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Montag, 08. März 2021
Ausgabe 7140 | Nr. 67 | 20. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 17

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bau-insch | 11. Januar 2013 - 06:32

@Equilibrium:
AVII beträgt derzeit nach Adam Riese 3.920 Euro pro Monat bzw. (inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld) 49.916 Euro pro Jahr.

@Lau:
Deine Vermutung "TV-V = 4k" war doch gar nicht so daneben, im Gegenteil. Gehe doch nur mal auf die von mir am 7. Jan. mitgeteilte Website bzw. dort in die aktuelle Tabelle. Mit einem Uni-Master bzw. Uni-Diplom kannst Du auch mit 0,0 Jahren Erfahrung bei Einstufung in die Gruppe TV-V13 bereits 4.053,59 Euro pro Monat - bzw. ab 1. Aug. dann noch um 1,4 % erhöht - verdienen. Oder TV-V11, Stufe 3 bzw. 3 Jahre Berufserfahrung: 4.112,79 Euro.

bau-insch | 11. Januar 2013 - 02:00

@Lau:
Du nimmst am 9. Jan. Bezug auf den öff. Dienst bzw. erwähnst A13. Beachte den Unterschied zwischen den Angestellten ("E..." - steht m. E. für Entgeltgruppe) und den Beamten ("A..." - steht für ??). In einem meiner Beiträge vom 7. Jan. - wo ich Dir den TV-V usw. verklickert habe - habe ich mich ausschließlich auf die Angestellten bezogen. Dagegen haben die Beamten eine völlig andere Vergütungsstruktur bzw. -staffelung. Auch wird in Stellenanzeigen gelegentlich beispielsweise "Eingruppierung in A12 oder E11" genannt. Andere Arbeitgeber wiederum haben ihre zu besetzende Stelle in "Eingruppierung in A11 oder E11" ausgewiesen. Man bekommt dabei leicht den Eindruck, dass "die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut".

Du vermutest, dass eine Anstellung als Master in A13 bzw. E13 wohl etwas utopisch sei. Vermutlich hast Du Recht. Zumindest was Stellen bei Kommunen und dergleichen betrifft. Wenn Du jedoch mal auf die Websites der Regierungspräsidien oder der Ministerien gehst, wirst Du feststellen, dass dort regelmäßig Masterabsolventen mit A13 bzw. E13 eingestellt werden. Allerdings werden oftmals keine Master der ehemaligen Fachhochschulen akzeptiert bzw. diese Abschlüsse werden wohl - ggü. Uniabschlüssen - als minderwertig angesehen.

@Equilibrium:
Deinen Ausführungen - insbesondere jedoch Bezahlung nach AVII - kann ich entnehmen, dass Du in einer Baufirma beschäftigt bist. Also demnach regelmäßig 40 + x Wochenstunden ohne Zeitausgleich, oder? Ansonsten stimme ich Deinem Beitrag voll zu, auch wenn sich meine langjährige Berufserfahrung (mehr als 15 Jahre) bis auf 2 noch heute schockierende Monate im öff. Dienst ausschließlich auf Ingenieurbüros bezieht.

@biene:
Da Du mit Deiner geringen Erfahrung im öff. Dienst offensichtlich vor hast, Deine Brötchen in absehbarer Zeit in einem Ingenieurbüro verdienen zu wollen, möchte ich Dir noch einige Tipps geben: Versuche vor der Bewerbung/Vorstellungsgespräch herauszufinden, ob das IB einen Betriebsrat hat. Falls nicht wie vermutlich 99 % der kleinen und mittleren IBs, dann stelle Dich darauf ein, dass Du oftmals der Willkür des Büroinhabers ausgesetzt sein wirst. Des weiteren solltest Du unbedingt in Erfahrung bringen, ob es gleitende oder feste Arbeitszeiten gibt. Bei Gleitzeit kannst Du in der Regel davon ausgehen, dass angefallene Überstunden in Zeiten mit weniger Stress ausgeglichen werden können. Dagegen kannst Du bei festen Arbeitszeiten in der Regel davon ausgehen, dass Du nur soviel auf den Tisch bekommst, wie Du nach Meinung Deines Chefs "locker in 40 Stunden" bewältigen kannst. Falls Du dann anfangs 50 oder gar 60 Stunden dafür benötigen solltest: Dann bist Du halt einfach zu langsam. Zudem ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Ein weiterer Tipp betrifft die unausweichliche Frage beim Vorstellungsgespräch nach Deinen Gehaltsvorstellungen. Die fatale Meinung, anstelle eines Jahres- das gewünschte Monatsgehalt anzugeben, möchte ich nicht weiter vertiefen bzw. das wurde ja erst vor ein paar Tagen von einem der anderen Beitragsschreiber unten thematisiert. Abgesehen, ob Du bei Deinen astronomischen Vorstellungen überhaupt einen Job in einem seriösen IB bekommen wirst, solltest Du bei der Nennung Deines Jahresgehalts unbedingt dazusagen, dass sich dieses selbstverständlich nicht auf die Probezeit bezieht bzw. in dieser Zeit wesentlich niedriger sein darf. Am besten, Du nennst eine Zahl wie beispielsweise "300 Euro monatlich niedriger". Ansonsten würdest Du dich als blutiger Anfänger mit 0,0 Erfahrung outen. Und das willst Du doch hoffentlich vermeiden, oder etwa nicht?

Oder anders herum: Mit Taktik kommst Du meistens weiter als Du denkst. Zum Gehalt gehört natürlich auch die spannende Frage der Gehaltsentwicklung. Dabei kann es - falls Du an ein unseriöses IB geraten solltest - durchaus sein, dass sich Dein Gehalt überhaupt nicht steigert bzw. das Einzige sich "Bewegende" das in den sprichwörtlichen Keller gehende Weihnachtsgeld ist. Und das bei einer m. E. in den letzten Jahren stabilen Inflationsrate um die 2 Prozent. Da kannst Du gleich einpacken, bevor Du in diesem IB überhaupt erst angefangen hast. Aber beim derzeitigen Stellenangebot kannst Du dir das IB ja regelrecht aussuchen. Es gibt ja jede Menge IBs, die seit über einem Jahr verzweifelt erfahrene Bauingenieure suchen und schon längst aus Resignation ihre Stellenangebote hier oder in anderen Portalen aufgegeben haben.

Dann möchte ich aber - als schon seit Jahren selbst Ingenieurverträge Aufstellender - auch nochmals das Thema HOAI ansprechen: Angenommen, die Honorarsätze würden tatsächlich um 30 bis 50 % angehoben, dann können diese neuen Vereinbarungen selbstverständlich nicht bei laufenden Objekten vereinbart werden. Sondern frühestens für Maßnahmen ab 2014. Wenn dann Dein Auftraggeber eine Industriefirma sein sollte, kann es durchaus sein, dass Du dann selbst bei einer demnächst erfolgenden Novellierung der HOAI sogar noch bei der Vertragsgestaltung im nächsten Jahr zurückstecken musst. Mir ist es genauso bei einer Maßnahme im Jahr 2010 ergangen. Der Auftraggeber hat schlüssig begründet, dass er damals einen massiven Umsatzeinbruch hatte und dann darauf bestanden, anstelle der HOAI 2009 die alte HOAI von 1996 zu vereinbaren.

So, entweder Du ziehst dann mit oder Du kannst dich - bei entsprechender Auftragslage - gleich zum "Däumchen-Dreh-Kurs" der Volkshochschule anmelden. Unter uns beiden gesagt: Wenn Du dich mit der Zeit in der HOAI auskennst, dann wirst Du mir zustimmen, dass es selbst in der HOAI 1996 gewisse Stellschrauben - Stichwort Besondere Leistungen - gegeben hat. Zumindest bei privaten Auftraggebern ist das in der Regel kein Problem, schließlich sitzt Dir dort ja auch keine GPA bzw. Gemeindeprüfungsanstalt im Nacken.

@Alle:
Macht euch um Gottes Willen keine Gedanken/Sorgen wegen der Uhrzeit meines Beitrags. Bin erkrankt mit der Aussicht auf baldige Genesung ;-)

biene | 10. Januar 2013 - 13:13

Zum Abschluss:
@Equilibrium: Ich gucke nicht arrogant auf Kollegen herab, ich will nur sagen, dass JEDER etwas an seiner Situation ändern kann (der eine hat es schwerer, der andere leichter, das bezweifle ich gar nicht). gerade mit Familie ist das schon eine riesen Herausforderung. Aber es ist oft bequemer in der alten Situation stecken zu bleiben.

Mir haben hier einige Beiträge auch gezeigt, dass die Gehälter möglich sind. Andere Beiträge wiederum reden immer sofort alles klein. Und so etwas kann ich nunmal nicht haben. Es wird oft aus der eigenen Situation auf andere geschlossen. Das mit dem Unterschied Ost-West/Süd stimmt natürlich! 42-44k im Osten sind mehr wert als 50k in München. Letztendlich hat es jeder selbst in der Hand was er daraus macht. Und ich wünsche jedem hier ein vernünftiges Gehalt und gute Arbeitsbedingungen (der es noch nicht haben sollte).

Equilibrium | 10. Januar 2013 - 12:51

Zu den Noten kann ich nur sagen: Man muss differenzieren, was der Absolvent später für Tätigkeiten ausüben soll. In erster Linie sind gute oder sehr gute Noten ein Nachweis bei Ingenieuren dafür, dass die Person technisch und/oder mathematisch komplexe Aufgaben mit analytischen Sachverstand lösen kann. Je mehr die Vertiefungsrichtung von den traditionellen konstruktiven Fächern abweicht, umso mehr wächst dann noch der Aspekt, Fachwissen auswendig lernen zu können. Wer in letzterem Bereich glänzen kann, hat erst einmal nur sein Kurzzeitgedächtnis nachgewiesen.

Wenn bei einem Bauleiter die Grundvoraussetzungen (sprich technisches und vertragsrechtliches Basiswissen) erfüllt sind, entscheidet die Persönlichkeit sehr stark über den Karrierefortgang. Es geht darum die Interessen der eigenen Firma in Meetings, Telefonaten und im Schriftverkehr durchsetzen zu können und die eigenen Mitarbeiter gut und geschickt einzusetzen. Die dazu nötigen Fähigkeiten lassen sich im Studium nur schwer abprüfen.

Bei einem Statiker ist die Überschneidung des Studieninhalts mit dem späteren Berufsalltag wesentlich größer. Wer gute oder sehr gute Noten im Studium hatte, wird später in der Regel auch entsprechende Leistungen im technischen Büro erzielen können. Und da ist die Erfahrung in meinem Unternehmensbereich wie folgt: In der Regel werden bei uns nur überdurchschnittliche Absolventen genommen - die Anforderung von Baukonzernen sind hier recht hoch. Da wir sehr international ausgerichtet sind, nehmen wir manchmal auch Absolventen wegen ihrer besonderen Sprachkenntnisse (z.B. russisch oder arabisch). In solchen Fällen werden auch Absolventen mit schlechteren Studienleistungen genommen. Und genau von dieser Bewerbergruppe gibt es überproportional viele, die dann an dem Niveau der Aufgaben leider scheitern und bald wieder weg sind.

