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Samstag, 21. September 2019
Ausgabe 6606 | Nr. 264 | 19. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 6

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MasterStatik | 04. Januar 2019 - 22:41

Ich bin 24, habe einen Master (TH/FH) im Konstruktiven Ingenieurbau und keinerlei Berufserfahrung.

Ich werde im Februar als Tragwerksplaner in einem Ingenieurbüro (100 MA) anfangen. Mein Gehalt wurde auf 41.000 € angesetzt, verteilt auf 13 Monatsgehälter. Zusätzlich habe ich 28 Tage Urlaub, Gewinnbeteiligung und einen monatlichen Fahrtkostenzuschuss. Nach der Probezeit/Einarbeitungszeit soll/kann das Gehalt neu verhandelt werden.

Wenn ich mir hier diverse Kommentare durchlese, habe ich das Gefühl, mich teilweise unter Wert verkauft zu haben. Was meint ihr dazu? Anmerkungen sind gerne gelesen.
Eventuell kann mir ja schon jemand Tipps geben, welchen Wert ich bei der "richtigen" Verhandlung (in ca. 6 Monaten) anpeilen kann, ohne mich lächerlich zu machen.

AL | 23. Dezember 2018 - 09:00

Gleich wer wieviel verdient, es kommt auf das Verhältnis an: Was muss geleistet werden und was bekomme ich dafür. Für null Leistung sind auch mtl. brutto 1.000 Euro Gehalt viel zu viel. Daher nicht posaunern, sondern sich selbst darüber im Klaren sein was muss ich verantworten, wie viel meiner Lebenszeit opfere ich und wie viel Stress und Arbeit nehme ich mit nach Hause? Es ist keinem geholfen mit 35 Jahren Magengeschwüre zu haben, aber dafür top Bezahlung. Auf das individuelle Verhältnis kommt es an.

Ein letzter Tipp, den Mut haben auch einmal den Job zu wechseln. Wer 10 Jahre immer noch im Erstbetrieb ist und als Akademiker um und bei 50.000 Euro Jahresgehalt liegt, sollte sich hinterfragen ob nicht ein Tapetenwechsel angebracht ist. Wenn nicht, dann die Scheuklappen nachjustieren und den Karren für andere brav und fleißig weiterziehen.

SR | 20. Dezember 2018 - 12:34

Meine Verdienstsituation: Bachelor, 31 Jahre, 5 Jahre Berufserfahrung, Öffentlicher Dienst, Ver- und Entsorgung, 4.000 € Gehalt brutto zzgl. jährliche tarifliche Erhöhungen und Leistungsentgelt sowie nach den Jahren die üblichen Steigerungen in der Entgeltgruppe sowie mögliche Höhergruppierung, 39 h Woche, Überstunden werden abgefeiert.

BauIng | 10. Dezember 2018 - 18:09

Hier auch mal meine Daten: 26 Jahre alt, Master (FH). Seit knapp 6 Monaten bei einem Konzern, Einstieg nach Tarif A7 (ca. 60.000 Brutto), da zuvor im selben Unternehmen als Werkstudent tätig (knapp 18 Monate). Viele meiner Freunde aus der Uni verdienen deutlich weniger, da Sie bei kleinen Unternhemen angefangen haben. Also würde ich behaupten, dass die Größe eines Unternehmens, dein Einstieggehalt definiert. Gruß aus Hamburg

Bachelor Bauingenieur | 19. November 2018 - 16:56

Zu mir: Bachelor, Bauleitung auf Auftraggeberseite (Automobilindustrie) unbefristet 35 h -> befristet 40 h/Woche -> jede Überstunde kann abgefeiert werden. 1,5 Jahre im Job, davon 6 Monate in Amerika gearbeitet. 5600 €/Monat Gehalt Brutto + Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld + Gewinnbeteiligung (lag im letzten Jahr bei 5.700 €). Also unterm Strich kann ich die Auftraggeberseite in der Automobilindustrie empfehlen (IG Metall sorgt für gute Bedingungen).

NeinKarl | 10. November 2018 - 06:26

Kurz zu mir: Frisch aus der Uni mit einem Master und Einstieg als Tragwerksplaner mit 48.000 EUR Gehalt jährlich (neben der Uni 3 Jahre als Werkstudent gearbeitet).

SchotterSchwelleSchiene | 30. Oktober 2018 - 21:43

Da ich hier bisher nur gelesen habe mal mein Beitrag: Diplom (FH), Mitte 30, Bauleitung im Bahnbereich, derzeit (seit 2 Jahren) Gleisbau in mittelständischem Unternehmen in Baden-Württemberg. Ich bekomme 70.000 € Gehalt bei 30 Tagen Urlaub, 40-50 h in der Woche (selten mal bis 60 h), PKW.

Projektleiter | 28. Oktober 2018 - 23:38

Dipl.-Ing. (FH) und 10 Jahre Berufserfahrung, Projektleitung bei einem Global Player, Gehaltsgruppe A X mit 6484 € Gehalt, Weihnachts- u. Urlaubsgeld nach Tarif, überschaubare, einmalige Präme pro Jahr, Firmenfahrzeug VW Golf o.ä., 50 Stunden Woche, unterm Strich also und mit dem Sachbezug fürs Auto etwa 93.000 € brutto.

