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Samstag, 21. September 2019
Ausgabe 6606 | Nr. 264 | 19. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 12

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Baumann | 07. Dezember 2017 - 19:48

@Ohweh:
Würdest du uns auch verraten, wie es bei dir gehaltstechnisch so aussieht? Würde mich interessieren!

Ohweh | 06. Dezember 2017 - 14:39

Wie man sieht, gehen die Gehälter massiv auseinander. Viele sind sicherlich unberechtigt niedrig, andere sehr gut bezahlt. Meiner Erfahrung nach (inzw. 11 Jahre) gibt es allerdings auch massive Unterschiede in den individuellen Leistungen und Entwicklungen trotz gleicher Berufsbezeichnung. Zum Beispiel Bauleitung: Ich habe inzw. einige Werdegänge in der Firma und auch die Aussagen der Geschäftsführung zu einzelnen Personen mitbekommen. Hier gibt es sehr große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit und damit direkt verbunden in der Verantwortung, die übertragen wird.

Banales Beispiel:
Bauleiter, die frisch anfangen, entwickeln sich teilweise vollkommen unterschiedlich. Der eine hat nach einem Jahr bereits die erste eigene Baustelle und kommt gut zurecht, der andere läuft im vierten Jahr als 2. Bauleiter mit. Das setzt sich dann in den weiteren Jahren meist so fort und die Unterschiede werden ggf. sehr groß. Das ist vollkomen ok, manche wollen die Verantwortung auch gar nicht, allerdings schreibt dann jeder der beiden, berechtigterweise, hier als Job "Bauleitung" rein. Das Gehalt wird allerdings sehr unterschiedlich sein, entsprechend der Leistung/Verantwortung. Hinzu kommen natürlich noch Faktoren wie Baustellengröße/-komplexität, Aufgabengebiete, etc. Dies einfach noch zur Berücksichtigung bei Vergleichen.

Dies ist auf andere Bereiche/Berufsbzeichnungen übertragbar, ob Projektleiter oder Oberbauleiter etc., alles sehr dehnbare Begriffe bzw. werden sie sehr gerne weit gedehnt. Und wie bereits geschrieben gibt es sicherlich, insbesondere nach unten, gewisse Grenzen, die man nicht unterschreiten "sollte", das passt dann einfach nicht mehr zur Ausbildung und den (hoffentlich vorhandenen) Fähigkeiten. Diese Grenzen muss allerdings jeder für sich abstecken - je nach Arbeitsgebiet und vor allem Örtlichkeiten.

Samsung | 01. Dezember 2017 - 09:21

Master of Engineering mit 3,5 Jahren Berufserfahrung, technische Angebotsbearbeitung im großen Baukonzern, 58.000 EUR Gehalt im Jahr (inkl. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld) bei 40-50 Std./Wo

A.N. | 25. November 2017 - 15:31

Statik Berufseinstieg Sachsen 1996 mit 2.300 monatlich, Wechsel 2002 mit 2.650, weiterer Wechsel 2013 für monatlich 3.400 mit 13. Monatsgehalt. Einkommensanpassungen waren grundsätzlich nur durch Wechsel des Büros erzielbar. Gut, man wird inzwischen nicht noch mehr abgehängt von der allgemeinen Entwicklung, läuft aber hinterher und die schlechten Zeiten werden nicht kompensiert.

Maulwurf | 24. November 2017 - 20:21

30 Jahre alt, M.Sc. (TU) mit 2,5 Jahren Erfahrung, großes Bauunternehmen, Technisches Büro - Jahresgehalt 60.000 €/Jahr (inkl. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld) bei einer 40 h/Woche.

Hans | 20. November 2017 - 05:43

Auch ich möchte meinen Standpunkt darlegen:
Alter: 36, Erfahrung: 9 Jahre. FH Dipl.-Ing.
Zwischenzeitlich bei einem Auftraggeber im Rhein/Main Gebiet für Spezialimmobilien angekommen. Projektmanagement, auftraggeberseitig bei rd. 50 Std./Woche 7500 €/Monat (brutto). Ein 13. gibts i.d.Regel noch oben drauf. Perspektive gehaltstechnisch aus meiner Sicht gegeben. Work/Lifebalance eher durchwachsen, dafür ein ordentlicher Erlös und derzeit jedenfalls Spaß bei der tägl. Arbeit. 29 Tage Urlaub.

Malcolm | 01. November 2017 - 22:58

@Stefan | 27. Oktober 2017 - 02:31
Gute Entscheidung!

@Sepi | 25. Oktober 2017 - 22:02
5300 EUR nach 20 Jahren ist zu wenig!

Ole | 01. November 2017 - 16:24

Es gibt hier auf der Startseite wieder einen Artikel über fehlende Bauingenieure in Behörden und Ämtern. Sogar die FH Eckernförde soll wieder aufmachen. Anscheinend hat da jemand einen irrsinningen Bedarf ausgerechnet. Die Wahrheit ist, das diese Stellen allermeistens TVÖD 11 anbieten. Das sind in Stufe 1 noch nicht mal 40.000 € Jahresgehalt. Da frage ich mich nicht mehr, warum Leute mit Lohnsteuerklasse 1 noch ewig bei Mutti wohnen. Mehr ist bei 1900 € netto monatlich nicht drin.

