern(Straßenbau usw.), ich denke ihr wisst welchen ich meine. bei der frage zu den einstiegsgehältern als bauleiter hat er nur geschmunzelt und nichts dazu gesagt, aber er meinte, dass die firma am anfang keinen unterschied zwischen bachelor und master macht.

Fazit: Dort sind die Einstiegsgehälter bei Bachelor und Master gleich. Ich weiß nicht, ob er es einfach nur so gesagt hatte. Aber vorstellen kann ich mir es schon.

Stefan-01 | 21. Mai 2014 - 23:33

@Barkas:
Grundsätzlich sollte es folgendermaßen sein:
Master = Tarifstufe A6
Bachelor = Tarifstufe A5

Bei uns in der Firma (Tiefbau und Straßenbau) werden die Einstiegsgehälter auch danach bemessen. Meiner Meinung nach lohnt der Master für die Bauleitung trotzdem nicht. Man steigt als Bachelor mind. 2 Jahre früher ein und hat den neu einsteigenden Masterabsolvent dann gehaltstechnisch schon überholt. Der einzige Vorteil am Master ist, dass es auf der Visitenkarte nicht so lumpig aussieht. Außerdem wird man als Master nicht jeden Tag von den Diplomern mit "haste deine Rosen vergessen?" oder "heute keine Rose?" oder "Hallo Bengel(B.Eng.)" begrüßt. Kann die dummen Bachelorsprüche echt nicht mehr hören.

Alex | 21. Mai 2014 - 17:15

@Barkas:
1) Hast du dann wenigstens später bessere Aufstiegschancen bzw. hat man dir denn was in diese richtung gesagt? >> Ja also ich bin jetzt 2,5 Jahre da. Ich soll nach 4 Jahren A6 bekommen.

3) Willst du für immer Bauleiter bleiben oder ist das nur für den Anfang um praktische Baustellenerfahrung zu sammeln? >> Also das kann ich nicht so genau sagen. Man muss ja leider schon oft 60 Stunden arbeiten, aber man ist ja auch ziemlich frei. Zur Zeit kann ich mir nichts anderes vorstellen. Die Arbeit macht einfach Spaß. Gut die Bezahlung ist nicht super aber immer noch besser als wie bei einem supermarkt an der kasse :) Deswegen verstehe ich auch immer nicht warum die Leute hier so rumweinen. Die können auch was anderes machen. Keiner hat gesagt du musst jetzt Bauingenieur werden.

Also Uni (Note wohl 1,7) ist sehr gut. Ich muss aber auch sagen, ich war auch an der Uni und ich brauche so gut wie nix davon. Für Tragwerksplanung brauch man das schon, aber sonst muss man alles Neue erarbeiten, da lernt man erst richtig, ist leider so! Warum machen die denn da keinen Unterschied zwischen den beiden Abschlüssen? Ist je nach Bereich unterschiedlich. Ich denke es macht schon teilweise Sinn, seinen master zumachen - wegen Erfahrung usw. Und studieren macht ja auch Spaß, schön ausschlafen und nicht um 5 uhr los.

Tom | 21. Mai 2014 - 14:28

@Barkas:
> Warum machen die denn da keinen unterschied zwischen den beiden Abschlüssen? Weil dann könnte man sich doch den Master echt sparen, wenn man mit dem Bachelor dasselbe verdient, oder?

Weil es sich um einen Bauleiter-Posten handelt, und dessen Handwerk lernt man nicht an der Uni/FH, sondern on the Job. Von daher bringt ein Master in dieser Sparte keinen Mehrwert und wird daher auch nicht entsprechend honoriert. Bei Tragwerksplanung, Bauphysik, Wasserbau o.ä. sollte man dann mit Master schon mehr verdienen. Gilt aber halt auch immer das Gesetz von Angebot und Nachfrage.

rzwodzwo | 21. Mai 2014 - 12:51

Eigentlich ist die Erklärung simpel. Zumindest im ÖD entspricht der Bachelor dem Diplom FH und der Master dem Diplom Uni. Aufgaben die früher von Uni-Absolventen erledigt wurden, werden heute von Master-Absolventen erledigt. Nur ist das Problem, dass zwar die Anzahl der Master-Absolventen steigt, nicht aber der Aufgabenumfang am Markt in dem gleichen Maße; für den diese eigentlich ausgebildet werden. Es gibt also ein Überangebot von Master-Bauingenieuren. Anders gesagt, der Masterabschluss ist viel zu inflationär geworden, weil irgendwer den Studenten suggeriert, ohne Master bist du nix (meistens die Hochschulen, je mehr Master-Studenten die haben, desto besser für die). Der Markt regelt das schon.

