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Samstag, 21. September 2019
Ausgabe 6606 | Nr. 264 | 19. Jahrgang

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 7

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Baui-M | 10. Oktober 2018 - 09:56

@Bauhias:
Sag mal, stehst du zufällig bei einem AG-Interessenverband unter Vetrag oder bist Du sonst irgendwie Lobbyist für die Arbeitgebervertretung? Was du hier in deinen letzten beiden Nachrichten ("Das ist doch ein tolles Angebot..." und "2800 € bis 3000 €") zum Gehalt empfohlen hast, kann man nicht guten Gewissens weitergeben. Möchtest du damit über dein eigenes Schicksal (Gehaltssteigerung von 2700 € auf 3400 € in 8 Jahren) hinwegtrösten?

maulwurf | 09. Oktober 2018 - 16:05

@WQBau:
Meine Meinung: Ich denke "Bauhias" liegt zu tief. Einstiegsgehalt so 3600 € bis 4000 € brutto, nach 3 Jahren sicher > 4000 €.

Bauhias | 03. Oktober 2018 - 10:40

@WQBau:
Ausgehend von meiner Erfahrung im benachbarten BaWü denke ich das ein Gehalt von ca 2.800 €, vielleicht sogar 3.000 € erzielbar wäre.

WQBau | 01. Oktober 2018 - 15:13

Also ich habe dieses Gehaltsthema bis 2018 durchgelesen und keine passende Antwort für mich gefunden, deswegen stelle ich diese Frage: Wie viel kann ein Wasserbauingenieur mit 3 jährigen Berufserfahrung im Planungsbereich (1-5) verdienen, wenn er irgendwo in Bayern und auch in Fremdsprachen arbeiten muss?

Masti | 30. September 2018 - 19:33

@Doka:
Lass dich nicht für zu wenig abspeisen, viele Arbeitgeber versuchen den Preis zu drücken. Geh gestärkt in die Verhandlungsposition. Als Vergleich: Bei den Öffentlichen in NRW bekommst du meistens als Sachbearbeiter Tvöd 11 Stufe 1, d.h. 3500 EUR Gehalt brutto bei einer 39 Stunden-Woche und du überarbeitest dich nicht. Bei einem Privaten musst du gut verhandeln, laut Tarifvertrag bekommst du als Bachelor zwischen 3800-4200 brutto bzw. als Master zwischen 4200-4800 brutto.

Du kannst jetzt abwägen wo du als Statikerin bist, wie aufwändig deine Projekte sind usw. Aber mit deinem Angebot würde ich mich auf jeden Fall umgucken und wo anders nochmal bewerben. Auch ist es natürlich eine persönliche Entscheidung, die auch nicht vergessen darf, passt das Team etc. Was nützt es 6000 EUR monatlich brutto zu verdienen und die Kollegen bzw. das Arbeitsumfeld stimmt nicht. Viel Glück und Erfolg bei der Suche!

Bauhias | 29. September 2018 - 11:44

@Doka:
Das ist doch ein sehr gutes Angebot. Ich bin 2010 mit 2.700 € Bruttogehalt eingestiegen, und bin jetzt bei 3.400 € (Tragwerksplanung) und arbeite ca 45 Stunden in der Woche. Denke um reich zu werden sollte man lieber BWL, Lehramt oder Medizin als Bauingenieurwesen studieren, aber das wichtigste ist doch dass der Job Spaß macht.

Doka | 28. September 2018 - 09:16

Ich brauche auch mal eine Einschätzung. Ich arbeite seit knapp einem Jahr in einem Ingenieurbüro für Tragwerksplanung mit ca. 30 Mitarbeitern als Werkstudent. Da ich in Kürze meinen Master erlange, wurde mir ein Festvertrag vorgelegt. Die Randbedingungen sehen folgendermaßen aus:

- 3300 € Gehalt brutto im Monat
- 24 Urlaubstage
- 42 Stunden/Woche
- Job-Ticket inklusive
- 1,50 € Essenszuschuss pro Tag
- 13 oder 13,5 Monatsgehälter
- Überstunden können "abgefrühstückt" oder bezahlt werden

Ich weiß absolut nicht, ob ich mit falschen Vorstellungen in das Vertragsgespräch gegangen bin, aber ich hatte mir schon 3500 € oder 3600 € pro Monat gewünscht, gerade wegen des einen Jahres, das ich bisher schon da bin. Wo liegt mein Einstiegsgehalt im Vergleich zu anderen? Gäbe es im Bereich Köln/Düsseldorf Alternativen? Ich schätze, ich vergleiche viel zu sehr mit Kommilitonen, die im Bereich BIM deutlich mehr verdienen werden. Ich arbeite übrigens in NRW und bin 26 Jahre alt.

BauBEng | 26. September 2018 - 12:33

Mein Gehalt / Verdienst derzeit:
Ort: Bayern, Berufserfahrung: ca. 3 Jahre, Tätigkeit: Planungsbüro LPH 1-5, bei Bedarf 6-9, Gehalt: 4.500 EUR Brutto/Monat bei 12 Gehältern + freiwillige Sonderzahlung. Zur Zeit bin ich mit dem Gehalt zufrieden, aber langfristig möchte ich doch über 6.000 EUR Gehalt verdienen.

