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Freitag, 26. Februar 2021
Ausgabe 7130 | Nr. 57 | 20. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 16

1656 Kommentare | 735897 Aufrufe Kommentar hinzufügen
Karl | 05. Februar 2013 - 10:40

Sorry Bau-Insch,
entweder Sie veräppeln hier das ganze Forum um zu provozieren oder Sie benötigen wirklich Hilfe.

Hornisse | 04. Februar 2013 - 13:35

@Karl:
Es wäre in erster Linie angeraten auf INHALTLICH sachliche Postings abzuzielen, statt sich über den manchmal rauen Umgangston im Bauwesen zu echauffieren. Wer inhaltlich keine präzisen und schlüssigen Postings verfassen möchte (so wie anscheinend @Franz und @PM), der darf sich über eine entsprechende Reaktion nicht wundern. Es geht nicht an, dass in einem Thread, in dem man sich unter Berufskollegen über REALISTISCH erzielbare Gehälter austauschen möchte, Phantatsieangaben von Leuten ohne jeglichen Bezug zum realen Berufsalltag gemacht werden und dass das hier mittlerweile zum Dauerzustand mutiert ist.

Ich habe meine "Behauptungen" bisher immer versucht mit Fakten zu untermauern - siehe mein Post vom 03.Feb mit dem Link zum Inserat mit zugehöriger Gehaltsangabe (so wie Jobinserate fair sind und glücklicherweise wenigstens im anglikanischen Kulturraum üblich sind). Das ist ein Inserat mit Inhalten aus der wirklichen Welt. Darf jeder selber entscheiden was schwerer wiegt. Das Wort eines @Franz oder ein reales Inserat.

Postings ala "ich bin Bachelor (FH) und habe ein 100k Einstiegsgehalt und wer das anzweifelt, kann mir mal im Mondschein begegnen...." kann jeder Spassvogel verfassen. Aber hilft es den Leuten, die sich informieren wollen weiter?

Hornisse | 04. Februar 2013 - 13:08

Bei den Gehältern in CH darf neben den exorbitanten Lebenshaltungskosten hier auch die höhere wöchentliche Arbeitszeit (42h pro Woche sind üblich) und der geringere Urlaubsanspruch (20 Tage sind hier die Regel) nicht ausser Acht gelassen werden. Das macht schonmal knapp 10% mehr Arbeitszeit aufs Jahr gerechnet und relativiert somit die Gehälter schonmal um knapp 10% nach unten.

Bei der Krankenversicherung sollte man fairerweise auch einen Tarif posten, der in etwa die gleichen Leistungen wie in Deutschland abdeckt. Franz hat hier eine der untersten Beitragsschwellen gepostet. Das ist alles andere als fair, denn bei solchen Beiträgen sind hohe Selbstbehalte von mehreren Tausend Franken (bzw. Euro) pro Jahr beinhaltet. Dieser Selbstbehalt ist vor Eintreten der ersten Versicherungsleistung selber zu bezahlen. Also drei mal pro Jahr beim Arzt wegen Zipperlein - voila die Arztrechnungen sind von Franz selber zu löhnen. Der Versicherungsschutz tritt erst in Kraft, NACHDEM Franz seinen kompletten jährlichen Selbstbehalt aufgebraucht hat.

Zahnarztversicherung kostet in CH auch extra und ist nicht im "Normaltarif" inkludiert. Wer das nicht abschliesst, darf jeden Zahnarztbesuch aus eigener Tasche zahlen.

bau-insch | 04. Februar 2013 - 11:53

@Hornisse:
Meine Empfehlung an @Equilibrium, sich durch diesen Thread künftig möglichst nicht mehr seine wertvolle Zeit stehlen zu lassen, betrifft selbstverständlich auch Dich. Was dagegen Deine auch mich betreffenden, voll provozierenden Äußerungen wie beispielsweise "Herren Halbakademikern (FH)" am 3. Feb. betrifft: Hoffe sehr, dass Du Dich im übertragenen Sinn zumindest bemühst, das leider von Dir dadurch entfachte Feuer wieder löschen zu wollen.

Ole | 04. Februar 2013 - 04:26

100% Unterstuetzung fuer Karl...

Equilibrium | 03. Februar 2013 - 21:45

@PM:
Es wäre schön gewesen, wenn Du vor Deiner Kritik erst einmal die Beiträge korrekt gelesen und dann auch richtig zitiert hättest. Originaltext von Franz: "Mein Einstiegsgehalt war umgerechnet 4800 Euro". Dein falsches Zitat: "umgerechnet in €"

Wir hatten hier Anfang Januar ständig Diskussionen über das Umrechnen von Jahresgehältern in Monatsgehälter und umgekehrt. Gerade Berufseinsteiger rechnen lieber in Monatsgehältern, obwohl letztlich das Jahresgehalt die einzig vergleichbare Größe ist. Demnach konnte man Franz sehr wohl dahingehend verstehen, dass er ein deutsches Jahresgehalt in Monatsgehälter umgerechnet hat.

Was hat es denn für einen Sinn, in einem deutschen Bauingenieurforum eine vermeintlich hohe Gehaltsangabe in die Diskussion zu werfen, wenn man nicht dazu sagt, dass sich diese Gehaltsangabe auf die Schweiz bezieht? Aber das findest Du völlig in Ordnung.

Und wenn jetzt ein Bauingenieur mit Arbeitsplatz in Polen einen Beitrag verfasst hätte, um sich über sein niedriges Gehalt zu beschweren und er hätte nicht dazu geschrieben, dass er in Polen lebt und arbeitet. Dann hättest Du das auch in Ordnung gefunden, wenn er das Land verschwiegen hätte? Wohl kaum.

Im Übrigen habe ich Franz seine 4.800 Euro sofort geglaubt, nachdem er seinen Arbeitsort dann doch angegeben hat. Dass Franz mit "Und wenn man zu Hause lebt, entfallen schon mal die Mietkosten" das Wohnen in Deutschland als Grenzgänger meint und nicht etwa das tatsächlich mietfreie Wohnen bei Verwandten ist wohl eine sehr persönliche Interpretation deinerseits. Wo steht das denn? Aber ist ja egal, Hauptsache es passt in Dein Bild, oder?

@Franz:
Wohnst Du wirklich mietfrei oder entfällt nur das Thema der höheren Miete in der Schweiz, weil Du in Deutschland lebst? Im letzteren Fall ist natürlich noch die Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort interessant.

Hornisse | 03. Februar 2013 - 20:35

Gehälter in CH mit 5 Jahren + Berufserfahrung:

http://www.careerstructure.com/JobSearch/JobDetails...

Das sind realistische Angaben. Per Google kann sich jeder über den Umrechnungskurs von Pfund Sterlin in Euro oder CHF informieren. Die von den Herren Halbakademikern (FH) hier postulierten CHF 100k nach 3 Jahren im Job sind defakto völliger Unsinn.

Den Gegenbeweis wird die Fraktion "wer gut ist, verdient eben entsprechend mehr blah blah blah" wohl schuldig bleiben. Ein gescannter Lohnausweis (wer in CH arbeitet weiss was ich meine) würde reichen.

bau-insch | 03. Februar 2013 - 12:01

@PM:
In Deinem Beitrag vom 1. Feb. hast Du im letzten Satz m. E. vergessen, einen wichtigen Sachverhalt zu erwähnen. Anstelle lediglich "Was auch wieder zu seiner Aussage passt." müsste dort zwingend "Was auch wieder zu seiner Aussage passt und somit bewiesen hat, dass sein Beitrag in diesem Thread - sicher ungeplant - völlig daneben war bzw. eigentlich zwingend in einem eigenen Thread sowie ohne zynische Bemerkungen hätte behandelt werden müssen."

bau-insch | 03. Februar 2013 - 11:34

@Equilibrium:
Meine Empfehlung vom 2. Feb., Dir durch diesen Thread künftig möglichst nicht mehr Deine wertvolle Zeit stehlen zu lassen, betrifft selbstverständlich auch den Beitrag von @PM vom 1. Februar.

@Alle:
Entgegen meinem gestrigen Beitrag komme ich - auch aufgrund der Art meiner Postings in diesem Thread - immer mehr zur Erkenntnis, möglicherweise doch eine HSP zu sein bzw. demnach wohl das ganze Leben mehr oder weniger die entsprechenden Symptome zu haben.

Wenn ihr euch mal bei den Tieren ansehen wollt, wie HSP im täglichen Umgang einer harmonischen Gruppe optimal funktioniert, dann solltet ihr bei eurem nächsten Zoobesuch unbedingt bei den Erdmännchen vorbeischauen. Allerdings ist es Gott sei Dank nicht so, dass lediglich die HSP-Erdmännchen während der Futteraufnahme auf die Gruppe aufpassen. Sondern es wird selbstverständlich schön der Reihe nach abgewechselt.

bau-insch | 02. Februar 2013 - 07:01

@Karl:
Verstehe ich Deinen Beitrag vom 1. Feb. richtig, dass Du "Hornisse", "Biene" und mir vorwirfst, "Shitstorm" zu betreiben? Habe mal in Wikipedia recherchiert (Auszug):

"Shitstorm („chaotische, ungute Situation“) bezeichnet im Deutschen das Auftreten des als Flamewar bekannten Phänomens bei Diskussionen im Rahmen von sozialen Netzwerken, Blogs oder Kommentarfunktionen von Internetseiten. Massenhafte öffentliche Entrüstung führt dazu, dass sachliche Kritik mit zahlreichen unsachlichen Beiträgen vermischt und eine sinnvolle Diskussion dadurch verhindert wird. Der Duden definiert einen Shitstorm als "Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht"."

Meinst Du, dass meine Beiträge unsachlich sind sowie beleidigende Äußerungen beinhalten?

Du hast sicher auch meine anderen Beiträge gelesen, oder? Meinen ersten Beitrag habe ich ja am 12. Januar 2012 geschrieben. Diesen findest Du derzeit auf Seite 44 von 52. Vielleicht machen mich solch zynische Aussagen wie diejenige von Franz in seinem ersten Posting am 20. Jan. ("Ich finde schon, dass hier teilweise auf etwas hohem Niveau gejammert wird") deshalb wütend, weil ich das zweite Beispiel in meinem ersten Beitrag vor Augen habe: Die genannte Person mit dem früher erhaltenen sittenwidrig niedrigen Gehalt ist aufgrund tragischer Umstände zwischenzeitlich leider völlig mittellos und kämpft verzweifelt dagegen an, dass sie nicht doch noch wie von ihr befürchtet demnächst buchstäblich auf der Straße landen könnte.

Was mich betrifft, so habe ich in meinem Beitrag vom 22. Jan. mitgeteilt, aufgrund tragischer Umstände im Grundschulalter HSP-Symptome entwickelt zu haben. Ohne auf die einzelnen auf mich zutreffenden Symptome - wie beispielsweise ein ausgeprägtes (Un)Gerechtigkeitsempfinden eingehen zu wollen - möchte ich lediglich sagen, dass es sich bei HSP nicht um eine Krankheit handelt (siehe Vortrag von Frau Rittmeyer bzw. Link in meinem Posting vom 18. Jan.). Zudem ist es zum Teil sogar von Vorteil, etwas sensibler als der Durchschnitt zu sein, beispielsweise gegenüber meiner Partnerin.

Zum Nachdenken:
Gemäß der WayBackMachine unter archive.org gab es zum Zeitpunkt meines ersten Beitrags vor etwa einem Jahr linear interpoliert in diesem Thread etwa 52.000 Leserzugriffe. Und das in einem Zeitraum von etwas weniger als zwei Jahren. Aktuell bzw. ein Jahr später sind es "lediglich" 60.952 Leserzugriffe bzw. es sind seither gerade einmal etwa 9.000 Leserzugriffe dazugekommen.