Barkas | 20. Mai 2014 - 17:50

@Alex:
1) hast du dann wenigstens später bessere Aufstiegschancen bzw. hat man dir denn was in diese richtung gesagt?
2) Wie lange bist du denn schon dabei?
3) Willst du für immer Bauleiter bleiben oder ist das nur für den Anfang um praktische Baustellenerfahrung zu sammeln?

@alle:
Warum machen die denn da keinen unterschied zwischen den beiden Abschlüssen? Weil dann könnte man sich doch den Master echt sparen, wenn man mit dem Bachelor dasselbe verdient.oder?

Alex | 19. Mai 2014 - 20:04

Ich bekomme A5 als Bauleiter (Straßenbau) Master. Bei uns ist es egal ob Bachelor oder Master.

Barkas | 19. Mai 2014 - 15:48

Ich bin Ende des Jahres fertig mit meinem Master an einer technischen Uni (Note wohl 1,7) und will mich bei den größeren Bauunternehmen als Bauleiter (Straßenbau usw.) bewerben. Ich habe jetzt von einigen gehört, dass man mit einem Bachelorabschluss mit A5 einsteigt. Werden dann die Leute mit Masterabschluss höher eingestuft (z.B. A6)? oder bekommen sie als Jungbauleiter auch nur A5, wie die Bachelorabsolventen?

Ich muss dazu sagen, dass die Region, in der ich mich bewerben werde Nordrhein-Westfalen ist. Weiß einer vielleicht was genaueres dazu bzw. hat Erfahrungswerte in diesem Bereich? Danke schon mal im voraus!

okto | 02. Mai 2014 - 22:44

@deluxe:
Doch auch das gibt es. Bei mir in der Verwandschaft war dies der Fall. Derjenige wurde damals arbeitslos und hat sich dann für eine ausgeschriebene Stelle im öffentlichen Dienst beworben. Ist auch FH-Ingenieur und konnte aus der Not heraus E11 Stufe 3 aushandeln, obwohl der Job beim Amt sich gut mit seiner bisherigen Tätigkeit gedeckt hat.

Ich selbst habe mich damals auch mal bei den öffentlichen wegen einer Stelle erkundigt. Da war es eigentlich das Gleiche, mir wurde gesagt E11 evtl. Stufe 2 oder 3. Von dem her find ich es etwas ungewöhnlich. Aber gut zu hören, das es auch anders geht. Du sagst fachfremd, darf ich fragen was für ein Arbeitsgebiet dich jetzt erwartet?

Deluxe | 01. Mai 2014 - 22:26

@Okto:
Die Systematik bei den Stellenausschreibungen im öD ist ja relativ klar definiert und meine vor dem Studium abgeschlossene fachfremde Ausbildung und Arbeitserfahrung wurde mir auch nicht anerkannt ;-) Hier sind - im Gegensatz zur freien Wirtschaft - dem öffentlichen Arbeitgeber wohl die Hände gebunden. Ich denke es ist sehr gut nachvollziehbar, dass sich ein Mittvierziger in unserem Berufsfeld nicht auf eine E9er Stelle bewirbt und mit einer Eingruppierung in Stufe 1 abgibt - so gesehen ein netter Zug der öffentlichen Hand.

Dipl | 01. Mai 2014 - 08:57

Interessante Umfrage: Sind die Gehälter in Bayern einfach viel höher als im Rest der Republik? Bei den Fragen nach den Ingenieurgehältern und dem durchschnittlichen Bruttoeinstiegsgehalt für Studienabsolventen (Bruttojahresgehalt bzw. zu versteuerndes Jahreseinkommen, 40 Stunden Woche inkl. 13. Monatsgehalt/Urlaubsgeld) ergibt sich folgendes Bild:

Bei den Beratenden bzw. selbstständig oder freiberuflich tätigen Ingenieuren verdienen 20,4 Prozent bis 50.000 Euro, 24,6 Prozent zwischen 50.000 und 70.000 Euro und 55 Prozent über 70.000 Euro. Bei den Angestellten verdienen 26,5 Prozent bis 40.000 Euro, 26,5 Prozent zwischen 40.000 und 50.000 Euro, 22,2 Prozent zwischen 50.000 und 60.000 Euro und 24,7 Prozent über 60.000 Euro. Bei den Leitenden Angestellten verdienen 17 Prozent bis 50.000 Euro, 16,6 Prozent zwischen 50.000 und 60.000 Euro, 33 Prozent zwischen 60.000 und 70.000 und 34 Prozent über 70.000 Euro.

