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Samstag, 28. November 2020
Ausgabe 7040 | Nr. 333 | 20. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 7

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Glückspilz | 15. April 2016 - 22:37

Ich kann den Unzufriedenen empfehlen, auch mal über den Tellerrand zu schauen. Ich habe knapp 5 Jahre Berufserfahrung in einem renommierten Ingenieurbüro gesammelt und durch den Wechsel in die Energiebranche nun 67.000 € Verdienst im Jahr mit diversen weiteren kleinen Annehmlichkeiten (iPhone, Laptop, Altersvorsorge, Arbeitszeitkonto, etc.) bei einer 37 h Woche (Tarifvertrag). Vorher habe ich etwa 47.000 € verdient. Beides in Berlin. Es gibt zum Teil auch bei Banken und Versicherungen sehr gut bezahlte Stellen für Bauingenieure abseits des klassischen Berufsbildes.

Marx | 15. April 2016 - 11:12

Das Durchschnitts-Einstiegsgehalt liegt doch schon bei 39.000 € von Akademikern, soll man jetzt mit weniger einsteigen als die anderen und sich noch paar Jahre hocharbeiten? Man macht schon Abitur + Studium (sagen wir man braucht mal mind. 1 Jahr länger) dann sind das schon 8 - 9 jahre in denen man nix verdient hat während die anderen eine Ausbildung gemacht haben und seit fast einem Jahrzehnt berufstätig sind.

Ich hänge nicht besonders am Bau, würde auch Maschinenbau studieren, aber dann würde ja mein Studium noch länger dauern, und da sagen manche dass das noch schwieriger ist, ob das wahr ist kann ich nicht beurteilen. Ich versteh aber auch nicht warum ein Bauleiter in der heutigen Welt ein Nomadenleben führen muss. Wir haben so viel Technik und Kommunikationmittel, Computer, Drohnen, Kameras, da muss der Leiter doch theoretisch nicht ständig vor Ort sein.

Realist | 14. April 2016 - 15:30

Interessiert habe ich die letzten Beiträge in diesem Forum gelesen. Nach einer vom VDI veröffentlichten Gehaltsstudie verdienen Bauingenieure im Vergleich zu anderen Ingenieursparten schlecht. Was immer schon so war und immer so sein wird. Zu stark ist der Preiskampf innerhalb der Branche und die hohen Konjunkturschwankungen. Dessen sollte man sich schon vor Beginn des Studiums bewusst sein. Trotzdem sollte auch ein Bauingenieur angemessen entlohnt werden. Wer auf geregelte Arbeitszeit wert legt und jeden Tag seine Familie sehen will, sollte in einem Ingenieurbüro oder im Öffentlichen Dienst tätig werden. Ich denke da sollten mit 5 Jahren Berufserfahrung auch 60.000 Euro brutto drin sein. Wer Geld machen will und kein Familienleben braucht, muss eben Bauleiter und dann Oberbauleiter werden.

Bau-Sepp | 13. April 2016 - 07:52

@Marx:
Lass dich nicht täuschen. Es gibt hier zu viel Gerede um das Gehalt, es künstlich niedrig zu halten. Wenn du in eine Baufirma gehst, in die Bauleitung, wirst du nie unter 40.000 € als Ingenieur starten. Es ist leider regional schon gravierend unterschiedlich, aber ich spreche jetzt mal für Bayern. Und ich kenne keinen meiner Kommilitonen, die nach dem Studium unter 42000 € (Bachelor) bzw. 45000 € (Master) Verdienst eingestiegen sind. Und bedenke, das ist nur der Anfang. Ich persönlich bin mittlerweile nach über 3 Jahre im Beruf als Bauleiter bei über 60000 € Gehalt jährlich bei gemittelt 40 h. Klar, im Sommer sind es mehr wie 40 h, dafür darf ich die Stunden im Winter wieder ausgleichen. Also ich kann mich nicht beklagen. Und vergiss nicht andere Vorzüge wie z.B. das Firmenauto. Also lass dich nicht täuschen, wer fleißig ist, und sich gut verkaufen kann, der kommt auch als Bauingenieur zu seinem Geld!

Okto | 12. April 2016 - 23:18

@Marx:
Ich mutmaße mal: Deine Eltern sind schätzungsweise keine Akademiker. Sie haben dir wahrscheinlich auch immer gesagt, sei fleißig in der Schule, dann kannst du was Ordentliches studieren, und dann verdienst du gut und hast einmal ein stressfreieres Leben. Von der Sorte gab es viele Eltern. Bei meinen war das nämlich auch so. Man kann es Ihnen auch nicht übel nehmen, allerdings hätte man einfach die Weitsicht benötigt, das Sie das nicht beurteilen können.

Diejenigen von meinen Schulfreunden, deren Eltern bereits eine akademische Bildung hatten, (so zumindest meine Erfahrung) haben Ihren Kindern dann schon ordentlichere Studienfächer schmackhaft gemacht, also das wurden dann Zahnärzte, promovierte Chemiker, zur Not Lehrer...

Jedenfalls war man ein fleißiger Schüler, hat was handfestes Ingenieurwissenschaftliches studiert, und stellt fest, das sein bester Freund mit Hauptschulabschluss (arbeitet ebenfalls als Schlossergeselle) eine stressfreie 35 Stundenwoche hat und dieser ebenfalls um die 40.000 Euro verdient.

Jetzt kann man sich zurecht Fragen ob sich das relativ anspruchsvolle Studium gelohnt hat. Man verdient zwar etwas mehr. Aber bei weitem nicht das doppelte (vielleicht so gute 25%). Von einer 35 Stunden Woche kann man träumen. Falls man als Bauleiter unterwegs ist, lebt man ein Nomadendasein, falls man in nem Planungsbüro ist, kann man von nem Tarifvertrag träumen usw.

Ich selbst arbeite in einem Planungsbüro, deshalb erwähne ich diesen Punkt mit dem Tarifvertrag. Ein paar ältere Kollegen so um die 60 verdienen das Gleiche wie ich mit Anfang 30! Das liegt einfach daran, dass die hier irgendwann mal den Anschluss bzw. den Blick auf die Gehaltsentwicklungen verloren haben. Das ist traurig aber wahr! Mit einem anständigen Tarifvertrag passiert dir das nicht so leicht.

Ansonsten wie gesagt, Lehrberuf im Handwerk ist mittlerweile keine allzu schlechte Option, denke ich. Es gibt mittlerweile vielmehr Studierende als zur Zeit unserer Eltern. Das spiegelt sich natürlich in den Gehältern der Studierten. Das darf man nicht vergessen. Früher war man beispielsweise als Tragwerksplaner noch eher angesehen. Heute is man halt eher der Hans-Wurst der es dem Architekten, den HSL und Elektro-Planern, und der Baufirma rechtmachen soll. Soviel noch zur Wertschätzung der planerischen Leistung.

Und deine Idee mit dem Zollamt ist auch nicht so schlecht. Habe noch einen Freund, dieser ist verbeamtet im Staatsdienst (ohne Studium). Ist gruppiert in Besoldungsgruppe A9. Und jetzt schau einfach mal in den Tabellen vom Bund, wieviel einem Beamten mit 2 Kindern da Netto übrig bleibt:
http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte...

Ich bin verheiratet, habe Steuerklasse 3 und mir bleiben Netto auch nur 2800 Euro im Monat. Das haut als Beamter mit Stufe 9 (ohne Studium) auch noch hin. Weiterhin darf er jedes Monat 4 Stunden Dienstsport machen, die er an seine Arbeitszeit anrechnen kann und solche Dinge wie Elternzeit wurde auch ohne Murren genehmigt. Im Baugewerbe wünsche ich dir viel Glück bei der Suche nach solchen Bonies!

Marx | 12. April 2016 - 17:58

Ich finde die ganzen Debatten über die Gehälter völlig demotivierend! Ich bin mittem im Studium und werde es auch auf jedene Fall abschließen. Aber was bringt mir ein Job bei dem ich weniger verdienen sollte als so mancher mit ihrer Ausbildung und dabei noch nicht mal bei meiner Familie zuhause bleiben kann und dabei noch so ein schwieriges Studienfach bewältigen muss?! Da kann ich mich auch jetzt einfach direkt beim Zollamt oder so bewerben, da direkt anfangen und nachher stressfrei das Geld verdienen, indem ich die meiste Zeit rumstehe.... alle heulen rum. Zeigt doch mal eure Gehaltszettel... Ich kenne einen Schlosser der ist immer zuhause und arbeitet in einem Baubetrieb, er ist etwas über 30, verdient knapp über 40.000. Wie könnten die Ingenieure - die in dem selben Betrieb arbeiten - weniger oder gleich viel verdienen wie Er?

Magnus | 24. März 2016 - 18:08

@Ole:
Mega = eine Million von was auch immer, ansonsten würde ich sagen, dass was man dafür hält, für den einen ist es Stuttgart 21, für den anderen vielleicht einfach ein Projekt was im Verlgleich zu den anderen Projekten besonders groß ist.

Ole | 23. März 2016 - 09:24

@Stefan:
Was sind denn in Deutschland "Mega Projekte"? Ich dachte immer das geht erst so ab 1 Milliarde los. Mir fallen da nur der BER, Elbphil und Stu 21 ein.

@Oberbauleiter:
Stimme Dir da zu. Oberbauleiter, Projektmanager auf Grossprojekten, Niederlassungsleiter usw. verdienen bei meinem Arbeitgeber aussergewoehnlich gut.

Bauleiter | 14. März 2016 - 09:16

@Oberbauleiter:
Sehr richtig. Als Statiker sieht man (leider) dieses Gehalt nicht. Wer aber den Schritt in Richtung Bauleitung/Projektleitung geht, der kann auch als Bauingenieur ein gutes Geld verdienen. Ich selber bin nach dem Studium (Master) mit A7 eingestiegen. Von diesen Gehältern träumen natürlich die Statiker. Dafür sind diese zumeist nach 40 h daheim und jeden Tag bei der Familie. Ich selber schlafe je nach Projekt auch mal die ganze Woche auswärts. Es ist also immer an einem selbst, was man für sich und seine Familie will. Wer Karriere machen will und Geld verdienen will, der muss auch zu Einbußen im Privatleben bereit sein. Nur habe ich heutzutage immer mehr das Gefühl, dass die Leute alle 100.000 € bei 40h verdienen wollen, Überstunden natürlich ausbezahlt oder abfeiern + Firmenwagen und und und.