@PM:
Interessant, dass Du am 1. Feb. Folgendes geschrieben hast:
"Das ist vor allem an jene gerichtet, welche immer mit Aussagen kommen wie z.B. "Da unser 4800-Euro-Kandidat..." oder "Hör endlich auf, uns anderen hier die kostbare Zeit - die wir leider benötigen, um Deine Kommentare zu entkräften - zu stehlen!"

Unter uns beiden gesagt wollte ich in der Tat demnächst @Equilibrium bitten, sich künftig nicht mehr seine wertvolle Zeit von @biene, @Franz und anderen stehlen zu lassen, sondern stattdessen beispielsweise mein Posting vom 1. Feb. zu kopieren und als Beitrag an das Forum zu senden.

Deine Meinung, dass ich immer mit diesem Kommentar kommen würde, kann ich nicht bestätigen. Sondern ich habe das Posting vom 1. Feb. aus meinem an @biene gerichteten Beitrag vom 18. Jan. kopiert und lediglich das Wort "unerfahrenen" weggelassen.

@biene:
Die versprochenen Tipps kommen erst am Mo oder Di, wofür ich um Dein Verständnis bitte.

Franz | 02. Februar 2013 - 00:07

Und solche abschätzigen Bemerkungen wie "für einen einfachen Fachhochschul-Bachelor" sind mehr als unangebracht. Was zählt der beste akademische Abschluss, wenn einem das Flair für das Arbeiten fehlt, oder gar der Titel gekauft wurde? (Was ja in Deutschland offenbar zum täglichen Geschäft gehört).

Ich kenne einige Beispiele, wo "einfache FH Bauingenieure" an der Spitze von grossen Bauingenieurbetrieben stehen. Ein Papier alleine nützt einem sonderlich wenig, schlussendlich zählt die Leistung, und welchen akademischen Abschluss man hat, hilft einem höchstens beim Berufseinstieg, oder wenn man wirklich eine Forschungsstelle antreten möchte.

Franz | 01. Februar 2013 - 23:51

Ich finde es schon etwas lächerlich wie die deutsche Arroganz sich bemerkbar macht. Sie haben offenbar den Anspruch es besser zu wissen, was für Löhne man in der Schweiz als Einsteiger verdient und welche Abzüge anfallen - ohne je mit Berufskollegen, die in der Schweiz arbeiten - gesprochen zu haben. Abgaben wie Pensionskasse, EO, ALV, AHV, Pensionskasse sind im Nettolohn bereits abgezogen. Und ich habe nicht geschrieben, dass der aktuelle Umwechselkurs 1:1.16 ist, sondern dass er sich in den letzten Jahren in der Spannweite zwischen 1.16 und 1:1.7 aufgehalten hat. (Wer lesen kann ist im Vorteil).

Und noch eine Anmerkung: Die Pensionskassenabzüge, welcher der grösste Abzugsfaktor ausmacht, ist Altersabhängig:
Mitarbeitende mit Alter 25-34 3.5 % des versicherten Lohnes
Mitarbeitende mit Alter 35-44 5 % des versicherten Lohnes
Mitarbeitende mit Alter 45-54 7.5 % des versicherten Lohnes
Mitarbeitende ab Alter 55 9 % des versicherten Lohnes
Ich wiederhole mich gerne

Karl | 01. Februar 2013 - 14:39

Der Umgangston und die Polemik in diesem Forum werden langsam unerträglich. Ein neutraler Beobachter kann da nur den Kopf schütteln wie sich Einige hier präsentieren und Ihre Unzufriedenheit zur Schau tragen. Jeder der anderer Meinung ist wie " Hornisse", "Biene" und " Bau-insch" findet sich sofort in einem "Shitstorm" der Genannten wieder. Ich würde mir wirklich etwas mehr Sachlichkeit und Gelassenheit in der weiteren Diskussion wünschen.

PM | 01. Februar 2013 - 12:41

Eigentlich wollte ich mich nun raushalten, aber an dieser Stelle muss ich Franz einfach zur Seite stehen. Ich selbst hab in den Jahren 2005 bis 2007 in der Schweiz als Bauführer gearbeitet. Zuerst als Aufenthalter in Zürich und später als Grenzgänger in St. Gallen. Mein Anfangsgehalt - 9 Monate nach dem Studium in Zürich - war damals schon 6500 CHF x 13 Monate. Später in St. Gallen waren es dann noch 6200 CHF x 13 + Firmenauto.

Mit Netto meint Franz vermutlich, das "Schweizer"-Netto das er letztendlich auf das Konto in der Schweiz überwiesen bekommt. Von diesem Geld ist bereits ein geringer Anteil an Quellensteuer in der Schweiz abgezogen, genauso wie wie Arbeitslosen und Unfallversicherung (AHV u. ALV)

Zitat Franz: "Bruttolohn: 13x6200 Fr = 80'600 Fr/Jahr, Nettolohn: 13x5600 Fr = 72'8000 Fr./Jahr"

5600 CHF sind nach aktuellem Wechselkurs ca. 4500 €. Von diesen 4500 € muss Franz dann "nur" noch Lohnsteuer in Deutschland und Krankenversicherung selber zahlen. Aber keine Sozialabzüge in Deutschland mehr. Also war die Aussage, dass er ca. 4800 € Brutto verdient NICHT falsch. Dazu kommt noch, dass die Rentenversicherung in der Schweiz deutlich besser als in Deutschland ist. Was Franz mit Daheim wohnen gemeint hat, ist auch herauszulesen. Nämlich in Deutschland und nicht bei Mutti!

Er hat gesagt, wem der Lebensunterhalt in der Schweiz zu teuer ist, kann eben im Grenzgebiet als Grenzgänger wohnen. Und da Franz sein Gehalt von Anfang an mit "umgerechnet in €" angegeben hatte, konnte jeder erkennen, dass er nicht im €-Raum angestellt ist. Also an alle: Bitte erstmal selber erkundigen, bevor hier beleidigende und falsche Aussagen getroffen werden. Das ist vor allem an jene gerichtet, welche immer mit Aussagen kommen wie z.B. "Da unser 4800-Euro-Kandidat..." oder "Hör endlich auf, uns anderen hier die kostbare Zeit - die wir leider benötigen, um Deine Kommentare zu entkräften - zu stehlen!"

PS: Der Link von Hornisse gilt für Personen die Ihren Erstwohnsitz in der Schweiz haben, und voll in der Schweiz steuerpflichtig sind. Da Franz Grenzgänger ist, muss er aber nur einen geringen Teil Quellensteuer zahlen und nur die Sozialversicherung in der Schweiz. Demnach wären die Schweizer Abzüge bei Franz ca. 13 %. Was auch wieder zu seiner Aussage passt.

bau-insch | 01. Februar 2013 - 04:12

@Franz:
Eine einzige Bitte habe ich an Dich: Hör endlich auf, uns anderen hier die kostbare Zeit - die wir leider benötigen, um Deine Kommentare zu entkräften - zu stehlen!

Bingo | 31. Januar 2013 - 22:21

Tarif ASIA 2012, Stelle T4 / A1 für Ingenieure, 1. Jahr 2775 € Brutto/Monat, 5. Jahr 3258 € Brutto/Monat bei 40h/Woche.

Im kleinen Büro (5-6 MA) werden 2000€ Brutto gezahlt. Mit Zwanzigjährige Zugehörigkeit werden daraus 2500€.

Hornisse | 31. Januar 2013 - 14:19

Bei einem (angeblichen) Bruttogehalt für einen einfachen Fachhochschul-Bachelor von CHF 80k gehen in der Schweiz mindestens die folgenden Abgaben weg:

- Lohnsteuer
- AHV
- ALV
- Pensionskasse

"Im Durchschnitt wird Ihnen in der Schweiz zwischen 20 und 35 % des Nettolohns durch die Behörden weggenommen." (Quelle: http://www.webbuero.ch/umfragen/abzug.htm)

Bei einem 80k Bruttogehalt (welches es für Fachhochschul-Bachelor defakto nicht gibt, selbst in Zürich nicht!) verbleiben keine 73k Netto. Das wären dann nämlich noch 90 % vom Brutto. Das Traurigste an dieser Diskussion ist das "Niveau" der ganzen Fachhochschulabsolventen hier. Nicht wissen was ein Nettogehalt ist. Nicht wissen, dass ein Startgehalt für einen Absolventen eine Investition des Unternehmens bedeutet.

Ergo man nach 1-2 Jahren (circa) erst sein Einstiegsgehalt wert ist und man deshalb nicht mit 3 Jahren im Job und einem Fachhochschul-Bachelor CHF 100k verdient. Was bitte würden dann Leute mit 10 Jahren+ verdienen? CHF 250k? Das ist nur noch unterirdisch hier. Dann noch behaupten, dass der Umrechnungskurs CHF-EUR aufgrund der "sehr erfolgreichen" Eurozone nach unten gegangen ist - also der Euro an Wert verloren hat weil die Eurozone so "erfolgreich" ist! Und zu guter Letzt nichtmal den aktuellen Umrechnungskurs von 1:1.25 googeln können, sondern etwas von 1:1.16 schreiben.

Schweizer | 31. Januar 2013 - 13:10

Jedem deutschen Auswanderer in der Schweiz kann ich die Salärbroschüre der Swiss Engineering empfehlen (allenfalls kostengünstiger eine letztjährige Version). Denn ich stelle immer wieder fest, dass Deutsche oftmals keine Ahnung vom Lohn- bzw. Preisniveau der Schweiz haben und so durch ungewolltes Lohndumping auffallen. Ein Ergebnis der Salärbroschüre gibts auch online abzurufen.

http://www.staufenbiel.ch/bewerbung-karriere/gehalt...

Ansonsten lassen sich auch Auszüge der Salärbroschüre per google finden.

Horschti | 31. Januar 2013 - 10:51

Lieber Franz,
ließ doch bitte noch mal dein Eingangspost. Da hast du einfach behauptet, dass du 4800 € Einstiegsgehalt hast, ohne zu sagen, dass du aus der Schweiz kommst. Das ist schon mal äußerst unseriös und hat entsprechende Reaktionen hervorgerufen. Das die Arbeitsbedingungen in der Schweiz allgemein und am Bau im besonderen besser sind als in Deutschland zweifelt hier niemand ernsthaft an. Deine weiteren Brutto/Netto- Berechnungen haben auch keinen Wert, da der einzelne nur Einfluss auf das Brutto hat.

Ob er noch bei Mutti wohnt oder nicht ist auch nicht Bestandteil der Diskussion. Ein Deutscher, der in der Schweiz arbeiten möchte, hat jedoch auch meist nicht die Möglichkeit bei Mutti zu wohnen, deshalb spielen die Mietpreise für deine deutschen Kollegen eine Rolle. Hier nochmal ein kleiner Vergleich für dich, damit du weist, wo du stehst:

http://www.lohncomputer.ch/de/loehne.html

In wie weit die Zahlen aussagekräftig sind, kann ich nicht beurteilen. Vergleiche bitte den Bauingenieur mit dem Ingenieur, dann siehst du einen Trent, der so auch in Deutschland existiert.

P.S.: Wenn alle Deutschen in die Schweiz zum arbeiten kommen, werden sich die Arbeitsbedingungen schnell ändern und es ist nichts mehr mit Überstunden abfeiern oder mit dem Faktor 1,5 aus bezahlen.

Franz | 31. Januar 2013 - 10:03

Ich kann euch gerne mal vorrechnen und ihr könnt gerne vergleichen ob euch am Ende des Monats mehr oder weniger bliebt, als ihr eure erste Stelle angetreten habt. Ich schreibe es mal in CH Franken um Missverständnisse auszuschliessen.

