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Mittwoch, 23. September 2020
Ausgabe 6974 | Nr. 267 | 20. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 114

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Horschti | 12. Juli 2012 - 09:02

Von biene: "Ich bleibe dabei, es kommt auf die Richtung an, die man einschlägt."
Das ist in jeder Branche so. Ein Anwalt für Wirtschaftsrecht verdient auch mehr als ein Anwalt für Familienrecht.

Von biene: "Und viele können sich nicht verkaufen."
Der gewiefte Bauleiter zieht über gute Nachträge dem AG den letzten Pfennig aus der Tasche, aber soll zu blöd sein sich selbst zu verkaufen? Nein er weiß genau was verdient wird, was er kostet und wie viel er fordern kann. Mach deinen Master fertig, schreib Bewerbungen und führe mal ein paar Gehaltsverhandlungen, damit du weißt wovon du redest.

biene | 10. Juli 2012 - 18:19

Ich bleibe dabei, es kommt auf die Richtung an, die man einschlägt. Und viele können sich nicht verkaufen.

Hornisse | 06. Juli 2012 - 13:40

@biene: Interessante Theorie.

Dann hältst du offensichtlich den Grossteil deiner Kommilitonen für unfähig für sich den besten Deal rauszuholen? Meinst du nicht auch, dass im Internetzeitalter jeder vor seinem Bewerbungsgespräch genügend Informationen recherchiert hat und das Optimum ziemlich genau kennt? Vom Face to Face Erfahrungsaustausch unter den Studenten mal ganz zu schweigen.

Der Markt regelt sich immer über Angebot und Nachfrage. Wenn einem Unternehmen essentielle Resourcen knapp werden und es auf dem Markt ein Unterangebot dieser Resource gibt, steigt zwangsläufig sein Preis. Je grösser die Diskrepanz desto stärker die Position der Anbieter der gesuchten Resource und folglich desto steiler die Steigerungen im Preis (Gehalt). Den angeblichen Fachkräftemangel, den du postulierst, gibt es in der realen Welt nicht. Jedenfalls nicht in der Welt, in der 99 Prozent der Bauingenieure leben. Was es allerdings gibt, und das branchenübergreifend, sind Fachleute, die für Mikrogehälter arbeiten wollen.

biene | 04. Juli 2012 - 11:40

Das Problem ist auch, dass Bauingenieure zu wenig fordern!! Auch in einem Ingenieurbüro sollte man das fordern, was man wert ist. Wenn's nicht gezahlt wird --> nächste Bewerbung. Wenn das JEDER so machen würde, hätten wir einen Gehaltsboom. Dann würden die Chefs nämlich endlich mal wissen, was ein Bauingenieur heutzutage wert ist.

Also ich kann nur für mich sprechen, mein Studium war knüppelhart (Bachelor) und ich denke es geht mehreren so. Da wir ein Unterangebot an Bauingenieuren haben, sollte mehr gefordert werden.

Bauhelfer | 02. Juli 2012 - 13:09

@tom123:
Darf man fragen wie ein "leergefegter Markt an Bauingenieuren" zum erwähnten Gehaltsgefälle Bauingenieure vs. andere Ingenieursdisziplinen passt? Müsste es bei einem "leergefegten" Markt an Bauingenieuren nicht zu steilen Gehaltsanstiegen kommen? Müssten die Gehälter der Bauingenieure dann nicht über denen der anderen Ingenieursdisziplinen liegen?

Warum gelten die Marktgesetzte gerade im Bauwesen nie? Oder habe ich da was falsch verstanden. Es heisst doch immer in den Systemmedien, dass der Markt Angebot und Nachfrage über den Preis regelt?!

tom123 | 29. Juni 2012 - 17:47

Hallo Leute,

ich habe die Beiträge in diesem Forum etwas verfolgt und stelle fest, dass bezüglich des Gehalts (auch in anderen Foren) immer wieder die gleichen Diskussionen geführt werden. Klar verdient ein Bauingenieur weniger als ein Maschinenbauer. So ist nun mal die Situation auf dem Markt, die Branche boomt eben und der Baubereich verkauft sich eben oft zu billig.