Tatsache ist aber, dass leider viele Bauingenieure unterbezahlt sind und in ihren Ingenieurbüros bei 50.000 € mit 20 Jahren + Berufserfahrung versauern. UND was ich so mitbekomme, viele Leute, zumeist ältere bzw. schon länger tätige, verschlafen den Wandel im Gehalt. Wo diese Leute heute noch mit 50.000 € rumeiern, und das mit 20 Jahren Erfahrung, bekommen mittlerweile Leute mit Master, selbst als Statiker, gerne schon mal 45.000 €. Dass das im Vergleich zu dem Gehalt der anderen Angestellten in keiner Relation steht, darüber brauchen wir nicht reden. Jedoch muss ich da sagen, dass es dann die anderen verschlafen haben, was Sie vielleicht fordern könnten.

Stefan | 11. März 2016 - 13:36

Ich arbeite momentan seit einem Jahr fast als Projektleiter. Kurze Infos: Es arbeiten hier eigentlich nur Meister oder evtl. Techniker als Projektleiter. Hier bin ich der einzige Bauingenieur. Ich habe einen 1-Jahresvertrag, der nun mit Ablauf des Vertrages in einem Festvertrag geändert werden soll. (was normalerweise erst nach dem 2. 1-Jahresvertrag geschieht. Wurde mir vorzeitig angeboten.)

Gehalt: Hier im Betrieb gibt es einen Tarifvertrag. Von Spalte zu Spalte gibt es etwa 70-120 Euro mehr. (Automatisch jedes Jahr eine Spalte mehr, bis zum Ende der Spalte) Jetzt bin ich in Zeile 4, Spalte 2. (inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld 3129 Euro/Monat) Angeboten wurde mir 4/4. (3380 Euro/Monat) Ich wollte aber gerne 5/1 (3461,70 Euro/Monat, nach 4/4 kommt 5/1). Gibt es zwar keinen großen Unterschied, aber: Wollen sie mir nicht geben, da sie meinen, dass das bei keinem so ist/war. (also damit meinen sie wohl, dass man am Anfang nicht so schnell in Zeile 5 kommt.

Kann ich hier mit dem Argument kommen, dass ich eine ganz andere Ausbildung (Bauingenieur) habe? Oder bin ich da selber schuld, da ich eben diese Tätigkeit ausübe und keine bei der nur Bauingenieure tätig sind?

Weitere Argumente wären:

  • mir wurde der Festvertrag von alleine angeboten
  • habe Mega-Projekte übertragen bekommen, die sie nicht jedem geben wollten (weiß ich)
  • alle sehr erfahrenen Mitarbeiter loben mich und meinen, dass ich wirklich gut bin und schnell in die Sache rein gekommen bin.


Weiteres überlege ich mir noch und bereite mich noch auf das Gespräch mit dem nächst-höheren Chef vor. Bisher war das Gespräch nur mit meinem direkten Vorgesetzen. Vielen Dank für eure Hilfe!

Max | 11. März 2016 - 10:22

Der Vergleich der einzelnen Einkommen ist nicht realistisch, da jedes Projekt anders dotiert ist, jede Baufirma, jedes Ingenieurbüro andere Verhältnisse hat, andere Bereiche abdeckt oder ein anderes Niveau besitzt. Und so sind auch die Einkommen der Firmen und deren Gehaltspolitik.

Ich habe in rund 30 Jahren mit Gehältern zwischen 26.400 Eur/a und 84.000 Eur/a gearbeitet, aktuell bin ich bei 58.500 Eur/a. Aber auf dem Arbeitsamt stehen viele Ingenieure an und drücken den Preis. Es gibt leider immer einen, der für weniger Geld arbeiten geht und das macht es dem Rest schwer, eine ordentliche Anstellung zu bekommen. Es nutzt nichts, ob du was kannst oder nicht, bei einer Einstellung wirst du vorrangig nach den Gehaltsansprüchen bewertet. Leider traurige Realität. Vor 100 Jahren war der Bauingenieur eine Respektsperson - heute ist der Ingenieurberuf mehr und mehr unattraktiv.

Wayne90 | 11. März 2016 - 07:50

Ich bin derzeit noch Student im 5. Bachelor-Semester, sicherlich folgt jedoch noch der Master im Anschluss. Um aber gut auf meine eigtl. bevorstehende Gehaltsverhandlung als B.Eng (oder später als M.Eng) vorbereitet zu sein, muss ich einfach mal fragen, was hier als realistisch empfunden wird.

Kenndaten:
26 Jahre, FH, B.Eng. / M.Eng., Sachsen-Anhalt (Magdeburg). Ich arbeite seit Beginn des Studiums (2013) als Werkstudent im Bereich Projekt- und Facilitymanagement eines Immobilienunternehmens (knapp 30 Mitarbeiter), in dem ich durch eine bereits zuvor erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Immobilienkaufmann (IHK) schon seit 2010 tätig bin. Mein Aufgabenbereich bezieht sich später quasi weiterhin auf die Instandhaltung/Sanierung des Bestandes, die Steuerung (teilweise LPH 1-9) von Modernisierungs- und Investitionsvorhaben (bis ca. 1 Mio.).

Vorweg: unternehmensweit kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld, ca. 40 Std./ Woche. Da ich bereits seit 2010 im Unternehmen bin, kenne ich sowohl das Personal und die Geschäftsleitung sehr gut als auch den Wohnungsbestand, alle Arbeitsprozesse, spezifische EDV, usw. Weiterhin bewerte ich eher positiv, dass ich im Zeitraum meiner Betriebszugehörigkeit bisher nur 2 Tage krank war. Ich weiß, dass das Unternehmen starkes Interesse hat, mich zu binden bzw. mich nach dem Studium zu verpflichten. Im Grunde ist die Stelle (ob nach Bachelor oder nach dem Master) schon eingeplant. Ich weiß jedoch auch, dass die Unternehmensleitung sehr bemüht ist, die Personalkosten so gering wie möglich zu halten.

Was wäre für mich eine solide Verhandlungsgrundlage? Leider habe ich branchen- und regionalbedingt keinerlei Orientierung. Ich möchte mich einfach nicht unter Wert verkaufen.

Oberbauleiter | 05. März 2016 - 14:59

Gehälter im grossen Baukonzern: Wir zahlen als Einstiegsgehalt mit Master-Abschluss im Normalfall A7. Ein erfahrener Bauleiter und Projektleiter mit 10 Jahren Berufserfahrung ist in A10 eingestuft. Als Oberbauleiter verdiene ich mit 15 Jahren Berufserfahrung 90.000 Euro zzgl. KfZ, mit etwas Luft nach oben. Der nächste Karriereschritt wäre eine Managerposition in der 1. Stufe (Niederlassungsleiter, Bereichsleiter) mit erheblichem Potential nach oben (ab 100.000 Euro zzgl. Tantiemen ). So schlecht geht es Bauingenieuren nicht.

Dipl. Ing. | 02. März 2016 - 08:59

Dipl.-Ing., Statikerbüro Raum Frankfurt, 12 Jahre Berufserfahrung. Jahresgehalt 56.000 EUR Verdienst, dazu evtl. Prämie, Überstunden werden abbezahlt. Finde die Entwicklung der Einstiegsgehälter interessant. Was ich sicher weiß, Anfänger mit Master bekommt im Statikerbüro ab 45.000 EUR. Da muss schon aufgepasst werden, dass man nicht überholt wird, bei vielen ist das schon der Fall - wie ich lese.

Markus | 26. Februar 2016 - 20:19

An alle (oder die eine Person, welche unter gleichen Namen immer das selbe postet) die immer gerne ihren Gehaltszettel posten möchten, aber ja "leider" keine Möglichkeit hier im Forum sehen. Einmal zu directupload.net und Link posten. Geht ganz einfach.

Lüfter | 26. Februar 2016 - 15:18

Meine Kenndaten: Dipl.-Ing. Uni, Berufseinstieg 2004, Tätigkeiten im Wasserbau, tlw. Bauleitung, in der Forschung, Gutachter, jetzt öffentlicher Dienst. Jahresgehalt derzeit 42.000 bis 44.000 EUR. In meinen ersten 8 Berufsjahren hatte ich ein Jahreseinkommen von ca. 35.000 EUR (Ostdeutschland), unabhängig von Firma und Verantwortung. Aus den vorherigen, sehr kontroversen Darstellungen kann ich aus meiner Erfahrung bestätigen:

- Bauingenieure verdienen - verglichen mit allen anderen Ingenieursdisziplinen - mit am Wenigsten. Architekten noch weniger.
- Einkommen als Bauingenieur ist je nach Arbeitgebergröße, Region und Fachnische extrem unterschiedlich.
- Gerade in kleinen Ingenieurbüros muss der Berufseinsteiger von geringen Gehaltszuwächsen in den ersten Berufsjahren ausgehen.
- Überstunden sind in der Privatwirtschaft sehr oft "inklusive".
- Die Mär vom Fachkräftemangel wurde und wird im Studium gern erzählt. Allerdings scheint sich hier langsam die Lage zu wenden.
- Bauingenieur sein erfordert einen guten Teil Leidenschaft (die manchmal Leiden schafft), um dem Beruf motiviert nachzugehen. Wir haben den Vorteil, dass wir i.d.R. direkt anfassen können, an was wir mitwirken. Wir schaffen Infrastruktur, die Grundlage aller anderen Wirtschaftszweige!
- Es lohnt sich langfristig, als Bauingenieur konsequent eine breite Tätigkeitspalette anzustreben, d.h. verschiedene Aufgabengebiete in ggf. verschiedenen Firmen auszufüllen.
- Das Leben als Bauleiter ist mit einem gesunden Familienleben, vor allem bei kleinen Kindern, schwer vereinbar.

Generell halte ich die Arbeit von Bauingenieuren für chronisch unterbezahlt, verglichen mit dem geforderten Zeiteinsatz und der Verantwortung. Cheers!

Wirklich | 25. Februar 2016 - 07:23

Also manche hier reden einfach nur Käse. Ich bin seit knapp über 2 Jahren berufstätig im Grenzgebiet Bayern/Baden-Würtemberg und verdiene 54000 € Grundgehalt + 4000-6000€ variabler Anteil. Also die 60.000€ die manche hier ansprechen, sehe ich als durchaus möglich. Natürlich ist es nicht die Regel, aber Leute die hier immer so pauschal labern, dass das nicht möglich ist, die kotzen mich an. Ich verstehe nicht wieso das so ist, ist es der Neid? Müsste man sich selbst eingestehen, dass einem andere davonziehen? Seid mir nicht böse, aber diese Verdienste sind möglich derzeit!

