bauingenieur24 - Online-Magazin für Bauingenieure mit Stellenmarkt
16 Jahre [2001-2017] - Online-Magazin mit Stellenmarkt für Bauingenieure
16. Jahrgang | Ausgabe 5820 | Nr. 208
Forum für Bauingenieure » Berufswelt-Karriere
Seite « 1 2 3 4 [5] 6 7 8 9 10 »

Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 5

1285 Kommentare | 488342 Aufrufe
MS | 08. März 2017 - 14:09

@M.Eng.:
Danke für deinen Beitrag. Hornisse hat auch in einem anderem Thema schon mein Gehalt angezweifelt. Naja, ich hab ihm mal meine Handynummer gegeben, dann kann man das auch gerne persönlich klären. Scheinbar sind hier in Bayern wohl andere Gehälter möglich. Aus meinen Abschlussjahrgang (wie treffen uns so 2-3 Mal im Jahr zum Stammtisch) kenne ich auch keinen der unter 50.000 €/a verdient. Vor allem die Bauleiter mit Firmenwagen 60+ Stundenwoche verdienen echt ordentlich. Natürlich gibt es auch ein paar die sind an der Uni, aber auch die haben ja mit E13 Stufe 3 bzw. 4 sogar schon über 50.000 €/a und deutlich weniger Stress. Ich finde es halt nur schade, dass man die jungen Bauingenieure mit den hier teilweise negativen Äußerungen über unseren Beruf abschreckt. Aber vielleicht wollen manche auch keinen Nachwuchs im Beruf haben!?

Hornisse | 08. März 2017 - 08:07

@M.Eng.:
Nette und wohlfeile Phrasen, die Du da drischst. Du selbst hast Dich von der Baubranche entkoppelt und verdienst nach (2 Jahren?) ausserhalb der Baubrache demnächst 70.000 EUR Gehalt.

Frage 1: Wenn es in der Baubranche so gut läuft, wie Du hier postulierst (ich kenne jemand, der jemanden kennt, der verdient 50.000), warum arbeitest Du dann ausserhalb des Bauwesens?

Frage 2: Warum sollte man Bauwesen studieren um dann doch nur verzweifelt zu versuchen zu den 0.1 % der Leute zu gehören, die es mit viel Glück / Beziehungen und/oder per Zufall herausgeschafft haben?

Frage 3: Wieviele Bauingenieure arbeiten ausserhalb der Baubranche? Wieviele innerhalb der Baubranche in tarifgebundenen Firmen und wieviele Stunden werden dort von ihnen pro Woche abgeleistet?

Komischerweise posten hier nur noch Trolle oder Lobbyschreiber. Alle irgendwie ausserhalb des Bauwesens bei 2-5 Jahren Berufserfahrung für 70.000 EUR aufwärts tätig oder im Bauwesen bei 35 Stunden die Woche und Dienstwagen bei 65.000 EUR. So dreist, wie in diesem "Fachforum" gelogen wird, so dreist lügt man ja nicht mal in der deutschen Politik. Die Realität ist leider eine andere. Bauwesen ist ein Studiengang für die unteren sozialen Schichten. Denen wird beigebracht wie man zu schuften hat, nicht wie man Geld macht. Wer Bauingenieur wird, entscheidet sich für einen Job, der wenig Geld bei viel Arbeit mit sich bringt. Was in einer Lowtech-Branche auch normal ist.

Jan | 07. März 2017 - 22:40

Es ist total verschieden. Kleine Büros zahlen gerade am Anfang nicht mehr als 38.000 Euro Gehalt im Jahr. Mittelständige 40.000 Euro Gehalt im Jahr. Das ist so die Regel für einen angehenden Statiker. Es gibt aber auch Ausnahmen. Ein Freund von mir fängt bei einem bekannten Bauunternehmen an, welches von Spaniern übernommen wurde, und er verdient ohne Erfahrung ca. 54.000 Euro im Jahr. Dafür muss er aber auch mehr als 40 h Arbeiten und auch für eine längere Zeit ins Ausland. Ein anderer Kommilitone arbeitet als Bauingenieur für einen Stahlrohrhersteller im Ruhrgebiet. Bei ihm lag das Einstiegsgehalt bei knapp 56.000 Euro. Er arbeitet allerdings auch mehr als 40 h und ist in ganz Europa unterwegs.