M.Eng | 25. September 2018 - 12:21

@erdna:
Also für dieses Gehalt würde ich nicht aufstehen. Tut mir leid, aber man darf sich auch nicht unter dem Wert verkaufen. Okay, in Ostdeutschland geht das Gehalt vielleicht klar. Aber wo soll denn ein Umdenken in der Führungsetage, stattfinden wenn es immer noch Bauingenieure gibt, die für einen "Hungerlohn" arbeiten gehen!?

erdna | 23. September 2018 - 13:36

Ich glaube ich spiele im falschen Film eine Nebenrolle, vielleicht gar keine. 52 Jahre und seit 83 auf dem Bau als Maurer, Polier nun Bautechniker. Tätig als Bauleiter eher Bauüberwachung und Ausschreibung. 40-45 Std, in einen kleinen Ingenieurbüro im Osten Deutschlands. Brutto 3200 € ohne Firmenwagen, Handy und Steuerklasse 1. Für die Region schon gut, wo ich mich befinde.

Youngster | 04. September 2018 - 13:00

Nachdem ich hier bereits seit einiger Zeit mitlese, wollte ich auch mal meine Daten in den Topf werfen:

  • Einstieg als Jungbauleiter in Familienunternehmen im Süden Deutschlands
  • 4000 € Gehalt + 13. Monatsgehalt + Firmenwagen (auch zur privaten Nutzung)
  • zu mir: kurz vor Ende des Masterstudiums (Bauingenieur, Universität), zuletzt Werkstudent in der Bauleitung

Baumensch | 27. August 2018 - 07:10

@Wolfgang:
Ich bin kein großer Freund von "Stundenlohn" Rechnungen, aber das solltest du dir schon auch mal überlegen. Ich persönlich denke schon so, dass am Ende auch zählt was auf dem Konto ist. Dass du evtl. mehr hast, dafür aber die Wochen 10-15 h mehr arbeitest, ist also durchaus wertbar, sofern man es mag. Ich persönlich habe ein kleines Kind und da ist mir jede Minute wertvoll, die ich zuhause sein kann.

Für die Zukunft würde ich dir empfehlen, bei einer 60 h Woche runterzufahren. Aller Verdienst in Ehren, aber am Ende dankt es dir keiner. Es ist und bleibt Projektgeschäft, und wenn du hopps gehst, dann wirst du ersetzt und keiner denkt mehr an dich (außer als Ausrede für Probleme "Was hat er da wieder gemacht ..."). Hab das schon mehrfach mitbekommen und erlebt, mit genug Erfahrung kommt man da schon mal ins Grübeln, wofür man sich hier verkauft und was man sich antut. Am Ende ist das Leben endlich, und ich persönlich habe lieber 500 € netto weniger und dafür mein Leben gelebt.

Benjamin M.Eng | 26. August 2018 - 13:16

Bei mir (34, ledig) schaut es wie folgt aus: Werdegang: Realschule, Maurerlehre, Abendgymnasium, Wehrdienst, Studium Bauingenieurwesen mit Masterabschluss. 2 Jahre im Ausland während des Studiums. Ich arbeite seit 4 Jahren in einem größeren, familiengeführtem Bauunternehmen (ca. 80 MA) als Bauleiter (Bayern). Arbeitsweg gerade mal 20 min. mit dem Auto bzw. 30 mit dem E-Bike. Baustellen alle im Umkreis von max. 35 km.

Zu meinem Tätigkeitsfeld gehört Kalkulation, AV und Bauleitung sowie Aufmaß und Abrechnung meiner Projekte. Projekte sind EFH, MFH, kleinere Ingenieurbauten. Aber auch Kleinkram (Keller, Garagen, ...) mit einem Projektvolumen bis zu 1,5 Mio. Arbeitszeit sind im Schnitt 42,5 h/Woche (Sommer mehr, Winter weniger). Arbeitszeit ist in der Regel von 6:00 bis 17:00/18:00. Überstunden werden gesammelt und ausgezahlt bzw. Freizeitausgleich. Es ist aber kein Problem, gerade im Sommer einfach mal schon um 13:00 nach Hause zu gehen.

Einstiegsgehalt waren nach dem Studium 25 €/h. Aktuell bin ich bei 31 €/h. Abgerechnet werden immer 180 h/Monat, der Rest wandert in das Freizeitkonto. Urlaubsgeld nach Tarifvertrag Bau. 30 Urlaubstage. Geschäftswagen habe ich für die Arbeit, aber nicht zur privaten Nutzung. Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß, auch der Umgang im Unternehmen ist super. Deshalb habe ich auch Stellenangebote ausgeschlagen, welche deutlich besser bezahlt sind. Hier ist die Fahrzeugindustrie oder Chemiebranche zu erwähnen, welche mit Jahresgehältern über 80.000 gelockt haben.

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