Und jetzt 3..2..1..los. Wer will zuerst wieder ankommen mit der "Studier erst mal fertig"-Keule. Ich sehe hier nur viele Schwätzer, die sich ihren anscheinend schlechten Verdienst schlecht reden, aber ich sehe niemand, der mal die Eier in der Hand hat und seine E-Mail oder sonstiges nennt, damit man Beweise liefern kann. Dann wäre endlich mal Schluss mit dieser endlosen Diskussion. Also wer traut sich? Ich habe kein Problem meinen Gehaltszettel zu posten.

Sandro | 22. Februar 2016 - 22:14

@Markus:
Kein Chef würde so viel Verantwortung auf einen Berufsanfänger übertragen. Dies ist natürlich mehr als einleuchtend. Aber hier im Forum, lebt jeder in seiner eigenen Welt. Entweder weil man ein Tagträumer in der Uni ist oder weil man ein Lobbyist ist. Hilft allerdings denjenigen die nach realen Informationen hier suchen wenig...

SelbstistderMann | 22. Februar 2016 - 09:44

@Alter Hase:
Diese Gedanken kenne ich selber und weiß ich auch selber. Ich wollte mich hier auch nicht profilieren. Wer selbstständig ist, hat aber auch eine größere Verantwortung für sich und seine Mitarbeiter, als ein normaler Angestellter. Und dass ich auch mal am Wochenende arbeiten muss, liegt eben auch an der vielen Arbeit die wir derzeit haben und anders nicht bewältigen können. Und diese Arbeit mache ich ja auch für meine Mitarbeiter. Dass mein Stundenlohn dann natürlich nicht so hoch ist bei 50-60 h weiß ich selber auch, aber ganz ehrlich. Das ist mir egal! Ich persönlich arbeite gerne und kann auch leben, wenn ich abends erst um 18-19 Uhr heimkomme und nicht um 17 Uhr wie meine Angestellten. Jeder macht das wie er selber meint, da ist jeder Mensch verschieden.

Der eine will 40 h, der andere mehr Geld. Nur muss man sich davon verabschieden, dass man für 40 h ein "hohes" Einkommen bekommt. Gehälter für Angestellte Bauingenieure zwischen 40.000-80.000 € jährlich (je nach Erfahrung usw.) sind für jeden theoretisch möglich, mehr verdienen dann nicht mehr viele. Und ich persönlich arbeite lieber mal 10 h mehr die Woche, als dass ich 10 h mehr daheim auf der Couch liege. So kann ich mir, und meiner Familie auch mehr bieten (finanziell). Andere legen ihr Hauptaugenmerk da eher auf die Familie, beschweren sich aber dann, dass nicht genug Geld da ist. Wie so manche Vorredner schon richtig bemerkt haben, ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Wer mit seiner Arbeit und dem Ort verheiratet ist, wird nie sonderlich weit aufsteigen können im Verdienst als Angestellter. Die Selbstständigkeit ist immer auch ein Risiko, ich persönlich bereue diesen Schritt aber auf gar keinen Fall und kann das nur empfehlen, wenn man bereit ist, anderswo Abstriche zu machen.

Markus | 19. Februar 2016 - 20:56

@Sandro:
Also dass jemand direkt mit Personalverantwortung für vier Leute eingestellt wird, wage ich auch arg zu bezweifeln. Ich bin jetzt seit fast zwei Jahren im Beruf, lerne immer noch täglich Neues und würde mir auch jetzt noch keine Personalverantwortung über mehrere Leute zutrauen. Dafür braucht es meiner Meinung nach mal eine mindestens mehrjährige Erfahrung. Auch wenn dies hier bestimmt einige Höhenflieger anders sehen und meine Aussage bestimmt wieder kleinreden, à la "kein Wunder, dass es uns schlecht geht, wenn Leute wie du so tief stapeln". Aber man muss hier wirklich mal realistisch bleiben. Wer, egal in welcher Branche, bekommt denn bitte mit 0 Berufserfahrung direkt solch eine hohe Verantwortung? Das ist doch wirklich absurd und zum Scheitern verurteilt. Ich kenne niemanden der dies so jemals erlebt hätte.

Alter Hase | 19. Februar 2016 - 16:40

Ein paar Bemerkungen: Wer als Selbständiger in der Tragwerksplanung 50 bis 60 Stunden arbeitet, um dann (vermutlich GmbH-Geschäftsführer Gehalt) so um die 130.000 zu machen - der ist irgendwie im Frühkaptitalismus angekommen. Das schafft ein Malermeister bei einer vergleichsweise risikoarmen Tätigkeit auch. Das sollte man dann außerdem mal auf eine 40-Stunden-Woche runterrechnen. Das ist ja dann auch sehr plausibel :-), dass gleichzeitig Projektingenieure so um die 60 bis 80 Tausend für 40 Stunden machen. Aber das ist der grundsätzliche Rechenfehler. Der planende Bauingenieur fühlt sich einkommensstark, wenn er für eine 50 bis 60-Stunden-Woche in etwa gleichzieht mit anderen Branchen bei einer 40-Stunden-Woche.

Dann kommen auch die phantastischen Bewältigungsstrategien zu Tage: Wer seine Statik zur Konstruktion trägt, damit dort die Ausführungspläne gezeichnet werden, hat nicht gleich "Personalverantwortung". Aber mangels aufstiegsfähiger Hierarchieebenen wird dann versucht, so kleine Fürstentümer abzustecken. Die Konstrukteure lieben das, wenn ihnen so ein kleiner Möchtegernabteilungsleiter im Nacken sitzt. Dann dürfen natürlich die allübergreifenden Arbeitsmarktfloskeln nicht fehlen, flexibel sein, Eigeninitiative, örtlich ungebunden. Die Büronomaden sind auch die, die schnell gesucht werden, wenn es am Überkochen ist und die dann aber als erste wieder gehen, wenn es mau aussieht.

Außerdem lohnt es sich auch nicht, tausende Euro in Umzüge zu investieren, wenn der Gehaltszuwachs durch höhere Lebenshaltungskosten "im Westen" beispielsweise bei Mieten oder für Wohneigentum ziemlich 1:1 wieder aufgefressen wird. Wichtig zu begreifen: der gap zu den anderen Branchen bleibt einfach. Gut, natürlich, manchmal ergattert auch im Planungsbüro jemand ein paar Privilegien. Der Aufwand jahrelanger Vorleistung sollte aber mit dem höchst unsicheren Nutzen (vielleicht ein Dienstwagen) abgewogen werden.

Sandro | 18. Februar 2016 - 22:51

@TWPL:
In welcher Fantasiewelt leben Sie denn? Direkt als Projektleiter Statik mit Personalverantwortung für 4 Konstrukteure anzufangen, soll ein Witz sein, oder? Jeder der vier Konstrukteure kommt mindestens die ersten 2 Jahre besser zurecht als Sie. Dafür aber fast 60.000 € im Jahr zu kassieren ist sogar der noch größere Witz! Jeder und ich meine wirklich JEDER, der als Statiker auch 1 Tag gearbeitet hat, weiß, dass das NIE der Fall sein wird. Die Branche ist äußerst konservativ. 60.000 Verdienst wären bei größeren Projekten und viel mehr Erfahrung drin. Der Chef wird einen jungen Kollegen das nie anvertrauen und riskieren das Projekt zu vermasseln. Daher wird der junge Kollege auch die 60.000 Gehalt nur in seiner Fantasiewelt sehen. Das leuchtet jetzt hoffentlich ein, oder!? Wer realistische Werte sehen will (selbst in BAYERN), sollte sich lieber an @Bärchen orientieren und mit der Realität leben. Alle anderen sind selber Schuld, falls Sie später enttäuscht sind!

SelbstistderMann | 18. Februar 2016 - 10:36

Bauingenieur, Planung und Statik, selbstständig, 50-60 h Woche (mit Samstag und Sonntag), Jahresgehalt 130.000 € aufwärts (je nachdem wie gut es läuft).

Baulöwe | 16. Februar 2016 - 10:48

Kommune-TVÖD: E11 Altverträge mit Prämie, Zuschläge Bereitschaftsdienste, und alter Technikerzulage bedeuten in der letzten Stufe bei Kommunen tatsächlich 70.000 € Gehalt, bei Land und Bund sind die Tabellenwerte deutlich negativer, deshalb laufen den Ländern alle Ingenieure weg. Bei Projektverantwortung sind jedoch die 70.000 € Verdienst aus meiner Sicht schon zu niedrig, weil sonst niemand mehr Verantwortung übernimmt.

mapaba | 15. Februar 2016 - 20:33

@Berufserfahrung+++: Ganz genau so ist es!

Berufserfahrung+++ | 15. Februar 2016 - 13:24

@Mapaba:
Die Erfahrung habe ich auch gemacht, heutzutage muss man einfach flexibel sein. Und wenn das heißt, dass man einfach 1h-Fartstrecke hat. Wer Karriere machen will, der muss auch bereit dafür sein. Und dann sind auch hohe Gehälter möglich, nur sind - wie bereits erwähnt - die meisten mit der Region verheiratet. Jobwechsel bringen Gehaltsplus. Das habe ich mittlerweile schon 3 mal miterlebt. Und wenn es "bloß" 5000 € mehr Gehalt sind. Beim nächsten mal wieder und wieder und wieder. Wer mit 10+++ Jahren Berufserfahrung keine 55.000 € sieht (als Statiker) bzw. 65.000-70.000 € als Bauleiter/Projektleiter, der ist diesen Weg nicht gegangen. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies möglich ist! Aber man muss bereit sein, auch etwas dafür zu opfern und vielleicht nicht jeden Tag von der Frau daheim bekocht zu werden. Jeder darf und soll das für sich selber entscheiden, aber sich darüber beschweren, dass man nix verdient und dass der Bauingenieur nichts verdient ist so auch nicht richtig. Alles ist möglich, und jeder ist für das selbst verantwortlich, was er aus sich macht!

Mapaba | 14. Februar 2016 - 21:25

Ich habe 15 Jahre Berufserfahrung als Bauingenieur. Als Einstiegsgehalt sind 40.000 .- Euro im Jahr realistisch. Wer dann gelegentlich die Firma wechselt, wirklich gute Ergebnisse abliefert und bereit ist Verantwortung zu übernehmen, kann auch sein Gehalt steigern. Ich selber bin bei der Eisenbahn gelandet und verdiene mittlerweile über 80.000.- Euro per anno. Aber hier ist wirklich jeder selber seines Glückes Schmied. Wer immer - aus welchem Grund auch - mit seinem Büro verheiratet und örtlich ganz unflexibel ist, wird wohl kaum große Gehaltssprünge machen.