JoMue | 10. Januar 2013 - 12:20

Ein sehr guter Abschluss (1er) ist vielleicht kein Garant für gute Leistungen in der Arbeitswelt - aber immer noch eher ein Garant für gute Leistungen in der Arbeitswelt, als ein Absolvent mit nicht so gutem Abschluss. Jemand, der schon in der Uni nicht verstanden hat, warum man ein Seil nicht auf Druck belasten sollte - hat im Statikbüro keine Chance. Leider gibt es natürlich auch Ausnahmen unter den 1er Studenten - die Sheldons! Es liegt aber in der Mentalität der schlechteren Absolventen, die 1er Studenten, die versagt haben immer und immer wieder zu erwähnen.

Die vielen schlechteren Studenten, die man aber im Arbeitsleben nicht brauchen kann, weil sich immer und immer wieder herausstellt, dass diese außer heiße Luft und Inhaltslosigkeit nichts von sich geben- aber immer und immer wieder die soziale Kompetenz als wichtigstes Werkzeug dem Werkzeug der sehr guten Leistungen überordnen - von diesen Leuten wird nicht gesprochen. Aber jeder erinnert sich an den 1er Absolvent des Bekannten aus der anderen Abteilung des Konkurrenzkonzerns, den man nicht gebrauchen konnte. Warum werden dann 1er Absolventen von Arbeitgebern bevorzugt, wenn diese untauglich sind? "Es ist immerhin besser jemanden einzustellen, der eine einfache Gleichung komplex lösen kann, als jemanden einzustellen, der eine einfache Gleichung nicht lösen kann" (Zitat: JoMue)

biene | 10. Januar 2013 - 11:38

@Equilibrium:
Ist doch super, dann verdienst du ja sogar im Bereich der Tragwerksplanung sehr gut. Es war nicht auf Dich bezogen, ich gönne es nur jedem. Und ich schaue auf niemanden herab, mich stört einzig und allein, dass hier die positiven Berichte oft auseinandergepflückt werden. Deinem Beitrag stimme ich zu 100% zu. 40k waren als Bachelor (fand das für das Aufgabengebiet unterbezahlt; aber das spielt keine Rolle), 50k sollen es als Master werden.

Das mit den 62k als Tragwerksplaner ist schon ordentlich oder? Dann nehme ich das mit dem problematisch zurück, Sorry. Aber das ist nicht die Regel als Tragwerksplaner oder?

Equilibrium | 09. Januar 2013 - 22:01

Zitat biene vom 04.01.13:
"Das stimmt nicht, ich habe schon ein gewisses Gehalt bekommen".

Aha! Ein "gewisses" Gehalt hast Du bekommen. Allerdings betrug das 40k und in Deinen Beiträgen redest Du immer von 50k, die es künftig sein sollen. Du unterstellst, dass Dein Upgrade von Bachelor auf Master 10k wert sein wird, weißt es aber eben noch nicht. Du schreibst aber immer so, als hättest Du bereits lauter Angebote über 50k und urteilst über andere Ingenieure, Zitat: "Mir will nicht in den Kopf, wieso ihr euch so unter Wert verkauft." Es gibt viele Gründe, warum sich jemand - aus Deiner Sicht - "unter Wert verkauft".

Manche Menschen sind regional gebunden, weil der Partner schließlich auch einen Job hat oder weil sie die Familie nicht mehr "entwurzeln" möchten, nachdem die Kinder bereits eingeschult sind. So etwas muss man respektieren. Und wenn jemand in Ostdeutschland 44 k hat, dann habe ich davor mehr Respekt, als wenn jemand in München 50 k hat. Letzteres ist definitiv einfacher, macht aber ärmer. Ich finde Dein Streben nach 50k übrigens nicht naiv. Bei uns im Konzern werden Masterabsolventen regelmäßig mit AVII eingestellt. Das müssten etwa 50k sein. Aber die meisten Absolventen werden nach wie vor nicht nach Tarif bezahlt.

Zu Deiner Unterstellung, dass Neid bei mir eine Rolle spielen sollte (falls es auf mich bezogen war): Ich habe am 24. September 2012 hier in diesem Thread mein Gehalt angegeben: 62k – und das im Bereich Tragwerksplanung/Statik, den Du ja bereits als problematisch ausgemacht hast (siehe Deinen Beitrag vom 2. Januar 2013 - 15:21).

Worauf soll ich denn nun neidisch sein? Sollte ich von Frust geplagt sein? Sollte ich mich etwa unter Wert verkauft haben?

Im Prinzip bin ich ja quasi auf Deiner Seite und freue mich über jeden Ingenieur, der selbstbewusst gegenüber dem Arbeitgeber auftritt. Davon brauchen wir noch viel mehr. Aber man sollte nicht arrogant auf andere Kollegen herabschauen und immer mit der "ihr-jammert-ja-nur"-Keule argumentieren.

frax061a | 09. Januar 2013 - 18:34

Wen juckt es was in irgendwelchen Studien steht, was sich einige wünschen (Biene), was irgendjemand nicht glaubt oder was ein Bekannter verdient. Am Ende zählt das was bei mir auf dem Konto steht. Ich sage mal nix zu meinem Gehalt. Ich bin zufrieden. Bin jetzt 3 Jahre in einem Bauunternehmen (Konzern) beschäftigt und habe viel 1er Studenten wieder gehen sehen. Daraus folgt: Noten sind gut für die Bewerbung und 5 EUR für jede 1,0 von Mama+Papa.

Pauschalisieren kann man allerdings grundsätzlich nix, was man hat, hat man. Ich bin der Meinung in der Baubranche kann man durchaus sehr gutes Geld (70k-100k) verdienen. Vielleicht muss man dafür ein wenig mehr investieren als in anderen Branchen. Aber ohne Einsatz, Glück und Cleverniss wird es halt nur der Durchschnitt und der ist zweifelsohne ein wenig niedriger als der eines Maschinenbauingenieurs.

Lau | 09. Januar 2013 - 16:35

Vorab: Wer bei uns, oder auch bei Bekannten mit einem 1,0er Abschluss ankommt, ohne jemals gearbeitet zu haben, hat keine Chance. Liegt auch daran, dass das Gehalt niemand zahlen möchte, für einen Ungelernten (ich meine damit Praktika, Werkstudent etc.). Nicht, das diese Leute KEINE Chance haben, nur wird da schon genau gefragt, was er denn kann (real). Als Absolvent kriegt man meiner Meinung nach im öffentlichen Dienst ein ganz vernünftiges Gehalt, durch die Vorzüge. Hingegen ist eine Anstellung als Absolvent mit A13 wohl etwas utopisch.

Zu dem Link aus der Süddeutschen: "Hochschulabsolventen mit Uni-Diplom steigen zwischen 35.000 und 43.000 Euro ein"

Weiterhin aus der gleichen Zeitung: "In diesen Einstiegspositionen zahlt jede zweite Firma beispielsweise den Ingenieuren mit Bachelor zwischen 30 000 und 40.000"

"Die Hälfte der Unternehmen zahlt Bachelor-Kandidaten das gleiche Gehalt wie den Diplom- und Master-Absolventen. Und auch bei der anderen Hälfte sind die Unterschiede nicht groß, wie wir mit einiger Überraschung festgestellt haben", sagt Konegen-Grenier.

http://www.sueddeutsche.de/karriere/studienabschluss-bachelors...

Als Ergänzung schnell noch etwas hinterher:
http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsmarkt...

[...]sind bei der Bundesagentur für Arbeit 56 607 Ingenieure arbeitslos gemeldet.

biene | 09. Januar 2013 - 11:34

@Hornisse:
Ich bin nicht mit den Kollegen aneinander geraten. Dort waren die Firmenpolitik und Ethik einfach kaputt! Ich muss mich dafür mit Sicherheit nicht bei Ihnen rechtfertigen. Ich weiß was mir zusteht. Das was Jomue schreibt trifft es ganz gut. Die Beiträge zeigen das, was möglich ist. Voraussetzung: Man kann verhandeln und ist sich selbst was wert. Bei den Noten muss ich jedoch auch widersprechen, die haben aus meiner Erfahrung auch keinen allzu großen Wert. Gönnt doch einem anderen Menschen einfach den Erfolg. Auf Ihre Beiträge werde ich nicht mehr eingehen Hornisse!

bau-insch | 09. Januar 2013 - 07:12

Gibt es eigentlich diese Absolventen-Anwerbungs-Veranstaltungen der Baufirmen noch? Für alle, die sich nicht nur unterbezahlt, sondern auch bzgl. den durchschnittlichen Wochenstunden ausgebeutet vorkommen: Um das Jahr 1995 hat ein Vertreter einer Baufirma auf solch einer Veranstaltung in der Nähe von Stuttgart in etwa folgende Provokation in den vollbesetzten Saal der Filderhalle gerufen: "Sie verdienen mehr als Sie verdienen!".

Damals wurden die FH-Absolventen noch nach T4 bezahlt bzw. etwa 5.200 DM pro Monat. Warum jedoch zwischenzeitlich "T..." in "A..." umgetauft wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Vermutlich gab es ständig Verwechslungen mit dem "Tarifvertrag für Architektur- und Ingenieurbüros".
http://www.ingenieurkammer-mv.de/upload...
Dort werden die FH-Absolventen schließlich noch heutzutage in T4 eingruppiert. Jedoch damals waren es in diesem Tarifvertrag etwa 1.000 DM pro Monat weniger - bzw. etwa 4.200 DM - als im Bautarif!

Hornisse | 08. Januar 2013 - 20:44

@biene:
Wenn man keine Ahnung hat....(wie es weiter geht, siehe Dieter Nuhr). Mehr gibt es zu jemandem, der noch nie in seinem Leben auch nur ansatzweise etwas geleistet hat oder wenigstens ein paar relevante Erfahrungen im Berufsleben gesammelt hat, nicht zu sagen.

Einfach nur die von den MSM verbreiteten Plattheiten nachplappern hilft dir spätestens bei deinem zweiten Versuch dich im Berufsleben zu etablieren nicht mehr weiter. Oder du wirst dort, wie auch schon bei deinem ersten Gastspiel als Bauingenieur, wieder mit allen Kollegen aneinader geraten und man wird dir wieder nahelegen dir etwas passenderes zu suchen.

biene | 08. Januar 2013 - 17:01

Zitat aus "Gehälter für Ingenieure - Mehr, mehr, mehr", Süddeutsche Zeitung, Mai 2010

"Branchenunterschiede spüren auch die Einsteiger. Am schlechtesten zahlen Ingenieurbüros und Bau-Unternehmen, am besten der Fahrzeugbau. Das zeigt auch eine Studie der IG-Metall. Die Gewerkschaft hat die Anfängsgehälter im Bereich Automobil, Elektro, IT, Maschinenbau, Stahl und Telekommunikation erhoben. Ingenieure, die frisch von der Uni kommen, verdienen hier zwischen 38.383 und 46.340 Euro.

Die Gehälter von Projektmanagern liegen im Branchendurchschnitt zwischen 48.100 und 71.200 Euro. Wer in der Energieerzeugung arbeitet, kann bis zu 79.800 Euro verdienen. In Planungsbüros und im Baugewerbe gibt es dagegen Projektmanager, die ihren Job für 40.000 Euro machen."

http://www.sueddeutsche.de/karriere...

@JoMue: | 08. Januar 2013 - 14:39

@Baumeister306:
Kein Vitamin B! Wer gut ist, braucht kein Vitamin B. Was meiner Meinung nach evtl. noch positiv für mich gewirkt hat ist, dass ich vor meinem Studium eine Maurerlehre absolviert habe.