Bei den Studienabsolventen lässt sich eine deutliche Verschiebung in Richtung höherer Einstiegsgehälter feststellen. Bei rund der Hälfte der Studienabsolventen liegt das durchschnittliche Bruttoeinstiegsgehalt mit 50,3 Prozent (Vorjahr 68,3) zwischen 30.000 und 40.000 Euro. Der Anteil mit einem Einstiegsgehalt über 40.000 Euro ist von 10 Prozent im Vorjahr auf aktuell 32,9 Prozent deutlich gestiegen. Gleichzeitig ist der Anteil mit einem Einstiegsgehalt unter 30.000 Euro von 21,7 Prozent im Vorjahr auf 16,7 Prozent gesunken

Quelle: http://www.bayika.de/de/konjunkturumfrage

bob | 29. April 2014 - 20:50

@Okto:
Dafür ist es zu spät, ich studiere schon seit 7 Jahren! Aber keine Vertiefung TWP!

Okto | 28. April 2014 - 15:37

@deluxe:
Das man als FH-ler gleich E12 und Stufe 4 kriegt verwundert mich. Ich kenne es so, dass bei den öffentlichen Stellen Berufserfahrung eher knausrig anerkannt wird. Also für den FH- Ingenieur eher E10 oder E11 Stufe 1 oder 2, gut gemacht!

@Hornisse:
Also ich am flachen Land komm mit meinem Gehalt soweit ganz gut aus. Ich würde jetzt nicht sagen, dass es mir schlecht geht. Aber gemessen an Verantwortung und evtl. noch dem Leistungsdruck gäbe es wirklich bessere Sachen als unsere! Das hätte man auch leichter haben können.

@bob:
Studier erst mal fertig bzw. fang lieber nochmal was anderes an. Sonst diskutierst du in 10 Jahren auch mit so frustrierten wie uns rum. In der Tragwerksplanung gibt es große Unterschiede. Für einige ganz passabel und bei anderen fragt man sich, warum die für das Geld nicht lieber Fenster putzen gehen.

bob | 25. April 2014 - 18:55

@Deluxe:
Das ist aber nicht überall so oder? Ich denke überwiegend in der TWP?

Hornisse | 25. April 2014 - 13:12

Zitat Tdehmel:
"Und wer mit 60.000 € p.a. nicht auskommt, dann weiß ich auch nicht weiter. Wer verdient schon so viel in Deutschland, ganz ehrlich?"

Und dann echauffieren sich hier die Leute, wenn man feststellt, dass Bauingenieurwesen ein Studiengang für die Unterschicht ist?

60.000 EUR/annum sind wenig. Sogar sehr wenig, wenn man sich Wohneigentum, einen passablen Lebensstil (keine Extravaganzen wie Segelboot etc. pp.), eine gute medizinische Absicherung und eine fundierte Altersvorsorge zulegen möchte. Der Einfachheit halber für einen Singlehaushalt:

Wohneigentum in Grossstädten: ca. € 250k
Rücklagen private Altersvorsorge: mind € 250k

Das ergibt monatliche Abzüge:
Abzahlung Kredit für das Wohneigentum inkl. Verbrauchskosten und Hausgeld: € 1.500
Ausgaben Lebensmittel: € 500/Monat
Ausgaben Kleidung: mind. € 250-350 / Monat
Ausgaben Urlaub und Kultur/Vergnügungen: € 400/Monat
Rücklagen Altersvorsorge: € 600

Summe Ausgaben pro Monat: € 3.250 - € 3.350
Summe Einnahmen pro Monat: € 2.900

Und in obiger Rechnung ist noch nicht einmal ein Auto angeschafft und unterhalten!

Deluxe | 25. April 2014 - 10:08

@Baumann:
TV-L Entgeltgruppe 4 siehe hier:
http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tv-l...