Zu meinen Erfahrungen bezüglich Gehalt:
Nach Studium an der FH habe ich in einem mittelständischen Ingenieurbüro angefangen. Bruttogehalt 3000 EUR, viel Arbeit (ca. 50 h), sehr abwechslungsreich, aber auch stressig. Wichtig ist, dass man auch mal lernt NEIN zu sagen wenn es zu viel wird. Mittlerweile kann man sich erlauben private Interessen und eine angemessene Arbeitszeit durchzusetzen, der Markt ist gerade wie leer gefegt. Leider hab ich das damals nicht gerafft.

Mittlerweile bin ich im öffentl. Dienst angekommen und arbeite in einem Tiefbauamt einer Kommune als techn. Beamter. Dazu musste ich zwar nochmal 1 Jahr lang eine Ausbildung machen, aber was solls. Danach steigt man bei A10 ein, das sind (wenn man das mit normalen Arbeitnehmern vergleicht und das Nettogehalt in einen Gehaltsrechner eingibt) ca. 3700 EUR brutto. Je nach Berufserfahrung. Die Arbeitszeiten sind sehr geregelt und es gibt Gleitzeit. Zur Arbeit hab ich ca. 40 km, gerade noch tragbar.

WAvE | 27. Juni 2012 - 11:42

@bauinghel: Es handelt sich hierbei um den Raum Süddeutschland.

bauinghel | 22. Juni 2012 - 23:01

Liebe Leute,
bitte gebt zu euren wertvollen Gehaltserfahrungen immer die Region (Arbeitsplatz plus 1 Std. Arbeitsweg) an. Ich denke zwischen Görlitz und Freiburg liegen ca 100 % Differenz im Gehaltsniveau.
Gruß hel

WAvE | 21. Juni 2012 - 16:25

Hallo zusammen,

auch ich habe dieses Forum aktiv verfolgt, bevor ich zu meinem Bewerbungsgespräch gegangen bin. Ich schreibe jetzt wie es bei mir gelaufen ist und bin hier ehrlich. Einige übertreiben hier sicherlich mit der Schwarzmalerei.

Ich mache demnächst meinen Bachelorabschluss. Mein Praxissemester habe ich im Bereich des Projektmanagements gemacht. Zusätzlich habe ich ein weiteres Semester als Praktikum genutzt (auch Projektmanagement). Dies war zufällig bei der Firma, bei der ich mich auch beworben habe. Angeboten wurde mir jetzt inkl. 13. Gehalt und Prämie ca. 42.000 € (Brutto) im Jahr. Also liebe Mitleser: Nicht durch die Schwarzmalerei hier entmutigen lassen.

karabaja | 21. Juni 2012 - 00:23

hallo alle miteinander,
ich bin Bauingenieur aus Bosnien,arbeite (in Bosnien) schon 4 Jahre im Strassen- und Tiefbau und Strassenwertung, Winterdienst usw. Mein Arbeitstag fängt um 7:00 Ihr an und endet meistens um 17:00 Uhr, also das heisst um 5:30 Uhr aufstehen und dann um ca. 18:30 Uhr wieder zu hause sein, von Montag bis Samstag. Also nur Sonntag ist frei.

Leute, ich wollte euch nur sagen, dass ihr es wirklich gut habt in Deutschland. Und was schetzt ihr so was mein monatlicher Betrag ist? Ich werde es euch sagen, es betragt 1.000,00 Mark (bosnische Wehrung) das sind genau 512,82 EUR...also noch einmal MONATLICH. Danke fürs lesen!