@bau-insch:
Deine Aussagen sind nicht nachvollziehbar. Laut deiner Aussage, hätte ich mit meinem Abschluss (1,0) keine Berufschancen haben dürfen? Ich vertrete eine durchweg andere Meinung als Du! Ich denke, dass ein Absolvent, der sein Studium mit sehr guter Leistung und schnellen Studium durchgezogen hat - von seinem Wesen fleißig und intelligent ist. Dieser Absolvent wird sich allen Aufgaben ehrgeizig stellen und diese - wie bisher während seines Studiums - mit bestmöglichen Leistungen belegen.

Die Aussage, dass schlechtere Absolventen besser sind, sind für mich nicht logisch und stellen somit doch nur eine Ausrede für schlechtere Absolventen dar. Über einen Stundenlohn braucht man sich im Bauwesen nicht unterhalten - hier wird Mehrarbeit vorausgesetzt! Mit meinen Beiträgen wollt ich Berufseinsteigern zeigen, dass man auch als Bauingenieur gutes Geld verdienen kann. Mit Prahlerei haben meine Aussagen hier nichts zu tun. Als Ingenieur besinne ich mich lediglich auf Fakten!

@Hornisse:
Fakten können manchmal schmerzlich sein. Die von mir geleisteten Angaben sind durchweg richtig. Ich hatte zu den Gehältern auch die Unternehmen genannt, die aber vom Betreiber des Forums gelöscht wurden. Bei großen Unternehmen wird sowieso nach internen Satzungen, die mit dem Betriebsrat etc.vereinbart wurden gezahlt. Wer Gehälter von 45 bis 50 K nicht glaubt, kann sich doch dort erkundigen.

Des Weiteren sehe ich für die jenigen, die schlecht verdienen und auf ihrer Gehaltsleiter nicht weiter kommen (aus welchen Gründen auch immer) folgende Möglichkeit. Weiterbildung zum Bauasessor! Der Staat zahlt gut! Das relativ geringe Bruttogehalt täuscht oft, denn als Beamter werden keine Sozialleistungen vom Brutto gezahlt!. Wer in Hessen beim Staat als Bauingenieur arbeitet, wird in die A13 eingestuft - d.h., dass als Netto unverheiratet, ohne Kinder noch fast 2800 € Netto im Monat übrig bleiben. Die habe ich mit meinem relativ hohen Gehalt nicht!

biene | 08. Januar 2013 - 11:27

@Hornisse:
Dann suche du mal schön die Stelle vom Amt in Freiburg raus. Man kann es so drehen wie man mag. Und ich gebe dir in einem sogar recht: Als Bachelor und FH-Ingenieur ist man "oft" im Öffentlichen Dienst unterbezahlt, vergleiche Lehrer im Öffentlichen Dienst. Öffentlicher Dienst aus meiner Sicht nur mit Master in entsprechender Position, sonst lohnt es nicht.

biene | 08. Januar 2013 - 11:21

@Lau:
Dort wo ich war, haben viele 50 h die Woche gearbeitet (gerade die Bauleiter).

Baumeister306 | 08. Januar 2013 - 11:08

Was hier meiner Meinung nach viel zu kurz kommt, ist die Perspektive in einem Job. Was bringen mir die 50k Einstiegsgehalt wenn es keine Aufstiegsmöglichkeiten gibt? Ich denke da überwiegt eher die Perspektive. War in meinem Fall auch so und bisher bin ich voll zufrieden und habe Spaß an dem was ich mache.

@Lau:
Die Frage ist eher ob man mit der Arbeitsweise einiger im Öffentlichen Dienst klar kommt und eine Zusammenarbeit möglich ist. Ich denke das ist eine Typfrage. Ich könnte es nicht.

@JoMue:
War bei deinem Bewerbungsgespräch Vitamin B im Spiel?

Lau | 08. Januar 2013 - 08:38

Ok, ich hatte mich verlesen. Hatte was von 4k/monat im Kopf und mich gewundert, wie das im TV-V möglich ist. Aber die 40k sind meiner Meinung nach für einen BA-Absolventen der absolute Durchschnitt. Die Frage ist nur, ob man nicht woanders später mehr kriegt. Im Öffentlichen Dienst kann man sich das ja leicht ausrechnen, was man übermorgen an Gehalt bekommt. Allerdings sind die Arbeitszeiten wohl auch nicht zu verachten, 50-60 Stunden arbeitet da niemand.

biene | 07. Januar 2013 - 20:17

Das ist so lächerlich was hier abgeht. Alleine die Aussage für die 51.000 musst du aber sicherlich viel arbeiten. Da fällt mir nur eins ein: ein anderes Argument um die Aussage zu hinterfragen ist Ihnen wohl auch nicht eingefallen oder? Meint ihr eigentlich ein anderer muss nicht viel arbeiten? Wolltet ihr mit eurem Arzt tauschen? Ich nicht, aber jeder hat freie Berufswahl. Ich kann das Gejammere von einigen hier nicht mehr hören. Warum habt ihr diesen Beruf gewählt? Warum wechselt ihr den Beruf nicht oder wenigstens die Branche? Warum eignet ihr euch keine Zusatzqualifikationen an?

Richtig, weil es doch viel einfacher ist in einem Forum zu jammern, wie arm man doch selbst ist. Ja nichts an der eigenen Situation ändern. Keiner zwingt euch das zu machen, was euch nicht gefällt oder wo ihr mies verdient! Es gibt immer eine Lösung.

bau-insch | 07. Januar 2013 - 15:18

Da vor Weihnachten die irrige Meinung "sehr gute Noten = bevorzugte Einstellung bei Baufirmen" verbreitet wurde, möchte ich folgenden Tipp geben: Versucht doch einfach mal, euch in den Inhaber der Baufirma hineinzuversetzen. Wenn dieser seine Pappenheimer kennt, wird er die Bewerbungen von Absolventen mit sehr guten Noten hoffentlich gleich wieder ohne Vorstellungsgespräch zurücksenden.

Schließlich will er doch keine Theoretiker, sondern Praktiker mit möglichst Maloche-Erfahrung auf der Baustelle als Bauleiter beschäftigen. Ok, wenn der Bewerber schlüssig nachweisen kann, ein ausgewiesener Praktiker zu sein, dann sollte auch diesem Streber eine Chance in einer Baufirma gegeben werden.

bau-insch | 07. Januar 2013 - 14:51

@Lau: Was du im TV-V erwarten kannst, ist z.B. in
http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/
zu ersehen. Einfach auf "TV-V" klicken, dann am besten unter "Tabellen-Archiv" die aktuell gültige Tabelle anklicken. Dort sind in den Zeilen die Gehaltsgruppen 1 bis 15 und in den Spalten die Gehaltsstufen 1 bis 6 dargestellt. Wenn Du auf eine der Zellen klickst, öffnet sich eine Brutto-Netto-Berechnung für die Lohnsteuerklasse 1. Du kannst das Jahresgehalt jedoch auch selbst berechnen: Einfach das Monatsgehalt x 13 nehmen. Die Tabellen sind im Prinzip analog für den TVöD (Kommunen) bzw. TV-L anwendbar mit dem Unterschied, dass dort das Jahresgehalt bis zur Gehaltsgruppe 12 das 12,8-fache bzw. ab Gruppe 13 dann nur noch das 12,6-fache eines Monatsgehalts beträgt.

Weitere nützliche Infos findest hier:
http://oeffentlicher-dienst.info/einstieg/einfuehrung/
http://oeffentlicher-dienst.info/einstieg/matrix/

Die Einteilung der Abschlüsse in die Gruppen wird in der Regel folgendermassen vorgenommen:
- Techniker bis Gruppe 9 (mittlerer Dienst)
- FH-Ing. bzw. Bachelor in Gruppe 9 bis 12 (gehobener Dienst)
- Uni-Ing. bzw. Master (Uni) in Gruppe 13 bis 15 (höherer Dienst)

Dagegen geben die Stufen die einschlägige Berufserfahrung wieder. Mit 0,0 Jahren einschlägiger Berufserfahrung wird der Kandidat für ein Jahr in Stufe 1 eingruppiert. Dann 2 Jahre in Stufe 2, 3 Jahre in Stufe 3, 4 Jahre in Stufe 4, 5 Jahre in Stufe 5. Nach 15 Jahren wird demnach Stufe 6 erreicht, wobei dies Stufe im TV-L nur teilweise existiert.

Bei mehr als 3 Jahren einschlägiger Berufserfahrung muss der Kandidat seit Anfang 2008 zwingend in die Stufe 3 eingruppiert werden. Jedoch kann bei entsprechend langer Berufserfahrung durchaus auch die Stufe 4 vergütet werden (Kann-Regelung).

Auch den aktuellen Tarif der DB kannst Du in der o. g. Website unter
http://oeffentlicher-dienst.info/bpt/
einsehen. Allerdings kann ich Dir diesbzgl. leider nicht weiterhelfen. Mit Sicherheit gibt es jedoch Foren, wo sich bei der Bahn angestellte Mitarbeiter geoutet haben.

bau-insch | 07. Januar 2013 - 14:07

Wenn ich mal zu den unsäglichen Gehaltsvorstellungen von biene meinen Senf dazugeben darf: Du hast 0,0 Erfahrung in Ingenieurbüros, oder? Dagegen gerade mal einige Tage in der öffentlichen Verwaltung, oder? Des weiteren strebst Du einen Job in einem IB an, ohne bis jetzt zu ahnen, dass Du dort jede halbe Stunde einem Projekt zuweisen musst. Und wehe, Du kommst in die "roten Zahlen": Dann gibt es - zu Recht - richtig Ärger von Deinem Chef.

Dann würde mich noch interessieren, ob Du meine Beiträge bzgl. unauskömmlichem Honorar sowie die Forderungen der Ingenieurbüroinhaber nach deutlich höheren Sätzen im Zuge der für dieses Frühjahr vorgesehenen Novellierung der HOAI gelesen und vor allem verstanden hast.

Was mich bei den vielen Beiträgen der Master-Absolventen - selbst diejenigen in der zurückliegenden Woche - "a bissle arg" stört: Es wird viel zu wenig auf das tatsächlich erzielte Einkommen pro Stunde sowie den zu erwartenden (Dis)Stress eingegangen. Wenn z. B. JoMue am 4. Jan. 13 damit prahlt, dass er/sie als Berufseinsteiger bereits 51.000 Euro verdient, dann wird das mit 100-prozentiger Sicherheit kein Job in einem IB sein, oder? Auch würde mich gelegentlich interessieren, wieviele Wochenstunden dafür im Durchschnitt geleistet werden dürfen.

Hornisse | 07. Januar 2013 - 12:44

So langsam wird es lächerlich. Die Gehaltsangaben, die hier gepostet werden übersteigen die Werte jeglicher unabhängiger Gehaltsstudien und meiner mehrjährigen Erfahrung um Meilen. Das Merkwürdige dabei ist, dass die unabhängigen Gehaltserhebungen und meine Erfahrungen ziemlich deckungsgleich sind. Die hier geposteten Angaben aber allesamt (bis auf Druckgurt's Angaben) nicht realistisch sind.

Wenn man den, offensichtlich interessengetriebenen, Angaben in diesem Forum Glauben schenken würde, hiesse das, dass das in den letzten 10 Jahren schwestens krisengebeutelte Bauwesen innerhalb der letzten 2 Jahre gehaltstechnisch vom abgeschlagenen letzten Platz auf den ersten Platz aller technischen Berufe gesprungen ist. Wer soll das glauben?