Ich denke schon, dass viele Gehälter nicht gelogen sind und man sollte immer im Hinterkopf behalten, wie viel man dafür arbeiten muss. Mein Einstiegsgehalt als Statiker lag bei 3.600 Euro Brutto im Monat, was einen Stundenlohn von 22,50 Euro entspricht, bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 h. Würde ich 50 h die Woche arbeiten, hätte ich die gleiche Arbeitszeit wie ein Bauleiter (wenn nicht sogar weniger) und ein Monatsgehalt von 4.500 Euro. Also macht euch nicht verrückt und denkt immer daran, dass mit steigendem Gehalt, die Freizeit sinkt.

Glücklicher | 07. März 2017 - 22:19

@Hornisse:
Das könnte tatsächlich passieren. Ich werde mich nächstes Jahr auf 40 h/Woche hochstufen lassen und außerdem ist nächstes Jahr wieder Tarifverhandlung. Die 70.000 € werde ich dann wohl reißen. Um bei uns über 100.000 € Gehalt zu kommen braucht man allerdings eine Stelle mit Mitarbeiterführung/Disziplinarverantwortung. Wäre dann außertariflich. Maximale Tarifstufe ist 5.650 € / Monat x 14,6 + 850 €. Das wäre derzeit auch die geplante Endstufe für meine Stelle.

@Wolf:
1x Weihnachtsgeld (Novembergehalt)
1,6x Unternehmenserfolg + Leistungsprämie für 100 % Leistung (Aprilgehalt)

@DA71:
In der Energiebranche arbeiten (Netzbetreiber). Ist Konzerntarifvertrag (IGBCE). Leider geht es den Kraftwerkern grad nicht sonderlich gut. Deshalb gab es bei der letzten Runde nur 2,5 % für 2 Jahre.

Als Bauingenieur ist man doch Generalist und kann in vielen Branchen arbeiten. Und in allen Branchen gibt es Bauwerke, die geplant, gebaut und unterhalten werden müssen.

Max.1 | 07. März 2017 - 14:34

Bremen, Öffentlicher Dienst, Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst, Bruttogehalt gesamt: 3380,51 EUR, Master 3 Jahre Berufserfahrung.

Absolvent14 | 07. März 2017 - 10:13

@Glücklicher:
Dem entgegen stehen aber auch genug, die für weit weniger arbeiten. Ich habe ehemalige Kommilitonen, die jetzt in "Wald-und-Wiesen-Büros" Statik machen und deren Bezahlungsgrundlage die "Unverbindliche Gehaltstarifempfehlung" der Architektenkammer BaWü ist, obwohl sie keine Architekten sind. Kein Bonus, kein 13. geschweige denn 14. Gehalt. Daran ändert sich bei denen auch nach 5 Jahren nichts und schlimm genug, dass es noch ausreichend "Dumme" gibt, die sich für solche Stellen finden.

M.Eng. | 07. März 2017 - 08:30

@Hornisse:
Da muss ich meinem Vorredner rechtgeben, ich bin seit 3 Jahren im Geschäft (nicht in der Baubranche, aber als Bauingenieur tätig) und habe 4950 € (brutto) + Weihnachtsgeld + Urlaubsgeld + Erfolgsprämie... (ca. 70000 € jährlich, Tendenz steigend, da bald wieder Gehaltsverhandlung ansteht) Mir ist aber bewusst, dass viele Bauingenieure nicht das Geld sehen, von daher hast du auch recht. Jedoch ist es nach meiner Erfahrung und den Infos, die ich von vielen Freunden und Kommilitonen, habe bei weitem nicht so schlecht wie überall propagiert wird. Nach 2 Jahren ist jeder über 50000 € jährlich, alles in Bayern.