Daniel | 13. Februar 2016 - 13:23

Ich bin 30 Jahre alt und seit knapp 3 Jahren im öffentlichen Dienst (TV-L in NRW) mit meinem Bachelor of Science angestellt. Hier liege ich mit der E11 in Stufe 3 und einer Techniker-Zulage bei 3560 €/Monat bei 12,8 Gehältern. Insgesamt sind das etwa 45.600 € brutto Verdienst im Jahr. Was man dabei aber nicht vergessen darf, ist meiner Meinung nach die Betriebsrente (VBL). Hierfür gehen etwa 55 € netto von meinem Gehalt ab, allerdings bezuschusst das Land diesen nochmal, sodass insgesamt fast 300 € in die Betriebsrente eingezahlt werden.

Sollte ich in unserer Behörde keine höhere als meine jetzige Sachbearbeiterstelle bekommen, so läge ich nach heutigem Tarif in der Endstufe (in 7 Jahren) bei etwa 57.000 € im Jahr. Ich denke da geht es manch anderem Akademiker schlechter. Zusätzlich macht mir die Arbeit auch Spaß und ich gehe gerne ins Büro.

Realist | 12. Februar 2016 - 10:34

@Alter Hase:
Das ist echt erschütternd! Dass dieses Lohngefälle so dramatisch ist, kann und mag man sich gar nicht vorstellen. Aber jemand mit 20 Jahren Berufserfahrung ist das schon eine absolute bodenlose Frechheit. Da fehlen mir leider Gottes die Worte. Und dass von diesem Verdienst nicht viel hängen bleibt, das glaube ich gerne! Ich sehe das bei mir, als Alleinverdiener, Haus abzahlen, Kinder, Auto usw. Da bleibt selbst von 70.000 € nicht mehr die Welt über. Ich weiß da selber jetzt auch keinen Rat mehr, die Zelte abbrechen und woanders neustarten wird vermutlich auch keine Option mehr sein?!

Alter Hase | 11. Februar 2016 - 17:23

@Realist:
Arbeitsort Sachsen (Ostsachsen), Unternehmensgröße 5 bis 10 MA, insbesondere in den Jahren 1999 bis 2010 hieß es, die Lage ist schlecht, die Honorare werden unterboten oder es steht allen frei, ihr Glück woanders zu versuchen - "Es gibt nichts zu verteilen." Die Strategie, sich unter diesen Umständen vom Angestelltendasein zu befreien und einen eigenen Betrieb aufzumachen hat sich dabei häufig als wenig hilfreich erwiesen. Netto wurde es kaum mehr, allerdings reichte das Geld nicht für eine vernünftige Altersvorsorge oder die Arbeitszeiten fraßen das Familienleben völlig auf.

Bauing | 11. Februar 2016 - 08:38

@Alter Hase:
Für das Gehalt, nach 20!! Jahren Berufserfahrung, brauche ich nicht zu studieren, sorry. Jeder Bachelorabsolvent steigt mittlerweile besser ein bzw. bei schlecht bezahlten Positionen minimal darunter. Aber nach 20 Jahren so ein Gehalt, dann sind Sie entweder genügsam und loyal, unglaublich naiv und dumm, oder haben verschlafen was mittlerweile gezahlt wird. Ohne Sie hier angreifen zu wollen, aber wofür haben Sie studiert und geackert, tragen einen Haufen Verantwortung auf ihrem Rücken? Sie sind streng genommen für Menschenleben verantwortlich! Dafür ist das einfach zu wenig Geld.

Während dem Studium haben uns Leute der Ingenieurkammer schon gesagt, dass man mit Bachelor gute 40.000 € Einstiegsgehalt fordern und erwarten kann. Und diese Forderungen sind bei uns (Bayern) meistens auch gezahlt worden bzw. noch übertroffen worden. Also kann ich ihre Situation absolut nicht nachvollziehen, das ist echt traurig!

Bärchen | 10. Februar 2016 - 22:28

Mein Alter ist 31 Jahre und ich habe gerade jetzt mein Studium beendet, Bauingenieurwesen Bachelor an der Ohm Hochschule Nürnberg. Ich arbeite hier in der Region in einem Ingenieurbüro für Tragwerksplanung - 10 Personen sind Angestellt. Mein Verdienst ist 9 Monate 1800 Brutto (Davon 3 mit meinen Bachelor-Abschluss) und dann 9 Monate 2300 Brutto und dann 3200 Brutto. Es gibt kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Die Arbeitszeit ist 44 Stunden die Woche, Überstunden werden nicht bezahlt oder abgefeiert. Der Urlaubsanspruch ist 28 Tage. Die Stelle ist in Mittelfranken (Bayern). Wie findet ihr diese Situation?

Rotkehlchen | 10. Februar 2016 - 18:50

Erfahrungen/Werdegang in Baden-Württemberg: Ingenieurbüros zahlen nicht besonders. 2013 mit 36.000 € bei 40 h/Woche und Überstunden abfeiern eingestiegen, 2015 mit 43.000 € wieder ausgestiegen. Planung, Überwachung, Gutachten. Daraufhin im Projektmanagement bei einer ausführenden Firma mit 52.000 € und Dienstwagen bei einer 42 h/Woche incl. Überstunden eingestiegen. Realarbeitszeit 42-46 h/Woche. Demnächst Verhandlung, ich sehe realistisch einen Verdienst von 54.000 €. Das ist dann ok für mich.

Die Erfahrung deckt sich mit meiner Umwelt. Wobei kleinere Ingenierbüros auch mal nur 36.000 € nach 2-3 Jahren Erfahrung zahlen und größere Baufirmen auch mal mehr. 60.000 € zu Beginn oder auch nach nur zwei-drei Jahren hingegen habe ich in der Baubranche noch nicht gesehen- würde es aber auch nicht völlig ausschließen.

Realist | 10. Februar 2016 - 15:39

@Alter Hase:
Wo bitte arbeiten Sie? Welches Bundesland? Unternehmensgröße? Ich finde es eine bodenlose Frechheit was Sie verdienen! Aber diese Meinung hier zu propagieren, tut mir als Statiker und Bauingenieur weh! Denn es geht auch definitiv anders, und unser Job ist abwechslungsreich und spannend. Ich mache das mit Leib und Seele. Ich kann nur von mir selber reden, ich bin seit fast 10 Jahren angestellter Statiker (in Nordbayern), aber die 40.000 € hatte ich fast als Berufseinstieg. Nach nunmehr 10 Jahren habe ich fast 70.000 €, wobei ich auch sehr gut mitgeholfen habe, das Büro aufzubauen.

Hier so pauschal zu propagieren, dass man als Bauingenieur nichts erreichen kann, ist wieder einmal typisch und halte ich persönlich mehr für Lobbyarbeit als so manch anderer. Was auch ich am Rande mitbekommen habe ist, dass diese Einstiegsgehälter von 50.000 € aufwärts für Berufseinsteiger als Bauleiter mittlerweile durchaus realistisch sind. In der Statik ist das leider nicht so der Fall, aber auch hier habe ich jüngst mitbekommen, dass Berufseinsteiger mit Master schon gerne mal 42.000-45.000 € Verdienst als Einstieg bekommen.

"Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" sag ich da nur! Wir Bauingenieure werden gerne künstlich unten gehalten, aber wenn ich hier so manche lese, die vehement die niedrigen Gehälter vertreten und sagen es gibt nicht mehr, dann wundert mich das nicht mehr! Steht endlich auf und fordert was für eure Arbeit! Wir sind verdammt nochmal Ingenieure, und müssen auch wie solche bezahlt werden.

Und wenn man nach 20 Jahren 40.000 € verdient, dann haben Sie irgendwas nicht richtig gemacht. Schauen Sie sich mal etwas um, wie soll man von 40.000 € noch vernünftig leben? Und es gibt immer einen Trumpf als Tragwerksplaner: Machen Sie sich selbstständig! Hier liegt das Geld vergraben...

Alter Hase | 10. Februar 2016 - 14:05

Wie der jüngste Bürokostenvergleich des AHO (Arbeitsausschuss Honorarordnung der Ingenieur- und Architektenkammern) zeigt, sind von 2013 bis 2014 die Gehälter der angestellten Ingenieure mit drei bis zehn Jahren Berufserfahrung von 46.060 Euro brutto im Jahr ohne Arbeitgegeranteil auf 45.494 Euro um 1,2 Prozent gesunken
(Folie 76/155 http://www.aho.de/pdf/jahresumfrage...).

Nach knapp 20 Jahren in der Tragwerksplanung komme ich seit Anfang 2011 auf 40.000 € Verdienst und vielleicht einem Montatsgehalt pro Jahr verteilt auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Vorher hatte ich zehn Jahre lang unverändert 31.200 pro Jahr. Den Kolleginnen und Kollegen geht es nicht besser. Von 1996 bis 2009 gab es keine Veränderung der Honorarordnung bei gleichzeitig im Zuge der Baukrise signifikant sinkenden Baukosten und damit auch über die Kopplung der anrechenbaren Kosten sinkenden Honoraren. Wer technisch begabt und interessiert ist, sollte in den Maschinenbau, die Elektrotechnik oder die Informationstechnologie gehen. Dort gibt es interessante technische Aufgaben, gute Gehälter, Aufstiegsmöglichkeiten, irgend eine Form von Personalmanagement, Tarife, Anerkennung, kurz eine berufliche Perspektive.

Bauleiter | 10. Februar 2016 - 13:49

Ich bin mit Master in A5 eingestuft worden, bin allerdings auch bei einer kleinen Baufirma am Land. Hier wird einfach nicht das Geld gezahlt, was die großen Konzerne leisten können. Das muss einem einfach bewusst sein. Ich muss jedoch dazusagen, dass 2 meiner besten Freunde bei großen Bau-Konzernen untergekommen sind, und dort direkt zum Berufseinstieg mit A7 eingestellt wurden. Die haben natürlich 53.000 € + Auto zum Einstieg, was ich durchaus für respektabel halte im Alter von 24-26. Mittlerweile ist der Verdienst auch nochmal angestiegen, so dass ich persönlich auch schon überlege, mehr Richtung Großstadt zu gehen und für mehr Geld anzuheuern (vorausgesetzt, es findet sich eine Stelle). Also meine persönliche Einschätzung: Die hier aufgerufenen Gehälter von 60.000 €sind nicht die Regel, jedoch bei manchen Glücklichen durchaus machbar.