Wenn ich solche Angaben wie 51k Startgehalt und 65k Statikergehalt (einfacher Sachbearbeiter!!!) lese, beschleichen mich grosse Zweifel an der Seriosität dieses Forums.

Das Schlimme in Deutschland ist die fehlende Transparenz der Gehälter. Wer mal im Ausland gearbeitet hat, weiss was ich meine, denn dort sind die Gehälter oft in den Jobinseraten angegeben. Das macht solche Auswüchse wie sie hier zu lesen sind ganz rasch zu dem was sie sind - Propaganda.

Ich suche eventuell noch eine Jobanzeige des Strassenbauamtes in Freiburg heraus. Gesucht wurde dort ein Projektleiter als Freiberufler, befristet auf die Projektdauer von 2 Jahren. Vergütung waren umgerechnet 3000 Brutto pro Monat a 12 Monatsgehälter. So sieht die reale Bauwelt ausserhalb der Hochglanzpropaganda aus.

Heinz | 05. Januar 2013 - 17:29

Für die 51.000 EUR wirst du aber auch viel leisten müssen, wenn du es Wert bist. Kein Chef bezahlt für einen Abschluss, ein Chef bezahlt nach Leistung und wenn du diese nicht bringst wirst du den Posten auch nicht lange halten bzw. das Gehalt.

JoMue | 04. Januar 2013 - 18:29

Um mit Fakten zu glänzen:
Ich: Master, Bauleiter, Berufseinsteiger, ländliche Gegend, Einstiegsgehalt knapp 510000 + Auto, Gehaltserhöhung nach 6 Monaten um 3%
Kommilitone: Master, Tragwerksplaner, Baukonzern, Berufseinsteiger, Hamburg, Einstiegsgehalt: 44500
Kommilitone: Master, Bauleiter, Berufseinsteiger, Baukonzern, Frankfurt, Einstiegsgehalt: 44000 + Auto nach einem 1/2 Jahr
4 Kommilitonen: Bachelor, Bauleiter, Berufseinsteiger, Bauunternehmen, Nidda, Einstiegsgehalt: 41000
1 Kommolitone: Master ARCHITEKT, Berufseinsteiger, Gießen, 28000

biene | 04. Januar 2013 - 17:28

@Equilibrium:
Das stimmt nicht, ich habe schon ein gewisses Gehalt bekommen, siehe meine älteren Beiträge. Warum soll ich mich zurücknehmen? Ich wüsste nicht was ich falsches gesagt habe. Wenn es manche in den falschen Hals bekommen haben (warum auch immer) tut mir das sehr leid! Aber einige hier wollen sich einfach nicht damit abfinden, dass es anderen finanziell besser geht. Ist das der Neid? Keine Ahnung, vielleicht gönnen manche es dem anderen nicht).

Ich gönne und wünsche es jedem. es sind nicht nur meine Argumente, die von einigen hier auseinandergepflückt werden. Glaubt einfach was ihr wollt und ich glaube was ich will - und wenn ich naiv bin, na und. Dann werde ich eben irgendwann auf den Boden der Tatsachen zurückkommen oder eben auch nicht. Ich finde lediglich, dass sich einige Bauingenieure unter Wert verkaufen (andere aber auch nicht!). Wir leben schließlich in einer Marktwirtschaft mit Angebot und Nachfrage. Dass es derzeit in manch anderer Branche (z.B. Medizintechnik, Flugzeugbau, Automotive) sehr gut aussieht, sehe ich allerdings auch.

@JoMue:
Das kann doch alles gar nicht sein.:-)

@pro:
Richtig, so ist das. Deswegen ist Öffentlicher Dienst für Bachelor nicht gerade toll.

Pro 21 | 04. Januar 2013 - 14:09

@Lau:
Die 40.000 (eigentlich 39637.26) Euro sind möglich als Bachelor, nach TV-V. Alle zwei Jahre bekommst Du ein bisschen mehr. Dafür hast Du keine Entwicklungsmöglichkeiten und es kann Dir passieren, dass ein Geograf im gleichen (öffentlichen) Unternehmen, mehr bekommt als Du.

biene | 04. Januar 2013 - 12:54

@Horschti:
Selbst ich finde es richtig, was du schreibst:

1.) Ich habe mein Masterstudium so ausgerichtet um aus den klassischen Feldern des Bauwesenes evtl. zu entkommen. Ob dies gelingt, weiß ich noch nicht. Ich bin da aber optimistisch und denke schon.
2.) Richtig, ich wurde nach TVV 9 als Ingenieur bezahlt. Und das war klar zu wenig, da Bautechniker, Meister etc. dasselbe Gehalt hatten. War ich aber selbst schuld, da die Stelle auch für einen Bautechniker ausgeschrieben war (was absolut nicht heißen soll, dass die schlechter sind - aber ein Studium in so einer Richtung muss sich irgendwo auch lohnen).

@Lau:
Siehe unter 2.)
3.) Ja richtig, ich mache einen Master um später mehr zu verdienen und bessere Chancen zu haben. Aber in erster Linie auch aus Interesse. Aber Ok, vielleicht sollte ich mich im Gehalt nicht so festlegen, werde es aber probieren.
4.) Und nein, es ist nicht jeder selbst schuld. Allerdings bringt Rumjammern und in der Situation verharren doch auch nichts. es gibt IMMER eine Alternative. Und wenn es ein Aufbaukurs/Studium ist o.ä.

Mir ist vollkommen bewusst was hier einige schreiben (sowohl positives als auch negatives). Aber hier wird doch oft zu sehr alles negativ gesehen. Jeder hat letztendlich auch zu einem gewissen Teil selbst in der Hand, ob er mit den Arbeitsbedingungen einigermaßen zufrieden ist oder nicht. Aber lest euch doch noch einmal die Ausgangsfrage durch. 2700 brutto nach 5 Jahren Berufserfahrung. Das ist lächerlich Leute, Sorry.

Equilibrium | 04. Januar 2013 - 11:52

@JoMue:
Die Idee, ein Monatsgehalt statt eines Jahresgehaltes als Gehaltswunsch zu nennen ist ein super Tipp! Die Sache hat aber einen Haken: Wenn Du einen Arbeitgeber findest, der tatsächlich so blöd ist, dass er dabei durcheinander kommt und Dir aus Versehen mehr zahlt als er ursprünglich vorhatte, dann wirst Du bald danach wieder einen neuen Arbeitgeber brauchen. Den alten gibt's nämlich nicht mehr lange.

Mal im Ernst: Für junge und naive Studienabsolventen mag die wundersame Welt der Jahresgehälter basierend auf unzähligen Sonderzahlungen (Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Dienstwagen, Gratifikationen, Sachleistungen etc.) - sofern sie denn überhaupt geleistet werden - verwirrend sein. Für den Arbeitgeber - sofern er sein Handwerk versteht - dagegen nicht

@Horschti:
Danke für diese sehr gute Zusammenfassung. Du sprichst hier wohl einigen aus der Seele.

@biene:
Zu Deinem Zitat "Mir will nicht in den Kopf, wieso ihr euch so unter Wert verkauft."
Du hast bislang noch kein einziges Gehalt erzielt, dass Deiner eigenen Vorstellung entspricht, also halte Dich doch bitte erstmal zurück, bevor Du hier Leute verunglimpfst, die bereits wissen wovon sie sprechen. Ich gebe Dir ja Recht, dass sich auch als Bauingenieur höhere Gehälter erzielen lassen, als in den Gehaltsstatistiken als Durchschnittswert angegeben.

Aber das liegt in der Natur der Sache und trifft nunmal auf alle Berufe zu. Es kann schon sein, dass Du später Deine 50k bekommst, aber diese Gehälter werden üblicherwiese in Ballungszentren gezahlt und dann ist jeder Euro effektiv auch nur noch 80 bis 90 Cent wert. Das wirst Du dann spätestens merken, wenn Du dich zuerst über 50k in Frankfurt oder München freust und dann anschließend versuchst dort ein Eigenheim zu bauen. Da ist manch einer mit 42k in einer "normalen" Gegend plötzlich der reichere von Euch beiden.

Heinz | 04. Januar 2013 - 09:46

@Horschti:
Danke, sehr gut dargestellt!

Lau | 04. Januar 2013 - 09:17

@Horschti:
Glaubst du wirklich, dass Biene sich nach (min.) 2 Jahren MA eingesteht, dass alle hier im Forum recht hatten? Wenn er/sie im ersten Vorstellungsgespräch lachend nach Hause verabschiedet wird, weil er/sie mehr verlangt, als der Personaler vor ihr verdienen will? Im Übrigen sind 40k als BA auch im TV-V schon sehr viel, oder sehe ich das falsch? So ohne Berufserfahrung usw.

Ganz nebenbei wollte ich mal fragen, da man mitlerweile ja von Werbung überrollt wird, ob jemand einen aktuellen Tarif der DB hat? Verdienen die Bauingenieure immernoch so schlecht dort? Kenne die DB nur als Partner.

Horschti | 03. Januar 2013 - 22:00

@biene:
seit mindestens einem halben Jahr bringst du hier ständig die gleichen Aussagen:
1. Du machst einen Master mit Vertiefung Wasser/Energie, damit du nicht in den klassischen Bereichen des Bauingenieurwesens (mit den schlechten Arbeitsbedingungen) arbeiten musst.
2. Du warst nach dem Bachelor-Abschluss für einige Zeit bei einem Versorgungsbetrieb (TV-V) tätig und hast dort, deiner Meinung nach, zu wenig verdient.
3. Du machst deinen Master-Abschluss um später 50k € als Einstiegsgehalt zu fordern.
4. Jeder der weniger verdient ist selbst schuld, weil er a) sich nicht verkaufen kann, b) die falsche Vertiefung gewählt hat, c) sich ausbeuten lässt.

Die Aussagen 3. und 4. wiederholst du ständig. Die Aussage, dass jeder Bauingenieur als Einstiegsgehälter zwischen 45k und 50k € erreichen kann, ist lediglich mit den Erzählungen von Bekannten unterlegt. Auch sonnst kommt, außer deiner persönlichen (aus meiner Sicht zugegeben, etwas naiven) Meinung nicht viel Sachdienliches.

Kurzum folgende bitte: Beende dein Masterstudium, schreib Bewerbungen und berichte vom Ergebnis. Bis dahin halte dich bitte etwas mit deiner Meinung zurück (die hast du ausführlich kundgegeben). Sachdienliche Kommentare, wie etwa Hinweise auf aktuelle Statistiken sind natürlich immer gern willkommen.

GT1412 | 03. Januar 2013 - 14:12

Aber die Ausgangsfrage allein schockiert ja schon. Da fragt doch tatsächlich jemand, ob 2700 Brutto mit der Vertiefung Siedlungswasserwirtschaft nach 5 Jahren Ok sind? Hallo gehts noch? Das sind in dem Bereich sogar zum Einstieg als Bachelor deutlich zu wenig (im übrigen verdienen manche Ausbildungsberufe zum Einstieg fast so viel je nach Firma) und da ist auch mehr rauszuholen. Wenn mir sowas jemand bieten würde, ich glaub ich würde das Vorstellungsgespräch verlassen. Und das verdient jemand nach 5 Jahren. Da wären 4000-4700 wohl angemessener.

biene | 02. Januar 2013 - 15:29

Angebote von 30-36k sind einfach nur ein Witz, Sorry. Ich wäre aufgestanden und gegangen, wenn man mir so etwas bieten würde. das verdient einer mit einer Ausbildung ohne Abitur, Studium FH-Diplom oder gar Master. Dann kann man sich die 10-Jahre Weiterbildung ja sparen bis zum Master für so einen Hungerlohn. Sowas nennt man Ausbeutung auf höchstem Niveau. Ich weiß auch gar nicht mehr, ob ich hier einige Beiträge ernst nehmen soll.

