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Sonntag, 23. Februar 2020
Ausgabe 6761 | Nr. 54 | 19. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 2

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Ludwig | 28. Januar 2020 - 11:24

@Ms_bauing:
Kommt natürlich stark auf die Region an. Ein Büro mit 5 MA kann natürlich nicht viel zahlen. Ich würde mit 42.000 EUR rangehen und mich nicht unter 40.000 EUR Gehalt handeln lassen.

Sebastian | 28. Januar 2020 - 11:22

Einstieg vor 5 Jahren, Beispiele von mir und Kommilitonen:

  • Ingenieurbüro Ostdeutschland: 39.000 Tragwerksplanung
  • Ich - Ingenieurbüro Süd-Westdeutschland: 42.000 Strassenbau - jetzt ca. 50.000
  • Bauleitung Ostdeutschland: 42.000 - Jetzt 50.000
  • Ingenieurbüro Hamburg: 45.000
Diese Zahlen spiegeln wohl eher die Wirklichkeit wieder (zeigen ja auch eindeutig alle Gehaltsstatistiken im Internet). Ich kenne aus meinem Abschlussjahrgang niemanden der auch nur annähernd an 70.000 € nach 5-6 Jahren Berufserfahrung herankommt. Selbst 60.000 hörte ich nirgends, da wir uns in Abständen untereinander austauschen.Zum Geld verdienen ist dieser Studiengang nicht unbedingt geeignet. Man bleibt in der Wirtschaft nur Mittelmass.

Ich | 28. Januar 2020 - 00:18

Ich bin Bauleiter in Berlin mit 27 Jahren Berufserfahrung. Kein Ingenieur, aber Baupolier. Jahresgehalt 85.000 EUR. Man muss nicht immer Ingenieur sein, um Geld zu verdienen.

ALE | 27. Januar 2020 - 15:20

@Statikpro:
Genau, nach 4 Jahren 72.000 € und nach 8 Jahren 72 x 2 = 144.000 €, sehr sehr realistisch!

Ms_bauing | 26. Januar 2020 - 15:17

Was kann man als Berufseinsteiger (BA an der FH) bei einem Ingenieurbüro mit 5 MA als Einstiegsgehalt verlangen? Aufgabenfelder sind Statik, Pläne, ENEV.

Björn | 26. Januar 2020 - 12:11

@Statikpro:
Nach 4 Jahren Berufserfahrung als Tragwerksplaner und 72.000 € Gehalt stehst Du über 99,99 % aller gleichaltrigen Bauingenieure. Die Zahl wirkt fast utopisch, trotzdem Glückwunsch! Wenigstens einer der sich anscheinend verkaufen kann oder es wirklich drauf hat! Der Rest von uns verkümmert finanziell bei weitaus schlechteren Bezügen, leider! Schade, dass der Beruf so ausgenutzt wird.

Bauing2020 | 26. Januar 2020 - 09:53

Ich kann hier manche Aussagen nicht nachvollziehen und möchte daher auch mal meine Erfahrungen mitteilen. Ich habe 2019 mein Studium als M. Sc. Bauingenieurwesen mit baubetrieblich/konstruktiver Vertiefung abgeschlossen. Habe danach bei dem Unternehmen - bei dem ich bereits seit 3 Jahren als Werkstudent gearbeitet habe - als Junior Projektmanager angefangen. Mein Gehalt sind 50.000 € auf 13 Gehälter, 30 Tage Urlaub und bezahlten Überstunden. Reale Arbeitszeit geht selten mal über die 42/43 Stunden.

Meine Kumpels aus der Uni haben relativ zeitgleich angefangen und verdienen zwischen 47.000 € und 50.000 €. Davon sind die meisten als Tragwerksplaner bei kleinen bis mittleren Ingenieurbüros angestellt. Einer hat übrigens bei der Bahn angeheuert und bekommt ca. 50.000 € zum Einstieg bei 34 Urlaubstagen und Überstunden sind ihm unbekannt. Ich habe mir im Studium immer riesen Sorgen gemacht, wenn ich in dieses Forum geschaut habe. Die Realität sieht aber im Moment anders aus.

Sven | 25. Januar 2020 - 10:08

Ich habe das Forum schon länger verfolgt und wollte nun auch mal meine Daten Preis geben: Bauingenieur - Master - Projektierung Strassenbau - 6 Jahre Berufserfahrung. Ingenieurbüro mit ca. 150 Mitarbeiter - Ostdeutschland, Gehalt 47.000 € (inkl. kleiner Jahresbonus), Überstunden können abgefeiert werden.