Bruttolohn: 13x6200 Fr = 80'600 Fr/Jahr
Nettolohn: 13x5600 Fr = 72'8000 Fr./Jahr
Hier kommt noch die Krankenversicherung von 170 Franken pro Monat. Dieser Lohn lässt sich dann mit DE vergleichen: 13x5'430 Fr. = 70'590 Fr./Jahr

Franz | 31. Januar 2013 - 09:56

Wenn ihr schon so pauschale Aussagen bringt wie: Zitat "Laut gehaltsreporter.de kann man den €-Betrag für eine vergleichbare Stelle in Deutschland verdoppeln und das €-Symbol durch CHF ersetzen." wäre das Artikeldatum nicht unrelevant. Vor ein paar Jahren betrug nicht Umrechnung 1 Euro = 1.70 Franken. Jedoch ist der Kurs in den letzten Jahren aufgrund der sehr erfolgreichen Eurozone bachab auf den Umrechnungskurs von 1 Euro = 1.16 Franken gesegelt.

Fragt sich jetzt nur auf welchen Kurs sich deine Aussagen beziehen. Und Strom ist in Deutschland auch teurer. Und wenn man zu Hause lebt, entfallen schonmal die Mietkosten, so dass mir ohne Zweifel Ende des Monats bedeutend mehr Geld übrigt bleibt, als wenn ich mich in Deutschland für einen Hungerslohn abackern würde. Auch sind die Arbeitsbedingungen in der Schweiz sicherlich bedeutend besser.

Wenn ich da höre, dass einem Überstunden nicht in gleicher Freizeit abgegolten oder ausbezahlt werden (Auszahlung * 1.5) frage ich mich schon, was der Antrieb gewisser Leute ist. Und von wegen es hat zuviele Ingenieure habe ich auch nicht viel mitbekommen. Jeder unserer Klasse, der passable Noten hatte, musste kurz den Telefonhörer in die Hand nehmen und schon hatte man eine Arbeit.

jd | 30. Januar 2013 - 13:28

@equilibrium:
Mal wieder vollkommen richtig was du schreibst. Mit dem "warenkorb" wäre ich jedoch vorsichtig. diesen würde ich möglichst nicht als referenz heranziehen, denn der ist eine der großen statisitk-mogelpackungen. hier wird oft durch warensubstitute (rindfleisch gegen schweinefleisch etc.) und andere tricks versucht die inflation nicht zu hoch erscheinen zu lassen.

gerade bei starker geldmengenmehrung, wie in den letzten jahren durch die zentralbanken ist das ein punkt. für die darstellung der kaufkraft-unterschiede ist der bic-mac-index ein einfaches und plausibles tool.

http://de.wikipedia.org/wiki/Big-Mac-Index

http://www.economist.com/blogs/graphicdetail/2012/07/daily-chart-17

Hinweis zur inflation: geldmenge m3 + inflation

bau-insch | 29. Januar 2013 - 20:44

@Equilibrium:
Dein Beitrag vom 24. Jan. "Da unser 4800-Euro-Kandidat..." erscheint mir absolut plausibel. Auch ich habe mich vor einiger Zeit schon mal mit dem in der Schweiz zu erzielenden Gehalt beschäftigt und bin - mutmaßlich jedoch in einer anderen Quelle als Du - auf die gleiche Umrechnung zwischen Euro und CHF gestossen. Danke für Deine diesbzgl. Recherchen.

bau-insch | 29. Januar 2013 - 20:37

@biene:
Was den Beitrag von Equilibrium vom 23. Jan. betrifft, so ist seine Kritik an Deinen Postings m. E. sicher berechtigt. Trotzdem möchte ich Dich motivieren, Dich um Gottes Willen nicht von ihm provozieren zu lassen. Du hast Dich bzgl. meiner am 18. Jan. Dir ggü. gemachten Vorgabe "...bis mindestens einschließlich 11. Feb. keinen einzigen Beitrag mehr..." bis jetzt super geschlagen. Falls Du es noch bis zum kommenden Samstag durchhalten solltest, keine Beiträge in diesem Thread zu schreiben, dann werde ich die versprochenen Tipps bereits am kommenden Wochenende bringen.

Tipp: Am besten, Du beschäftigst Dich bis dahin intensiv mit dem am 18. Jan. von mir veröffentlichten HSP-Link.

@Alle:
Der vorgenannte Tipp wird selbstverständlich allen Lesern dieses Threads sehr empfohlen, selbst wenn mutmaßlich gerade mal jeder 6. Mensch eine HSP sein soll. Weitere Links zu HSP:
http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1851331...
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.psychologie...

Hornisse | 29. Januar 2013 - 13:29

Zitat:"Laut gehaltsreporter.de kann man den €-Betrag für eine vergleichbare Stelle in Deutschland verdoppeln und das €-Symbol durch CHF ersetzen. Würde jemand also in Deutschland 40.000 Euro/a verdienen, müsste er in der Schweiz 80.000 CFH/a verdienen. Das sind dann umgerechnet ca. 64.500 Euro. Das passt tatsächlich zum Jahresgehalt von Franz."

Ich selber arbeite in CH. Die Angaben von @Franz sind unrealistisch. Mit Bachelor und 3 Jahren im Job dann CHF 100k? Das ist mittlerweile hier nur noch ein Krampf mit diesen ganzen "schlauen" Fachhochschul-Bachelor Absolventen, die schon alles wissen und noch viel mehr gesehen haben.

Hornisse | 29. Januar 2013 - 13:22

@Franz:
Vielleicht sollte sich hier jeder mal daran halten nur über Dinge zu schreiben, von denen man auch wirklich etwas versteht. Die Lebenshaltungskosten in Städten wie Zürich, Luzern, Genf, St. Gallen, Basel etc. sind deutlich höher als in vergleichbaren deutschen Metropolregionen. Faktor zwei ist absolut realistisch. Vom Nettogehalt in der Schweiz gehen z.B. auch noch die Ausgaben für die Krankenversicherung ab. Das ist in Deutschland wohl eher nicht der Fall, oder?

Mieten in Zürich darf jeder mal selber googlen. Wer mal in ein Restaurant in CH gegangen ist, der weiss ebenfalls etwas über das Preisniveau zu berichten. Lebensmittel in CH sind ebenfalls deutlich teurer als in D. Vielleicht einfach mal beim nächten Schweizbesuch in einen Lebensmitteldiscounter (Denner, Migros) gehen und selber beäugen.

Und Dinge wie Miete und Lebensmittel sowie Krankenkassenbeiträge werden jeden Monat fällig. Autos sind in CH auch nicht günstiger als in D. Wie kann man nur immer solch einen Mist erzählen?

Equilibrium | 29. Januar 2013 - 11:47

Mein lieber Franz! Ich bin echt fassungslos!

Wenn etwas 51% oder 60% teurer ist, dann ist es doch nicht doppelt so teuer! Wie kann man denn als Bauingenieur Prozentrechnung derartig falsch verstehen? Wie geht das? Und wenn man einen Zahlenbetrag (40000) nur als Zwischenschritt einer Umrechnung verdoppelt, ihn dann aber mit CHF statt Euro verwendet, dann hat man den Geldbetrag doch auch nicht verdoppelt! Bist Du wirklich sicher, dass Du ein Hochschulstudium abgeschlossen hast?

Die erhöhten Lebenskosten (übrigens als repräsentativer Querschnitt durch alle Ausgaben eines Haushaltes ermittelt; Stichwort "Warenkorb") sind von Fachleuten ermittelt worden, die davon mehr verstehen als wir beide zusammen. Dass Du anhand von Autos und Mobiltelefonen mal eben eine eigene Statistik aufstellen möchtest, finde ich absolut lächerlich. Da gehört schon ein bisschen mehr Aufwand dazu, als sich mal eben ein einzelnes Produkt herauszupicken. Und wenn es dann noch an der Prozentrechnung scheitert, dann können wir uns die Zahlen ja gleich würfeln.

Franz | 28. Januar 2013 - 21:57

Das der Lebensunterhalt in der Schweiz doppelt so teuer ist, bezweifle ich mal. Hier mal ein paar Beispiele:
- Ein Auto kostet in Deutschland nicht die Hälfte
- Ein Mobiltelefon kostet in Deutschland nicht die Hälfte
- Lebensmittel kosten in Deutschland nicht die Hälfte

Und by the way gibt es sogar Sachen, die in Deutschland teurer sind, Ein klassisches Beispiel wäre der Sprit. Und wenn euch der Lebensunterhalt zu teuer ist, dann werdet doch Grenzgänger - in Deutschland wohnen und in der Schweiz arbeiten. Dann bleibt sicherlich Ende des Monats einiges auf der Kante.

Lau | 28. Januar 2013 - 15:54

@JoMue:
97%. HAHA! Danach würde es tatsächlich einen Ingenieurmangel geben, da ja fast niemand durchkommt. Ich bin noch so frisch drinnen, das ich weiß, das bei uns rund 60 Prozent durchgefallen sind. Selbst das ist noch zu viel, aber das ist ein anderes Thema. Und das ich immer irgendwen kenne: tut mir sehr leid. Aber 1. habe ich nur einen Abschluss gemacht und war nicht noch, wie du ja scheinbar, an der FH und am besten noch BA und hab einen Doktor gemacht.

Ich kann nur schreiben, was ich erlebt habe und was ich von Freunden aus Schule, Studium und Freundeskreis höre.

"FH und Uni sind im Ganzen mittlerweile sehr ähnlich."

Das ist ein Zitat von dir. Du bist sicher zur Zeit an Uni und FH eingeschrieben, um solche Aussagen zu treffen, oder?! Komm mal ein wenig runter von deinem viel zu hohen Ross!

Ole | 28. Januar 2013 - 06:08

@bauinghel:
Projektarbeit ist eigentlich nicht schlecht. Insbesondere, wenn man mehr Geld verdienen will. Ich habe das in Deutschland fuer 5 Jahre gemacht. Damals, also von 2002 bis 2007, wurde das auch sehr nachgefragt, weil viele Unternehmen einfach nicht die Auftraege fuer Festangestellte hatten. Das Problem kommt dann spaeter. Ich hatte diverse Gespraeche mit Personalabteilungen, in denen man mir vorwarf, das mein Lebenslauf zu "unruhig" ist.

Was damals als besonders erstrebenswert galt und in einigen Artikeln die "Generation der Projektarbeiter" genannt wurde hat heute jeder Personalchef vergessen. Normalerweise bekommt man fuer Projektvertraege zwischen 20 und 30 % mehr als der Festangestellte mit vergleichbarer Arbeit.

Jörg | 26. Januar 2013 - 14:02

Sorry, 97 % Durchfallquote sind einfach nur lächerlich - nicht mehr ernst zu nehmen. Da hat der Prof. / Dozent einfach nur versagt - entweder beim Schreiben der Prüfung, oder bei der Lehre. Beides spricht nicht für eine gute Hochschule.

bauinghel | 26. Januar 2013 - 13:32

Liebe Kollegen,
in den Beiträgen hier geht es wohl meist um langfristige Arbeitsverträge. Bauen ist aber Projektgeschäft, sodass ständig Projekt-Teams auf- bzw abgebaut werden. Häufig werden sehr kurzfristig Leute gesucht. Was meint Ihr: Verdienen Leute die so jobben eher mehr oder weniger pro Monat? Und welche Vergütung passt wohl zu der unten einkopierten Anfrage? Bitte nur seriöse Antworten von Berufserfahrenen. Danke.

Sehr geehrter Herr (aus Berlin),

für ein Projekt in Düsseldorf suche ich einen Bauingenieur für 10 -12 Monate. Es geht um die Erstellung eines Industriekomplexes.
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- Koordination und Überwachung des Baufortschritts
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- Behördenkontakt

Kenntnisse:
- HOAI 1-9
- Leistungsverzeichnisse
- Ausschreibeverfahren

Bei Interesse und Verfügbarkeit bitte um Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen / Kind Regards
Consultant

JoMue | 25. Januar 2013 - 18:03

Leider wirkt dieses Forum mittlerweile sehr unseriös! Die Aussagen von Lau sind äußerst lächerlich- tut mir leid... Lau kennt immer irgendwen von irgendwo her der irgendetwas schlechter macht als andere... An einer großen FH in Hessen würde man sich in TM und Mathe etc. über 60 % freuen. Vorletztes Semester TM 92 % Durchfallquote.