Nehmen wir mal die 30k, das sind 2500 Brutto (eher noch weniger mit Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld). So jetzt zum Vergleich. Ich kenne einige, die eine stink normale Ausbildung haben (hab ich übrigens auch noch zusätzlich) und die erreichen schon ca. 2500 Brutto. Denkt mal darüber nach. Dafür braucht man nicht studieren und erst recht nicht so ne hohe Verantwortung zu tragen!

biene | 02. Januar 2013 - 15:21

@druckgurt:
Dann werden du und deine Komillitonen schlecht bezahlt. Aber in deiner Branche ist das anscheinend des Öfteren so (Tragwerksplanung). Habe ich auch schon oft gehört. 45-50k als Master of Engineering (Science kenne ich mich nicht aus) sind vollkommen in Ordnung und die hat man verdient. hatte als bachelor 40k zum einstieg, Kollegen ähnlich.

Allerdings nicht in der Tragwerksplanung. Die die da angefangen haben waren deutlich schlechter dran, was man so hört. Aber das wurde hier und in anderen Diskussionen schon zig mal besprochen.:-) Mir will nicht in den Kopf, wieso ihr euch so unter wert verkauft.

FlipB | 02. Januar 2013 - 00:29

> wenn man selbst beruflich nicht weit gekommen ist.

Ganz klares "Argument" der Baulobby. Was bringt es im Bauwesen "weit zu kommen", wenn man im Vergleich zu einem "weit gekommenen" Chemiker nach wie vor gehaltstechnisch massivst abstinkt? Man ist als Trainee in Bauwesen genauso erledigt wie als Abteilungsleiter.

> Warum sollte die Baulobby hier denn Lügen nötig haben

Damit in der Baubranche ja niemand auf die Idee kommt, eines Tages mal angemessen bezahlt zu werden. Solltest dich schämen, sowas in der Probezeit noch nicht verstanden zu haben. Wer ist dein Vorgesetzter, ich will eine Beschwerde einbringen.

> dass User wie du von einer Personalabteilung sein könnten, die bereits fertigen Bauingenieuren lächerliche Gehälter als angemessen unterschieben möchten!

Ein Personaler repräsentiert IMMER die Interessen der Firma. Warum sollte ich es als Personaler begrüßen, dass Bauingenieure angemessen (also deutlich darüber, was real abgeht) bezahlt werden sollen?

Druckgurt | 31. Dezember 2012 - 15:48

Wer als Absolvent € 50.000 bekommen möchte, gehört zu den Top 2 Prozent aller Ingenieursabsolventen aller Ingenieursstudiengänge inklusive Elektrotechnik, Chemie und Mechatronik etc pp. Ich bin ebenfalls vor einem halben Jahr fertig geworden und hatte Angebote von € 30.000 bis 36.000 als Tragwerksplaner in norddeutschen Metropolregionen (HH, HB, Hannover, Braunschweig, Berlin).

Bin Uniabsolvent mit konstruktiver Vertiefung und auch meine Kommilitonen haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Alle in der Bandbreite 30.000 bis maximal 40.000 Brutto pro Jahr. Keine Extras wie Auto oder bezahlte Überstunden. Mich wundert es, dass hier irgendwie alle Fachhochschüler mit Bachelor so viel mehr bekommen als meine Kommilitonen und ich. Ich dachte wir wären mit unseren Gehältern ganz OK!?

Peter_Pan | 30. Dezember 2012 - 21:00

Nachdem ich das Forum schon länger interessiert verfolge, nun einmal meine Erfahrungen. Ich habe vor etwa einem Jahr als Tragwerksplaner in einem größeren Ingenieurbüro angefangen. Von sechs Bewerbungen wurde ich übrigens bei fünf zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Ich habe damals 40.000 € als Einstiegsgehalt vorgeschlagen, diese wurden auch direkt akzeptiert. Hier wäre sicherlich noch etwas mehr drin gewesen, aufgrund der vielen negativen Kommentare bzgl. Gehälter etc, nicht nur hier, hielt ich mehr zu fordern aber für unangemessen.

In Kürze rechne ich mit einer Erhöhung auf etwa 43 - 44k. Noch als kurze Info: Habe an einer für´s Bauwesen sehr guten Uni studiert und kenne niemanden, der danach Probleme bei der Stellensuche hatte. Kann also die ganze Schwarzmalerei in keinster Weise bestätigen.

JoMue | 28. Dezember 2012 - 18:30

Noch einen Rat für die Gehaltsverhandlung: Wenn nach den Gehaltsvorstellungen gefragt wird, sollte nicht ein Jahresgehalt, sondern ein Monatsgehalt genannt werden. Vorteil: Hier könnte sodann noch Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld - je nach den internen Betriebsbestimmungen - abgegriffen werden. Wenn ein Jahresgehalt genannt wird, so wird dies meist durch die jährlichen Monatsgehaltsauszahlungen geteilt (meist 13,25 Monate pro Jahr o.ä.). Nennt man jedoch das Monatsgehalt, so erhöht sich das Jahresgehalt um den Faktor (13,25/12).

biene | 28. Dezember 2012 - 15:07

@JoMue:
Super, dann werde ich auch 50 000 als Einstiegsgehalt als master of engineering verlangen. Das hat man auch verdient aus meiner Sicht. Viele verkaufen sich einfach nur unter Wert! Leider - und es gibt auch sehr viele schlechte Absolventen. Wobei ich auch eher gut bin und nicht zu den ein zwei super guten gehöre. Aber das ist sowieso schnuppe denke ich. Noten sind 2rangig.

Numerobis | 28. Dezember 2012 - 08:37

@FlipB:
Es ist einfach, gutverdienende User hier als "für die Bauindustrie tätig" hinzustellen, wenn man selbst beruflich nicht weit gekommen ist. Warum sollte die Baulobby hier denn Lügen nötig haben, wenn offensichtlich Leute wie du und Hornisse für das Gehalt eines Bandarbeiters zu haben sind?! Die Unterstellung ist genauso haltlos wie die, dass User wie du von einer Personalabteilung sein könnten, die bereits fertigen Bauingenieuren lächerliche Gehälter als angemessen unterschieben möchten!

BKPM | 27. Dezember 2012 - 22:31

Arbeitet mal 10 bis 15 Jahre, dann seht ihr, was Noten wert sind, nämlich verdammt wenig. Ich kenne genug mit top Noten, die im Bauwesen - hier in meinem Schwerpunkt Projektsteuerung - sowas von falsch sind. Null Praxis, keine Erfahrung und letztlich auch "unbelehrbar" - zeigt sich unter anderem auch an extrem überhöhten Kosten, weil wieder mal was vergessen wurde und Termine nicht zu halten sind. 60.000 für einen Anfänger halte ich auch für viel und da muß man erst mal zeigen, ob man das auf Dauer halten kann.

JoMue | 23. Dezember 2012 - 22:20

@Lau:
Richtig lesen! Ich habe diese Aussage in Abhängigkeit von der Studienzeit getroffen und nicht allein von der Ausbildungsart. Meiner Auffassung nach sind sich der Diplom- und der Bachelorabschluss sehr ähnlich. Der Inhalt ist jedenfalls nahezu identisch. Die Problematik sehe ich eher in der Tatsache, dass die Studierenden immer schlechter werden. Was dort in den Schulen vorher geschehen ist, ist teilweise nicht nachvollziehbar. Nach meinem Bachelorabschluss hatte ich durch gute Leistungen das Glück, während meiner Masterausbildung einen Lehrauftrag zu bekommen. Dort unterrichtete ich angehende Bachelor- und Diplomingenieure in der Festigkeitslehre.

Hier dachte ich teilweise, dass manche Studenten noch nie etwas von einem Differential oder Integral gehört hatten - und dies unabhängig vom Bachelor- oder Diplomstudiengang. Betrifft Gehalt: Leider ist Ihre Aussage nicht zutreffend. Ich komme aus einer ländlichen Gegend und hatte mich auch nur in ländlicher Gegend beworben. Auch ehemalige Studienkollegen, mit denen ich noch in Kontakt stehe, bestätigen dieses Gehalt. Also verkauft euch nicht zu billig! (Für die Zukunft! - andere Ingenieurssparten lachen uns sonst weiter aus).

Herr Lau, falls Sie vergleichsweise zu wenig verdienen, sollten Sie neu verhandeln oder an ihrer Auftritts- bzw. Ausdrucksweise arbeiten.

@GT1712:
Diese Erfahrungen kann ich leider nicht teilen. Momentan gibt es leider sehr viele "nicht so gute" Absolventen auf dem Markt. Eine Tendenz, wer schlechter ist, kann ich hier leider nicht erkennen. Dies mag daran liegen, dass nicht der Titel, sondern der Mensch die Fähigkeit bestimmt - insbesondere deshalb, weil der Studieninhalt nahezu identisch ist.

@GT2027:
Hallo, wenn man ein Fach mit Bestnote belegt hat, bedeutet dies 100%, schreibt man eine 1,3 - bedeutet dies 91%. In meinem Zeugnis habe ich 4 x eine 1,3, aber auch überwiegend 100%. Meine Gesamtprozentzahl beträgt 95,0%. Eine 1,0 als Abschluss erlangt man zwischen 100% und 95% - leider war ich auch der Einzige mit einer 1,0. Ich hatte mich im Bachelorstudiengang in der Studienrichtung "konstruktiv" vertieft. Im Master dann konstruktiv, Kalkulation und zusätzlich Baumanagement. Beworben habe ich mich in allen Studienschwerpunkten. Das Arbeitsangebot, das ich angenommen habe, ist der Bereich der Bauleitung in einem mittelgroßen, nordhessischen Bauunternehmen.

biene | 23. Dezember 2012 - 11:40

@Lau:
ein bachelor ist nicht mehr wert als ein diplom. Aber er war zumindest an meiner FH schwerer als das alte FH Diplom (obwohl es im alten FH Diplom noch eine Vertiefung gab). Das ist einfach Fakt. Natürlich hat die Vertiefung gefehlt. Aber das wren nur 2-3 Fächer, dafür sind bei uns einige Projekte dazugekommen, die es im FH Diplom nicht gab.

Natürlich ist ein bachelor NICHT mit einem TU/Uni Diplom auch nur annähernd vergleichbar. Deswegen mache zumindest ich ja noch den Master, den ich persönlich ein wenig über dem TU Diplom ansehe (vom Stoffumfang, nicht vom Schwierigkeitsgrad, da eher gleich bzw. kommt es sowieso auf den Prof. an). Spreche hier von einer HS und keiner Uni (wo ich oft zu hören bekommen habe, dass der Diplom-Stoff nun dem Master-Stoff entspricht, kann ich aber nichts zu sagen). An meiner Hochschule sind durch den Master nur neue Fächer dazugekommen, die es im früheren FH Diplom nicht gab.

