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Samstag, 24. Oktober 2020
Ausgabe 7005 | Nr. 298 | 20. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 2

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Bauer123 | 24. August 2020 - 11:51

Hat niemand eine Einschätzung zu meiner unten stehenden Frage? (Bauer123 | 19. August 2020 - 10:25) Ich werde mitteilen, was sich ergibt, in 10 Tagen ist das Gespräch.

Bauleiter991 | 21. August 2020 - 20:41

@ALE:
In diesem Beitrag geht es doch darum, wie viel ein Bauingenieur verdient. Mein Tätigkeitsbereich liegt immer noch in der Bauleitung und ein Teil Vertrieb, deswegen ist es mir schleierhaft, warum mein Kommentar so daneben ist. In diesem Forum wird so oft negativ über das Gehalt geschrieben, jedoch ist dies einfach falsch. Bei uns ist ein Einstiegsgehalt von 50.000 EUR mit Master-Abschluss normal und bei vielen anderen Betrieben auch.

@Reis:
Ja ich sehe mich fleißiger und einsatzbereiter als andere Bauingenieure, aber es gibt auch wesentlich kompetentere Leute als mich. Es ist doch wie in jedem anderen Beruf auch, wer Leistung zeigt wird besser bezahlt als der Arbeitskollege, der weniger Leistung zeigt. Der Gehaltsunterschied zu anderen Ingenieuren ist auch nicht mehr so groß wie früher.

ALE | 21. August 2020 - 17:42

@Bauleiter991:
Dein Kommentar ist total daneben, sorry! Wir reden hier vom Bauingenieurgehalt und nicht über das Gehalt der Geschäftsführung (Prokurist)! Könntest du uns bitte verraten, was die "normalen" Bauingenieure in ihrem Unternehmen verdienen? Ich bin mal gespannt.

Reis | 21. August 2020 - 15:25

@Bauleiter991:
Siehst du dich als deutlich fleißiger und einsatzbereiter als die anderen Bauingenieure? Wenn ja, dann Glückwunsch, dass du es bist. Wieso setzt man aber denn so oft voraus, dass man fleißiger und einsatzbereiter sein muss(!), um gutes Geld zu verdienen? Reicht es nicht aus, einfach nur gut zu sein? Ich rede nicht mal von schlecht. Im Vergleich zu den High-Potentials anderer Ingenieure ist das Gehalt dann nämlich wieder unterdurchschnittlich.

Und wenn du nicht fleißiger und einsatzfreudiger bist als die anderen, warum erwähnst du es dann. Nichtdestotrotz, dein Gehalt ist gut und als Bauingenieur sehr gut. Liegt es am Stahlbau, an deinen außerordentlichen Leistungen? Da kenne ich mich nicht so aus? Aber okay.

Bauleiter991 | 21. August 2020 - 11:09

Hallo liebe Kollegen, die negative Einstellung gegenüber unserem Beruf kann ich nicht nachvollziehen. Mit genug Einsatzbereitschaft und Fleiß kommt man auch als Bauingenieur zu einem guten Gehalt. Ich arbeite seit 25 Jahren als Bauingenieur und bin mittlerweile bei einem Gehalt von 135.000 Euro angekommen, was sich alle 2 Jahre erhöht - inklusive Firmenwagen. Natürlich auch mit viel Personal und Projektverantwortung.

Ich bin mittlerweile als Prokurist bei einem Unternehmen mit 200 Mitarbeitern (Richtung Stahlbau) angestellt. Mein jetziges Gehalt liegt bei 103.000 Euro plus Firmenwagen und einem Bonus gegen Ende des Jahres. Mit Bonus komme ich auf dann auf die ca. 135.000 Euro Gehalt. Tendenz steigend.

Bauer123 | 19. August 2020 - 10:25

Meine Frage bezieht sich auf das Gehalt im Bereich Claim Management, Nachtragsbearbeitung, Nachtragsabwehr etc. Ich habe die Möglichkeit auf 40 h Basis in eine Firma mit ca. 40 Angestellten einzusteigen. Sitz in der Mitte Deutschlands. Ich bringe ca 2 Jahre Erfahrung in diesem Bereich mit, allerdings als Werkstudent. Sucht man nach Gehältern, gestaltet sich dies recht schwierig, von / bis. Ehemalige Kollegen möchte ich ungern auf Ihr Gehalt ansprechen.

Daher die Bitte / Frage an EUCH - in welchem Bereich könnte sich das Gehalt bewegen bzw. mit welcher (häufiger zu findenden) Stellenbeschreibung lässt sich das Gehalt in etwa vergleichen?

TMBAUIN | 18. August 2020 - 11:24

@uleu:
Viel zu wenig! Klar, man verdient als Tragwerksplanerin weniger aber nicht so extrem. Schau dich mal in den Konzernen um. Da steigst du mit deinem Lebenslauf bei 50.000 € bis 57.000 € Gehalt ein. Oder schau mal im Öffentlichen Dienst, da wirst du auch mit E11-E13 eingestuft.