Anstatt zu versuchen, die FH-Abschlüsse nieder zu machen, sollte man sich eher Gedanken machen, ob nicht das duale Studiensystem oder noch besser, das Fernstudiensystem Sgd, Its etc. den Berufsständen schaden. FH und Uni sind im Ganzen mittlerweile sehr ähnlich. Ausnahmen gibt bei Unis genau so wie bei FH´s. Zu diesem Themen in diesem Forum werde ich mich demnächst enthalten.

Equilibrium | 24. Januar 2013 - 12:58

Da unser 4800-Euro-Kandidat den letzten Beitrag ja leider im falschen Thread geschrieben hat, zitiere ich ihn mal kurz:
Zitat Franz: "Ergänzung zu meinem Beitrag:
Abschluss: Herbst 2012, 3 Jahre FH (Bachelor), Arbeitsort Schweiz
Bruttolohn 13 x 4800 EUR = 62.400 Jahresgehalt
Nach drei Jahren Berufserfahrung sollten dann schon gegen 80.000 Euro drin liegen."

Dazu kann ich nur sagen: Wenn jemand in einem deutschen Bauingenieurforum bei der Gehaltsangabe verschweigt, dass er in der Schweiz arbeitet, dann ist die Gehaltsangabe ohne Wert. Selbstverständlich verdient man in der Schweiz mehr. Aber dort reden wir über drastisch höhere Lebenskosten.

Laut gehaltsreporter.de kann man den €-Betrag für eine vergleichbare Stelle in Deutschland verdoppeln und das €-Symbol durch CHF ersetzen. Würde jemand also in Deutschland 40.000 Euro/a verdienen, müsste er in der Schweiz 80.000 CFH/a verdienen. Das sind dann umgerechnet ca. 64.500 Euro. Das passt tatsächlich zum Jahresgehalt von Franz.

Das Preisniveau (inkl. Miete) in Zürich liegt übrigens 60 % über dem von Berlin. In Genf sind es +51%. (Quelle: ubs.com). Also Franz: Willkommen im Club und viel Spaß beim Einkaufen!

Equilibrium | 23. Januar 2013 - 17:36

@biene:
Zitat Biene: "Wieso soll ich meinem Vorgesetzten erklären was er falsch macht? Verstehe nicht was Du damit meinst"

Nachfolgend habe ich Dir mal ein paar Auszüge aus Deinen Beiträgen zusammen gestellt:

"... Jeder Chef, der auch nur einen Funken Ahnung hat, weiß das. ..."
"... dürfte allerdings auch jedem klar sein."
"... Das stimmt so nicht. ..."
"... es ist aber nicht so, ..."
"... Da wird auch noch ein Umdenken stattfinden müssen ..."
"... Denkt mal darüber nach. ..."

Du neigst dazu, Deine persönliche Meinung als unantastbare und allgemeingültige Wahrheit zu definieren und versuchst dann mit missionarischem Eifer andere Menschen davon zu überzeugen. Was dabei oft zu kurz kommt, sind belegbare Fakten bzw. belastbare Angaben aus seriösen Quellen. Stattdessen extrapolierst Du gerne aus wenigen Einzelfällen (hauptsächlich aus Deinem eigenen Studentendasein) auf die Allgemeinheit (und zwar hauptsächlich auf die gesamte Gruppe berufstätiger Bauingenieure). Und dabei machst Du Dir auch gar nicht erst die Mühe, zwischen Bauleitern, Statikern, Prüfingenieuren etc. zu differenzieren. Und schon wird mal eben der Uni-Absolvent zum einsamen Forscher abgestempelt, weil ja nur FH-Absolventen mit real existierenden Praxisproblemen konfrontiert werden. Die Welt kann ganz schön schlicht und einfach sein, wenn man sie sich selbst zusammen bastelt.

Ich habe schon viele Leute erleben dürfen, die sich gerade am Anfang des Berufslebens für zu wichtig genommen haben und bei denen dann eine Lücke zwischen ihrem Auftreten und der vorhanden Kompetenz klaffte. Wenn ich bei Deinen Beiträgen zwischen den Zeilen lese, dann habe ich das Gefühl, dass Du tatsächlich in Deinem nächsten Job Gefahr läufst, Dich selbst und Dein erlerntes Wissen zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Und dann passiert es plötzlich von ganz allein, dass Du als neue Kollegin den erfahrenen Kollegen (inkl. der Vorgesetzten) die Welt des Bauwesens ganz neu erklären möchtest. Die werden begeistert sein! (Achtung Ironie)

Hornisse | 23. Januar 2013 - 13:31

Interessant ist folgender Fall:
Alter des Delinquenten: 23 Jahre
Beruf: Industriekaufmann
Anstellung: Kaufmännischer Leiter eins Finanzdienstleisters in Hamburg
Gehalt: 4.350 EUR NETTO!!! pro Monat

In der unteren Hälfte des Artikels steht etwas zum Gehalt: http://www.welt.de/regionales/hamburg/article...

Jetzt darf sich jeder denkende Zeitgenosse ausmalen, wie "leitend" der oben beschriebene Angestellte mit seinem stolzen Erfahrungsschatz wohl real war und wie Gehaltsstrukuren in anderen Branchen aussehen. Die Gehälter (reale Gehälter, nicht die der Spass- und Lobbyfraktion hier) der Ingenieure, insbesondere der Bauingenieure, sind ca. 100% zu niedrig.

Equilibrium | 22. Januar 2013 - 15:37

Zitat "Franz": "Wer mir nicht glaubt, dem kann ich gerne den Arbeitsvertrag zeigen."
Ich glaube Dir noch nicht einmal Deinen Vornamen. Seit wann gibt es an Hochschulen eigentlich Abgänger"klassen"? Bist Du vielleicht doch eher noch Schüler? Aber Humor hast Du ja!

Hornisse | 22. Januar 2013 - 12:13

Zitat Franz: "Übrigens die Anfangslöhne in unserer Abgängerklasse gingen bis 5.300 Euro hoch"
In welchem Land? Der Schweiz? Auch dort gehen Fachhochschüler in Zürich!! mit maximal ca. CHF 70k in den Beruf (wenn sie ein grosszügig zahlendes Unternehmen finden, was auch in der Schweiz zunehmend ein grosses Problem wird).

Deine Angaben wären bei 12 Monatsgehältern ohne jeglichen Extras ja gerademal lumpige 63.600 Euronen Brutto pro Jahr als Anfängereinstiegsgehalt? Für einen händeringendst gesuchten Bachelor FH in einer der stabilsten Boombranchen überhaupt? Das ist doch wohl nicht dein Ernst sich so dermassen unter Wert zu verkaufen?

Das Forum hier ist mittlerweile nicht mehr nur unseriös, das ganze hier entwickelt sich zu einer Sammelstelle für Baulobbyisten und Leuten der Spassfraktion. Schade eigentlich. Mit Leuten ala Franz und der Fraktion "Statiker mit 5 Jahren im Job als Sachbearbeiter und 65k Jahresgehalt" sind seriöse Diskussionen nicht möglich. Warum schaltet man dieses Forum nicht einfach ab und verlinkt direkt zu "werdebauingenieur.de"? Das spart dem Admins hier Arbeit und dort gibt es Lobbyistenpropaganda in flotter Aufmachung.

Lau | 22. Januar 2013 - 08:42

Also zum Thema FH: Ich kenne einige Leute, die an einer (ich sage mal bewusst nicht welcher) FH studieren, die ziemlich renomiert ist. Und die kriegen grade in den Abbrecher-Fächern alles geschenkt. TM, Statik, Mathe...alles Klausuren, die seit Jahren genau gleich gestellt werden. Wer da ohne 1 Komma rausgeht, muss schon mehr als hohl sein. Im Gegensatz zur Uni, wo weiterhin Durchfallquoten von rund 60 % in diesen Fächern normal sind. Das man versucht FH und Uni mit dem Master gleichzustellen, sieht man schon daran, dass es FH's mit Abschluss M.Sc. gibt. Die Frage ist, was die Unternehmen damit am Ende anfangen.

bau-insch | 22. Januar 2013 - 07:28

@Equilibrium:
Deinem Wunsch bzgl. dem Posting von Franz kann ich leider nicht nachkommen! Sondern ich bin der Meinung, dass die Leser wissen sollten, welch unseriösen Beitrag Franz m.E. da abgeliefert hat:

- "Ich habe ein FH Sudium Bachelor": Was jetzt, FH-Ing. oder Bachelor oder etwa beides?
- "Mein Einstiegsgehalt war umgerechnet 4800 Euro": Hoppla, schon wieder jemand außerhalb des Euroraums! Jedoch was vor allem von Interesse wäre, ist doch die Angabe, ob es sich dabei um den Monats- oder - vermutlich - den Jahresverdienst handelt. Falls Monatsverdienst, dann bitte zwingend zusätzlich das Jahresgehalt inkl. Gratifikationen angeben! Könnte ja sein, dass das Weihnachstgeld - wie in meinem Fall - bereits im Monatsverdienst enthalten ist. Des weiteren sollte bei einem seriösen Beitrag dieser Art IMMER angegeben werden, in welchem Jahr der Einstieg stattgefunden hat. Vermutlich definitiv erst nach 1990, gell ;-)

- "nach der Probezeit gab es bereits 160 Euro mehr": Ätsch Gäbele, bei mir waren es nach der Probezeit sogar 200 Euro mehr!
- "Ich finde schon, dass hier teilweise auf etwas hohem Niveau gejammert wird": Das darf jetzt aber nicht wahr sein bzw. meine Vermutung "4800 Euro = Jahresgehalt" ist also doch nicht so daneben? Franz, unter uns beiden: Wenn Du in der Haut von karabaja stecken würdest, der als bosnischer Bauingenieur gerade mal etwas über 500 Euro pro Monat verdient (vgl. sein Beitrag weiter unten vom 20. Juni 2012), dann könnte ich Deinen unter keinen Umständen akzeptablen Schlußsatz noch verstehen...

In eigener Sache:
Bzgl. meinem am 18. Jan. geposteten Beitrag möchte ich mich nach Möglichkeit selbst an die Vorgabe für biene halten, d.h. bis zum 11. Feb. keine Beiträge mehr schreiben zu wollen. Grund ist, dass ich zwar selbst Gott sei Dank keine extravertierte HSP (also von Geburt aus) bin. Jedoch habe ich aufgrund tragischer Umstände im Grundschulalter HSP-Symptome entwickelt, die selbstverständlich genauso wie HSP zu behandeln sind.

Franz | 21. Januar 2013 - 21:08

Wer mir nicht glaubt, dem kann ich gerne den Arbeitsvertrag zeigen. Übrigens die Anfangslöhne in unserer Abgängerklasse gingen bis 5'300 Euro hoch. Und ich mache wirklich keinen Witz. Klar gibt es Branchen wo man mehr verdient, aber es ist ja auch nicht so dass wir für einen Hungerlohn arbeiten.

Hans | 21. Januar 2013 - 10:19

@Franz: In München Zentrum vielleicht.
@Willy: Ich bin mir nicht sicher, ob das Wort "Tolerantheit" gibt...

Equilibrium | 21. Januar 2013 - 09:56

@all:
Ich würde vorschlagen, dass wir den Beitrag von "Franz" nicht weiter vertiefen. Da macht sich offenbar jemand einen Spaß und freut sich schon auf die ein oder andere hitzköpfige Antwort.