Statiker, M.Eng. | 10. Februar 2016 - 12:29

@M.Sc, Projektabwicklung:
Ich habe es selber schon angeboten, aber darauf geht ja niemand ein. Anscheinend haben die Leute Angst vor der Wahrheit, da Sie sich sonst eingestehen müssten, dass Sie irgendwas falsch gemacht haben.

TWPL | 10. Februar 2016 - 11:47

Also ich kann so manche Aussagen nicht ganz nachvollziehen. Habe vor 2,5 Jahren meinen Master als Bauingenieur in Deggendorf abgeschlossen. Wie es halt so ist habe auch ich einige Bewerbungen geschrieben und Gespräche geführt. Ich habe (bewusst) das Einstiegsgehalt mit 50.000 € angegeben, da ich wusste, dass einige meiner Kommilitonen ähnlich als Bauleiter gemäß Tarif eingestiegen sind.

Als angehender Tragwerksplaner war dieses Gehalt nicht so einfach zu erreichen, das musste ich schmerzlich feststellen. Schlussendlich habe ich aber eine Firma gefunden, bei der ich jetzt als Statiker (mit Personalverantwortung für 4 Konstrukteure) arbeite. Mein Wunschgehalt konnte ich nicht ganz erzielen, jedoch habe ich in der Probezeit 3.700 € und danach dann 4.000 € rausschlagen können. Somit war ich inkl. Weihnachtsgeld usw. im 1. Jahr bei ca. 48.000 € Verdienst bzw. Einstiegsgehalt, womit ich mich dann zufrieden gegeben habe. Mit dem Chef war vereinbart, dass wir uns nach dem 1. Jahr nochmal zusammensetzen, dann eben "weitersehen". Nach 14 Monaten (natürlich hat der Chef nicht von sich aus was gesagt) habe ich dann beim Chef eine Gehaltserhöhung anklingen lassen. Wir haben dann ein Gespräch geführt über das vergangene Jahr und was ich mir so vorstelle (ich habe einfach mal 60.000 € in den Raum geworfen). Er hat sich dann 2 Wochen Bedenkzeit erbeten und mich nach nicht einmal 2 Wochen ins Büro zitiert.

Kurzum, die 60.000 € habe ich nicht bekommen, jedoch wurde das Monatsgehalt auf 4.500 € angehoben (zuerst kam er mit 4.300, aber da habe ich nachgehakt). Mit Weihnachts-/Urlaubsgeld sowie einer kleinen Leistungszulage komme ich aber dennoch auf 57.000 €, und das damals vor knapp 1 Jahr. Für den Sommer haben wir wieder ein Gespräch über meinen Werdegang vereinbart, ich bin also gespannt wie es weitergeht. Die 60.000 € sollten dann hoffentlich auch geknackt werden.

Ich bin den klassischen Werdegang gegangen: Abitur mit 18, Studium in Regelstudienzeit (10 Semester), zwischendurch ein paar Praktika usw. Jetzt bin ich 27 Jahren bei einem Verdienst von 57.000 €. Ich kann also einige Aussagen meiner Vorredner durchaus nachvollziehen, da es auf meine Situation ähnlich zutrifft. Was im Detail möglich ist, hängt meiner Meinung nach viel von einem Selber ab, wie man sich verkauft, wie hartnäckig man ist. Aber viele verkaufen sich in meinen Augen wirklich komplett unter Wert. Einer meiner Kumpels hat nach dem Bachelor angefangen und hat keine 40.000 € gesehen. In meinen Augen absolut unter Wert! (Er ist gelernter Maurermeister). Aber so läuft es eben, manche geben sich mit wenig zufrieden, dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn andere mehr verdienen. Was ich damals auch sehr stark sehen konnte war, dass kleinere Büros mir trotz Master teilweise keine 40.000 € zahlen wollten/konnten. Da musste ich nicht lange überlegen.

Also in meinen Augen sind beide Seiten sehr plausibel, sowohl die guten Verdienste wie bei "Statiker, M.Eng." also auch die etwas schlechteren bzw. viel schlechteren Verdienste manch anderer Vorredner. Und dass es regional nochmal gewaltige Unterschiede (Ost/West oder Großstadt/Umland) gibt, sollte jedem bewusst sein. Also bringt es in meinen Augen nicht viel, hier Leute aus dem Großraum München mit Leuten aus dem Großraum Berlin oder Umland zu vergleichen. Dieses Lohngefälle ist faktisch einfach da.

M.Sc, Projektabwicklung | 10. Februar 2016 - 08:00

Um Missverständnisse auszuräumen: Ich rede hier ebenfalls vom Bundesland Bayern, im speziellen Ober-/Niederbayern. Es ist doch immer wieder amüsant zu sehen, wie Leute (aus dem Osten und Norden Deutschlands) über die Gehaltskonditionen in Bayern urteilen wollen. Solche Stammtischparolen sind nicht angebracht und fehl am Platz.

@Statiker, M.Eng:
Gratulation zu dem Verdienst, der ist mit 15 Monaten Erfahrung durchaus respektabel, aber nicht unwahrscheinlich. Ich persönliche halte das für den Großraum München aber für durchaus möglich, wenn es auch sicherlich nicht die Regel ist!
@Jimmy:
So sehe ich das auch. Diese Leute reden sich ein nicht mehr wert zu sein, und sind auch resistent gegenüber anderen Argumenten. Dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn der Verdienst so gering ist.

Ich persönlich bin nach dem Studium vor 3,5 Jahren als Bauleiter mit in der Tarifgruppe A7 eingestiegen. Das waren damals glaube ich rund 3900 € Grundgehalt + Zulagen + Firmenwagen zur privaten Nutzung. Am Ende lag ich im 1. Jahr bei knapp 51.000 €. Die Arbeitszeiten waren sehr variabel, 40 h hat man i.d.R. nicht gearbeitet, sondern eher 45-50 h. Aber solange man jung ist, kann man das auch machen. Jetzt, vor knapp 5 Monaten habe ich den Job gewechselt. (Mittlerweile hatte ich deutlich höhere Zulagen gehabt) so dass ich bei etwa 60.000 € Jahres-Verdienst war, mit etwas mehr als 2 Berufsjahren. Jedoch haben mich die Arbeitszeiten auf Dauer schon aufgeregt, da ich mich ungern ausnutzen lasse.

Schlussendlich habe ich ca. 10 Bewerbungsgespräche hartnäckig geführt (über ungefähr 1 Jahr, da ich meine 60.000 € auf jeden Fall wieder sehen wollte), manche wollten mich noch mehr ausnutzen, manche waren fair. Schlussendlich bin ich bei einem mittelständischen Bauunternehmen gelandet, bin hier (zumeist) für die Projektabwicklung zuständig. Gezahlt wird außertariflich, die Arbeitszeiten sind bei 40 h (manchmal auch mehr, aber bisher habe ich immer die Möglichkeit erhalten, diese "Überstunden" wenn es möglich ist, auch mal abzufeiern). Mein Gehalt hier ist sogar etwas höher mit knapp 62.000 € jährlich (ca. 500-2000 € können je nach Jahresbilanz am Ende des Jahres noch einmalig dazukommen).

Aus diesem Grund sind für mich persönlich manche Aussagen hier durchaus nachvollziehbar, da ich ein ähnliches Gehalt hatte/habe. Ich selber bin jetzt auch erst 29 Jahre und seit September 2012 im Beruf. Unverständlich sind deshalb auch Aussagen mancher Leute, die aus der Ferne beurteilen wollen, wie die Verdienstmöglichkeiten hier sind. Es gibt derzeit teilweise gravierende Gehaltsunterschiede zwischen den Bundesländern. Und wenn ihr noch 1000 mal sagt, dass es diese Gehälter nicht gibt. Das ändert nichts an der Tatsache, dass ich (und evtl. auch Statiker, M.Eng. und auch andere) sie dennoch haben.

Es wäre doch ganz einfach, postet eure E-Mail und dann sollen euch die Leute ihren Gehaltsnachweis (Namen geschwärzt?) durchschicken. Dann zeigt sich doch die Wahrheit, ob Statiker, M.Eng und weitere Blödschmatzer sind, oder sich der Rest unter wert verkauft? Oder habt ihr Angst vor der Wahrheit?! In diesem Sinne, schöne Woche noch und danke für die tolle Unterhaltung die letzten Tage in diesem Forum!

Hornisse | 08. Februar 2016 - 08:56

Bisher dachte ich, dieses Forum sei eine Fundgrube für Hobbypsychologen und Studenten der Psychologie, die sich an ihre ersten Fallstudien heranwagen wollen. Mittlerweile bin ich aber der Meinung, dass bei einigen Teilnehmern (Patienten) hier eine Chefarztbehandlung angeraten ist:

"Von ehemaligen Kommilitonen weiß ich, Einstiegsgehalt bzw. Verdienst als Bachelor ca. 42.000-51.000 €, Diplom/Master 51.000-58.000 €. So hast Du ungefähr einen Richtwert. Je nach Verhandlungsgeschick, bisheriger Leistung und persönlichem Auftreten kommen 13. Gehalt, Firmenwagen, usw. hinzu".

Also die neuesten Wasserstände aus der Lobbyisten-Fibel für Forentrolle: Einstiegsgehalt Bauingenieur sind € 58.000 a 12 Monatsgehälter + 13. Monatsgehalt + Firmenwagen = € 63.000 + Firmenwagen! Schöne neue Welt...

1234 | 07. Februar 2016 - 12:49

Hier mal wieder ein Beitrag von jemanden, der tatsächlich schon im Berufsleben angekommen ist.

Abschluss: B.Eng
Einsatzbereich: Ausschreibung/Vergabe von Ausbaugewerken
Arbeitgeber: Baufirma > 500 Mitarbeiter, Süddeutschland
Im Beruf seit Anfang 2014

Ich werde nach Tarif bezahlt, wobei ich die Einstufung für willkürlich halte. Eingestellt mit A IV + geringer Zulage waren das 3.000 €/Monat bzw. ca. 38.000 €/Jahr (inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld). Nach 1 Jahr erhielt ich 3.500 €/Mon bzw. 45.000 €/Jahr. Nach 2 Jahren wurde ich nun auf A VI hochgestuft, das sind ca. 3.850 €/Mon bzw. 49.000 €/Jahr. Ich habe dort keine Personalverantwortung und arbeite 40-45 Stunden pro Woche (manchmal auch mehr). Überstunden werden nicht bezahlt und ich bekomme auch keinen Freizeitausgleich dafür.

