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Mittwoch, 12. August 2020
Ausgabe 6932 | Nr. 225 | 19. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 3

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Bautechniker | 10. Juni 2020 - 00:39

Ich bin Bautechniker und seit 12 Jahren in einem Konzern als Projektleiter tätig. Bei knapp 50 h in der Woche verdiene ich richtig gutes Geld und habe einen schönen Firmenwagen - was aber nicht ausschließlich mein Antrieb ist - ich finde den Job einfach geil und habe Spass. Ich freue mich jeden Tag auf die neuen Herausforderungen und das kein Tag wie der andere ist. Ich finde, dass auch eine etwas schlechter bezahlte Stelle attraktiv sein kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Der Focus liegt bei mir auf Zufriedenheit, nicht nur auf den monetären Reizen. Der Bau ist sicher im Vergleich zu anderen Branchen schlecht bezahlt - wir haben m. E. aber den abwechslungsreichsten Joballtag.

BauingNord | 09. Juni 2020 - 08:44

Auch ich möchte meine Daten einmal hier lassen (Hamburg und Umgebung): Meinen Bachelor-Abschluss Bauingenieurwesen habe ich 2015 an einer FH gemacht. Mein erster Job: Bauleitung beim Bauträger (10 MA) mit 34.000 EUR Gehalt. Nach eineinhalb Jahren Wechsel zu einem Baudienstleister, auch Bauleitung (500 MA) 46.000 EUR inklusive Firmenwagen (1% Regelung). Nach weiteren drei Jahren Wechsel zu einem Bauunternehmen (1.500) MA als Kalkulator 59.000 inklusive Firmenwagen (1% Regelung).

Bauing aus Iran | 06. Juni 2020 - 14:35

Ich bin ein 48 jähriger Bauleiter aus dem Iran mit 18 Jahren Erfahrung im Schlüsselfertigbau und suche nach einer Tätigkeit. Bisher hatte ich Angebote bis zu 43.200 EUR Brutto. Ist dass alles was ich als Neueinsteiger bekommen kann? Was meinen Sie?

HansWurst | 04. Juni 2020 - 13:48

Jetzt mal meine Geschichte: Statiker, FH Master. 2010 angefangen als Statiker mit 42.000 € Gehalt (A5), ging bis 2019 auf ca. 62.000 € (A7+x)
(wahrscheinlich nie gut verhandelt), bei 40 h/Woche, Konzern >10.000 MA. Seit 2019 bin ich bei einem Anlagenbauer mit 85.000 € Gehalt und einer 37 h/Woche, IG-Metall.

Pit | 03. Juni 2020 - 15:39

@DerNeueAlte:
Ein paar Punkte dazu:

  • Firmenwagen: wird gem. 1%-Regelung gehändelt? Dann berücksichtigen, dass das Netto entsprechend reduziert wird, dafür hast Du natürlich ein Auto, muss man aber in die Gesamtbetrachtung einrechnen. Abgesehen davon: Firmenwagen als Bauleiter inkl. priv. Nutzung ist meiner Erfahrung nach eher Standard und weniger als Bonus zu sehen.
  • Gehalt: Hängt etwas davon ab, welche Aufgaben Du genau übernimmst: Wenn Du direkt als 1. Bauleiter anfängst, d. h. Projekte alleine durchziehst, finde ich das Grundgehalt zu gering, trotz der Prämien. Ich ziehe schon ganz gerne den Tarif als Basis heran: Dein Gehalt läge unter A5 (nach der Aufstellung im Beitrag von Jan, habe das jetzt nicht auf Richtigkeit geprüft), dort sind ja eher "einfache" Tätigkeiten aufgeführt, die eher einem "Zuarbeiter" mit entsprechend wenig Verantwortung zuzuordnen sind (ohne das abzuwerten). Wenn Du zunächst mitläufst bei einem anderen Bauleiter kommt es auf den Umfang und die Verantwortung der Tätigkeiten an, ist halt schwer zu greifen, aber selbst da finde ich es zu gering, auch unter Berücksichtigung der aktuellen Lage, Bauleiter werden nach wie vor gesucht.
In Deinem Fall wäre in Verhandlungen, je nach ausgeführter Tätigkeit, der Bezug auf den Tarif evtl. ein guter Verhandlungsansatz ggü dem AG. Falls noch nicht geschehen würde ich Dir aber auf jeden Fall empfehlen, Dich noch bei anderen Firmen zu bewerben, alleine schon um den Markt(-wert) abzuchecken.

Der Einkäufer | 29. Mai 2020 - 21:08

@Wasserwirtschaftler:
Ich bin 30 und habe 11 Jahre Berufserfahrung (kein Studium, "nur" eine kaufmännische Ausbildung), Region ist BaWü, genauer gesagt Stuttgart. Ich habe ne lockere 40 Stunden Woche mit flexiblen Arbeitszeiten, bin immer um kurz nach 16 Uhr weg, freitags um 14 Uhr.