Statikpro | 24. Januar 2020 - 23:27

Gehälter sind regional sehr unterschiedlich. Ich bin Tragwerksplaner und verdiene 72.000 EUR Gehalt brutto jährlich bei 30 Urlaubstage (4 Jahre Berufserfahrung). Die größten Gehaltssprünge macht man bei Wechsel des AG's. So selbstverständlich es sich anhört: die Leistung am Anfang ist entscheidend. Man muss unentbehrlich für den Chef werden (auch wenn im Allgemeinen gilt: Jeder ist ersetzlich, heißt aber noch lange nicht zur selben Qualität).

M.Eng. | 23. Januar 2020 - 13:36

@Manu:
Ich denke das ist schon hilfreich. Hier geht es weniger darum, dass eine Illusion über das Gehalt aufgebaut werden soll, sondern das soll eher Mut machen, dass man auch mal über den Tellerrand hinausschaut und sich bewirbt. Mir selbst geht es genauso wie Alonso, ich bin aber auch eher in einer Nische gelandet, was nicht dem Durchschnitt eines Bauingenieurgehaltes entspricht.

Nach meiner Erfahrung wird gesucht wie noch nie, ich habe fast wöchentlich 1-2 Angebote, wo wirklich super Positionen besetzt werden sollen über Headhunter, da geht es oft um Projektsteuerung, Projektleitung usw. - mit durchaus guten Gehältern in der Richtung 70.000 bis 100.000 EUR Gehalt. Auch das ist natürlich nicht der Durchschnitt, aber gefühlt gibt es momentan in ganz Deutschland einen Haufen guter Stellen!

Olaf | 23. Januar 2020 - 13:17

@Konstr.-Bauing.:
Wie viele Bauingenieure arbeiten schon bei Stahlherstellern und Energieriesen?! Das ist ein so verschwindend geringer Anteil, das dieser sicherlich im Promillebereich angegeben werden muss. Das sind doch keine aussagekräftigen Angaben, was ein durchschnittlicher Bauingenieur verdient. 80 % werden in irgendeinem Ingenieurbüro arbeiten. Wer da 80.000 bis 90.000 EUR verdient, ist ein absoluter Exot.

@Manu hat das recht treffend gesagt: Sämtliche Gehaltserhebungen zeigen eine ganz andere Welt, die echte Bauingenieur-Bezahlung. Die DURCHSCHNITTLICHEN lächerlichen 50.000 EUR nach 10 Berufsjahren. Der Bauingenieur ist der mit Abstand am schlechtesten bezahlte Ingenieur überhaupt! Und das ist leider nun mal ein Fakt. Da helfen die 80.000 EUR für den "Aussteiger" in die Energie- und Stahlbranche wenig, um darüber hinwegzutäuschen.

ejjjj | 22. Januar 2020 - 22:19

Also ich verstehe die ganze schlechte Stimmung hier nicht. Ich bin jetzt 26 Jahre und seit 4 Jahren als Bauleiter im Tiefbau und Straßenbau angestellt. Zwischenzeitlich berufsbegleitend einen Master gemacht (Firma hat finanziert). Ich habe jetzt 5.698 EUR Gehalt brutto im Monat zzgl. Firmenwagen, Weihnachtsgeld und Gewinnbeteiligung (5.000 bis 10.000 EUR). Da komm ich i. M. bei jährlich 76.000 EUR Jahresgehalt raus. Ich finde die aktuelle Situation könnte nicht besser sein. Gute Leute werden überall gesucht. Man bekommt nicht das was man verdient, sondern das was man verhandelt!

Manu | 22. Januar 2020 - 09:07

@Alonso:
Deine 90.000 € Gehalt sind sicherlich nicht unerreichbar und ich freue mich für dich, dass ein Bauingenieur sowas erreicht hat. Das wird es auch immer mal wieder geben. Allerdings sind solche Aussagen für die Masse leider nicht zutreffend. Die breite Masse der Bauingenieure wird leider das komplette Berufsleben auf die 60.000 € schielen und sie, wenn überhaupt, nur im hohen Berufsalter erreichen. Sämtliche Gehaltserhebungen belegen das ja.

Der Bauingenieur wird im Allgemeinen nur die Pfennige auf Arbeit "einsammeln". Die "fette Beute" werden andere Ingenieure holen. Maschinenbau oder Elektrotechnik.

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