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16. Jahrgang | Ausgabe 5820 | Nr. 208
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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 3

1285 Kommentare | 488338 Aufrufe
Hornisse | 24. März 2017 - 18:21

@MS:
Naklar. Deine Firmennummer hast Du hier gepostet. Du kannst vielleicht die Erstsemester hier mit so einer Geschichte beeindrucken, aber sicherlich nicht mich.

Hornisse | 24. März 2017 - 06:33

@Glücklicher:
Genau! Das muss es sein. Die Leute mit genügend Berufserfahrung stecken alle noch auf ihren miesen Kriesenzeitengehältern fest und haben gar nicht mitbekommen, wie Absolventen ständig von Recruitern abgeworben und mit hohen Gehältern nach 2 Jahren im Job zugeschüttet werden. Bist Du ganz alleine auf diese geniale Begründung gekommen, oder gab es da ein wenig Hilfe?

KurtWeill | 23. März 2017 - 22:52

@Glücklicher, Post 22. März 2017 - 18:33:
Da magst du vollkommen Recht haben. Nur trifft das die anderen Branchen doch genauso. Schlimmer noch, in den letzten Jahr(zehnten) ist die Produktivität in der Baubranche deutlich weniger gewachsen/gestiegen, als die der anderen Ingenieurbereiche. Das macht sich auch an den Gehälter fest. Ergo müsste dieser Umstand (unterbezahlte ältere Mitarbeiter) die anderen Branchen viel gewichtiger treffen, als die Baubranche. Aber trotzdessen bekommen Bauingenieure im Querschnitt weniger Gehalt als Maschinenbauer/Elektrotechniker... lasse ich nicht gelten.

MS | 23. März 2017 - 12:47

@Hornisse:
Es ist wirklich schade, dass du so negativ eingestellt bist. Ich hätte gerne mit dir telefoniert, du hast meine geschäftliche Telefonnummer - und wenn die Mailbox ran geht, hast du auch meinen Namen. Mittels einer Suchmaschine deiner Wahl lässt sich alles Übrige herausfinden. Auf deine Kommentare werde ich nicht mehr eingehen. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute für deinen beruflichen Erfolg, viel Gesundheit und ein glückliches Leben.

@An alle anderen:
Lasst euch nicht entmutigen, Bauingenieurwesen ist ein schöner Beruf!

KurtWeill | 22. März 2017 - 21:25

Bauunternehmen in Süddeutschland, Überstunden abgegolten - mein Gehalt nach 5 Jahren Erfahrung ca. 50.000 Euro/Jahr + Dienstwagen bei tatsächlich ca. 40-45 Wochenstunden.

Bauleiter bei zeitaufwendigen Projekten (= 50 h/Woche im Schnitt), je nach Erfahrung und Verhandlungsgeschick 60.-70.000 Euro incl. aller Boni. Berufsanfänger 40.000 Euro. Oberbauleiter ca. 70.-80.000 Euro Jahresgehalt. Das deckt sich mit den Größenordnungen, was ich von Kollegen anderer Firmen in Süddeutschland höre. Sofern man den Gesprächen glauben schenken mag, aber warum soll man da lügen?

Gehaltsniveau scheint in meinem Umfeld also nicht ganz so schlecht zu sein, wie Hornisse stets meint. Auf den Stundenlohn gerechnet, im Verhältnis zu den Tarifverträgen der Energie oder Autobranche - in der Tat scheisse! Und nicht zu vergessen, Süddeutschland soll angeblich besser zahlen, als andere Bundesländer.

Zu Abwerbungsversuche: Bauleiter werden gerade händeringend gesucht. Da rennen wirklich haufenweise Recruiter rum! Was allerdings nicht bedeutet, dass utopische Gehälter angeboten werden! Denn komischerweise wird in der Branche weiter kalkuliert wie bisher, im schlimmsten Fall bleibt die Stelle eben vorübergehend vakant und man bietet nicht oder nicht ernsthaft überall mit, sodass man temporär 2-3 Projekte weniger annimmt. Ein paar Firmen haben eben doch noch den einen Bauleiter, den es braucht und die kriegt den Auftrag für wenig Geld. Bei Abwanderung kommt die Firma eben bei den Projekten ins Wackeln, aber irgendwie klappts schon - wobei es ja nun auch kein Hungerlohn ist, den man als Bauingenieur in der Baubranche bekommt.

Reiner | 22. März 2017 - 20:41

Ich bin durch Zufall auf das Forum gestossen. Wenn man in einer Nische tätig ist, kann man ein gutes Gehalt erzielen. Aber man kann doch keinem empfehlen ein Studium zu beginnen weil man evt. in einer Nische gut verdient. Der Großteil der Bauingenieure wird später Bauleitung machen müssen, da hier der größte Bedarf vorherrscht. 2009 wollte man mir zum Einstieg ca. 3000 € Einstiegsgehalt bieten in der Bauleitung (natürlich inkl. Überstunden). Habe aber auch bei einem Unternehmen direkt nach dem Studium eine "freie Mitarbeit" als Bauleiter angeboten bekommen, also Scheinselbstständigkeit, war ein großes Unternehmen aus der Branche, k.A. was die gezahlt hätten, habe das Gespräch abgebrochen.

Wolf | 22. März 2017 - 19:11

Bei einem Anfangsgehalt von 2700,- € brutto sollte man vielleicht erwägen in den öffentlichen Dienst zu gehen und Beamter zu werden; lebenslanger sicherer Arbeitsplatz und stetige Steigerung wir mitgeliefert. Ein Einstieg mit A13 ist sicher machbar, wenn man mit gutem Masterabschluß antritt.