Also anstatt immer die "Lobbyarbeit" zu propagieren, sollte man sich auch mal eingestehen, dass durchaus auch mehr mögich ist. Es ist als Bauingenieur wie überall auch, was man aus sich macht, hat man immer noch (größtenteils) selbst in der Hand. Und wie bereits erwähnt ist die Situation mittlerweile für Bauingenieure durchaus ganz gut im Vergleich zu früher, deshalb kann ich persönlich die Statistiken nicht nachvollziehen. In meinen Augen sollte man darauf achten, dass der Betrieb tarifgebunden ist (egal ob Bau, Auto, Chemie, Pharma ...), denn nach Tarif wird i.d.R. mehr gezahlt. In kleine Ingenieurbüros ist dies oftmals nicht möglich, mit diesen Gehältern mitzuhalten.

DA71 | 06. März 2017 - 23:21

@Glücklicher:
4.555 Euro Brutto * 14,6 Monatsgehälter + 850 Euro steuerfrei (Horr, Horr, Horr) nach 5,5 (!!) Jahren - welcher Tarifvertrag soll das denn sein? - Und was muss man dafür als Bauingenieur tun?

Wolf | 06. März 2017 - 19:51

Mich würde mal interressieren wie man überhaupt auf 14,6 Gehälter im Jahr kommt!?

Hornisse | 06. März 2017 - 17:51

@Glücklicher:
Logo hast Du nach 5 Jahren 67.000 EUR Gehalt. Nächstes Jahr knackst Du dann die 70.000 EUR Grenze, nach 10 Jahren im Job sind es dann 100.000 EUR. Wie gesagt, postfaktisch und phantasievoll ist dieses Forum. Es hat kaum Informationsgehalt, ist aber dafür recht kurzweilige Unterhaltung.

Glücklicher | 04. März 2017 - 14:18

@Hornisse:
Ich denke du musst dir wohl oder übel eingestehen, dass du abgehangen worden bist. Kannst es anscheinend nicht glauben, dass andere, jüngere "Kollegen" mehr Einkommen haben als du. Ich bin z.B. 5,5 Jahre im Geschäft und habe 4555 € (Brutto) x 14,6 Gehälter + 850 € Steuerfrei im Jahr (Tarifvertrag). Kannste glauben oder auch nicht. Aber so ist es nun einmal.

Hornisse | 02. März 2017 - 18:38

@VB:
Wer nichtmal sieht, dass das Openposting von 2010 ist, der verdient in einem Ingenieurbüro nach 1 Jahr garantiert keine 3.800 Gehalt brutto pro Monat. Wahrscheinlich auch noch a 14 Monatsgehälter und mit PKW und Bonus.... ist ja logisch. So kennt man dieses Forum, so liebt man dieses Forum. Immer postfaktisch und fantasievoll. The sky is the limit. Warum lügt man sich unter den Leuten der eher im unteren Bereich angesiedelten sozialen Schichten (Bauingenieursstudenten und willige Lohnschreiber der Baulobby) eigentlich so gerne die Hucke voll bei Gehaltsangaben? Weiss das hier jemand?

VB | 02. März 2017 - 07:52

@Sven:
Also nach 4 Jahren mit einer solchen Tätigkeit wie Du sie beschreibst, bist du massiv unterbezahlt. Du bist ja quasi ein Ingenieurbüro im Ingenieurbüro. Ein Gehalt von mindestens 3800 brutto wäre angemessen. Ich habe in ähnlicher Position nach 1 Jahr bereits 3750 brutto Gehalt in einem mittelständischen Ingenieurbüro verdient.

Seite « 1 2 3 4 [5] 6 7 8 9 10 »
Kommentar hinzufügen
Alias oder Vorname
Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
Kurz-Link zu diesem Beitrag
53 - 65 von 1285 Kommentaren im Forenthema Nr. 1372 
 
     


Teilen Sie die Inhalte mit
anderen Bauingenieuren