Franz | 20. Januar 2013 - 12:02

Ich habe ein FH Sudium Bachelor. Mein Einstiegsgehalt war umgerechnet 4800 Euro und nach der Probezeit gab es bereits 160 Euro mehr. Ich finde schon, dass hier teilweise auf etwas hohem Niveau gejammert wird.

FlipB | 18. Januar 2013 - 23:33

> Sicherlich gibt es auch, wie in dieser Diskussion bereits öfter dargelegt, genügend Ausnahmen.

Nö, die gibt es nicht. Auch für dich eine kleine Nachhilfe (wir Bauingenieure machen ohnehin vieles gratis, unser Job ist ja nicht viel wert, er ist einfach nur notwendig weil Gesetze das so definieren): Ausnahme-Chemiker vs Ausnahme-Bauingnieur. Na wer hat die 1000 EUR brutto mehr in der Tasche? ;)

> Seine Mitteilungen (1000 EUR weniger usw.) wiederholen sich einfach immer wieder

Was, kommt es echt so oft vor, dass man trotz einer soliden Uniausbildung grundlegende Dinge nicht verstanden hat? Oo Schade, dass sich Bauingenieure so oft belügen müssen um zum Schein zufrieden zu sein. Ach übrigens, hier eine Geschichte aus der Praxis: Ein Kollege soll 2 Projekte bauphysikalisch bearbeiten, nichts großartiges. Angebot gelegt, Anruf erhalten, Anruf an den Chef weitergeleitet und runterhandeln lassen (Der Chef hat ja keine andere Wahl sonst Kunde weg). Mein Kollege überlegt sich nun wo er den Preisnachlass wieder reinholen kann.

Seine Ideen sind: Fenster "irgendwie" dimensionieren, wozu nen wirtschaftlichen Schallschutz? Kurz in der Norm nachgeblättert, passt, das nimmt er, egal wieviel Schallschutz schon die dicke Wand hergibt. Die unwirtschaftlichen Fenster zahlt sowieso der Bauherr. Der Glasvorbau überhitzt garantiert im Sommer, da probiert er doch gleich mal einen extrem niedrigen Gesamtenergiedurchlassgrad, wozu sich in Sinne der Wirtschaftlichkeit runtertasten? Hm und wie macht sich so ne "schicke" Außenjalousie? Egal, niedrigster z-Wert und gut ist. Zahlt auch der Bauherr. Hm, gleich daneben ist noch son Glasvorbau, aber der ist weiter weg von der Straße, eigentlich wären das niedrigere Anforderungen an den Schallschutz. Egal, kopiert einfach den Text vom näher liegenden Glasvorbau zum weiter von der Straße entfernt liegenden und hat damit den gleichen Schallschutz definiert.

Nächste Idee: Gutachten binden, siegeln und ab damit zur Post, nur bloß keine Diskussionen mit dem Architekten anfangen und darauf aufmerksam machen, dass die Gläser sauteuer ausfallen werden und ja keine Diskussion darüber anfangen, ob man bei der Wärmedämmung nicht noch 2 cm abnehmen kann. Und wenn es doch auffällt? Egal, das Gutachten ist schon gebunden und gesiegelt, also prompt ein Nachtragsangebot legen. Problem? Lösung.

bau-insch | 18. Januar 2013 - 22:30

@biene:
Schade, dass Du offensichtlich nicht in der Lage bist, zwischen den Zeilen zu lesen. Was ich damit meine? Meine Tipps habe ich Dir vor allem deshalb gegeben, damit Du endlich aufhörst, uns anderen hier die kostbare Zeit - die wir leider benötigen, um Deine unerfahrenen Kommentare zu entkräften - zu stehlen. Sorry, ich will Dir ganz sicher nicht zu nahe treten. Aber ich frage mich, warum Du ständig ins gleiche Horn blasen musst. Kann es sein, dass Du eine HSP bist? Noch nie gehört? Dann schaue Dir doch mal den sehr interessanten Vortrag an:

http://www.evelynrittmeyer.de/ERC_Vortrag_Hochsensibilitaet.pdf

Demnach ist jeder 6. Mensch auf dieser Erde eine HSP. Jedoch sind die meisten davon introvertiert, was ich mir bei Dir aufgrund Deiner Beiträge nicht so richtig vorstellen kann. Aber es gibt auch wenige extravertierte HSP, welche es gemäß diesem Vortrag ganz besonders schwer haben. Kann es sein, dass Du zu dieser Gruppe gehörst und nur deswegen ständig immer weiter machst, weil Du möglicherweise ein ausgeprägtes (Un)Gerechtigkeitsempfinden hast? Vielleicht muss Dir aber auch einfach mal jemand Deine Grenzen bzgl. diesem Thread aufzeigen, oder?

Vorschlag: Ich könnte Dir noch einige weitere Tipps geben. Jedoch mache ich zur Bedingung, dass Du hier in diesem Thread ab sofort bzw. nach Veröffentlichung dieses Beitrags sowie bis mindestens einschließlich 11. Feb. keinen einzigen Beitrag mehr schreibst. Selbstverständlich auch kein rühriges Dankesschreiben und dergleichen. Meinst Du, das ab sofort angehen zu wollen? Bist Du bereit? Falls ja, dann schreibe ich spätestens am 14. März diese Tipps. Falls nein, dann eben nicht. Bin echt gespannt auf Deine Reaktion bzw. ob Du überhaupt gewillt bist, auch auf diesen Beitrag hier nicht ein einziges Wort zu entgegnen. Du musst halt immer das letzte Wort haben, gell ;-)

JOD | 18. Januar 2013 - 16:46

Hallo allerseits,
ich finde die Beiträge hier allesamt für sehr interessant und aufschlussreich. Wir sehen deutlich, dass nicht alle Menschen gleich sind und deshalb auch unterschiedlich gut oder schlecht verdienen.

Folgende Fakten möchte ich beitragen:
- allg. Hochschulreife
- Ausbildung zum Maurer
- Dipl.-Ing. (FH) Bauwesen, Vertiefung: Baubetrieb

Berufseinstieg 2005 (273 Bewerber auf diese Stelle)
Jahresgehalt 40.000/Jahr, Mercedes A-Klasse

Heute (3. Arbeitgeber)
Jahresbruttogehalt 70.000/Jahr (incl. Prämien, Weihnachts- u. Urlaubsgeld), VW Touran

Ich arbeite als angestellter Bauleiter in einem Nischensegment (habe davon im Studium nichts gehört) in einer Großstadt in Norddeutschland. Akquise, Kalkulation, Abrechnung, Bauleitung - alles in Personalunion. Im Sommer liegt meine Arbeitszeit auch mal bei 60 h/Woche, im Winter sind 40 h/Woche ausreichend. Manchmal reicht ein Arbeitstag schon mal von 4.00 h morgens bis nach Mitternacht.

Gast1505 | 18. Januar 2013 - 15:05

@Willy:
Das ist so nicht ganz richtig. Uni = A7 / FH = A6 ist nicht tariflich geregelt. Richtig ist allerdings, dass es in vielen großen Firmen so gehandhabt wird. Bei uns im Konzern gibt es bspw. auch die "Empfehlung"(!) die Absolventen so einzustufen. Liegt aber im Endeffekt beim einstellenden Personalverantwortlichen. Hab schon erlebt das Absolventen mehr bekommen haben, aber auch das Uni-Absolventen mit A6 eingestellt wurden.

Heinz | 18. Januar 2013 - 13:33

@Willy:
Das ist richtig, dass es diese Unterschiede nach dem gültigen Tarifvertrag gibt und ich finde es auch gerechtfertigt (ich FH Absolvent), weil ich denke das Uni schon schwieriger ist (soll jetzt aber nicht das Thema sein).

Großes ABER:
Ich kenne viele Uni- und FH-Absolventen die beim Einstiegsgehalt das gleiche bekommen
haben ohne Unterschiede zum Abschluss. Also wie Du bereits gesagt hast, ist es Verhandlungssache. Ich selbst arbeite bei einem mittelständigen Unernehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern, die angeblich auch nach Tarif bezahlen. Machen Sie auch, nur nicht in der entsprechenden Tarifgruppe (es gibt dann halt Tarifgruppe XY und eine übertarifliche Zulage). Ich bin momentan damit zufrieden, also will ich mich nicht beschweren - ist also wieder Verhandlungssache. Einem bekannten Bauleiter einer gleich großen Firma geht es genauso. Also Tarif ist nicht Tarif ;)

biene | 18. Januar 2013 - 11:21

@Willy:
Ich glaube dir aufs Wort, dass an deiner TU sehr hohe Ansprüche gerade in deiner Vertiefung waren. wie gesagt, es kommt auf die HS oder TU an, wo studiert wird. Für deine Vertiefung hast du dich ja selbst entschieden und ich habe Respekt davor. Mit Baustoffkunde, Baubetrieb oder Verkehrswesen fährt man aus meiner Sicht (zumindest an der HS, wo ich meinen Bachelor gemacht habe) sicherer was das Bestehen angeht. Aber ist auch alles eine Sache des Interesses.

biene | 18. Januar 2013 - 11:17

Ich muss Heinz da zustimmen. Ich denke auch, dass es zukünftig einigen Chefs egal sein wird, ob FH-Master oder Uni-Master. Uni Master ist eben sehr gut für die Forschung. FH-Master praxisorientierter, obwohl bei uns mittlerweile auch einige Module zum wissenschaftlichen Arbeiten angeboten werden.

Willy | 17. Januar 2013 - 17:36

Hallo Heinz, ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber dass es im Einstiegsgehalt unerheblich ist, welchen Abschluss man hat, das ist ein Trugschluss. Ich habe es hier schon öfter versucht, zu verklickern. Sobald nach aktuellem Tarifvertrag gezahlt wird, macht der Unterschied FH Uni ungefähr 400 € brutto im Monat aus. Im Einstieg! Dies ist jedem Menschen öffentlich zugänglich nachlesbar. Ich verstehe bis heute nicht, wieso das so viele Leute hier nicht einsehen wollen. Ich hab das sogar selber erlebt. Während meiner Masterarbeit wurden nach Tarif eine Uniabsolventin und ein FH-Absolvent eingestellt. In der gleichen Abteilung mit den gleichen Aufgaben. Eingestuft wurde dabei folgendermaßen: Uni nach A7 (3920 €) und FH nach A6 (3540 €)!

DAS SIND DIE GÜLTIGEN TARIFE. In kleinen Ingenieurbüros, da ist alles Verhandlungssache. Daher gelten diese Zahlen dort nicht. Selbst bei meinem Vorstellungsgespräch für eine Bauleiterstelle konnte man mir dieses Gehalt nur zugestehen, weil ich einen Uniabschluss habe. Ich finde es schade, dass sich viele alteingesessene Ingenieure dessen verschließen und vehement das Gegenteil behaupten. In diesem Sinne: "Stillstand ist Rückschritt" ;-)

Heinz | 15. Januar 2013 - 21:19

Der Abschluss FH oder Uni ist den zukünftigen Chefs denke ich relativ egal. Auch wo ihr diesen Abschluss gemacht habt ist egal, außer es ist klar bekannt, dass es eine TOP Uni oder FH ist(welcher "kleine" Chef weiß welche Uni/FH gute Ingenieure ausbildet - keiner). Ich würde nur unterscheiden in Ingenieurbüro (Uni) und Bauleitung (FH). Auch beim Einstiegsgehalt ist es hier relativ egal welchen Abschluss man hat. Es kommt auf die Leistung an die Er im Berufsleben bringt. Jeder muss nunmal wirtschaftlich denken.

Willy | 15. Januar 2013 - 18:06

@biene:
Also wenn ich mit meinen Posts keine Tolerantheit dargelegt habe, dann musst DU irgendetwas anderes gelesen haben als ich schrieb. Ich habe sogar hervorgehoben, dass beide Abschlüsse (FH oder Uni) Vor- bzw. Nachteile bieten und für den ein oder anderen besser passen. Was bitte ist da jetzt Intoleranz unterschiedlichen Abschlüssen gegenüber?