FlipB | 23. Dezember 2012 - 03:48

Sehr gute Beiträge von Hornisse und GT1912. Ganz offensichtlich ist Numerobis von der Baulobby, fehlt nur noch, dass er sich das auf die Stirn drauf schreibt. Dürfte sich wohl noch in der Probezeit als Baulobbyanwärter befinden und versucht sich hier gegenüber gestandener Kerle wie Hornisse zu behaupten. Sehr ulkig und lieb von Numerobis, das dürfte für eine unbefristete Anstellung bei der Baulobby reichen.

JoeMue ist offensichtlich kein Bauingenieur, deutlich daran zu erkennen, dass ihm wesentlich bessere Einstiegsgehälter angeboten wurden. Er schreibt auch nicht, er wäre Bauingenieur. Ich vermute, JoeMue ist ein Fernmeldetechniker, Elektrotechniker, Chemieingenieur etc. und gibt uns armen Opfern Tipps sich nicht unter Wert zu verkaufen. Gut gemeint, aber das funzt in der zerstörten Baubranche nunmal bei den Massen Büros ganz und gar nicht.

Heinz | 22. Dezember 2012 - 19:07

Das wollte ich auch schon sagen, bei uns gab es wirklich gute Leute, die haben aber auch nicht besser als 1,6 abgeschnitten, weil es einfach nicht möglich ist. Aber wie hier schon öfters gesagt, drehen wir uns hier im Kreis. Am besten wäre es, wenn sich hier nur noch neue Leute melden, die ihr Einkommen bei welchen Berufsstand, Alter, Tätigkeit, Ort mitteilen, um dass mitzuteilen um was es hier wirklich geht.

Nochmal Übersicht von mir: Einstiegsgehalt 33.000 €, Ost, Bauleitung, mittelständiges Unternehmen, nach einem Jahr auf 40.000 € p.a.

GT2027 | 21. Dezember 2012 - 20:27

@JoMue:
Was ich allerdings merkwürdig finde ist dein Schnitt von 1,0. Das bedeutet ja du hast nicht einmal eine 1,3 irgendwo? Das wäre bei uns unmöglich gewesen! Wie hast du das hinbekommen? In welcher Branche arbeitest du. Erzähl doch mal ein bisschen.

Lau | 21. Dezember 2012 - 20:12

Meine Fresse, da platzt einem so langsam echt der Kragen. Bachelor ist mehr Wert als ein Diplom? In welcher Welt leben Sie? Das ist wirklich sowas von falsch. Und jeder BA-Absolvent mindestens 40k? Meinetwegen in Hamburg oder München. Und dann auch nicht weit weg der 40. Soviel Schwachsinn auf einem Haufen!

biene | 21. Dezember 2012 - 19:49

@Jomue:
Super Beitrag! Endlich einer, der es auf den Punkt bringt! Ich fand meine 40k Einstiegsgehalt nämlich auch zu wenig.

GT1712 | 21. Dezember 2012 - 17:12

@JoMue:
Dem muss ich deutlich widersprechen! Was ich zum Prüfen von Berufsanfängern mit Bachelorabschluss FH zum Prüfen auf den Tisch kriege ist wesentlich dürftiger und fehlerbehafteter als das von Diplomingenieuren. Da fehlt meistens jegliches Verständnis für die Theorie!

JoMue | 21. Dezember 2012 - 14:39

Hallo zusammen,
ich habe dieses Jahr mein Masterstudium an einer FH mit der Note 1,0 abgeschlossen und mich bei 7 Arbeitgebern beworben. Glücklicherweise hatte ich 7 Zusagen, sodass ich hier die freie Wahl hatte. Die Lohnvorstellungen der Arbeitgeber gehen weit auseinander. Das niedrigste Gehalt wurde mir mit 42.000 €/Jahr vorgeschlagen. Ich habe als Berufsanfänger eine Anstellung mit einem Jahresgehalt von knapp 51.000 € plus Auto mit Nutzungsüberlassung angenommen. Auch Studienkollegen, die nach dem Bachelorstudium ins Arbeitsleben gestartet sind, haben über 40.000 € Jahresgehalt aushandeln können.

An dieser Stelle muss ich den Bachelorabschluss auch in Schutz nehmen! Ein Bacheloringenieur, der seine Ausbildung in Regelstudienzeit schafft, hat in der Regel mehr auf dem Kasten, als ein Diplomingenieur, der sein Studium ebenso in Regelstudienzeit geschafft hat.

Begründung: Der Lerninhalt ist gleich - die Studienzeit hingegen nicht! Der Bacheloringenieur schreibt die identischen Klausuren wie der Diplomingenieur und muss noch leider nicht nur die Studienleistungen, sondern alle Leistungen mit in sein Zeugnis einbringen. In meinem Studiengang fingen wir im Winter 2007 mit 200 Studenten im 1. Sem. an. Geschafft haben es 5 Studenten in Regelstudienzeit.

Leider lassen sich viele BAUINGENIEURE für ein zu geringes Gehalt einstellen. Es wird sich immerhin mit einer äußerst komplexen und verantwortungsvollen Aufgabe befasst, die nicht jeder erbringen kann. Die Gehälter für Bauingenieure müssen steigen. Jeder, der für ein geringes Gehalt arbeitet, arbeitet somit gegen die Zunft!

Lau | 21. Dezember 2012 - 12:52

Hier mal eine Statistik der etwas anderen Seite. Ist meiner Meinung nach nicht hetzerisch in der einen oder anderen Richtung, sondern ziemlich der Mittelweg.

http://www.berufsstart.de/einstiegsgehalt/einstiegsgehalt...

biene | 21. Dezember 2012 - 11:04

@Mittelalter Hase:
Ich antworte auf deine Aussagen noch ein letztes Mal:

"@biene:
Welche Phantasien und Wunschträume? - Anwort: Lies dir deine Beiträge der letzten Monate mal durch. Ich habe mich ja bisher einer Bewertung enthalten und versucht, mit belegbaren Fakten die Lage des Berufsstandes der Bauingenieure realistisch darzustellen, während nun doch auch mal jemand der Kragen geplatzt ist. Wer hier Leuten mit Bachelor-Abschluss vorgaukelt, ein Gehalt jenseits der 30-40.000 Euro pro Jahr erzielen zu können, hat einfach keine Ahnung."

Genau, ich habe keine Ahnung, hatte allerdings 40k als Einstiegsgehalt als Bachelor und kenne einige die mehr verhandelt haben. Das ist meine Erfahrung. Akzeptiere es oder lass es eben bleiben.

"Denn warum sollten sich dann mit allen Wassern gewaschene und durch alle Feuer gegangene Berufskollegen und -kolleginnen für weniger verdingen, wenn nun Leute mit einer dreijährigen Grundausbildung und mit nichts weiter als dem Wortschatz aus den seichtesten Hochglanz-Karriereberatern mit einem Male der rote Teppich ausgerollt wird? Man braucht sich nur mal die Fachfragen von Bachelor-Anwärtern hier im Forum anzuschauen, da spürt man ängstliches Bemühen aber wenig Ahnung. Oder die Themen von Bachelor-Arbeiten. Was ist denn die Realität?"

Da muss ich dich wieder enttäuschen. Wenn sich Leute unter ihrem Wert verkaufen ist das deren Problem aber nicht das Problem eines selbstbewussten Bachelor-Absolventen. Was ist mit den Themen der Bachelor-Arbeiten? Meine Bachelor-Arbeit war genau so umfangreich wie eine FH-Diplomarbeit (spreche nur für mich). Habe auch einen Formzettel von meinem Prof. damals erhalten wo oben draufstand "Anfertigen einer Diplomarbeit". Nach meiner Erfahrung ist das Niveau mindestens vom Schwierigkeitsgrad mit dem FH-Diplom vergleichbar.

"Klar können die 10 bis 20 Prozent der Besten sich Stelle und Gehalt aussuchen, aber 80 Prozent eben nicht. Und die 10 bis 20 Prozent bezahlen dafür einen hohen Preis, da sie dann ihr Leben ihrem Job total unterordnen müssen."

Sorry, ich habe nicht zu den besten 10% gehört und deutlich länger gebraucht. Kann ich also aus meiner Erfahrung auch nicht bestätigen.

"Klar gibt es noch die großen technischen Abteilungen von großen Baukonzernen und Planungsbüros mit Tarifen. Aber die werden eingeschmolzen. Zunehmend wird von der Planung bis zur Bauleitung/-überwachung outgesourct, was das Zeug hält. Die noch tarifgebundenen Fertigteilwerke lösen ihre technischen Abteilungen auf und vergeben die Planung per Honorarvertrag an Freiberufler, die von der Hand in den Mund leben."

Das kann ich nicht beurteilen, da mag was dran sein. Ist mir aber zu schwarz gemalt. Es gibt nämlich auch noch andere Branchen und Zusatzausbildungen die man machen kann. Wie du siehst kommen wir auf keinen grünen Zweig. Ich habe andere Erfahrungen gemacht (zumindest was das finanzielle angeht). Das sind allerdings nur meine Erfahrungen.

biene | 20. Dezember 2012 - 11:11

Ich gebs auf. Es macht keinen Sinn mit so Leuten wie Hornisse zu diskutieren.

Numerobis | 20. Dezember 2012 - 10:53

@Hornisse:
Und deine Beiträge sind schnell mit einem Satz zusammengefasst: Dein Neid ist meine Anerkennung! Abgesehen davon, mir ist durchaus bewusst, dass ich gehaltsmäßig über dem Durchschnitt liege. Aber jeder ist nun mal seines Glückes Schmied und durch pseudointellektuelle Forenbeiträge kommt man beruflich sicher nicht weiter!

Mittelalter Hase | 20. Dezember 2012 - 09:27

@biene:
Welche Phantasien und Wunschträume? - Anwort: Lies dir deine Beiträge der letzten Monate mal durch. Ich habe mich ja bisher einer Bewertung enthalten und versucht, mit belegbaren Fakten die Lage des Berufsstandes der Bauingenieure realistisch darzustellen, während nun doch auch mal jemand der Kragen geplatzt ist. Wer hier Leuten mit Bachelor-Abschluss vorgaukelt, ein Gehalt jenseits der 30-40.000 Euro pro Jahr erzielen zu können, hat einfach keine Ahnung.

Denn warum sollten sich dann mit allen Wassern gewaschene und durch alle Feuer gegangene Berufskollegen und -kolleginnen für weniger verdingen, wenn nun Leute mit einer dreijährigen Grundausbildung und mit nichts weiter als dem Wortschatz aus den seichtesten Hochglanz-Karriereberatern mit einem Male der rote Teppich ausgerollt wird? Man braucht sich nur mal die Fachfragen von Bachelor-Anwärtern hier im Forum anzuschauen, da spürt man ängstliches Bemühen aber wenig Ahnung. Oder die Themen von Bachelor-Arbeiten. Was ist denn die Realität?

Klar können die 10 bis 20 Prozent der Besten sich Stelle und Gehalt aussuchen, aber 80 Prozent eben nicht. Und die 10 bis 20 Prozent bezahlen dafür einen hohen Preis, da sie dann ihr Leben ihrem Job total unterordnen müssen. Klar gibt es noch die großen technischen Abteilungen von großen Baukonzernen und Planungsbüros mit Tarifen. Aber die werden eingeschmolzen. Zunehmend wird von der Planung bis zur Bauleitung/-überwachung outgesourct, was das Zeug hält. Die noch tarifgebundenen Fertigteilwerke lösen ihre technischen Abteilungen auf und vergeben die Planung per Honorarvertrag an Freiberufler, die von der Hand in den Mund leben.