FlipB | 20. Juni 2012 - 19:33

Ach die biene, oder besser gesagt "Helmpflicht" aka "Fifi" aus dem anderen Forum hat den Weg hierher gefunden. Na wie siehts aus mit dem Job im öffentlichen Dienst bei 3300 EUR brutto? Immer noch nix, gell? Auch betrachte ich es als äußerst positiv, dass meine Messages haften bleiben. Kein Wunder, wirst du doch ohnehin tägich im Reallife als Student/Absolvent auf Jobsuche damit konfrontiert. Wie dem auch sei, so ist es ein fataler Fehler, zu glauben, Maschienenbau wäre in 5 Jahren überlaufen. Zurzeit wird durch den Export Asien "erobert".

Dann gibt es noch Afrika, dem noch ein gewaltiger Boom bevorsteht. Erst mal ist aber der afrikanische Frühling am Start, hier und da noch ein paar Mini-Konflikte, dort und da noch den Diktatoren eins auf den Deckel geben und bald gehts los mit der Wirtschaft in Afrika. Davon wird der Maschinenbau auf jeden Fall massiv profitieren. Fernmeldetechniker werden Kommunikation aufbauen. Software wird sowieso benötigt und Chemiker helfen mit beim Aufbau eines Gesundheitssystems. Und Bauingenieure in Afrika? Die werden zur Zeit entführt und enthauptet:
http://www.handelsblatt.com/politik/international/nigeria-ent...

Händeringend von Rebellen gesucht. Und dramatisch hoch ist das Gehalt für "ins Ausland gehen" für Bauingenieure auch nicht gerade, kein Wunder, findet man in der Heimat ja keinen Job.

Equilibrium | 18. Juni 2012 - 21:24

@biene: Bist Du die gleiche Biene hier im Forum, die gerade mit einem Masterstudium vom klassischen Bau weg möchte? Dann finde ich Deinen Beitrag schon recht merkwürdig. Belo hat ausdrücklich betont, dass ihn beide Fächer gleichermaßen interessieren. Da kann man ihm ja nun wirklich schlecht erzählen, dass Maschinenbau gerade nur ein Boomfach wäre. Ein Überangebot an Absolventen gab es in den letzten 20 Jahren nur beim Bauingenieurwesen, aber nicht im Maschinenbau. Und eine Kristallkugel für die Zukunft gibt' s nun mal nicht. Da würde ich eher auf die Fakten der letzten Jahre bzgl. Gehalt und Arbeitszeit schauen. Und dann sieht das Bauingenieurwesen eben vergleichsweise schlecht aus - ganz objektiv gesehen wohl gemerkt. Aber hier im Forum wollen einige die Leser immer in Richtung Bauingenieurwesen "missionieren".

Warum auch immer. Vielleicht fühlt man sich dann selbst besser, wenn man es oft genug für andere aufschreibt?

"Es kommt auf Dich an und nicht nur auf Dein Studienfach!" Das ist einerseits zum Teil wahr und andererseits ein Stück weit auch naiv. Es gibt in den überlaufenen Fächern am Ende immer auch einige diplomierte Taxifahrer. Denn auch wenn alle selbstverständlich gut sein wollen im Studium: Irgendwer muss(!) am Ende unter dem Strich sein, der die arbeitenden von den arbeitslosen Akademikern trennt.

Also gilt die freie Studienwahl eigentlich nur für die eher talentierteren Studenten. Wer womöglich Schwierigkeiten mit der erforderlichen Selbstdisziplin oder dem Fachlichen hat, sollte von überlaufenen Fächern die Finger lassen!

Marco C. | 16. Juni 2012 - 15:33

Ich habe im letzen Jahr meinen Masterabschluss gemacht. Zur Zeit arbeite ich als Bauleiter in einem mittelständigen Bauunternehmen. Bei einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 45 h komme ich auf ein Gehalt von rund 3800 EUR brutto inkl. Firmenwagen mit privater Nutzung. Im Vergleich zu Freunden, die im IT oder Maschinenbaubereich arbeiten, ist das zwar noch relativ wenig, jedoch kann ich recht gut davon leben.

Dazu kommt noch, dass die Arbeit wirklich Spaß macht und ich auch noch Zeit im Leben für Hobbys etc. habe und nicht nur in der Firma sitze und arbeite.

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