Glücklicher | 22. März 2017 - 18:33

@Hornisse:
Etwas überspitzt dargestellt, trifft den Nagel aber auf den Kopf. Die Frage ist, warum die Statistiken so schlechte Gehälter aufführen. Ich denke, dass viele ältere Kollegen zu alten schlechteren Konditionen angestellt sind und sich hier im Forum nicht äußern bzw. kennen oder besuchen das Forum nicht. Hatte vor einigen Jahren mal einen Zeitungsartikel über eine Studie gelesen, wonach Absolventen in Krisenzeiten zu deutlich schlechteren Konditionen angestellt werden und es ohne Jobwechsel nicht schaffen, ihre zu späteren guten Zeiten eingestellten Kollegen gehaltstechnisch einzuholen.

Hornisse | 21. März 2017 - 18:22

Man kann also mal festhalten: Alle einschlägigen und halbwegs seriösen Statistiken weisen unterirdische Bauingenieursgehälter auf. Das wird auch durch die durchschnittlichen Jahres-Umsätze je Mitarbeiter in Planungsbüros (gabs hier zu lesen!) von 90.000EUR bis 100.000 EUR bestätigt.

Aber, 99 % der User hier haben ein Gehalt von 60.000 EUR bis 70.000 EUR aufwärts bereits nach 2-3 Jahren im Job, erhalten zwei mal pro Woche Abwerbungsversuche von Recruitern (weil man ein Social Media Profile besitzt) und bekommen die wenigen Stellen ausserhalb der Baubranche in lukrativen Sparten, wie z.B. Automobilbau, Pharma, Chemie oder Energiebranche nachgeworfen. Einige der ganz strammen Lobeshymnenschreiber haben sich sogar eine SIM-Karte besorgt um hier die Handy Nummer anzugeben. Wofür? Was macht irgendeine Pay as you go SIM-Karte an den Postulaten hier glaubwürdiger? Ich lese also in einem Forum, in welchem sich zu 99 % die Elite des Bauingenieurnachwuchses austauscht. Ein echtes Privileg hier mitlesen zu dürfen.

Glücklicher | 20. März 2017 - 17:53

@Sandro:
1. Ich bin nun > 5,5 Jahre im Geschäft und keine 2.
2. Google einfach mal einen halbwegs aktuellen Tarifvertrag aus der Energiebranche. Da wirst du schnell feststellen, dass 70.000 € Gehalt im Jahr absolut nichts ungewöhnliches ist. Und da in den Tarifverträgen nicht nach Ingenieurberufen unterschieden wird, profitiert man auch als Bauingenieur davon.
3. Das mit dem Nonsens posten kann ich also nur zurück geben.

M.Eng. | 20. März 2017 - 06:57

@Hornisse:
Ich bitte dringend um deinen Kontakt, gib mir eine E-Mail oder sonst etwas, ich kann es dir beweisen. Noch dazu kennst du meine Vorgeschichte nicht und meine Tätigkeit vorher auch nicht. Und es war nicht nur Statik, sondern eher eine ganzheitliche Stelle in der Projektabwicklung (Statik, Planen, Überwachen vor Ort je nach Bedarf).

Es ist schon faszinierend, wie vehement du versuchst Sachen ungläubig zu reden, anstatt dass du einfach mal akzeptierst, dass es auch Leute gibt die Karriere machen. Sehr amüsant, v.a. da du es ja in mehreren Threats hier im Forum machst. Also wenn du wirklich willst, dann hab endlich mal den Mumm und lass deine Kontaktdaten da, oder traust du dich nicht aus Angst von der Wahrheit erschlagen zu werden?

Glücklicher | 16. März 2017 - 21:03

@Hornisse:
Quatsch. Wenn du bei einem der einschlägigen Business-Netzwerke ein halbwegs gepflegtes Profil hast, fallen die Headhunter quasi über dich her. Ich hatte im Schnitt 2 Stellenangebote pro Woche. Einige waren so dreist, sich über das Sekretariat verbinden zu lassen. Das ging auch meinen Kollegen so.

Im Übrigens haben es Arbeitgeber abseits der Baubranche schwer, gutes Bauingenieur-Personal zu bekommen, da diese Branchen einfach nicht im Fokus stehen und sich damit zu wenig bewerben. Ist bei uns im Unternehmen ein echtes Problem, trotz sehr guter Konditionen.

@M.Eng.:
Ich bin jetzt auch in einer Art Projektmanagement-Stelle, obwohl ich vorher Objekt- u. Tragwerksplanung im Bereich Spezialtiefbau/Geotechnik gemacht habe. Meine Erfahrung: Wichtig ist, dass man möglichst viele und interessante Projekte in den ersten Berufsjahren bearbeitet hat, offen ist und sich vor allem gut verkaufen kann. Wer nur TWP in den LP 1-5 bei Einfamilienhäusern macht und nicht gut rüber kommt, hat schlechte Karten.

Sandro | 16. März 2017 - 10:15

@Glücklicher:
Selbst Einsteiger bei den Top-Beratungsunternehmen wie McKinsey und Co. verdienen nicht so viel nach 2 Jahren. Aber Du als Bauingenieur bist gehaltstechnisch sicherlich ganz vorne. Wie geschrieben: Hauptsache man glaubt selber an seine eigenen Worte. P.S.: Relativ gute Gehälter sind momentan in der Baubranche möglich. Realistisch sollte man aber in diesem Forum schon bleiben und nicht nur Nonsens posten.

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