Ich habe mich Ende 2015 in einigen Ingenieurbüros beworben, weil ich mit meiner Arbeitszeitregelung nicht glücklich bin (feste Arbeitszeiten, also keine Gleitzeit möglich und aus meiner Sicht unfaire Überstundenregelung). Das Ergebnis war mehr als ernüchternd. Mehr als 43.000 € wollte niemand bezahlen.

Ich habe auch mit meinen ehemaligen Studienkollegen gesprochen, die noch ein Masterstudium gemacht haben. In seltenen Fällen sind wohl tatsächlich Einstiegsgehälter von 55.000 € möglich. Das sind dann aber deutschlandweit eingesetzte Bauleiter, die bereits langjährig an die Firmen gebunden waren (Ausbildung, Praxissemester, Werkstudententätigkeit). Das Privatleben dieser Leute beschränkt sich auf Samstag und Sonntag. Deshalb halte ich das dort auch für gerechtfertigt. In einem Ingenieurbüro, egal ob als Tragwerksplaner oder Fachplaner für irgendeinen anderen Bereich, halte ich derart hohe Gehälter für absolut unrealistisch. Selbst mit 5 Jahren Berufserfahrung bekommt dort kaum jemand die hier erwähnten 60.000 € - das ist aus meiner Sicht eine reine Wunschvorstellung von Studenten die sich noch nicht beworben haben.

Jimmy | 07. Februar 2016 - 09:20

@Hornisse:
"Lobbyistenposts" sind einfach zu erkennen. Es sind meistens nur Posts mit einer Aussage und nicht ständige Antworten, Diskussionen oder irgendwas. Klar gibt es die. Aber die meisten wird man schon erkennen. Das Problem ist einfach auch die Fraktion von Extrem-Naiven zu überzeugen. Aber das geht nicht so leicht, wenn Gehälter nicht offen gelegt werden. Die Arbeitgeber profitieren ja davon, dass einige nicht wissen, dass sie (vorallem jetzt) mehr verdienen könnten. Das würden einige Leute eher erfahren, wenn sie skeptisch ihre Lage hinterfragen. Aber ihr steuert ja auch dagegen, weil ihr selbst davon überzeugt seid, dass nicht mehr geht. Bei Anwälten wird einen eingetrichtert, dass sie viel wert sind. Bei Ingenieuren muss sich das noch entwickeln. Das bedeutet gegen die Lobby des Bundes zu arbeiten. Der möchte nämlich die Kosten für Bauten gering halten und spricht von einem Fachkräftemangel. "Fachkräftemangel von Leuten im niedrigen Lohnniveau"

Zurück zum Thema:
Gehalt als Einsteiger B. Sc. A5-A6, M. Sc. A6-A7, - nicht drücken lassen.

Jimmy | 07. Februar 2016 - 09:02

@Sandro, Hornisse und Kevlar:
Tut euch den Gefallen und hört euch einfach um! Eure Frustration und Naivität führen indirekt dazu, dass ihr von einem niedrigen Gehalt ausgeht und ihr das auch vetretet. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass viele so denken wie ihr, führt das rein theoretisch dazu, dass das Lohnniveau nur bedingt steigt. Leute wie ihr, die nicht wissen wie viel man wert ist, sind auch ein Grund dafür, dass die Gehälter nach unten gezogen werden.

Mal nebenbei. Wie kann man euch helfen? Was für Beweise verlangt ihr? Posten von Verträgen, Kontoauszügen? Ich sehe ja jetzt schon die skeptischen Antworten. Als ob hier Lobbyisten sich die Mühe machen versteckte Werbung zu machen. Was für ein Schwachsinn. Prüft es einfach.

Sandro | 05. Februar 2016 - 15:17

@Hornisse:
Man könnte sich gut über die Storys von Statiker M.Eng., Baulöwe, etc. amüsieren, wäre das Ganze nur nicht so traurig.

@Statiker M. Eng., Jimmy:
Bin selber Tragwerksplaner in einem mittelständischen Ingenieurbüro und weiss ziemlich genau was man da verdient ;) Habe auch Kommilitonen in Büros mit ähnlicher Größe und weiss auch was die bekommen und es ist in allen Fällen so gut wie das Gleiche. Und mit der Bayern-Keule zu kommen, braucht ihr wirklich nicht. Habe mich im Herbst des letzten Jahres da beworben und das Gehalt ist nicht annährnd so gut wie von euch beschrieben. Aber was weiss ich...

Bei BMW in München bekommen Ingenieure mit dieser Erfahrung nicht 60.000 im Jahr. Aber bei einem mittelständischen Büro ist das natürlich realistisch. Schließlich ist das Angebot-Nachfrage Verhätnis im Baugewerbe deutlich besser - wer fährt schon heute noch ein Bimmer!? Die vielen Widerholungen hier bestätigen das natürlich und keiner braucht wirklich Argumente um das Ganze glaubwürdig zu gestalteten. 70.000 € Verdienst bzw. Gehalt ohne Personalverantwortung im E11 TVöD? Oh, hier kann man sich wirklilch prächtig amüsieren! Wenn man nur die Realität ausblenden könnte, wie die Jimmys und Statiker...

Hornisse | 05. Februar 2016 - 13:25

@Jimmy:
Es ist sehr naiv zu glauben, dass von Lobbyinteressenvertretern in Online-Foren keine Werbung gemacht wird. Es geht eine mediale Werbekampagne auf die naiven Deutschen los und die Online-Foren werden aussen vor gelassen? Nur Präsenzveranstaltungen und Jobmessen, aber keine Werbung im Internet? Das nenne ich mal naiv.

Wenn Sie sich die Mühe machen würden die Postings der beiden letzten Jubel "perser" hier zu lesen, dann würden Sie die Widersprüche sehr schnell entlarven. Der "Statiker, M.Eng" hat auf die Frage von @Kevlar ob er auch unter dem Synonym "Master of Engineering" die gleiche "Erfolgsstory" gepostet hat verneint. Das ist eine offensichtliche Falschaussage.

Beide haben exakt das gleiche Profil gepostet (im Abstand von ein paar Minuten):
Beide sind gleich alt
Beide arbeiten in Bayern
Beide haben knapp unter 1,5 Jahren Berufserfahrung
Beide arbeiten als Statiker bei einem Mittelständler
Beide haben ein Praktikum in einem Baukonzern absolviert
Beide haben nach einem Jahr eine Gehaltserhöhung von 10.000 Euronen bekommen (also ca. 20 % bei einem bereits üppigen Einstiegsgehalt)
Beide haben mit knapp 50.000 Euronen als Einstiegsgehalt begonnen.

Aber natürlich sind das nur Zufälle und beide haben bis auf diese Dinge nichts miteinander zu tun. Wer, wie "Statiker, M.Eng" auf eine Frage so dreist und offensichtlich die Unwahrheit sagt, der wird wohl auch sonst kaum glaubwürdige Angaben posten.

Diplommaurer | 05. Februar 2016 - 12:00

@Runner:
2700 € Gehalt bei einer 42,5 h Woche ist viel zu wenig. Als Maurer hatte ich einen Stundenlohn von 17,50 € bei 42,5 h/Woche, also fast 3.000 € brutto im Monat. Mit deinem Werdegang und Masterabschluss würde ich alles unter 4.000 €/Monat sofort ablehnen. 3.500 € wie Statiker, M.Eng. schreibt, finde ich in den ersten paar Monaten in der Probezeit als unterste Grenze.

Natürlich schwankt das Gehalt von Region zu Region. Wie Master of Engineering schon sagt, ist in Ballungsräumen und größeren Städten ein deutlich höheres Gehalt möglich (jedoch auch hohe Lebensunterhaltungskosten). Größere Konzerne zahlen oft auch besser als kleinere Büros. Von ehemaligen Kommilitonen weiß ich, Einstiegsgehalt bzw. Verdienst als Bachelor ca. 42.000-51.000 €, Diplom/Master 51.000-58.000 €. So hast Du ungefähr einen Richtwert. Je nach Verhandlungsgeschick, bisheriger Leistung und persönlichem Auftreten kommen 13. Gehalt, Firmenwagen, usw. hinzu. Bist du mit dem angebotenem Gehalt nicht zu frieden, lehn das Jobangebot ab. Zur Zeit werden Bauingenieure gesucht, nimm nicht gleich das erste Angebot/die erste Jobzusage an.

Jimmy | 04. Februar 2016 - 21:43

@Sandro, Hornisse und Kevlar:
Tut euch den Gefallen und hört euch einfach um! Eure Frustration und Naivität führen indirekt dazu, dass ihr von einem niedrigen Gehalt ausgeht und ihr das auch vetretet. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass viele so denken wie ihr, führt das rein theoretisch dazu, dass das Lohnniveau nur bedingt steigt. Leute wie ihr, die nicht wissen wie viel man wert ist, sind auch ein Grund dafür, dass die Gehälter nach unten gezogen werden. Mal nebenbei. Wie kann man euch helfen? Was für Beweise verlangt ihr? Posten von Verträgen, Kontoauszügen? Ich sehe ja jetzt schon die skeptischen Antworten. Als ob hier Lobbyisten sich die Mühe machen versteckte Werbung zu machen. Was für ein Schwachsinn. Prüft es einfach.

Statiker, M.Eng. | 04. Februar 2016 - 12:41

@Horschti:
Vielen Dank, endlich mal einer der die Wahrheit akzeptieren kann. Ich kann mich nur wiederholen, ich habe den Verdienst. Ob jetzt hier alle ungläubig sind oder nicht. Es ist Fakt. Es gibt eben (leider) diese doch extremen regionalen Unterschiede, welche sich aber auch mit erhöhten Lebenshaltungskosten wieder relativieren. Ich spreche nach wie vor, wie schon von Anfang an, für Bayern (speziell Großraum München). Und hier sind die Gehälter derzeit so hoch, Punkt. Und das sage ich nicht weil ich das derzeit verdiene, sondern weil ich woanders einen ähnlichen Verdienst hätte (in Bayern).

Ich habe nach dem Studium mehrere Angebote vorliegen gehabt, die bei 48.000 € bis 53.000 € Einstiegsgehalt lagen. Und nach knapp 1,5 Jahren eine Erhöhung um brutto 500 € = 6000 € jährlich, so dass man auf knapp 60.000 € kommt, ist jetzt nicht unüblich (finde ich, und mein Chef zum Glück auch nicht). Ich weiß nicht, wie man euch das glaubhaft darstellen soll oder kann. Will ich auch gar nicht, ich weiß nur was ein paar meiner Kommilitonen verdienen, und da ist definitiv nach 2 Jahren keiner mehr unter 50.000 € (wenn er es überhaupt jemals war).