Baumann | 24. April 2014 - 19:09

Sie schreiben Jahres-Brutto von 52846.62 € , das freut mich für Sie. Sind Sie damit sicher? Mal auf oeffentlicher-dienst.info/tvoed/vka/ verglichen? Eingangsstufe der Besoldung beachtet?

Tdehmel | 23. April 2014 - 20:16

@okto:
Die Gehälter im öffentlichen Dienst sind allerdings auskömmlich. Auch mit Bachelor oder FH-Abschluss ist E12 oder bei langjähriger Erfahrung E13 drin, wobei diese zwei sich finanziell nicht viel geben. Und wer mit 60.000 € p.a. nicht auskommt, dann weiß ich auch nicht weiter. Wer verdient schon so viel in Deutschland, ganz ehrlich?

@ Deluxe:
Den Schritt in den öffentlichen Dienst kann ich absolut nachvollziehen und habe diesen bereits als Absolvent getätigt. Meines Erachtens ist es einfach ein sehr attraktiver Arbeitgeber für unsere Branche. Rechnet man sich mal sein Gehalt auf den Stundenlohn runter in der freien Wirtschaft, dann liegt man doch unter dem des öffentlichen Dienstes.

maja | 23. April 2014 - 12:20

@Okto:
Deswegen werde ich auch kein TWP; obwohl ich theoretisch in Statik sehr gut ausgebildet bin denke ich. Das Wissen kann nicht schaden.

Deluxe | 23. April 2014 - 10:17

Liebe Kolleginnen und Kollegen oder solche die es mal werden wollen, nachdem ich diesem Thread jetzt seit geraumer Zeit folge, möchte ich die Plattform nutzen und von meinen Erfahrungen als Dipl.-Ing. (FH) berichten.

Meine berufliche Vita: In bis Dato etwas über 6 Jahren Tragwerksplanung habe ich in drei unterschiedlichen Planungs- / Prüfingenieurbüros gearbeitet und hierbei mein Bruttogehalt von 32.500 €/a (bezogen auf 13 Gehälter) auf 44.200 €/a (bezogen auf 13 Gehälter) steigern können. Es waren allesamt fachlich hoch spezialisierte Ingenieurbüros mit ca. 30 Angestellten in Ballungsräumen > 0.5 Mio. Einwohnern. Der allgegenwertige Leistungsdruck verlangte einem Jungingenieur gelegentliche Nacht und/oder Wochenendschichten ab. Nicht nur, dass diese zumindest teilweise ohne Vergütung blieben, nein natürlich gehören utopische Abgabetermine bei fehlender Wertschätzung erbrachter Leistungen und flexibel gestaltetem Weihnachts-/Urlaubsgeld zum Arbeitsalltag. Mangelnde Einarbeitung ist die Regel und wer zu viel fragt oder gar aufmuckt, wird auch gerne mal gemobbt oder auch gekündigt. Sicherlich gibt es immer wieder Zeiten, in denen man einen entspannten „nine to five“ Job hat, aber Leerlauf ist eigentlich nie vorhanden.

Persöhnlich haben mir weder das Einzelkämpferdasein in theoretischer Monotonie noch die Bearbeitung internationaler Aufträge mit manigfältigsten Anforderungen an Hard- und Softskills geschadet und ich hatte meißt Spaß daran das Unternehmen weiter nach vorne zu bringen. Leider wurde dem aufgebrachten Eifer jedoch nicht unterstützend beigepflichtet und effektivitätssteigernde Maßnahmen (z.B. Lizenzplanung der Softwaremodule oder sinnvolle Schulungsmaßnahmen) sind stetiger Wegbegleiter im Kampf um Anerkennung. Erbrachte Sonderleistungen werden als selbstverständlich abgetan und Gehaltsverhandlungen bleiben trotz profitabler Projekte und aufopfernder Arbeitsmoral bei überschaubarem Erfolg. Ich kann nicht sagen, dass man finanziell am Hungertuch nagt, aber zur allgemeinen Zufriedenheit tragen die beschriebenen Gepflogenheiten sicher nicht bei.