Hornisse | 20. Dezember 2012 - 08:41

Irgendwie kann man die ganzen "Ich bin 5 Jahre Hochbaustatiker und bekomme 65k und andere Kollegen hier verdienen noch viel mehr", "Bauingenieure werden händeringend gesucht" und "mit einem Master-Abschluss bekommt man mindestens 50k Einstiegsgehalt" Propagandabeiträge hier mit dem berühmten Zitat Napoleons über die Deutschen zusammenfassen:

"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche.....Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie...."

GT1912 | 19. Dezember 2012 - 22:42

@jd:
Noch so ein von Frust Geplagter! Ich verdiene so viel und wenn du das nicht glauben willst, ist mir das mehr als egal! Bist wohl auch so einer, der meint, das Rad der Statik erfunden zu haben? Und die Jungingenieure hacken ja nur noch in die EDV, gelle? Die Floskeln und Vorurteile, die du hier verzapfst, lassen auch nicht gerade auf ein akademisches Niveau schließen. Naja, Hauptsache alle anderen können nichts und verdienen weniger als du, ne?! Dann schläft es sich doch gleich viel besser.

Ich betone es nochmal, wer als Ingenieur so verdient wie ein Bandarbeiter macht etwas falsch und ist letztendlich selbst schuld! Es ist natürlich auch sehr bequem, jemanden wie mich hier als Lügner darzustellen und damit den eigenen beruflichen Stillstand vor seinem eigenen Gewissen zu rechtfertigen.

GT1912 | 19. Dezember 2012 - 20:09

@Numerobis:
Zitat "Man muss eben auch mal Aufträge ablehnen und unbelehrbare Bauherren ihre Erfahrungen mit schlechter Qualität und Unwirtschaftlichkeit machen lassen! Bei dem Schrott, den du hier verzapfst, wird deutlich, dass du nicht mal langfristig bei der Angebotsabgabe denken kannst."

Für jemanden, der gerade mal seid 3 Jahren als SACHBEARBEITER (nicht mal zum Projektleiter befördert worden) in einem grösseren Büro arbeitet und vorher 2 Jahre bei einem kleinen Krauterbüro tätig war, lehnst du dich hier aber sehr weit aus dem Fenster. Du hast in deinem ganzen Leben noch keine einzige Honorarofferte gestellt.

Du hast so dermassen offensichtlich keine Einblicke in die Berufswelt eines Hochbautragwerksplanungsbüros, dass ich eigentlich überhaupt keine Lust mehr habe solche Beiträge wie den deinen zu kommentieren.

Schon allein deine Behauptung, dass dein Büro noch viel höhere Gehälter zahlt (100k für nen Projektleiter mit 10 Jahren im Job? und 200k für den Bereichsleiter? und ..tata...500k für die Partner? wer bietet mehr???), sind so dermassen neben der Realität, dass es sowieso nur noch Biene glaubt.

Unter der Kategorie platt-platter-Numerobis fällt dann wohl auch dieses Kleinod an kindlicher Fantasie: "Wir sind prüfstatisch tätig und stellen auch Statiken auf. Hauptsächlich betreuen wir die öffentliche Hand und Bauträger".

Die öffentliche Hand ist verpflichtet an den billigsten Anbieter zu vergeben. Da gibt es kein "oh, beim letzten mal war die Zusammenarbeit mit Firma XYZ aber sehr angenehm, dann nehmen wir die mal wieder, auch wenn sie 50 % teurer sind....". Den Auftrag bekommt nämlich wieder Firma Z. Mit der gab es beim letzten Bauvorhaben zwar schon Knatsch, aber Firma Z ist nun mal der billigste Anbieter. So und nicht anders ist die Realität einer Auftragsvergabe.

Genauso vergeben die Bauträger. Denn der Projektmanager des Bauträgers muss mit dem kleinsten finanziellen Aufwand bauen. Tut er es nicht, verliert er den Job. Das Gesülze von "qualitativ hochwertig gewinnbringend arbeiten" kannste stecken lassen. Niemand interessiert sich für deinen "qualitativ hochwertigen Arbeitsstil" und nimmt den zweitbilligsten Anbieter, wenn der billigste Anbieter per Vertrag haargenau das gleiche Produkt anbietet. Wird der billigste Anbieter vertragsbrüchig, zahlt man ihm einfach sein klägliches Honorar nicht. Einem Rechtsstreit sieht der Bauträger gelassen entgegen. Und deshalb (Werkvertrag) wird im Bausektor, speziell bei der Tragwerksplanung im Hochbau, nichts verdient.

Wenn man bei seinen Fantasiegeschichten nichtmal die fundamentalen Grundkentnisse besitzt, sollte man etwas recherchieren bevor man sein Luftschloss auf wackelige Füsse stellt. Bitte erspare uns weitere Weisheiten über die Welt der "erfolgreichen" Auftragsakquise.

P.S.: Neidisch auf dein erfundenes Gehalt brauch ich nicht sein. Ich arbeite nicht mehr in Deutschland, habe aber noch sehr enge Kontakte und weiss wie wenig in der wirklichen Hochbautragwerksplanung verdient wird. 65k hat ein Projektleiter/Prokurist in München mit 10 Jahren im Büro und Doktortitel (ja der bringt ein wenig Extra) in einem der renomiertesten Büros. Anfänger mit Uni-Abschluss (keine Fachhochschüler - die dürfen dort am CAD-Arbeitsplatz ran) bekommen dort 45k zum Einstieg. In München wohlgemerkt.

biene | 19. Dezember 2012 - 14:31

@jd:
Welche Phantasien und Wunschträume? Konkretisiere das doch mal.

jd | 19. Dezember 2012 - 09:38

Eines muss hier mal bemerkt werden, für ein forum in dem sich ingenieure zu wort melden sollten, gleicht das hier (dieser thread) langsam einer müllhalde. reisst euch mal ein bisschen zusammen. ein student oder berufsanfänger kann hier mittlerweile zwischen den phantasien und wunschträumen von biene maja & co, statikern die nach 5 Jahren 65 k verdienen "sollen" (das ist so unglaubwürdig wie die quadratur des kreises) und den verfechtern vom "ingenieurmangel" wohl kaum noch zwischen belastbaren beiträgen und "was auch immer für ergüsssen unterscheiden"...

manche schreiben hier so unfundiert, dass man vielleicht das ein oder andere mal wieder eine flußfähre benutzen sollte, statt einer brücke, nur zur eigenen sicherheit ;-)

biene | 18. Dezember 2012 - 19:07

Es ist immer wieder lustig, wie hier positive Beiträge immer wieder klein geredet werden. Ich glaube das Numerobis aufs Wort. In der richtigen Firma läufts! Wenn keine Firma da ist, über eine eigene Firma nachdenken oder umschulen oder sonst was. Aber nicht rumnörgeln und verharren (wie es hier einige tun). Das bringt nämlich genau eins: 0!

Mittelalter Hase | 18. Dezember 2012 - 14:13

@Numerobis:
65000 Euro/a sind schon insofern so unplausibel wie ein gedrückter Zugstab, da in den einschlägigen Bürokostenvergleichen die Personalkosten pro Kopf wesentlich niedriger sind.

http://www.unita.de/leistungen-fuer...

Die Personalkosten von durchschnittlich 55.000 Euro p. a. bedeuten dann aber inklusive aller Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft u.s.w., das ist nicht die Jahresgage, die brutto bezahlt wird. Des weiteren ist zu beachten, dass sich der Zuwachs der Personalkosten auf Büros mit mehr als 50 Mitarbeitern beschränkt, für die meisten, die in kleineren Büros arbeiten, sieht es weiter ziemlich duster aus. Bei Personalkosten von unter 45.000 ist da einfach nix zu erwarten.

biene | 17. Dezember 2012 - 21:30

@Hornisse:
Ich finde Ihre Arroganz mehr als grenzwertig! Immer die anderen Argumente zerpflücken ala das kann nicht sein usw.! Lächerlich!! Nicht mehr ernst zu nehmen.

bauingX | 17. Dezember 2012 - 18:38

@biene & Hornisse:
Ist das eigentlich Zufall - so insektentechnisch? Ihr und euresgleichen beschwert euch ja darüber, daß der gemeine Bauingenieur vielleicht zu nett / defensiv seine Position vertritt. Mag sein - die temperamentvollsten und rampensauigsten sind meine Kollegen und Komilitonen wirklich nie gewesen. Widerspricht der Berufsmentalität, falls ihr es noch nicht mitbekommen habt. Aber ich persönlich kann anders: Wieso spammt ihr das Forum hier voll? Produziert euch woanders!

Glauben wir mal die Ausführungen von Hornisse: Selbst wenn EINER 65.000 EUR als angestellter Statiker/TW-Planer p.a. verdient (wobei ich das selbst nach zehn Jahren Berufserfahrung in Frage stelle), ist das nach 5 Jahren absolut nicht repräsentativ.

Numerobis | 17. Dezember 2012 - 18:34

Lol...Du wolltest doch hier raus sein und Lohnstatistiken sind eh alle gefälscht...

Also: Das Niveau deiner Beiträge lässt ausreichend Rückschlüsse auf deine Arbeitsweise zu und für die zahlt natürlich kein Chef der Welt angemessen! Was um alles in der Welt würde es dir nutzen, wenn ich hier schreiben würde, wo genau ich angestellt bin? Hättest du dann Einblick in unsere Gehälter? Und was soll dieses unsinnige "Lobbyargument"? Vielleicht bist ja DU ein Arbeitgeber, der den Angestellten kein angemessenes Gehalt zahlen will und daher die Foren vollkritzelt...

Wo habe ich geschrieben, dass wir Leute suchen? Zu deinem Argument, dass bei der Unterschrift des Werkvertrages nur der Preis zählt: Man muss eben auch mal Aufträge ablehnen und unbelehrbare Bauherren ihre Erfahrungen mit schlechter Qualität und Unwirtschaftlichkeit machen lassen! Bei dem Schrott, den du hier verzapfst, wird deutlich, dass du nicht mal langfristig bei der Angebotsabgabe denken kannst.

Also: Wenn du nicht weißt, wie man als Bauingenieur qualitativ hochwertig und gewinnbringend arbeiten muss, stell weiter deine 08-15-Projekte für Dumping-Preise auf, reg dich über Leute, die mehr verdienen als du, auf und steigere deinen Neid ins Unermessliche!

Pro 21 | 17. Dezember 2012 - 15:00

@Hornisse:
Hier muss ich Dir Recht geben. Das Problem am Bau ist der "Werkvertrag". Bei einem Werkvertrag gibt es halt für den Auftraggeber kein "Kaufrisiko". Alle anderen Vertragsformen (Kaufvertrag und Dienstleistungsvertrag) beinhalten das.

Hornisse | 17. Dezember 2012 - 13:46

@Numerobis:
Ich bleibe dabei, Du schreibst nicht die Wahrheit. Es ist traurig, dass solch billige Lobbyistenbeiträge wie deiner überhaupt ins Netz gestellt werden. Als einfacher Statiker für Hochbau mit 5 Jahren im Job bekommst Du keine 65k. Nirgendwo. Es sei denn dein Herr Papa ist Bürobesitzer.

