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Freitag, 21. Juni 2019
Ausgabe 6514 | Nr. 172 | 18. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 2

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Wellblech | 01. Mai 2019 - 00:12 2019-05-01

@MM:
Darum ging es in meinem Beitrag doch in keinster Weise. Bitte mal genau durchlesen. Es ging um die Aussage von Horst zu der Freizeit von Lehrern.

MM | 27. April 2019 - 21:12 2019-04-27

@Wellblech:
Ich finde den Vergleich lehrer mit bauingenieur tvöd 11 unpassend. Der Lehrer hat i. D. R 5 Jahre Universitäts-Studium plus 1,5 Jahre referendariat hinter sich. Der tvöd 11 Ingenieur gerade mal 3 Jahre fh Studium. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Da brauch keiner meckern! Und im öffentlichen Dienst macht sich auch keiner Tod.

Wellblech | 24. April 2019 - 10:38 2019-04-24

Zitat Horst | 13. April 2019 - 21:41: "Mit deinem Gehalt hast du deutlich weniger als ein in A13 besoldeter Realschullehrer, sogar noch mehrere Tausend Euro jährlich weniger als ein in A12 eingestufter Grundschullehrer (bitte nicht die Bruttogehälter sondern das netto vergleichen, der Beamte hat kaum Abzüge!) - und der hat trotzdem noch ein Vielfaches mehr an Freizeit wie du. Zudem hat der verbeamtete Lehrer eine Pensionszusage, die dir als Angestellter im öffentlichen Dienst auch abgeht. Es bleibt dabei: als Bauingenieur hast du in der Regel halt kaum Kohle UND kaum Freizeit."

@Horst: Sorry, aber das mit mehr Freizeit ist völliger Quatsch. Ich bin in einer ähnlichen Situation wie Theo. Öffentlicher Dienst, E11 Stufe 3, kurz vor 4. Meine Frau ist Lehrerin in A13. Von so viel Freizeit wie ich kann sie nur träumen und beneidet mich darum, dass ich im Büro den Stift fallen lassen kann und danach zu Hause meine Freizeit beginnt. Was bei ihr alles zu Hause anfällt ist Unterrichtsvorbereitung, Klausuren korrigieren, Vorbereitungen auf Elterngespräche, Abstimmungen mit anderen Lehrern aus ihrem Fachbereich (oft bis 22:00 Uhr abends). Zudem kommen wöchentlich nachmittags etwaige Konferenzen, schulische Veranstaltungen, Klassenfahrten, Konferenzen in den Schulferien und so weiter und so fort. Wenn sie könnte, sie würde sofort mit mir tauschen und auf die paar Euro verzichten. Wenn sie mal einen einzigen Tag in der Woche (Sonntag) komplett frei hat, dann ist das die Ausnahme.

Deine Äußerungen lassen leider nur darauf schließen, dass du keinen direkten Kontakt mit Lehrern hast, sondern sich nur die Vorurteile manifestiert haben, dass Lehrer ja soooo viel Freizeit hätten und massig Ferien. Ist leider ein Trugschluss und erst wenn man das mal live miterlebt, lernt man die Arbeit von Lehrern zu schätzen. Leider, auch bei mir war es so, geschieht dies in der Regel weit nach der eigenen Schulzeit.

TUler | 15. April 2019 - 11:52 2019-04-15

Nun auch mal einen ersten Ausblick aus meiner Sichtweise: Ich schließe dieses Jahr meinen Master an einer TU ab, bin 25 Jahre alt und habe meinen Bachelor an einer FH gemacht. Ich habe bereits durch Praktika und Werkstudententätigkeit in unterschiedlichen Bereichen (Tragwerksplanung, Bauleitung und BIM) Erfahrungen sammeln können. Zudem konnte ich bereits Erfahrungen in der strategischen Unternehmensoptimierung sammeln. Ich habe für Ende des Jahres bei einem großen Unternehmen unterschrieben. Einstiegsgehalt liegt bei 61.000 EUR (brutto). Mehr ist, glaube ich, nicht hinzuzufügen.

Horst | 13. April 2019 - 21:41 2019-04-13

@theo:
Mit deinem Gehalt hast du deutlich weniger als ein in A13 besoldeter Realschullehrer, sogar noch mehrere Tausend Euro jährlich weniger als ein in A12 eingestufter Grundschullehrer (bitte nicht die Bruttogehälter sondern das netto vergleichen, der Beamte hat kaum Abzüge!) - und der hat trotzdem noch ein Vielfaches mehr an Freizeit wie du. Zudem hat der verbeamtete Lehrer eine Pensionszusage, die dir als Angestellter im öffentlichen Dienst auch abgeht. Es bleibt dabei: als Bauingenieur hast du in der Regel halt kaum Kohle UND kaum Freizeit.

Theo | 11. April 2019 - 10:57 2019-04-11

Ich bin schon seit 6 Jahren ein stiller Teilnehmer und möchte jetzt auch mal meinen Kommentar abgeben. Insbesondere, weil der öffentliche Dienst oft schlecht geredet wird:

  • Wohnort: Niedersachsen
  • Qualifikation: Master (Ja, für diese Stelle würde auch der Bachelor reichen)
  • Seit wie vielen Jahren am Arbeiten: 6 Jahre im öffentlichen Dienst
  • Bezahlung: E11, Stufe 4, Jahres-Brutto: circa 56.900 € (Stand am 11.04.2019)
  • Urlaubstage: 31
  • Arbeitszeiten: 39 Std. Woche. Gleitzeit ohne feste Kernzeit
  • Verantwortung: Überschaubar
Ich finde, dass das ganz i.O. ist. Klar, mehr geht immer, aber meistens geht das einher mit wesentlich mehr Verantwortung und auch mehr Arbeitszeit! Und gerade die Zeit sollte wichtiger sein als Geld!