Meine Konsequenz ist, dass ich mich umorientiere, da die in der Planung von Bauleistungen allgegenwertige Einkommensstruktur dem Anspruch des Studiums und der folgenden Arbeitsleistung nicht gerecht wird. Wer an seinen Idealen eines Weltverbesserers festhalten möchte kann das gerne tun, mir reicht es mittlerweile und so lebenserfüllend ist das herumschieben von Zahlenkolonnen, bis alle Nachweise erbracht und die bereits produzierte Konstruktion gerettet ist dann auch wieder nicht. Ich werde in den öffentlichen Dienst wechseln und der Hohn dieser Geschichte ist, dass sich hier neben der Arbeitnehmerunterstützung seitens ver.di, den geregelten Erschwerniszulagen und einer unschlagbar sicheren Anstellung, bereits der Grundlohn auf ein sehr erträgliches Jahres-Brutto von 52846.62 € wächst. Sicher kann man dieses Gehaltsniveau auch auf anderen Wegen erreichen - heruntergebrochen auf den realen Stundenlohn und hinsichtlich der zu opfernden Freizeit verabschiede ich mich mit einem Schmunzeln aus der freien Wirtschaft…

Okto | 19. April 2014 - 07:50

@maja:
Es ist ja nicht so, dass ich es toll finde das Bauingenieure nicht zu den Topverdienern der Ingenieurwissenschaften zählen. Die Realität ist aber leider mal so. Meinem Kind empfehle ich deshalb mal nicht TWP zu werden, gemessen an Gehalt und Verantwortung ist das schon ein Trauerspiel. Ich glaub es gibt keine Berufsgrupppe die in Grundzügen sich so gern auf eine uralten Gesetzgebung (Codex Hamurabi) beruft wie Bauingenieure ;-)

TWP65 hat allerdings schon recht. Die Gehaltstabellen spiegeln nicht unbedingt die Realität wieder. Gerade wenn es sich um Berufseinsteiger handelt. Da kommt man gern mal in eine niedrigere Gruppe. Und richtig beurteilen kann man das halt eben erst nach dem Studium.

Ansonsten muss ich aber jetzt noch ne Lanze brechen für die Gehälter beim öffentlichen Dienst, da ich Bekannte habe die dort eben als Bauingenieure tätig sind. Die Entgeltgruppen starten zwar nicht unbedingt weit oben. Aber (und das finde ich den großen Vorteil bei der Sache) sie steigern sich halt einfach. So dass man, wenn man dabeibleibt auch mal ein ganz ordentliches Gehalt hat, welches oftmals in der freien Wirtschaft erst erzielt werden muss. Der FH-Ingenieur hinkt da zwar auch etwas hinterher. Meines Wissens E10 bzw. E11 während der Uni-Ingenieur eher in E12 oder E13 liegt. In Zahlen ausgedrückt hat man dann auch nach ein paar Jahren ein Gehlt zwischen 47000 Euro bis 58000 Euro.

maja | 17. April 2014 - 12:40

@Okto:
Vielen Dank für diesen Beitrag. Sehr interessant und ich kann deine Entscheidung vollkommen nachvollziehen. Ich werde die 50.000 auf jeden Fall probieren auszuhandeln. Ich finde die für meine Qualifikation gerechtfertigt nach den ganzen Abschlüssen. Wenn nicht, fange ich auch für etwas weniger an (min. 45 000 - wenn es sich dann schnell steigert). Alles Verhandlungssache, solange man nicht in den Öffentlichen Dienst geht (der ja wirklich leider Hungerlöhne an Ingenieure teilweise zahlt).

@TWP65:
Ich lehne mich ja an Gehaltstabellen an. Und da stand in der Ver- bzw. Entsorgungsbranche etwas von knapp 4000 brutto pro Monat.

Okto | 16. April 2014 - 11:57

@Maja:
Da kenn ich mich nicht aus in dem Sektor. Kann aber schon sein, dass da mehr drin ist, einfach weil es eher so eine Schnittstelle zwischen Maschinenbau, E-Technik und Bauwesen ist. Allerdings wenn du die Auskunft über diese Einstiegsgehälter in den Branchen jetzt allerdings von deinen Professoren oder (noch schlimmer) Kommilitonen oder irgend einem Ramschportal wie Campus und Karriere hast, würd ich diese Info mit Vorsicht genießen.