Du hast vielleicht mal in einem Tragwerksplanungsbüro ein Praktikum absolviert und hast mal etwas von "Prüfingenieur" und "Prüfstatiken" und "Bewehrungstonnage" gehört. Aber von der Realität in der Hochbautragwerksplanung und nach welchen Kriterien die Aufträge vergeben werden, hast du offensichtlich keinen blassen Schimmer. Es interessiert niemanden ob Büro A in der Offerte meint die Armierung bis auf das letzte Gramm auszunutzen, denn ein ökonomisches Tragwerk wird per Werkvertrag einfach erwartet. Bei der Vergabe interessiert nur eines - der Preis. Ansonsten interessiert den Auftraggeber nichts. Naja, ausser natürlich in deiner Traumwelt.

Behauptungen über sein unrealistisches Gehalt kann hier offensichtlich jeder in die Welt setzten. Das Gegenteil lässt sich aber ziemlich leicht mit den einschlägigen Gehaltsstatistiken beweisen.

http://www.ingenieurkarriere.de/_library/content/...

Oder nenn doch einfach mal Ross und Reiter. Name des Büros, Stadt etc. Wenn ihr so toll ausgelastet seid und so händeringend Leute sucht, dann kannst du diese Angaben sicherlich geben. Alles andere ist heisse Luft.

Numerobis | 15. Dezember 2012 - 21:56

@Hornisse:
Es gibt keinen Grund eifersüchtig zu sein und vor allem nicht, mich hier als Lügner hinzustellen. Werde nach dem letzten Gespräch mit meinem Chef nächstes Jahr übrigens 65 k/a verdienen. Wenn du dich schon dein ganzes Berufsleben unter Wert verkaufst und dich nur mit Leuten austauschst, die auch so unzufrieden mit ihrem Job sind, wie du es zu sein scheinst, ist dir eh nicht zu helfen. Weitere Mitarbeiter bei uns verdienen wesentlich mehr als ich. Daher weiß ich auch, dass noch lange nicht Ende der Fahnenstange ist.

@Biene:
Hör nicht auf Leute wie Hornisse, deren einziges Motiv die Unzufriedenheit ist. Wir sind prüfstatisch tätig und stellen auch Statiken auf. Hauptsächlich betreuen wir die öffentliche Hand und Bauträger. Momentan ist es recht einfach, an lukrative Aufträge zu kommen, da jeder sein Geld in graues Gold steckt. Wenn man sich als Büro einen guten Namen gemacht hat und sich die mögliche Ersparnis bei der Rohbauherstellung infolge einer wirtschaftlichen Bemessung am Ende widerspiegelt, hat man auch eine gute Verhandlungsposition und ein guter Chef lässt dich das auch spüren.

biene | 05. Dezember 2012 - 11:16

Kleiner Nachtrag: Natürlich muss man zum Unternehmen passen und der Abschluss bzw. die Note ist oft (nicht immer) zweitranging. Für mich sind die Fachkenntnisse, Sozialkompetenz, kann er sich verkaufen (denn er muss ja die Firma repräsentieren) etc. am wichtigsten. Trotzdem wird in einigen Unternehmen auf den Abschluss geguckt. Ich würde eher einen Master einstellen als einen Bachelor, wenn sonst bei beiden alles passt. Kommt natürlich auf die Position an.

@celik:
Ich bin was den Bauleiter betrifft voll auf deiner Seite, dafür mache ich auch nicht den Master. Ist für mich einfach nichts. Habe übrigens auch vorher eine Ausbildung noch gemacht, da gebe ich dir Recht, das wird sehr gerne gesehen.

@Pro21:
Wieso vermisst du bei mir das Prinzip des Hocharbeitens? Genau deswegen mache ich doch den Master fachspezifisch, um mich in dem Fach (auf akademischem Niveau und kein IHK oder irgendwelcher Kurs-Kram) hochzuarbeiten. Wenn ich nicht wissbegierig wäre, würde ich mit Sicherheit keinen Master machen. Und natürlich begründe ich meine Forderungen auch mit dem Studienabschluss, ein Dr. sollte schießlich auch mehr als ein Bachelor/Master bekommen.

Und natürlich möchte ich mich weiterbilden und Verantwortung tragen muss man in "fast" jedem Beruf. Das mit dem hohen Gehalt hat nicht nur mit Verantwortung zu tun so wie ich das hier bei einigen Statikerkollegen mitlesen konnte. Denn für mich hat ein Statiker eine super hohe Verantwortung!

celik | 04. Dezember 2012 - 18:56

@biene:
ich glaube nicht, dass man das Einstiegsgehalt am Abschluss festmachen kann. Viel wichtiger als der Abschluss ist, dass man die entsprechende Position ausfüllen kann und zu dem Unternehmen passt. Bei mir waren die 8 Jahre als Fliesenleger und Monteur das ausschlaggebende Argument für die ersten Jobangebote. Die Note, Hochschule und der Abschluss waren hingegen völlig egal. Das echte Berufsleben als Bauleiter ist ohnehin etwas völlig anderes als das Geblubber an der Hochschule. Die Verantwortung, der Stress und das rauhe Arbeitsklima sind schon sehr belastend. Damit muss man erstmal umgehen lernen. In anderen Branchen lässt sich zudem mit weniger Arbeit mehr Geld verdienen.

Was das Gehalt angeht gab es in unserem Bachelor Jahrgang ziemlich große Spannen. Zwischen 2700-3900 €/Monat war alles dabei. Diejenigen, die schon Berufserfahrung hatten und/oder in andere Bereiche (Vertrieb, Projektleitung, Versicherung etc.) gegangen sind, haben durchweg die höheren Anfangsgehälter bekommen. Die Tragwerksplaner waren eher im unteren Bereich vertreten.

Letzten Endes hat jeder die Höhe seines Anfangsgehaltes selbst in der Hand. Sicheres freundliches Auftreten und ein schnell durchgezogenes Studium. Der Rest ist dann Glück und Verhandlungsgeschick.

@mittelalter Hase:
Der Bachelor-FH ist an meiner Hochschule genau das ehemalige FH-Diplom, nur ohne Praxissemester, daher halt auch nur 7 Semester. Ich fühle mich ausreichend qualifiziert und mein Vorgesetzter ist mit meiner Arbeit bislang zufrieden. Zu den Gehältern, siehe oben.

Pro 21 | 04. Dezember 2012 - 12:28

@biene:
Ich habe es gelesen. Nur das beantwortet nicht meine Frage, ob Du dich in der Lage fühlst als Neuling selbstständig mehrere Projekte in der genannten Größenordnung zu steuern? Bei einer Fehlentscheidung auch das Risiko zu tragen? Um das noch einmal klarzustellen. Ich würde Dich einstellen, wenn Du mir das in dem Bewerbungsgespräch auch mit einem klaren "JA" beantworten kannst. Du würdest bei mir auch über 55.000 € und viele andere Spielereien bekommen. Nur dann würde ich auch viel von Dir verlangen.

Ist Dir eigentlich klar, dass auch hohe Anforderungen an Dich gestellt werden, wenn Du so ein Gehalt forderst? Und hier bezweifele ich, dass Dir das nicht klar ist. Bislang begründest Du deine Anforderungen nur damit, dass Du lustig mit einem Papier wedelst, auf dem "MASTER" drauf steht. Das ist einfach zu wenig. Vermutlich geht es vielen alten Hasen hier auch so wie mir, aber ich vermisse einfach bei Dir das Prinzip des Hocharbeitens.

GT0412 | 04. Dezember 2012 - 06:59

@Pro21:
Ich glaube nicht, dass ein Einstiegsgehalt die Fähigkeiten des frischen Absolventen eins zu eins widerspiegeln kann oder überhaupt sollte. Dann müsste man je nach praktischer Veranlagung einem Absolventen ja in den ersten Wochen irgendetwas zwischen 500 und 2000 Euro zahlen und das Gehalt dann aber entsprechend der Lernkurve immer und immer wieder nach oben korrigieren. Das kann kein sinnvoller Weg sein. Selbstverständlich stecken in einem Einstiegsgehalt (ob nun 40.000 oder 50.000 Euro pro Jahr) immer auch indirekt Ausbildungskosten, da der neue Mitarbeiter sich nicht sofort rentieren kann.

In "gesunden" Branchen ist dies allgemein anerkannt. Leider ist es im Bauingenieurwesen so, dass die Gewinne vieler Ingenieurbüros so gering sind, dass man bei den Einsteigern möglichst wenig draufzahlen möchte. Als es ein massives Überangebot an Ingenieuren gab, haben daher viele Büros nur noch Berufserfahrene eingestellt, was für die Absolventenjahrgänge Ende der 90er eine große Kastastrophe war. Mittlerweile werden verstärkt auch Anfänger eingestellt. Wer als Arbeitgeber aber versucht, mit zu geringen Einstiegsgehältern Absolventen zu ködern, der wird natürlich am unteren Ende der Bewerberschar sein Glück versuchen müssen. Mit allen dazu gehörenden Konsequenzen.

Man muss dann nämlich einen Absolventen finden, der sich trotz einer eher schlechteren Bewerbung (wäre das Bewerbungsverhalten des Absolventen geschickter, würde er ja ein höheres Gehalt vorziehen können) dann im Beruf dann überdurchschnittlich entwickelt.

biene | 03. Dezember 2012 - 20:45

@Pro21:
Lies das, was Nachwuchsing. und celik geschrieben haben.

@celik:
Ok Celik, Du hast recht, als Bachelor schon 46k, dann als Master 50k, muss erhöhen.

@mittelalter Hase:
Dann glaub doch was du willst. 40.000 Einstiegsgehalt sind locker drin und die waren es bei mir. Mein Bachelor ist genauso wie ein FH-Diplom berufsqualifizierend! War an einer HS. Auf so eine blöde Diskussion lass ich mich erst gar nicht ein.

Nachwuchsing | 03. Dezember 2012 - 13:26

Nachdem ich meinen Abschluss in der Tasche habe (TU mit Master of Science), führe ich aktuell Bewerbungsgespräche. Nachstehend fasse ich die groben Fakten unterschiedlicher Gespräche mal kurz zusammen.

Ort: Ostfriesland
Abschluss: Uni (M.Sc.)
Gehalt: 47000/a - 0 Jahre Berufserfahrung
Wochenstundenzahl: 45h+X (bezahlt)
Firmengröße: 30+
Firmenzugehörigkeit: 0 Monate
Position in der Firma: Bauleitung
Zusatz: Firmenwagen, unbefristeter Arbeitsvertrag

Ort: Hamburg
Abschluss: Uni (M.Sc.)
Gehalt: 48000/a - 0 Jahre Berufserfahrung
Wochenstundenzahl: 40h+X (unbezahlt)
Firmengröße: 130+
Firmenzugehörigkeit: 0 Monate
Position in der Firma: Bauleitung
Zusatz: Firmenwagen, unbefristeter Arbeitsvertrag

Ort: Hamburg
Abschluss: Uni (M.Sc.)
Gehalt: 47040/a - 0 Jahre Berufserfahrung
Wochenstundenzahl: 40h+X (teils Ausgleich)
Firmengröße: 10.000+
Firmenzugehörigkeit: 0 Monate
Position in der Firma: Projektingenieur, Vertrag befristet (2 Jahre)

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