Stefan | 27. Oktober 2017 - 02:31

Zu mir:
32 Jahre alt
Ausbildung: Tischler mit 3 Jahren Berufserfahrung
FH-Studium in Regelstudienzeit mit Abschluss B.Eng.
Region Hamburg

Insgesamt 3 Bewerbungen als Nachwuchsbauleiter (kein Trainee) im Hochbau an größere Bauunternehmen geschickt. Zwei Einladungen und eine Absage erhalten. Als Gehaltswunsch hatte ich in der Bewerbung Tarifstufe AVI mit 51400 € Jahresgehalt angegeben. Zähneknirschend sind mir dann bei einem großen Unternehmen aufgrund der vorangegangenen Ausbildung 50.000 € + Auto angeboten worden. Auf den ersten Blick viel Geld für einen Berufseinsteiger.

Aber was hilft das bei einer 60 h/Woche, bei der man sein Heim nur noch am Wochenende sieht. Wohnung eingestaubt, Blumen vertrocknet, Hobbys wegen Zeitmangel eingestampft, Freundin hat sich auch verf.... Was bleibt sind bei Steuerklasse 1 gerade mal 2400 € netto im Monat. Und das in Hamburg, wo für die arbeitende Bevölkerung schon eine Ghettowohnung kaum unter 1000 Euro/Monat zu bekommen ist. Von solchen Dingen wie Hauskauf braucht man hier gar nicht zu sprechen.

Kurzum, ich habe jetzt nach einem guten Jahr gekündigt und gehe in 3 Monaten wieder zurück in den Osten Deutschlands. Sigeko im öffentl. Dienst. Zugegeben, sehr wenig Geld, aber sehr viel Zeit zum Ausgeben. Den Leistungsträgern der Baubranche wünsche ich weiterhin viel Kraft und frohes schaffen, ich bin raus, endgültig.

Sepi | 25. Oktober 2017 - 22:02

Ich arbeite schon seit 20 Jahren in der Baubranche und habe als Vorarbeiter angefangen. Ich bin als Projektleiter tätig - bei einer großen Baufirma - ohne auch nur ein Studium abgeschlossen zu haben. Mein Gehalt beträgt 5300 Euro im Monat und mir geht es nicht schlecht. Also man kann sich in der jetzigen Zeit gut verkaufen, aber man muss halt auch was können. Ich sehe es immer wieder, dass es genug Leute gibt, die sich überschätzen und die fliegen bei mir schnell wieder raus.

Andi | 25. Oktober 2017 - 10:55

Da das Gehalt eines Bauingenieurs sehr verschieden hoch bzw. niedrig sein kann, wollte ich hierüber erfahren, ob mein Gehalt angemessen ist. Kurz zu mir:

* 28 Jahre (männlich)
* abgeschlossene Berufsausbildung
* 6 Monate Praktikumserfahrung als Bauleiter
* Bachelor of Engineering (Bauingenieurwesen (FH))

Ich bin im Straßenbau tätig und e eine 40 Stunden Woche. Überstunden werden "abgefeiert". 30 Urlaubstage. Mein Jahreseinstiegsgehalt liegt bei ca. 41.000 €. Nach einem Jahr bekomme ich ca. 46.000 €. Jetzt würde ich gern eure Meinung hören bzw. gerne erfahren, wie ihr eingestiegen seid oder mit Berufserfahrung verdient?!

Ingo Infrastruktur | 02. Oktober 2017 - 15:15

Meine Erfahrung:
* Einstieg 2014 in einem kleinen Ingenieurbüro in Süddeutschland: 45.000 EUR p.a. für fachliches Arbeiten, ich war dort nach Aussage der Geschäftsführung zu teuer
* ab 2016 über ein Ingenieurbüro zu einem Großprojekt in Süddeutschland verliehen: 50.000 EUR p.a. für Projektmanagement
* ab 2017 Direktanstellung bei dem großen Unternehmen (ehemals Kunden): 61.000 EUR p.a., ab 2018 dann 64.000 EUR p.a. für Projektmanagement, 40 St/Woche
Bei der letzten Gehaltsverhandlung wurden mir zunächst 10.000 EUR weniger geboten, die Verhandlung hat knapp einen Monat gedauert.

Ama | 29. September 2017 - 11:02

Kurz zu mir: Seit September 2017 bin ich BA of Engineering - Tiefbau. Ich habe mich bewusst gegen ein Masterstudium entschieden, weil ich zuerst in die Wirtschaft gehen möchte. Ich bin ehrgeizig und zielstrebig. Ich bin 28 Jahre alt, hatte bisher in einem Architekturbüro und über 8 Monate (inkl. Praktikum) in einem Bauunternehmen neben meinem Studium gearbeitet.

Als Bachelor Absolventin habe ich erstaunlich viele Zusagen erhalten. Meine Frage an euch: Wie verhandelt man richtig? Ich habe bisher 3 Zusagen von sehr großen Bauunternehmen aus Baden Württemberg erhalten (Mitarbeiterzahl mehr als 4500, ausgezeichnet, fair und zahlreich im Süden vertreten). Was kann ich mir als Neuling erlauben? 40.000 €/Brutto im Jahr (-40%Steuern)? Urlaubsgeld? Wie viel wäre das?

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