Makalan | 29. Mai 2020 - 11:51

Aktuell bin ich im letzten Teil des Studiums und soweit mit allen Klausuren durch, nur die Masterarbeit muss noch gedruckt und abgegeben werden. Ich habe mich auch schon für diverse Programme beworben und Rückmeldung bekommen. Zwei "Angebote" sind noch offen:

  • Öffentlicher Dienst (A13)
  • Drees & Sommer, Projektentwickler
Bei zweiterem habe ich noch ein ausstehendes Gespräch zur Gehaltsverhandlung. Dazu konkret zwei Fragen:
  • Welches Angebot würdet ihr nehmen?
  • Wie kann ich mich gut auf die Verhandlung vorbereiten?

1A_Planer | 28. Mai 2020 - 19:54

Ich hatte heute meine erste "Gehaltsverhandlung". Ich werde im nächsten Monat meinen Abschluss als M.Eng machen. Ich habe von meinem möglichen Arbeitgeber, bei dem ich nun auch seit 1 1/2 Jahren als Werkstudent tätig bin (und für den ich auch meine Masterarbeit schreibe) ein Gehalt von rund 50.000 € inkl. 13. Gehalt auf den Tisch gelegt bekommen.

Vertieft habe ich den konstruktiven Ingenieurbau und soll auch als Tragwerksplaner anfangen. Die Arbeitszeit beträgt 43 Std. die Woche. Das Unternehmen hat eine Größe von mehr als 5.000 Mitarbeitern. Haltet ihr das Gehalt für angemessen? Ich habe eigentlich mehr Erwartungen gehabt, wenn ich ehrlich bin. Vielen Dank schon mal für die Antworten.

Wasserwirtschaftler | 24. Mai 2020 - 19:05

@Der Einkäufer:
Wie viele Jahre Berufserfahrung hast du denn? Das ist ein stattliches Gehalt. Vielleicht verrätst du noch die Region, damit man das besser einordnen kann.

DerNeueAlte | 24. Mai 2020 - 08:03

Ich lese immer wieder gerne hier, mit was für Konditionen ihr angefangen habt bzw. mit welchen ihr momentan arbeitet. Ich hab nun auch ein Jobangebot bekommen und wollte euch mal fragen, was ihr davon haltet. Kurz zu mir. Master Abschluss an einer Technischen Uni mit einem 2,2 Schnitt. "Berufserfahrung" durch Werkstudententätigkeit seit 4 Jahren vorhanden. Jobangebot bei der Firma, wo ich als Werkstudent auch gearbeitet habe.

Konditionen: Bauleitung für Mehrfamilien- und Reihenhäuser. 46.000 € Im Jahr fix. Firmenwagen im Bereich 35.000 € auch zur privaten Nutzung. Gewinnbeteiligung die nach Fertigstellung der Einheiten ansteht. Hier ist der Standard bei ca. 8.000 Euro jährlich. Zu Beginn wohl 4.000-6.000 € realistisch. Nach einigen Jahren auch mehr als der Standard möglich. Meiner Meinung nach hat das mit dem Firmenwagen schon sehr viel ausgemacht. Was sagt ihr dazu?

Martin Mensinger | 21. Mai 2020 - 10:50

Ich habe mich in über 25 Jahren Tätigkeit - auch als Tragwerksplaner - nie über mein Gehalt beschweren können. Gehe ich meinen Bekanntenkreis so durch, sind meine Kollegen aus dem Maschinenbau oder der Elektrotechnik größtenteils von ihren
ehemals so tollen Arbeitgebern entsorgt worden, während meine Bauingenieurkollegen alle wirklich gut verdienen und erfolgreich sind.

Ich bin sehr froh über meinen Beruf, der ganz unterschiedlichen Menschen über das ganze Berufsleben hinweg viele Chancen und interessante Möglichkeiten bietet. Ihr müsst halt gut verhandeln! Vor allem: habt Spaß an eurem Beruf, dann habt ihr auch Erfolg!

Verkehrsplaner | 21. Mai 2020 - 09:30

Welche Gehaltsspanne ist für mich angemessen? Masterabschluss und 3 Jahre Erfahrung in Verkehrsplanung und Erschließungsplan in einem kleinen Ingenieurbüro. Gehalt aktuell 13 × 3.800 € Bruttogehalt in Köln. Ich möchte jetzt nach Hessen wechseln. Verkehrsplanung im Ingenieurbüro und möchte zwischen 55.000 € bis 60.000 € Jahresgehalt verdienen. Lächerlich oder realistisch?

Baumeister99 | 20. Mai 2020 - 11:43

Ich bin nach meinem dualen Studium vorzeitig übernommen worden, habe allerdings noch ein Gespräch zum finalen Vertrag, bei dem auch das Gehalt eine Rolle spielen wird. Mein Betrieb hat ca. 30 Mitarbeiter mit 2 Geschäftsführern, die trotz Corona ordentlich verdienen. Einen Auftragsmangel habe ich die letzten Jahre nicht gespürt. Sitz ist im Rhein-Main Gebiet. Habt ihr da Tipps für das Verhandlungsgespräch und eine Info wo, ich an zuverlässige Daten zu den Gehältern komme?

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