Und ja, es ist definitv Vieles von den Hochschulen abhängig. Und auch davon, was man vertieft. Ich habe in Braunschweig an der TU studiert und die Vertiefungen Stahlbau, Massivbau und Grundbau gewählt. Dass, was dort inhaltlich verlangt wurde, findet man in der Art sicherlich nicht an einer Fachhochschule (glaube ich zumindest). Wir waren viele Studierende, die von externen FH's dazukamen. Die Vorbildung durch die unterschiedlichen FH's war sehr verschieden, aber alle haben durch die Bank weg gesagt, dass es an der Uni weit anders zugeht. Aber auch da war vieles von den Vertiefungen abhängig. Wenn man Baustoffkunde oder Bauwerkserhaltung vertieft, dann ist das Leben an einer Uni doch wesentlich angenehmer als mit der reinen konstruktiven Vertiefung!

biene | 15. Januar 2013 - 16:10

@Equilibrium (zum Beitrag vom 11 Jan.):
Ich studiere sowohl an einer HS als auch derzeit an einer Uni. Ich kann keinen Qualitätsunterschied feststellen, muss dazu sagen, dass meine HS allerdings einen sehr guten Ruf hier genießt.

Wieso soll ich meinem Vorgesetzten erklären was er falsch macht? Verstehe nicht was Du damit meinst, Wenn der Vorgesetzte eine gute Einstellung hat dann passts doch. Jeder fängt mal klein an. Im Übrigen hat man als Master die Chance irgendwann selber Vorgesetzter zu werden, Selbstständigkeit anzustreben o.ä. (aber wem erzähle ich das).

@bau-insch: Deinen letzten Beitrag hättest du dir echt sparen können.:-)

Equilibrium | 15. Januar 2013 - 13:26

@bau-insch:
Ja, Du hast Recht: Ich arbeite in einer Baufirma bzw. einem großen Baukonzern. Die wöchentliche Arbeitszeit in meiner Abteilung liegt normalerweise bei ca. 45 Arbeitsstunden, wobei man je nach persönlicher Situation auch mal phasenweise mit 40 Arbeitsstunden auskommt (hängt immer auch von den Projekten ab und ob sich der Mitarbeiter überhaupt traut, 5x in einer Woche pünktlich nach 8 Stunden Arbeit nach Hause zu gehen). Manchmal werden es aber auch eben 50+. Wir haben tatsächlich Regelungen zum Zeitausgleich, die jedoch nicht von jedem in Anspruch genommen werden. Manche Führungskräfte schauen schon etwas gequält, wenn der eigene Mitarbeiter Überstunden tatsächlich abfeiern will. Da muss man dann eben auch selbstbewusst genug sein, das entsprechende Formular trotzdem auszufüllen und einzureichen. Ohne Grund ablehnen darf es der Vorgesetzte ja nicht.

Bezüglich meines Gehaltes und meiner Arbeitszeit erlebe ich hier - verglichen mit den durchschnittlichen Arbeitsbedingungen im Bauwesen - quasi ein kleines Stückchen heile Welt. Aber meinen Job gibt es so in dieser Form auch nicht unendlich oft in Deutschland. Daher ziehe ich aus meiner persönlichen Erfahrung - im Unterschied zu anderen Forums-Usern hier - nicht den Schluss, dass alles super ist und es "jeder selbst in der Hand hat", wie einige hier gebetsmühlenartig wiederholen.

Ganz ehrlich: Als ich am Ende meiner Promotionszeit einen Job gesucht habe, war der Arbeitsmarkt schwieriger als heute. Ich hatte durchaus auch Glück, dass es sofort bei einem großen Konzern geklappt hat und wäre sonst wohl in ein Ingenieurbüro gegangen. Dort würde ich vermutlich bei gleicher oder höherer Leistung 10k weniger verdienen als jetzt.

bau-insch | 14. Januar 2013 - 14:25

@Equilibrium (Beitrag 11. Jan.):
Vor allem Dein letzter Absatz mit dem Tipp für biene: EINFACH KÖSTLICH !!! Danke ;-) Obwohl: Falls biene vom Typ her eine Person sein sollte, die sehr gerne das Rad unter allen Umständen nochmals neu erfinden will: Warum eigentlich nicht dem Chef bereits in der ersten Woche sagen, wo's lang geht? Dann ist der überraschende Rauswurf umso schmerzloser...

@JoMue:
M. E. lassen nicht alle Masterabschlüsse eine anschließende Promotion zu. Diese werden dann wohl die minderwertigen sein. Jedoch - wie unten von mir beschrieben - ist und war das noch nie ein Thema für mich als FH-Absolvent.

Süßli | 14. Januar 2013 - 13:14

Ich verfolge dieses Forum - wie viele andere mit großem Interesse - auch wenn leider von Zeit zu Zeit etwas an Niveau mangelnde Beiträge in dieser Diskussion landen. Daher bitte ich alle, die Beiträge von FlipB einfach zu ignorieren. Offensichtlich ist dieser Mensch an keiner Diskussion interessiert und steuert auch sonst keine inhaltlich wertvollen Texte bei. Ich denke das jeder seine Haltung verstanden hat und ich möchte nicht abstreiten, dass Bauingenieure unter den Ingenieuren durchschnittlich am wenigsten verdienen. Sicherlich gibt es auch, wie in dieser Diskussion bereits öfter dargelegt, genügend Ausnahmen.

Seine Mitteilungen (1000 EUR weniger usw.) wiederholen sich einfach immer wieder und sorgen weniger dafür das sie angehende/bestehende Bauingenieure informieren, sondern vielmehr das diese Diskussion an Sachlichkeit verliert, dadurch das immer wieder Mitglieder dieses Forums angestachelt werden ihm Kontra zu bieten. Jeder kann seine Meinung aus verschiedenen Gründen, die wir mittlerweile alle gehört haben, teilen oder nicht. Jedoch lasst bitte davon ab erneut auf eine derart flache Diskussion abzustumpfen, wie sie hier leider schon zu oft gehalten wurde. Ich wiederhole, bitte ignoriert einfache seine Beiträge, solange diese weiter dermaßen grobschlächtig formuliert und inhaltlos sind.

Equilibrium | 14. Januar 2013 - 12:50

Zitat JoMue: "Inhaltlich ist der Stoff bei einer akkreditierten, ehemaligen FH und einer Uni gleich!" Wer kann denn wirklich wissen, was wann wo gleich ist? Während meiner Assistentenzeit an der Uni hat der Lehrstuhlinhaber gewechselt. Auch bei den Vorlesungen, bei denen anschließend weder die Bezeichnung noch der Zeitumfang geändert worden sind, war die Vorlesung unter dem neuen Professor stark verändert. Er wollte vieles verändern und er hat es auch getan (überwiegend zum Positiven). Er hat u.a. neue Schwerpunkte gesetzt.

Zitat JoMue:"Ansonsten würde ich gern wissen, was dort in 5 Jahren angeblich mehr bzw. intensiver gelehrt werden sollte." Die Intensität, mit welcher der Stoff gelehrt und (hoffentlich auch) gelernt wird, hängt von dem Anspruch ab, den die Hochschule stellt. Zwei inhaltlich auf den ersten Blick gleiche Vorlesungen können in Abhängigkeit des tatsächlichen Prüfungsniveaus dem Studenten völlig unterschiedliche Leistungen abfordern mit einem entsprechend unterschiedlichen Zeitaufwand für die Vorbereitung der Prüfung.

Sowohl die inhaltlichen Schwerpunkte innerhalb der Fächer als auch die Anspruchsniveaus der jeweiligen Hochschulen haben sich über die Jahrzehnte hinweg entwickelt. Da kann doch keiner behaupten, dass im Rahmen einer neuen Prüfungsordnung o. ä. irgendwo einer den Resetknopf drückt und dann ist plötzlich alles gleich. Das klingt dann doch eher nach Wunschdenken.

biene | 14. Januar 2013 - 11:57

@Willy:
Das werde ich sehen, ich werde demnächst an einer Uni ein Semester studieren. Es kommt doch auf die HS oder Uni an. Eine allgemeine Aussage kann man laut meiner Sicht nicht treffen.

Ich halte meine Aussage nicht für sehr gewagt und spreche auch aus eigener Erfahrung. Das was bei uns in Statik verlangt wurde, da wird sich so manche Uni aber noch umgucken. Habe Klausuren anderer Unis mit denen meiner HS verglichen (vgl. den Beitrag von JoMue, dessen Beitrag ich übrigens zu 100% bestätige). Ich bin derzeit ein Semester an einer Uni am studieren und kann keineswegs eine Erhöhung des Niveaus erkennen. Es ist in meiner Situation eher umgekehrt der Fall (was allerdings auf keinen Fall heißen soll, dass Unis leichter sind; es kommt eben auf die Uni/HS/TU an).

Ich halte deine Aussage für sehr gewagt, denn nur weil du diese Erfahrungen gemacht hast, heißt dies nicht, dass andere diese Erfahrungen auch machen und eine Uni besser bzw. schwerer ist. Ich habe mich bewusst für eine HS und keine Uni im Master entschieden.

PS: Du solltest ebenfalls an deinen didaktischen Fähigkeiten arbeiten, v.a. toleranter bzw. offener gegenüber anderen Hochschulabschlüssen werden. Wenn du es beurteilen kannst (wie du oben schreibst), dann sind das DEINE Erfahrungen. Ich kann dies absolut nicht bestätigen, da meine Erfahrungen andere sind.

@Equilibrium:
Bei uns wurde fast der gesamte Stoff des alten FH Diploms in den 6-semestrigen Bachelor gepackt. Ein paar Fächer sind weggefallen, dafür kamen zig Projekte hinzu. Und jetzt mache ich nochmal 4 Semester logischerweise für den Master.

FlipB | 14. Januar 2013 - 00:01

>sind bei der Bundesagentur für Arbeit 56 607 Ingenieure arbeitslos gemeldet.

Darunter Bauopfer mit "ich verkaufe mich nicht unter Wert".

>Aber ohne Einsatz, Glück und Cleverniss wird es halt nur der Durchschnitt und der ist zweifelsohne ein wenig niedriger als der eines Maschinenbauingenieurs.

Und wieder Zeit für Nachhilfe in Statistik: Die Statistiken sagen aus, dass man als Bauopfer ca. 1000 EUR brutto pro Monat (!) weniger verdient als vergleichbare Techniker anderer Fachrichtungen. Das trifft auf den Trainee genauso zu wie auf Führungskräfte. Man stinkt als Bauopfer immer (!) massivst ab. Ein Fermeldetechniker lacht sich einen ab, wenn er 70k im Jahr verdient, während ein Bauopfer in ähnlicher Position und mit ähnlichen Skills gerade mal 58k zugesprochen bekommt.

bau-insch | 13. Januar 2013 - 03:42

@biene:
Bereits während des Studiums mal einen Blick in die HOAI zu werfen, ist sicher kein Fehler. Sich jedoch als Absolvent/in auf eine Stelle zu bewerben, welche solche übergeordneten Tätigkeiten beinhaltet, wäre in der Tat pure Zeitverschwendung. Du kannst es ja einmal probieren. Falls Du dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden solltest und möglicherweise sogar den Job bekommst, kann ich Dir nur "Hände weg!" empfehlen. Schließlich wärst Du entweder an ein unseriöses oder aber an eines der vielen Ingenieurbüros geraten, welche seit längerer Zeit verzweifelt qualifizierte Bauingenieure suchen. Und dann für Tätigkeiten mit mindestens 5 bis 10 Jahren Berufserfahrung einen Absolventen einstellen.