MK | 09. April 2019 - 12:45 2019-04-09

Was kann ein ausländischer Bauingenieur in Dresden oder generell in Sachsen verdienen? Zumindest sehr gute Deutsch- und Englischkentnisse, ich glaube darf schon als fließend genannt werden, habe keine relevante Kommunikationsschwierigkeiten. Bisher ein halbes Jahr als Bauführer (2.800 €) auf einer Baustelle, dann anderthalb Jahr als Projektingenieur in kleinem Planungsbüro (2.600 €). Meines Erachtens trozt Mangel der Muttersprache kann ich wesentlich mehr verdienen. Ich habe Master Studium an der Uni im Ausland absolviert, in EU, so Eurocodes sind völlig bekannt. Wie ist eure Meinung?

Spatenpauli | 08. April 2019 - 22:30 2019-04-08

Ich habe einen Abschluss als Dipl.-Ing. und bin als Bauleiter im Tiefbau und Industriebau tätig. Ich bin zwischen 35 und 40 Jahre alt, Einsatzgebiet NRW. Mein aktuelles Gehalt liegt bei 66.000 Euro zzgl. Auto (45T Euro), Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld gem. Tarif und Prämien. Die Arbeitszeit beträgt inkl. Fahrten meist zwischen 50 und 60 Stunden. Mein Rat: Für Gehaltsverhandlungen oder Jobwechsel ist jetzt die richtige Zeit!

Karl | 04. April 2019 - 21:37 2019-04-04

Ich bin als Bachelor direkt nach dem Studium im Öffentlichen Dienst nach TVÖD (Schleswig-Holstein) eingestiegen. Überlege in die private Wirtschaft zu wechseln, genauer in ein großes Planungsbüro in Hamburg. Welche Gehaltsvorstellung wäre realistisch als Einstiegsgehalt? Lohnt sich der Wechsel? Empfehlt ihr im allgemeinen im öffentlichen Dienst zu bleiben oder eher in die private Wirtschaft zugehen?

BauRichter | 21. März 2019 - 14:12 2019-03-21

Ich bin jetzt schon fast 2 Jahre Bauleiter in einem Mittelständischen Unternehmen (ca. 500 Mitarbeiter). Wir sind hauptsächlich im Tief- und Straßenbau tätig. Das Unternehmen bezahlt nach Tarif. Ich habe bisher 3 Baustellen abgewickelt. Davon die erste in Betreuung und die weiteren 2 relativ unabhängig. Klar immer wieder mal Rücksprache mit dem Oberbauleiter bei kritischen Punkten etc.

Langsam überlege ich es mir mal eine Gehaltsanpassung anzusprechen. Das Problem ist nur, dass ich dabei überhaupt keinen Anhaltspunkt habe. Wie sah bei euch im Beruf die Gehaltssteigerung aus? Ich denke nach 2 Jahren sollte man schonmal das Fenster für die Gehaltserhöhung öffnen. Bitte teilt eure Erfahrung in dieser Hinsicht.

Allroundtalent | 14. März 2019 - 09:16 2019-03-14

Ein herrliches Servus aus dem wunderschönen Nürnberg verehrte Kolleginnen und Kollegen. Ich gebe gerne auch mal meine Infos weiter, vor allem auch wichtig für die jungen High-Performer Kollegen unter uns. Mein aktuelles Alter ist Anfang 30 und ich bin seit 2,5 Jahren fertig mit dem Studium und seit dem als Bauingenieur in der Projekt- und Bauleitung SF-Bau Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Ingenieurbau tätig.

  • Gelernter Handwerker im Bereich Innenausbau
  • Zusätzlich duales Studium Bauingenieurwesen mit Berufsausbildung zum Maurer, B.Eng.
  • SiGeKo
  • Dipl. Wirtsch. Ing.
Aktuell befinde ich mich mit meinem Jahresgehalt bei 72.000,- zu je 12 Monatsgehältern, + Firmenwagen + Urlaubsgeld + Prämienzahlungen. Wenn ich die Zahlen so sehe, finde ich es schon extrem wie weit die Gehälter auseinander gehen, vor allem bei so gut ausgebildeten Fachleuten mit Erfahrung. Wenn man zufrieden ist und das Arbeitsklima passt ist alles gut. Aber lasst Euch doch bitte nicht mit ein paar Kröten abservieren. Die Branche läuft super und wir sollten uns auch was von dem Kuchen gönnen Freunde und Kollegen!

Meister | 10. März 2019 - 14:23 2019-03-10

Ich zwar kein Dipl.-Ing., aber aus der Baubranche: 35 Jahre und Stuckateurmeister. Ich bin seit 4,5 Jahren in der Bauleitung bei einem Handwerksbetrieb mit ca. 40 MA. 3700 € Grundgehalt + 665 Euro Urlaubsgeld und nochmal 55 % des Brutto als Weihnachtsgeld. In der Summe also 47100 € p.a. zzgl. einem Firmenwagen mit Privatnutzung sowie ein Firmenhandy mit Privatnutzung. 35 Tage Urlaub bei einer 44 Std./Woche. Überstunden nur wenn es absolut notwendig ist. Habe aber bald den LL.B und will dann auf 4200 € Grundgehalt hoch.

Wasserwirtschaftler | 08. März 2019 - 22:19 2019-03-08

Ich bin 30, Master Siedlungswasserwirtschaft und seit 3,5 Jahren als Baubeauftragter eines Wasserversorgers im Osten tätig. Tvöd e11 Stufe 3, macht 4.100 € brutto bei Null Überstunden. Ich möchte aber wechseln, vermutlich in eine Rohrleitungsbaufirma mit Minimum 4.500 € plus Auto.

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