Aber dennoch als Tip. Rückblickend hätte ich bei den Gehaltsverhandlungen bei meinem ersten Arbeitgeber auch etwas fordernder sein sollen. Mein Gedankengang damals war halt folgender, erstmal Fuß in die Tür bekommen, und dann mal weiterschauen. Das dieser Ansatz eigentlich grundlegend falsch ist, wurde ja auch schon mehrmals erwähnt.

In meinem Fall wurde ich dann vom Projektingenieur zum Projektleiter ernannt, das Gehalt wurde da aber auch nur mäßig angehoben, so dass für mich der Entschluss klar war den ganzen Spaß noch für eine begrenzte Zeit mitzumachen, und mich schleunigst nach was anderem umzuschauen. Immerhin war mein erster Arbeitgeber zumindest ein gute Referenz für die Bewerbung bei weiteren Arbeitgebern.

Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich 3 Angebote. Die eine Stelle als Einzelkämpfender Tragwerksplaner bei einer mittelständischen Baufirma. Welche mit dem höchsten Gehalt vergütet worden wäre.

Eine andere (etwas branchenferne) als Berechnungsingenieur für einen marktführenden Zulieferer der Automobilbranche. (Diese Stelle hätte mich auch recht interessiert, war mir aber zu waghalsig, da man als gemeiner Bauingenieur mit FH-Abschluss nur wenig Ahnung hat von
Lastabtragung unter großen Deformationen. Was aber nicht heißen sollte, dass man sich da nicht einarbeiten kann! Von meiner persönlichen Arbeitsweise jedoch finde ich es sehr unbefriedigend irgendwas in nen Computer einzugeben und aufn Knopf zu drücken um zu schauen was passiert, ohne in dem gewählten Berechnungsverfahren fit zu sein.

Aber auch da gibt es traurigerweise Leute die Stellen sich diesen Anspruch nicht. Allerdings hätte ich diese Stelle nur im Rahmen einer Probezeit bekommen, damit der Arbeitgeber sich ein Bild davon machen kann ob man mit dem neuen Arbeitsfeld zurechtkommt. Gehalt dort wäre aufgrund meiner mangelnden Grundkenntnisse bei etwa 45.000 Euro gelegen. Das entspricht für diese Branche dem Einstiegsgehalt eines Absolventen. Ich muss dazu sagen, dass Unternehmen hat seinen Hauptsitz im ländlichen Raum von Bayern. Kann sein das man in Ballungszentren mehr kriegt.

Allerdings sollte man hier auch wieder bedenken, dass 55000 Euro in München weitaus weniger wert sind wie 50000 Euro im ländlichen Raum. Und meine jetzige Stelle, welche im Wesentlichen meiner alten Tätigkeit entspricht. Gehalt etwa 50000 Euro.

twp65 | 16. April 2014 - 09:20

Wenn man keine nennenswerte Berufserfahrung hat, bleibt als Argumentationsmittel nur die Statistik oder die Gehaltstabelle. Bevor ich mich auf dieser Plattform aus dem Fenster lehne und irgendwelche Gehaltsprognosen und Wertungen abgebe, würde ich diese Zeit sinnvoller verwenden und schauen, dass ich mit dem Studium fertig werde. Denn solange das Studium nicht beendet ist, sind alle Beiträge - welche aus dieser Ecke kommen - nur Schall und Rauch. Mehr Wunsch als Realität. Meint einer der 22 Jahre in diesem Beruf arbeitet.

maja | 15. April 2014 - 15:45

@Okto:
Ich habe vor im Bereich Wasser/Energie o.ä. unterzukommen. Da sollten 50.000 als Master of Engineering Absolvent doch locker drin sein (ich werde es sehen - bin aber sehr optimistisch was das anbetrifft). In der Tragwerksplanung bzw. Bauleitung in Baufirmen kenne ich mich nicht aus, weiß aber von Absolventen, dass diese dort eher mäßig verdienen. Wobei Bauleitung kann man schon recht gut verdienen, aber unter teilweise enormem Druck. Deswegen habe ich mich im Master auch anders spezialisiert bzw. bin dies noch am machen. War zwischenzeitlich nämlich arbeiten und habe mir gessagt, nein Danke den Druck als Bauleiter willste nicht und Tragwerksplanung wäre für mich persönlich aus Interessengründen auch nichts.

Okto | 14. April 2014 - 14:39

@Maja:
Als Master (trotz Uni-Studium) ein Einstiegsgehalt von 50.000 Euro zu bekommen erachte ich - zumindest im Bereich der Tragwerksplanung - als etwas unrealistisch. Sicherlich probieren kann man es (und sollte man auch!).