Und jetzt mal ganz ehrlich, ihr hängt euch an dem Begriff Statiker auf. Wenn ich Bauleiter wäre, dann wäre das ganz was anderes, oder wie? Ich weiß dass die Branche (leider) dazu neigt, Statiker weniger zu bezahlen. Das finde ich persönlich aber absolut nicht fair, da wir im Endeffekt die sind, die den Kopf hinhalten müssen, wenn etwas schiefgeht. Die Arbeit die wir leisten, ist immer noch die "richtige" Ingenieurarbeit. Ohne dass ich jetzt Bauleiter o.ä. runtermachen will. Wirklich nicht! Ich weiß, dass Bauleiter einen elendig harten Job haben. Also in diesem Sinne, liebe Kollegen...

Horschti | 03. Februar 2016 - 14:34

@Runner:
Sofern deine Frage ernst gemeint ist: 2700 € ist viel zu wenig. Du lässt dich schön über den Tisch ziehen, da haben ja die Gewerblichen auf der Baustelle mehr als du. Du hast einen Stundenlohn von 14,77 €. Lidl zahlt ungelernten Kassenkräften schon 11,50 €. Schreib Bewerbungen und verlange ein ordentliches Gehalt und sag deinem Chef er soll kalkulieren lernen, oder seine Gewinnerwartung senken. Am besten Motivierst du noch 3-4 andere Kollegen dir zu folgen, dann fliegt die Lohndrückerbude auseinander.

@Statiker, M.Eng. und @Kevlar:
Hier mal ein Artikel. Wenn man die Zahlen liest, sieht man warum der Unterschied zwischen Berlin und München so groß ist (Bitte nur die Fakten/Zahlen lesen, der Rest ist auf dem Niveau "Neues Deutschland").

http://www.vdi-nachrichten.com/Management-Karriere...

Ich halte beide Aussagen für realistisch. In München wird deutlich mehr verdient, als in Berlin.
P.S.: Besonders schön finde ich diesen Auszug aus dem Artikel: "Die Insolvenzrate ist nach wie vor sehr hoch." Dies habe aber keine konjunkturellen Ursachen, sondern sei Folge der Rahmenbedingungen in der Branche: "Die Renditen reichen nach wie vor nicht für eine fundierte Risikovorsorge aus."

Hornisse | 03. Februar 2016 - 11:47

@Sandro:
Doch, doch. Man findet solche Leute, die mit weniger als 18 Monaten Berufserfahrung € 60,000 oder mehr verdienen haufenweise. Jedenfalls hier im Forum. Man schaue nur mal auf "Master of Engineering". Auch er ist, genau wie "Statiker, M.Eng", in Bayern in einem mittelständischen Unternehmen angestellt. Beide Protagonisten sind 26-27 Jahre alt, beide haben ca. 16 Monate Berufserfahrung, beide verdienen ca. 60.000 und beide haben ihre "Erfahrungen" fast zeitgleich mit der werten Leserschaft geteilt. Wahrscheinlich Zwillinge. Und dann sind da noch die ganz schlauen. So wie "Baulöwe". Im Öffentlichen Dienst ohne Personalverantwortung € 70.000. Das Forum hier ist eine wahre Fundgrube für Hobbypsychologen.

Statiker, M.Eng. | 03. Februar 2016 - 11:30

@Runner:
Ich würde zum Jobwechsel raten. Hören Sie sich mal ein wenig um. Mit Master ist alles unter 3.500 € eine absolut Frechheit! Und für alle Ungläubigen. Ich habe einen Bekannten der auch in NRW arbeitet, Master an der RWTH Aachen, arbeitet als Projektingenieur bei der DB. Einstiegsgehalt über 50.000 €. Aber vermutlich glaubt das ja eh wieder niemand.

@Sandro:
Der Nächste, der frustriert von seinem Gehalt ist?! Wie ich schon gesagt habe, mir ist egal ob jemand das glaubt oder nicht. Ich habe das Gehalt, und mehr interessiert mich nicht. Ich kann jedoch nicht ganz nachvollziehen, weshalb ich hier lügen sollte. Welchen Nutzen hätte ich daraus? Niemand kennt mich, ich muss niemand etwas beweisen. Ich will lediglich darauf hinweisen, dass es in der heutigen Zeit auch anders geht. Aber da das sowieso keiner wahrhaben will, lebt euer klägliches Leben wie ihr meint, lasst euch unterbezahlen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich!

Aber mal ganz ehrlich, die Tarifgruppe A6 ist mittlerweile Standard mit MASTER bei Konzernen/Mittelständlern. Und wir reden hier von knapp 53.000 € EINSTIEGSGEHALT + Firmenwagen. Das wurde mir 3 mal angeboten nach dem Studium. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wieso es verwunderlich ist, dass man nach 1,5 Jahren 60.000 € verdient. Ist natürlich nicht die Regel, aber durchaus plausibel. Deshalb wundert es mich schon sehr, wie verbohrt einem manche den Verdienst nicht abkaufen wollen/können. Weil man merkt, dass man selbst zu wenig verdient und sich das nicht eingestehen will?

Ich habe das damals als Werkstudent mitbekommen: Ein Kollege war seit 5 Jahren als Bauleiter tätig. Also durchaus mit beiden Beinen im Beruf, Erfahrungen gesammelt. Nur vor 5-6 Jahren war der Berufseinstieg und die Gehälter noch ein anderer. Dann kam ein Masterabsolvent, bekam A6 mit über 50.000 € Einstiegsgehalt. Das hat der Kollege mitbekommen und sich gewundert und beklagt, dass er weniger bekommt, wie ein BERUFSEINSTEIGER. Zu der Zeit habe ich auch parallel mit dem Chef verhandelt wegen Einstieg, da ich noch unschlüssig war ob ich den Master mache. Mir wurde damals 46000 Verdienst als Einstiegsgehalt + Firmenwagen angeboten. Nur so nebenbei ...

Ist das ungerecht? NATÜRLICH!!! Da bin ich der Letzte, der sowas für gut heißen kann, wenn Leute mehr verdienen, obwohl sie keine Ahnung haben. Aber gerade in den letzten Jahren haben sich die Zeiten geändert, was die Gehälter angeht. Und wer das verschläft, der braucht sich nicht wundern, wenn er von anderen überholt wird. So blöd es klingt, aber ihr solltet aufwachen und euch informieren was heutzutage möglich ist.

Nochmal für alle: Ich rede hier für das Bundesland Bayern und von einem großen Konzern. Wie es wo anders ist, keine Ahnung! Also lebt weiterhin blauäugig euer Leben, lasst euch unterbezahlen oder versucht euer Glück.

Sandro | 03. Februar 2016 - 10:06

@Statiker, M.Eng.:
Man kann gut verstehen, dass ihr Chef Sie nicht verlieren möchte. Schließlich findet man bei dem Fachkräftemangel so einen wertvollen Ingenieur (ganze 15 Monate Erfahrung!) mit so einem lächerlichen Gehalt (60k) nicht so schnell wieder! Bitte gehen Sie weiter studieren und posten erst wieder hier, wenn Sie in der realen Berufswelt angekommen sind.

baulöwe | 02. Februar 2016 - 20:15

Landkreis Niedersachsen, E11 TVÖD, Verdienst 70.000 €/Jahr, inkl. Jahressonderzahlung / Prämie und Zulage Rufbereitschaft, 20 Jahre Berufserfahrung, nur Projekte bis 2 Mio € HOAI LP 1-9, ohne Personalverantwortung. Dipl.-Ing. (FH)

Runner | 02. Februar 2016 - 18:55

Ich möchte gerne wissen ob mein Gehalt angemessen ist!? Zu mir:
Alter 25-27
Ausbildung als Tischler
Abschluss: M.Sc. (2,0) als Konstruktiver Ingenieur (Regelstudienzeit)
2,5 Jahre Berufserfahrung als Bachelor neben dem Masterstudium
Wohnort: NRW
Firma: < 10 Mitarbeiter
Tragwerksplanung (Massivbau/Stahlbau)
42,5 Stunden je Woche, kein Weihnachtsgeld, kein Bonus, Überstunden abfeiern...
Gehalt: 2700 € Brutto pro Monat

Meine Vorstellungen bewegen sich bei 3100-3300 €/Monat. Ist diese Vorstellung unrealistisch?

Statiker, M.Eng. | 02. Februar 2016 - 13:21

@Kevlar:
Habe ich nicht, jedoch finde ich es erfrischend zu sehen, dass auch andere solche Verdienste erreichen. Und nochmal zur Verdeutlichung, ich habe kein Problem damit Ihnen den Verdienst zu beweisen. Die Frage bleibt wie? Dass ein Verdienst von 60.000 € nicht selbstverständlich sein kann in dem Alter, ist mir durchaus bewusst. Jedoch habe ich ihn. Da können Sie nun von Lobby reden wie Sie wollen, das ändert nichts an der Tatsache. Und überhaupt, was für eine Lobbyarbeit wäre das? Juhu, Bauingenieure verdienen sehr gut? Schlussendlich muss es Neid sein, wenn Sie von sich oder ihrer Region ausgehen und den Verdienst nicht glauben, was sonst? Regionale Unterschiede gibt es natürlich auch.

Und glauben Sie mir, ich bin der Letzte, der hier Lobbyarbeit betreiben will, weil ich es selbst unverschämt finde, wie manche Bauingenieure bzw. der Bauingenieur generell niedergemacht und künstlich vom Gehalt unten gehalten werden soll, bei der Verantwortung! Mit 15 Jahren Erfahrung 60.000 €, das wäre mir zu wenig und empfinde ich als Witz gegenüber jedem Bauingenieur. Leider scheint es so der Alltag zu sein. Ich wollte nur eben darauf aufmerksam machen, dass es auch anders geht! Und schlussendlich läuft es halt in unserem Unternehmen, also habe ich dem Chef gesagt dass ich auch was vom Kuchen abhaben will. Und deshalb hat er mein Einstiegsgehalt nach 15 Monaten (in denen er ja gesehen hat was ich leiste und auch kann) um 10.000 € aufgestockt, bevor er mich verliert. Ist doch auch ein ganz logischer Gedankengang. Der Verlust eines Mitarbeiters kostet viel mehr. Und in dieser Hinsicht habe ich ihm das auch ein klein wenig deutlich gemacht.