Glaube mir, weder Du noch Dein Chef würden dabei glücklich werden. Jedoch mal von einem 200 km entfernten Headhunter für eine Leitungsposition kontaktiert zu werden, wie es bei mir vor anderthalb Jahren der Fall war: Das motiviert ungemein, auch wenn ich damals den Arbeitsplatz nicht gewechselt habe.

bau-insch | 11. Januar 2013 - 22:39

@biene:
Die mutmaßliche Minderwertigkeit eines FH-/HS-Masters ggü. einem Uni-Master ist mir in den von mir unten angesprochenen Websites aufgefallen. Da ich jedoch FH-Absolvent - mit übrigens überdurchschnittlichem Gehalt, unter Berücksichtigung meiner langjährigen Berufserfahrung sowie seit 2008 zusätzlich übergeordnete Tätigkeiten wie Erstellen Ing.verträge und Honorarvorschläge, Akquise und dergleichen - bin, haben mich diese Stellen selbst früher bei anstehenden Jobwechseln nie weiter interessiert. Dort werden die FH-Absolventen und dergleichen übrigens fast auschließlich in TVöD10 eingestuft.

Was die Novellierung der noch in dieser Legislaturperiode vorgesehenen HOAI betrifft, so bleibt zu hoffen, dass jede Menge Leistungen wieder von den Besonderen Leistungen zu den Grundleistungen "zurückgeholt" werden. Schließlich war das in der HOAI 2009 der Grund, dass manche Ingenieurbüros unauskömmliche Angebote gemacht haben bzw. teilweise leider sogar gezwungen wurden, solche unseriösen Spielchen zu Lasten ihrer Mitarbeiter zu machen.

@JoMue:
In meinem Beitrag wollte ich Dich bzw. Deinen Bauleiterjob nicht in Frage stellen, warum auch? Sondern ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es bei den Bauleitern oft von Vorteil ist, wenn sie praktische Erfahrung haben. Schließlich macht es doch keinen Sinn, mit den Polieren die Probleme vor Ort zu diskutieren, wenn man von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Selbst für die bauüberwachende Seite wie in meinem Fall kann entsprechende Erfahrung nur nützlich sein.

Willy | 11. Januar 2013 - 15:01

@biene:
Die Aussage, dass Du an einer Fachhochschule mehr machen musst als an einer Universität, halte ich doch für sehr gewagt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich habe nämlich nach meinem Diplom an der FH meinen Master an der Uni drauf gesetzt. Und Du kannst Dir glaube ich nicht vorstellen, welch Mehrarbeit da dringesteckt hat. Hast Du denn schon an einer Universität studiert, oder wieso traust Du Dich zu der Aussage?

Meiner Erfahrung nach (und ja, ich kann es beurteilen), sind die Studienverläufe einer Fachhochschule nicht wirklich mit der einer Universität zu vergleichen. Fachhochschulen bilden auch heute noch praxisorientiert aus. Hier lernt man die Anwendung gewisser Normen und Richtlinien, während an einer Uni die Hintergründe dessen beleuchtet werden - also die Theorie/Wissenschaft dazu. Ich würde daher niemals sagen, dass dies oder jenes toller oder wichtiger sei. ICH finde, dass beide Formen gewisse Vor- und Nachteile bieten. Und nicht jedermann ist für die FH oder die Uni gemacht. Da muss man schon seinen Weg finden. Mir persönlich gefiel die FH besser. Das aber nur aus dem Grunde, weil mir die praktische Richtung besser lag. MEHR Arbeit fiel aber definitiv an der Universität an. Dort musste ich das doppelte Pensum in der gleichen Zeit schaffen.

Als Tipp für Dich biene:
Daher sei bitte vorsichtig mit solchen Aussagen. Klar, es ist Dir überlassen, aber Du schneidest Dir damit im Endeffekt nur ins eigene Fleisch. Zudem solltest Du ein wenig an Deiner Didaktik feilen. Denn wenn Du mit diesen Aussagen so in die Berufswelt startest, wirst Du relativ schnell Probleme bekommen.

MfG Willy

Lau | 11. Januar 2013 - 14:29

@bau-insch:
Sorry, ich meinte natürlich E13. Beamter ist in der heutigen Zeit nahezu unmöglich. Ich habe ziemlich guten Kontakt zu Kommunen und auch RP, aber dort werden keine Master als E13 eingestellt. Ausgeschrieben sind die Stellen - ja, aber das heißt leider nichts. Zum zweiten Punkt, den 4k/Monat: dies war auf den Beitrag von Biene zum Bachelor-Gehalt gedacht, hatte sich aber ja zerschlagen.

JoMue | 11. Januar 2013 - 13:13

@bau-nisch:
Wer ist Adam Riese - Du meinst wohl Adam Ries! Lernt man in der Mathematikvorlesung an der FH! .Also die Aussage über Masterabsolventen von ehemaligen FH`s entspricht absolut nicht der Realität! Ich hatte mit meinem Abschluss eine Zusage vom Land Hessen bezüglich der Beamtenlaufbahn für eine A13 Stelle bekommen und nicht angenommen. Des Weiteren eröffnet der Master den Zugang zu Promotionsstudien - genauso wie bei Uniabschlüssen. Auch der Titel ist gleich! Früher Dipl.-Ing. FH, jetzt: M.Sc. (manche Hochschulen M.Eng.) Inhaltlich ist der Stoff bei einer akkreditierten, ehemaligen FH und einer Uni gleich!

Ansonsten würde ich gern wissen, was dort in 5 Jahren angeblich mehr bzw. intensiver gelehrt werden sollte. Lediglich die Grundlagenforschung hat an FH`s noch aufzuholen. Das Promotionsrecht wird momentan überarbeitet. Der Qualitätsunterschied ist somit nicht abhängig von der Hochschulform, sondern der Hochschule. Ich hatte mir vor 2 Jahren die TM-Vorlesung an der TU-Darmstadt angeschaut. Der Inhalt und der Anspruch war im Vergleich zu der Hochschule, an der ich studierte, nahezu lächerlich! Kurzum: Die Hochschule und die Dozenten machen den Unterschied - nicht die Hochschulform!

GT1253 | 11. Januar 2013 - 12:53

Ein paar Formulierungen aus Stellenanzeigen helfen als Realitätscheck oft besser als die "Erfahrungen" von Teilnehmern in anonymen Foren.

Proben gefällig?

Stellenanzeige 1 für einen Bauingenieur in einem Tragwerksplanungsbüro:

"In unseren Büros ... warten auf Sie komplexe Aufgaben im Rahmen der Genehmigungs- und Ausführungsplanung für anspruchsvolle Projekte ....Sie sind ein berufserfahrener Konstrukteur (Bauingenieur (FH)) oder Bauzeichner mit Schwerpunkt in der Erstellung von Schal- und Bewehrungsplänen im Hochbau...."

Gesucht wird ein Bauingenieur (FH) mit Berufserfahrung ODER !!!!! ein Bauzeichner. So sieht die traurige Realität bei den "händeringend gesuchten" Ingenieuren aus. Diese werden für Tätigkeiten eines Zeichners eingesetzt und auch entsprechend vergütet.


Stellenanzeige 2 (ebenfalls Tragwerksplanungsbüro):

hier reichen ein paar Schlüsselworte

"marktübliche Bezahlung"

Marktübliche Bezahlung!!!! Wirbt man so in einer nach Ingenieuren ausgehungerten Branche nach den sehnlichst und händeringend gesuchten Ingenieuren? Mit "marktüblicher" Bezahlung? In Branchen, in denen wirklich Leute gesucht werden, wird man doch wohl eher Formulierungen wie "überdurchschnittliche Bezahlung" oder "exzellente Vergütung/Bezahlung" antreffen.

Die Quellen der Stellenanzeigen darf ich hier wahrscheinlich wegen Schleichwerbung nicht angeben. Aber die beiden Beispiele sind aus dem Jahr 2013 und authentisch.

Equilibrium | 11. Januar 2013 - 12:48

Zitat biene: "Das Master von Fachhochschulen gegenüber Master von Unis als minderwertig angesehen werden, kann schon sein. es ist aber nicht so, zumindest nicht an meiner HS. Da ist der Inhalt eher mehr. Da wird auch noch ein Umdenken stattfinden müssen."

Ich verstehe Dich einfach nicht. Du studierst doch nur an einer einzigen HS (anscheinend eine FH?) mit dem Abschluss Master. Und dann stellst Du eine Theorie auf, dass der Master an (D)einer FH inhaltsreicher ist als an Universitäten. Woher nimmst Du pausenlos diese Überzeugung, Sachverhalte abschließend beurteilen zu wollen, die sich außerhalb Deiner persönlichen Erfahrungen befinden? Und dann hast Du auch noch die Chuzpe, dem Rest der Welt zu erklären, er müsse jetzt unbedingt umdenken. Wenn Du an einer FH den Master machst, hast Du doch noch nie an einer Uni den Master gemacht und umgekehrt. Und komm jetzt bitte nicht mit 3 oder 4 Kommilitonen aus Deinem Bekanntenkreis, die jetzt zur Beurteilung der deutschen Hochschullandschaft herangezogen werden sollen.

Ich würde Dir genauso wie bau-insch auch noch einen wichtigen Tipp für das künftige Arbeitsleben mitgeben wollen: Versuche nicht Deinem Vorgesetzten in der ersten Arbeitswoche zu erklären, was er alles falsch macht und warum. Warte wenigstens bis zur zweiten Woche.

biene | 11. Januar 2013 - 11:19

@bau-insch:
Das Master von Fachhochschulen gegenüber Master von Unis als minderwertig angesehen werden, kann schon sein. es ist aber nicht so, zumindest nicht an meiner HS. Da ist der Inhalt eher mehr. Da wird auch noch ein Umdenken stattfinden müssen. Vielen Dank für deine Tipps, in etwa so werde ich auch vorgehen.

Aber nochmals super und vielen Dank. Ich beschäftige mich derzeit schon ein wenig mit der HOAI. Insbesondere im Bereich der Maschinentechnik, Betriebstechnik etc. soll es seit der HOAI 2009 ganz gut aussehen. Aber da werde ich mich noch tiefer reinarbeiten. Das Forum hilft einem doch durch manche hier sehr weiter.

bau-insch | 11. Januar 2013 - 06:32

@Equilibrium:
AVII beträgt derzeit nach Adam Riese 3.920 Euro pro Monat bzw. (inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld) 49.916 Euro pro Jahr.

@Lau:
Deine Vermutung "TV-V = 4k" war doch gar nicht so daneben, im Gegenteil. Gehe doch nur mal auf die von mir am 7. Jan. mitgeteilte Website bzw. dort in die aktuelle Tabelle. Mit einem Uni-Master bzw. Uni-Diplom kannst Du auch mit 0,0 Jahren Erfahrung bei Einstufung in die Gruppe TV-V13 bereits 4.053,59 Euro pro Monat - bzw. ab 1. Aug. dann noch um 1,4 % erhöht - verdienen. Oder TV-V11, Stufe 3 bzw. 3 Jahre Berufserfahrung: 4.112,79 Euro.

bau-insch | 11. Januar 2013 - 02:00

@Lau:
Du nimmst am 9. Jan. Bezug auf den öff. Dienst bzw. erwähnst A13. Beachte den Unterschied zwischen den Angestellten ("E..." - steht m. E. für Entgeltgruppe) und den Beamten ("A..." - steht für ??). In einem meiner Beiträge vom 7. Jan. - wo ich Dir den TV-V usw. verklickert habe - habe ich mich ausschließlich auf die Angestellten bezogen. Dagegen haben die Beamten eine völlig andere Vergütungsstruktur bzw. -staffelung. Auch wird in Stellenanzeigen gelegentlich beispielsweise "Eingruppierung in A12 oder E11" genannt. Andere Arbeitgeber wiederum haben ihre zu besetzende Stelle in "Eingruppierung in A11 oder E11" ausgewiesen. Man bekommt dabei leicht den Eindruck, dass "die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut".