Aber bloß als Tipp. 2011 hatte ich ein Vorstellungsgespräch: Dort wären mir als TWP auch 56.000 Euro angeboten worden (allerdings habe ich zu diesem Zeitpunkt bereits 3 Jahre gearbeitet). Diese Stelle hatte aber folgenden Haken. In diesem Unternehmen wäre man der einzige (!) TWP gewesen von welchem dann wieder alles abhängt. Für mich persönlich, war es damals nicht interessant, da es unweigerlich einen enormen Arbeitsdruck bedeuten würde.

Habe mich halt dann für mein jetziges Büro entschieden und krieg halt etwas weniger. Hab aber zumindest ein relativ entspanntes Arbeitsklima. Ich kann für meinen Teil nur sagen, mein erster Arbeitgeber war ein international tätiges Ingenieurbüro mit über 200 Mitarbeitern. Im ersten Jahr habe ich dort etwa 39.000 Euro bekommen. Das war 2008. Zwischenzeitlich ist aber nicht soviel passiert bzgl. Einstiegsgehalt. Zumindest bei den Büros. 2011 bekam ich einen neuen Kollegen mit Uni- Abschluss. Gehalt war identisch zu meinem. Also nix mit Anpasssung infolge gestiegener Inflation für Berufseinsteiger. Weiterhin wurde dort zumindest in diesem Fall auch kein Unterschied gemacht zwischen Uni- und FH-Absolvent (zumindest in meiner Niederlassung).

Im Vergleich zu meinen Kommilitonen, welche ebenfalls in der TWP tätig geworden sind, war dieses Einstiegsgehalt oberer Durchschnitt. Andere Kommilitonen welche bei Baufirmen tätig wurden, bekamen etwas mehr so um die 42000 Euro im ersten Jahr. Alles in allem aber, wie bereits so oft zitiert, verglichen mit anderen Berufsgruppen in gleicher Qualifikationsebene eher mäßig.

maja | 13. April 2014 - 16:30

@Ingo:
Gilt die Gehaltstabelle für Absolventen? D.h. ein Masterabsolvent mit gefragter Vertiefung verdient ca. 50 000 brutto wenn ich das richtige sehe in A 7.

Stipin84 | 12. April 2014 - 14:46

Prämisse: Ich arbeite nicht in Deutschland sondern in Italien (Südtirol). Hier sieht es für Bauingenieure sehr schlecht aus.

- Planung im Wasserbau und Verkehrswegebau
- 2 Jahre Berufserfahrung
- Wird sind nur 5 Leute, von denen 3 Ingenieure
- Position: Planer für Vor- und Einreichprojekte (bis dato sehr wenig Ausführungsplanung und Bauleitung)
- Arbeite als freier (selbstständiger) Mitarbeiter und beziehe ein Bruttogehalt von ca. 26.000 €, was so um 1.500 € Netto ist (Anfangsbruttogehalt betrug 21.000 €).

Möglichkeiten für Gehaltssteigerung: In den kleinen Büros so gut wie keine. Max 30k €. Schön wär`s deutsche Gehälter zu bekommen.

Ingo | 03. April 2014 - 22:53

@Maki:
Ich habe einen FH-Bachelorabschluss.

Magnus | 02. April 2014 - 23:12

@Maja:
Was arbeitetst du denn so und wie ist der Verdienst?

Ezekia | 31. März 2014 - 23:05

@maja:
Die Tätigkeit hört sich zumindest interessant an, ob sie es sein wird, bleibt abzuwarten. Zu dem geringen Gehalt: Natürlich ist mehr Geld verlockend, das bestreite ich gar nicht. Doch ein kleines Kind zu Hause zu haben bedeutet leider Einschränkung hinsichtlich meiner Flexibilität und dem Maß an Stunden, welches ich bereit bin aufzubringen.

Maki | 31. März 2014 - 17:42

Welchen Abschluß hast Du denn Ingo?