Alias-o-V | 25. Oktober 2018 - 09:58

Ich lese hier seit einiger Zeit mit und möchte meine Daten auch mal in den Raum werfen. Mich hat das Thema Einstiegsgehalt immer sehr aufgewühlt - nach dem Motto: hoffentlich ist es genug und hoffentlich bekomme ich überhaupt eine Festanstellung.

Nach meiner Erfahrung laufen euch die Firmen heute die Türen ein. Man bekommt sehr viele Angebote die das blaue vom Himmel versprechen, teilweise von Konkurrenzfirmen meines jetzigen Arbeitgebers (noch Werkstudent). Lasst euch davon nicht beeindrucken und sucht das für euch am besten passende Unternehmen aus. Ihr sitzt sozusagen am längeren Hebel. Nutzt das ohne dabei eine Überheblichkeit an den Tag zu legen!

Meine Daten:
Zurzeit noch Studium M.Eng. im vorletzten Semester, Arbeitserfahrung durch durchgehende Beschäftigung bei diversen großen und kleinen Firmen als Werkstudent seit zwei Jahren, hier habe ich teilweise auch eigene Bauleitungen etc. übernommen, jetzt noch im Studium Festvertrag als Bauleiter ab Mitte nächsten Jahres, 4400,- Gehalt brutto + Firmenfahrzeug (Golfklasse), 30 Tage Urlaub, relativ kleine Firma mit unter 30 Angestellten.

MM | 22. Oktober 2018 - 16:27

32 Jahre / 5 Jahre Berufserfahrung (TU-Master) / Ingenieurbüro mit deutschlandweit 500 MA im Bereich Verkehrsanlagenplanung, Schwerpunkt Bahn (Niedersachsen) / 40 h und keine Stunde mehr bei 54.000 € Gehalt im Jahr.

Chris | 11. Oktober 2018 - 17:54

Ich werfe dann auch einfach mal meine Daten in den Raum: Abschluss Dipl.-Ing. 2007 an der TU-Braunschweig (Büro für Tragwerksplanung mit ca. 50 Mitarbeitern)

Gehalt 4510,- brutto bei 13,5 Gehältern, macht 60.885,- EUR Jahresgehalt
28 Tage Urlaub, jährliche Überstunden < 50 Stunden.

Ich denke das geht soweit in Ordnung, zumal es bisher jedes Jahr eine automatische Gehaltsanpassung von 3 % gab ohne beim Chef betteln gehen zu müssen.

Ingsoc | 10. Oktober 2018 - 22:15

@erdna:
Wieso spielst du im falschen Film eine Nebenrolle? Du hast doch die Hauptrolle ergattert. Im passenden Horrorfilm, oder je nach Blickwinkel auch Komödie. Und nimm die "Erfahrungsberichte" hier nicht so ernst. Vieles kommt gesteuert aus entsprechenden Interessensverbänden. Du siehst ja an den ab und zu hier geposteten realen Gehältern, dass du nicht alleine bist. Nur trauen sich viele reale Ingenieure nicht ihre Gehälter zu posten, da sie hier mit den Jubelmeldungen der Bezahlschreiber aus den Lobbyverbänden konfrontiert werden. Hier, wo jeder mindestens 60.000 EUR Einstiegsgehalt mit Bachelor hat und nach 2-3 Jahren entweder mit 90.000 EUR als Bauleiter eine ruhige Kugel schiebt, oder im Chemiesektor / Energiebranche / Automobilbausektor / Projektentwickler das Doppelte hat.

Bauanfänger | 10. Oktober 2018 - 12:52

Ich habe einige Zeit während meines Studiums das Forum verfolgt und bin nun ebenfalls auf Jobsuche. Ich habe nun ein Jobangebot in einem Ziviltechnikerbüro (in Österreich) als Tragwerksplaner bekommen und hierbei wurden mir 2.235 Euro Gehalt Brutto/Monat für 40 Std./Woche (14x/Jahr wie es in Österreich üblich ist) als Einstiegsgehalt genannt .

Zu mir:

  • ich bin 30 Jahre alt,
  • Studium als Bauingenieur - konstruktiver Ingenieurbau an einer technischen Universität,
  • 3 Jahre Mitarbeiter an der technischen Universität,
  • 2 Praktika (je 1 Monat) bei einem großen Stahlkonzern (allerdings im Bereich Produktionslogistik),
  • 1 Praktikum (1 Monat) in der Assistenz der ÖBA bei einem Generalplaner
Das Gehalt erscheint mir relativ gering für einen TU Absolventen. Gibt es diesbezüglich eventuell Erfahrungswerte aus Österreich? Da ich keine nennenswerte Erfahrung in der Tragwerksplanung habe, habe ich mir gedacht erst einmal Berufserfahrung zu sammeln und später eventuell ein höheres Gehalt bei einer Gehaltsverhandlung anzustreben.

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