Du vermutest, dass eine Anstellung als Master in A13 bzw. E13 wohl etwas utopisch sei. Vermutlich hast Du Recht. Zumindest was Stellen bei Kommunen und dergleichen betrifft. Wenn Du jedoch mal auf die Websites der Regierungspräsidien oder der Ministerien gehst, wirst Du feststellen, dass dort regelmäßig Masterabsolventen mit A13 bzw. E13 eingestellt werden. Allerdings werden oftmals keine Master der ehemaligen Fachhochschulen akzeptiert bzw. diese Abschlüsse werden wohl - ggü. Uniabschlüssen - als minderwertig angesehen.

@Equilibrium:
Deinen Ausführungen - insbesondere jedoch Bezahlung nach AVII - kann ich entnehmen, dass Du in einer Baufirma beschäftigt bist. Also demnach regelmäßig 40 + x Wochenstunden ohne Zeitausgleich, oder? Ansonsten stimme ich Deinem Beitrag voll zu, auch wenn sich meine langjährige Berufserfahrung (mehr als 15 Jahre) bis auf 2 noch heute schockierende Monate im öff. Dienst ausschließlich auf Ingenieurbüros bezieht.

@biene:
Da Du mit Deiner geringen Erfahrung im öff. Dienst offensichtlich vor hast, Deine Brötchen in absehbarer Zeit in einem Ingenieurbüro verdienen zu wollen, möchte ich Dir noch einige Tipps geben: Versuche vor der Bewerbung/Vorstellungsgespräch herauszufinden, ob das IB einen Betriebsrat hat. Falls nicht wie vermutlich 99 % der kleinen und mittleren IBs, dann stelle Dich darauf ein, dass Du oftmals der Willkür des Büroinhabers ausgesetzt sein wirst. Des weiteren solltest Du unbedingt in Erfahrung bringen, ob es gleitende oder feste Arbeitszeiten gibt. Bei Gleitzeit kannst Du in der Regel davon ausgehen, dass angefallene Überstunden in Zeiten mit weniger Stress ausgeglichen werden können. Dagegen kannst Du bei festen Arbeitszeiten in der Regel davon ausgehen, dass Du nur soviel auf den Tisch bekommst, wie Du nach Meinung Deines Chefs "locker in 40 Stunden" bewältigen kannst. Falls Du dann anfangs 50 oder gar 60 Stunden dafür benötigen solltest: Dann bist Du halt einfach zu langsam. Zudem ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Ein weiterer Tipp betrifft die unausweichliche Frage beim Vorstellungsgespräch nach Deinen Gehaltsvorstellungen. Die fatale Meinung, anstelle eines Jahres- das gewünschte Monatsgehalt anzugeben, möchte ich nicht weiter vertiefen bzw. das wurde ja erst vor ein paar Tagen von einem der anderen Beitragsschreiber unten thematisiert. Abgesehen, ob Du bei Deinen astronomischen Vorstellungen überhaupt einen Job in einem seriösen IB bekommen wirst, solltest Du bei der Nennung Deines Jahresgehalts unbedingt dazusagen, dass sich dieses selbstverständlich nicht auf die Probezeit bezieht bzw. in dieser Zeit wesentlich niedriger sein darf. Am besten, Du nennst eine Zahl wie beispielsweise "300 Euro monatlich niedriger". Ansonsten würdest Du dich als blutiger Anfänger mit 0,0 Erfahrung outen. Und das willst Du doch hoffentlich vermeiden, oder etwa nicht?

Oder anders herum: Mit Taktik kommst Du meistens weiter als Du denkst. Zum Gehalt gehört natürlich auch die spannende Frage der Gehaltsentwicklung. Dabei kann es - falls Du an ein unseriöses IB geraten solltest - durchaus sein, dass sich Dein Gehalt überhaupt nicht steigert bzw. das Einzige sich "Bewegende" das in den sprichwörtlichen Keller gehende Weihnachtsgeld ist. Und das bei einer m. E. in den letzten Jahren stabilen Inflationsrate um die 2 Prozent. Da kannst Du gleich einpacken, bevor Du in diesem IB überhaupt erst angefangen hast. Aber beim derzeitigen Stellenangebot kannst Du dir das IB ja regelrecht aussuchen. Es gibt ja jede Menge IBs, die seit über einem Jahr verzweifelt erfahrene Bauingenieure suchen und schon längst aus Resignation ihre Stellenangebote hier oder in anderen Portalen aufgegeben haben.

Dann möchte ich aber - als schon seit Jahren selbst Ingenieurverträge Aufstellender - auch nochmals das Thema HOAI ansprechen: Angenommen, die Honorarsätze würden tatsächlich um 30 bis 50 % angehoben, dann können diese neuen Vereinbarungen selbstverständlich nicht bei laufenden Objekten vereinbart werden. Sondern frühestens für Maßnahmen ab 2014. Wenn dann Dein Auftraggeber eine Industriefirma sein sollte, kann es durchaus sein, dass Du dann selbst bei einer demnächst erfolgenden Novellierung der HOAI sogar noch bei der Vertragsgestaltung im nächsten Jahr zurückstecken musst. Mir ist es genauso bei einer Maßnahme im Jahr 2010 ergangen. Der Auftraggeber hat schlüssig begründet, dass er damals einen massiven Umsatzeinbruch hatte und dann darauf bestanden, anstelle der HOAI 2009 die alte HOAI von 1996 zu vereinbaren.

So, entweder Du ziehst dann mit oder Du kannst dich - bei entsprechender Auftragslage - gleich zum "Däumchen-Dreh-Kurs" der Volkshochschule anmelden. Unter uns beiden gesagt: Wenn Du dich mit der Zeit in der HOAI auskennst, dann wirst Du mir zustimmen, dass es selbst in der HOAI 1996 gewisse Stellschrauben - Stichwort Besondere Leistungen - gegeben hat. Zumindest bei privaten Auftraggebern ist das in der Regel kein Problem, schließlich sitzt Dir dort ja auch keine GPA bzw. Gemeindeprüfungsanstalt im Nacken.

@Alle:
Macht euch um Gottes Willen keine Gedanken/Sorgen wegen der Uhrzeit meines Beitrags. Bin erkrankt mit der Aussicht auf baldige Genesung ;-)

biene | 10. Januar 2013 - 13:13

Zum Abschluss:
@Equilibrium: Ich gucke nicht arrogant auf Kollegen herab, ich will nur sagen, dass JEDER etwas an seiner Situation ändern kann (der eine hat es schwerer, der andere leichter, das bezweifle ich gar nicht). gerade mit Familie ist das schon eine riesen Herausforderung. Aber es ist oft bequemer in der alten Situation stecken zu bleiben.

Mir haben hier einige Beiträge auch gezeigt, dass die Gehälter möglich sind. Andere Beiträge wiederum reden immer sofort alles klein. Und so etwas kann ich nunmal nicht haben. Es wird oft aus der eigenen Situation auf andere geschlossen. Das mit dem Unterschied Ost-West/Süd stimmt natürlich! 42-44k im Osten sind mehr wert als 50k in München. Letztendlich hat es jeder selbst in der Hand was er daraus macht. Und ich wünsche jedem hier ein vernünftiges Gehalt und gute Arbeitsbedingungen (der es noch nicht haben sollte).

Equilibrium | 10. Januar 2013 - 12:51

Zu den Noten kann ich nur sagen: Man muss differenzieren, was der Absolvent später für Tätigkeiten ausüben soll. In erster Linie sind gute oder sehr gute Noten ein Nachweis bei Ingenieuren dafür, dass die Person technisch und/oder mathematisch komplexe Aufgaben mit analytischen Sachverstand lösen kann. Je mehr die Vertiefungsrichtung von den traditionellen konstruktiven Fächern abweicht, umso mehr wächst dann noch der Aspekt, Fachwissen auswendig lernen zu können. Wer in letzterem Bereich glänzen kann, hat erst einmal nur sein Kurzzeitgedächtnis nachgewiesen.

Wenn bei einem Bauleiter die Grundvoraussetzungen (sprich technisches und vertragsrechtliches Basiswissen) erfüllt sind, entscheidet die Persönlichkeit sehr stark über den Karrierefortgang. Es geht darum die Interessen der eigenen Firma in Meetings, Telefonaten und im Schriftverkehr durchsetzen zu können und die eigenen Mitarbeiter gut und geschickt einzusetzen. Die dazu nötigen Fähigkeiten lassen sich im Studium nur schwer abprüfen.

Bei einem Statiker ist die Überschneidung des Studieninhalts mit dem späteren Berufsalltag wesentlich größer. Wer gute oder sehr gute Noten im Studium hatte, wird später in der Regel auch entsprechende Leistungen im technischen Büro erzielen können. Und da ist die Erfahrung in meinem Unternehmensbereich wie folgt: In der Regel werden bei uns nur überdurchschnittliche Absolventen genommen - die Anforderung von Baukonzernen sind hier recht hoch. Da wir sehr international ausgerichtet sind, nehmen wir manchmal auch Absolventen wegen ihrer besonderen Sprachkenntnisse (z.B. russisch oder arabisch). In solchen Fällen werden auch Absolventen mit schlechteren Studienleistungen genommen. Und genau von dieser Bewerbergruppe gibt es überproportional viele, die dann an dem Niveau der Aufgaben leider scheitern und bald wieder weg sind.

JoMue | 10. Januar 2013 - 12:20

Ein sehr guter Abschluss (1er) ist vielleicht kein Garant für gute Leistungen in der Arbeitswelt - aber immer noch eher ein Garant für gute Leistungen in der Arbeitswelt, als ein Absolvent mit nicht so gutem Abschluss. Jemand, der schon in der Uni nicht verstanden hat, warum man ein Seil nicht auf Druck belasten sollte - hat im Statikbüro keine Chance. Leider gibt es natürlich auch Ausnahmen unter den 1er Studenten - die Sheldons! Es liegt aber in der Mentalität der schlechteren Absolventen, die 1er Studenten, die versagt haben immer und immer wieder zu erwähnen.

Die vielen schlechteren Studenten, die man aber im Arbeitsleben nicht brauchen kann, weil sich immer und immer wieder herausstellt, dass diese außer heiße Luft und Inhaltslosigkeit nichts von sich geben- aber immer und immer wieder die soziale Kompetenz als wichtigstes Werkzeug dem Werkzeug der sehr guten Leistungen überordnen - von diesen Leuten wird nicht gesprochen. Aber jeder erinnert sich an den 1er Absolvent des Bekannten aus der anderen Abteilung des Konkurrenzkonzerns, den man nicht gebrauchen konnte. Warum werden dann 1er Absolventen von Arbeitgebern bevorzugt, wenn diese untauglich sind? "Es ist immerhin besser jemanden einzustellen, der eine einfache Gleichung komplex lösen kann, als jemanden einzustellen, der eine einfache Gleichung nicht lösen kann" (Zitat: JoMue)

biene | 10. Januar 2013 - 11:38

@Equilibrium:
Ist doch super, dann verdienst du ja sogar im Bereich der Tragwerksplanung sehr gut. Es war nicht auf Dich bezogen, ich gönne es nur jedem. Und ich schaue auf niemanden herab, mich stört einzig und allein, dass hier die positiven Berichte oft auseinandergepflückt werden. Deinem Beitrag stimme ich zu 100% zu. 40k waren als Bachelor (fand das für das Aufgabengebiet unterbezahlt; aber das spielt keine Rolle), 50k sollen es als Master werden.

Das mit den 62k als Tragwerksplaner ist schon ordentlich oder? Dann nehme ich das mit dem problematisch zurück, Sorry. Aber das ist nicht die Regel als Tragwerksplaner oder?

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