Ingo | 31. März 2014 - 08:19

Ich habe 2013 in München an einer Podiumsdiskussion, in der es hauptsächlich um das Gehalt der Absolventen ging, teilgenommen. Es standen Vertreter aller großen Baukonzerne, einiger mittelständischer Unternehmen aus dem süddeutschen Raum sowie verschiedener Ingenieurbüros (> 50 Mitarbeiter) Rede und Antwort. Bei den Gehältern haben Alle angegeben, folgende tariflich geforderten Gehälter zu bezahlen:
http://www.vhk-ev.de/Tarifgehalt-Bau2013.pdf

Ein Baukonzern unterscheidet im Gegensatz zu den meisten Anderen zwischen Uni und FH. Warum man einem Uni-Bachelor mit 6 Semstern Studium mehr bezahlt als einem FH-Bachelor mit 7 Semstern Studium, war auch für den Firmenvertreter auf Nachfrage nicht nachvollziehbar.

Ich und auch einige meiner ehemaligen Kommilitonen wurden nicht in der Gruppe A V: 3.292,00 € (Bachelor oder Techniker mit Berufserfahrung) eingestellt, sondern in der Gruppe A IV: 2.939,00 € (Techniker oder Bauzeichner mit umfassender Erfahrung). Ich hatte damals (vor nicht ganz einem Jahr) 5 Vorstellungsgespräche und am Ende vier Arbeitsverträge vorliegen. Großartig über das Gehalt zu verhandeln, war bei keinem Arbeitgeber möglich. Die Aussage war überall ähnlich: "Absolventen ohne nennenswerte Berufserfahrung erhalten bei uns - egal in welchem Bereich - grundsätzlich dasselbe Einstiegsgehalt. Die Gehälter lagen im Bereich von 2700 - 3300 €/Monat, mit Weihnachts- und Urlaubsgeld 35.000 - 42.000 €/Jahr.

Ich erhalte 2.939,00 € (Gruppe A IV) und eine außertarifliche Zulage sodass ich auf 40.000 € im ersten Jahr komme. Es wäre also mehr möglich gewesen. Dafür gehe ich heute zu Fuß zur Arbeit und verbringe dort in einer sehr angenehmen Umgebung selten mehr als 40 h/Woche. Nach den ersten 12 Monaten wird das Gehalt jährlich neu und individuell verhandelt.

Mich hat es besonders gefreut, dass nahezu alle meiner damaligen Kommilitonen sofort in der Arbeitswelt Fuß gefasst haben und niemand große Kompromisse - was Einsatzgebiet- und Ort angehen - eingehen mussten.

Dem Bedarf von 4500 Neueinstellungen pro Jahr stehen aber jetzt schon über 6000 Absolventen gegenüber. Wie sich der Arbeitsmarkt für Absolventen entwickeln wird, wird sicherlich interessant.

Ingo, 25, mittelständisches Bauunternehmen in Süddeutschland

maja | 29. März 2014 - 12:40

@Ezekia:
Ich kann das auch nicht nachvollziehen, sorry. Sicherheitsdenken bedeutet oft irgendwann Stillstand. Siehe viele Lehrer. Ich finde das Gehalt auch zu wenig. Aber am wichtigsten ist, dass Ihenn die Arbeit Spaß macht.

Ezekia | 28. März 2014 - 16:12

@Baumann:
Mit einem Bachelor in E10 eingestuft zu werden, finde ich nicht dermaßen tragisch. 36.000 € im ersten Jahr und über 39.000 € im zweiten. Wenn ich das mit Gehältern aus dem Bekannten- und Familienkreis vergleiche ist das Jammern auf ganz großem Niveau. Die stehen mit langjähriger Berufserfahrung noch mit weitaus weniger da.

@maja:
Es handelt sich dabei um die Einzelhandels-Branche ohne Auslandseinsatz. Bei einem der großen Branchen-Primusse. Zu dem Angebot dazu gibt es einen Firmenwagen mit privater Nutzung. Der Grund ist ebenjener, den Sie ansprechen. Die Sicherheit. Ein guter Freund von mir war bei einem ähnlichen Arbeitgeber angestellt in ähnlicher Position und wurde nach wenigen Jahren mir nichts, dir nichts gegangen. Das ist dort wohl Gang und Gäbe. Ein weiterer Grund sind die übermäßigen Überstunden, die dort Erfahrungsberichten zufolge anfallen und die geringe Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung. Meine Prioritäten liegen nicht im finanziellen Bereich. Viele können dies nicht nachvollziehen, doch jeder hat da seine eigenen Vorstellungen.

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