Ing.enieur | 15. August 2020 - 13:54

Ich gebe hier auch mal meinen Kommentar ab: ich bin 28 Jahre, M.Sc. und habe im September 2018 abgeschlossen. Habe Ende 2018 bei einem Ingenieurbüro mit 100 MA für Baustofftechnologie und Betoninstandsetzung angefangen, 42 h Wochenarbeitszeit, 25 Tage Urlaub, kein Überstundenkonto, Firmenwagen, 3.100 € + Prämie, Netto 1850 € Gehalt im Monat.

Nach 1,5 Jahren gewechselt, Ingenieurbüro mit 300 MA, Bauwerksdiagnostik, Monitoring, SFI, 4.200 €/p.m. 27 Tage Urlaub, 40 h Woche, Überstundenkonto, Firmenwagen, 2 Tage Homeoffice, Wegzeit = Arbeitszeit.

Lasst euch nicht verarschen, ich war nach dem Studium einfach zu unsicher, um mich angemessen zu verkaufen. Wenn man euch ausbeuten will, werdet ihr nach kürzester Zeit unzufrieden sein.

HansWurst | 13. August 2020 - 12:14

@uleu:
Aktuelle Einstiegsgehälter sind nach Tarifvertrag, je nach Bachelor / Master / Uni / FH:

  • A5: 48.912,60 € Bachelor
  • A6: 54.296,55 € Master FH
  • A7: 59.956,60 € Master Uni
Die Realität sieht natürlich immer etwas anders aus, aber alles unter 49.000 € ist natürlich ein Witz.

egal | 13. August 2020 - 09:29

@uleu:
Weitersuchen, was willst du da? Unter 45.000 EUR Gehalt + bezahlte Überstunden würde ich mit deinen Angaben nicht anfangen. Egal wo du jetzt wohnst. Die lernen es halt nicht. Beim nächsten mal einfach das Bewerbungsgespräch abbrechen und rausgehen.

Einem Kollegen wurde mal vorgehalten, warum er so unschlüssig ist. Hat Konstrunktiven Ingenieurbau und Wirtschaftsingenieurwesen nahezu geleichzeitig und fast in Regelstudienzeit abgeschlossen. Wollten auch keine 45.000 EUR bezahlen. Am Ende ist er mit 51.000 EUR eingestiegen. Geduld und solche Unternehmen, wie von dir beschrieben, meiden und denen das auch klar mitteilen.

Michael | 12. August 2020 - 23:29

Die Gehälter in Ingenieurbüros als Angestellter sind durchaus üblich, aber trotzdem lächerlich. Einstiegsgehälter als Ingenieur in der Industrie ab 50.000 € bei 35 Wochenstunden. Dazu die wesentlich besseren Perspektiven. Mit 10 Jahren Berufserfahrung und Gruppenleiterposten sind dort über 100.000 € kein Problem.

Etwas besser sieht es in der Bauindustrie (Baufirma) aus. Da liegen die Gehälter höher als in Ingenieurbüros. Dafür sind 50 Wochenstunden durchaus üblich. Dafür gibt es aber meist einen Dienstwagen. Wenn die Möglichkeit besteht noch ein Zweitstudium o.ä. und raus aus der Baubranche. Ich fahre jetzt Lkw und bin endlich glücklich und verdiene weit mehr als 2.700 Euro!

uleu | 11. August 2020 - 15:49

Ich würde mich auch über Einschätzungen freuen! Zu mir: M.Sc. mit der Abschlussnote 1.3, ein sehr gutes Arbeitszeugnis meiner Werkstudententätigkeit und in Regelstudienzeit studiert.

Ich habe mir als Einstiegsgehalt als Tragwerksplaner einfach mal 50.000 € Gehalt angesetzt - mindestens haben wollte ich aber schon 3.700 € Gehalt pro Monat. Tja, und was habe ich nun für Angebote:

  • 1. 39.000 € Gehalt im Jahr ohne bezahlte Überstunden, auch kein Abfeiern möglich, nach einem halben Jahr dann evtl. 42.000 € Gehalt
  • 2. 39.000 € Gehalt im Jahr, bezahlte Überstunden
Das ist jetzt beides nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Insbesondere, da ich zum jetzigen Standpunkt im öffentlichen Dienst mehr verdienen würde.

Was ist eure Einschätzung? Normal?

Robert | 11. August 2020 - 14:47

Ich strebe nach meinem Abschluss den Einstieg in der Bauleitung bei einem Konzern an. Habe keine Erfahrungen und würde mich wahrscheinlich als Trainee bewerben. Bekomme ich beim Konzern mit einem Masterabschluss im Traineeprogramm auch automatisch A6 als Gehalt?

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