Und von provinziell zu sprechen bei der Landeshauptstadt von Bayern, na ich weis nicht so recht. Solche Anfeindungen bringen hier auch nicht weiter. Ich wollte lediglich meine Erfahrung aufzeigen. Aber anscheinend lässt der Irrglaube oder Neid mancher Leute die Wahrheit nicht zu. Mir ist es auch egal ob Sie mir glauben oder nicht, solange das Geld bei mir monatlich ankommt, ist mir der Rest egal. Ich will nur dazu ermutigen, dass man als Bauingenieur auch mal was fordert und nicht immer kleinbei gibt. Es gibt genug freie Positionen, die alle darauf warten besetzt zu werden.

Kevlar | 31. Januar 2016 - 13:17

@Statiker, M.Eng.
Haben Sie unter mehreren Usernamen ein und die gleiche Jubelmeldung gepostet? Als einfacher Statiker mit unter 2 Jahren Berufserfahrung verdient man nicht einmal mit Buschzulage für das unattraktive provinzielle Bayern € 60.000. Hier in Berlin ist das ein Gehalt für erfahrene (15 Jahre und länger im Geschäft) Projektleiter mit Budgetverantwortung. Ihre Zahlen würden Gehälter für solche Berufserfahrung in der bayerischen Provinz von € 100.000 im Bereich Statik bedeuten. Völlige Fantasiezahlen werden von Ihnen hier gepostet.

Mit der platten Neidkeule brauchen Sie mir übrigens auch nicht kommen. Das sind typische Argumentationsmuster von Lobbyisten. Wenn Sie und andere hier Ihre Fantasiegehälter posten wollen, dann machen Sie das. Ich habe hier gesagt, was zu sagen ist. Für mich ist die "Diskussion" hier sinnlos geworden. Jeder Hauptschüler kann sich hier einloggen und seinen Fantasien freien Lauf lassen. Beweise für die geposteten Zahlen? Fehlanzeige.

Statiker, M.Eng. | 29. Januar 2016 - 09:40

@Kevlar:
Ich weiß nicht was Sie verdienen, wo Sie arbeiten, wie lange Sie arbeiten. Aber ich lese hier ganz viel Neid bzw. ein Verdrängen der Realität. Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen, aber ein Einstiegsgehalt heutzutage mit Master unter 50.000 € ist eher die Seltenheit (zumindest in Bayern). Ich selbst arbeite in der Statik (Stahlbauunternehmen) und verdiene 58.000 € (mit 1,5 Jahren Berufserfahrung, 26 Jahre alt). Und glauben Sie mir, ich würde sofort einen Gehaltsnachweis als Bild beifügen, wenn Sie dann der Realität ins Auge sehen würden! Probieren Sie es doch einfach mal mit einem Jobwechsel, verkaufen Sie sich nicht unter Wert!

Master of Engineering | 29. Januar 2016 - 09:26

Es wundert mich doch manchmal, wie einige Leute einem den Verdienst nicht abnehmen. Wenn es ginge, dann würde ich meine Gehaltsabrechnung anfügen. Und damit würde ich nicht angeben wollen (so toll ist es auch nicht), ich will vielmehr motivieren und zu mehr Selbstbewusstsein raten! Ich denke, für manche ist es hart zu lesen, dass Sie mit teilweise 5 Jahren weniger verdienen, als Berufseinsteiger. Deshalb wird das gerne als Lüge abgetan. Aber ganz ehrlich, dann habt ihr irgendwas verkehrt gemacht!

Folgendes zu mir: Studium, Wohnort und Arbeitsort in Bayern! Abschluss: Master of Engineering (Technische Hochschule) Während dem Studium: div. Praktika, halbes Jahr im Ausland (Praxissemester), 1 Jahre Werkstudent während dem Masterstudium, Studium in Regelstudienzeit abgeschlossen mit Master (Schnitt 2,0)

Natürlich hat sich auch bei mir die Frage gestellt, wo gehe ich hin und was mache ich. So habe ich mich bei über 10 Firmen beworben (Konzern, Mittelstand, Ingenieurbüros). Die Tendenz war klar zu sehen, Ingenieurbüros können zumeist nicht so viel zahlen. Ist ja irgendwo auch verständlich. Die Angebote variierten zwischen 45.000-53.000 € Verdienst (teilw. mit Firmenwagen) als Einstiegsgehalt!

Schlussendlich habe ich mich für eine mittelständische Firma entschieden, bei der ich im 1. Jahr 48.000 € verdient habe bei einer 40 h-Woche. Überstunden gab es keine. Tätigkeitesfeld ist Statik, technische Klärung, Projektabwicklung (nicht Bauleitung). Alles größtenteils vom Büro aus.

Ich habe mich damals einfach gegen einen Konzern und die Bauleitung entschieden, weil man hier oftmals gerne "ausgenutzt" wird. Klar, das Einstiegsgehalt von 53000 € + Firmenwagen ist sehr attraktiv, jedoch arbeitet man hierfür oftmals locker 50 h aufwärts. Und ich lasse mich nicht gerne ausnutzen! Aber das muss jeder selbst entscheiden. Schlussendlich muss ich für mich sagen, zum GLÜCK!

Nach knapp 13 Monaten in meiner derzeitigen Position habe ich ein Gehaltserhöhung auf 4.700 € monatlich bekommen. So komme ich jetzt (mit 27 Jahren, 16 Monate im Berufsleben) auf knapp 60.000 € Jahresgehalt (inkl. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld). Ich kann mich nicht beklagen und denke, das ist für mein Alter ein ziemlich tolles Gehalt bei der Arbeitszeit! Aber ich kenne auch genug, die ähnlich verdienen.

Also bleibt mir nur zu sagen: Strengt euch an, verkauft euch nicht unter Wert! Die Zeiten der Niedriglöhne sind vorbei am Bau, ein Einstieg mit Master unter 45.000 € ist unrealistisch, wer das macht ist selber Schuld! Ich rede natürlich von Bayern, wie es überregional in anderen Bundesländern ist, kann ich nicht beurteilen!

Es herrscht Fachkräftemangel, lasst euch nicht verarschen! Wenn ihr zu wenig verdient, geht woanders hin. Es wird momentan überall händeringend gesucht, und klar jammert euch jeder vor, dass sie nicht so viel zahlen können. Bullshit! Ihr verschenkt das Geld ja auch nicht, wenn es nicht sein muss. Aber bleibt hartnäckig, pokert ein bisschen, schaut euch am Arbeitsmarkt um. Es ist vieles möglich! Und wenn ich da lese, dass Leute mit 5-10 Jahren unter 50.000 € verdienen, dann ist das echt traurig! Da seid ihr selbst Schuld!

DavidM | 29. Januar 2016 - 07:47

Ich bin 27 Jahre alt und vor etwas mehr als drei Jahren mit meinem Bachelor in den öffentlichen Dienst eingestiegen. Mittlerweile verdiene ich knapp 46.000 € p.a., verteilt auf 12,6 Gehälter. Das alles bei geregelten 40 h/Woche (Gleitzeit zwischen 06 und 20 Uhr ohne Kernzeit). Fange nun im Fernstudium noch einen Master an, um mir Aufstiegsmöglichkeiten offen zu halten. Insgesamt bin ich mit den Randbedingungen sehr zufrieden. Klar, die Arbeit ist oftmals mehr verwalten als fachlich tätig zu werden, aber das sollte einem im ö.D. nicht wundern.

Tobias | 26. Januar 2016 - 08:11

Bauleiter im SF Bau und keine Überstunden? Ich kenne es eher so, dass Überstunden pauschal abgegolten werden (z.B. 300€/Monat extra), was dann auch dem Gehalt entsprechen würde.

Diplommaurer | 25. Januar 2016 - 22:03

@Hubertus:
Haben Sie Berufserfahrung oder eine Ausbildung? Falls nicht ist das Angebot für Einsteiger völlig in Ordnung. Bei Aubildung und Werkstudenttätigkeit im SF-Bau halte ich 46 T€ für akzeptabel. Keine Überstunden kann ich mir nicht vorstellen.

Hubertus | 24. Januar 2016 - 11:08

Ich bin in 2 Monaten mit dem Studium zum Wirtschaftsingenieur fertig und habe ein Angebot als Bauleiter im Bereich schlüsselfertiges Bauen: 43000 € Brutto + Firmenwagen (auch Privat), keine Ü-Std, kein 13. Gehalt. Machen oder lieber Master ranhängen?

Sven | 18. Januar 2016 - 16:51

@Kevlar:
Auch wenn Ihnen die Aussage von Tobias nicht schmeckt, muss ich Ihm doch recht geben. Bei mir sieht es ähnlich aus.

- Baukonzern, Norddeutschland
- Abschluss als Dipl.-Ing. Arc. Fachhochschule
- Alter: 31 Jahre
- Tätigkeit auf Projekten, 40 h/Woche (real ca. 50h/Woche)
- 4 Jahre im Beruf (mit 2 Jahren Berufserfahrung in der A6 - Eingestuft)

Tarfigehalt A6: 3870 € / Monat
Außertarifliche Zulage: 200 €/Monat
Urlaubsgeld: 30 Tage * 24 €
13. Monatsgehalt: 55 % von 3870 €

(3870 + 200) * 12 = 48840
0,55 * 3870 = 2129
30 * 24 = 720
In Summe: 51689 € Brutto + Auslöse + Prämien

Sie sollten aufhören die Leute als Lügner zu beschimpfen und sich mal lieber die Frage stellen, warum Sie sich die ganze Zeit unter dem Wert verkauft haben und das jetzt nicht wahrhaben wollen ;-)

Terence99 | 02. Januar 2016 - 19:40

@Kevlar:
Wo habe ich den "alten Weisen" gegeben? Ich habe nur geschrieben, was ich selbst mitbekomme und was ich weiß. Das darf ich auch mit nur 3 Jahren Berufserfahrung. Wie gesagt, ich bin der Meinung, dass vor allem derzeit die Gehälter steigen, zumindest im Bereich der Bauorganisation. Das kann bald auch wieder anders sein. Für die anderen Bereiche kann ich nur bedingt sprechen. Sie klingen sehr frustriert. Was ist los? Reflektieren Sie sich selbst und fragen sie sich woher es kommt. Erkundigen Sie sich doch bitte erst einmal bevor sie hier der Reihe nach Leute anmachen. Meinen sie ich schreibe extra solche Beiträge um für diese Branche zu werben? Ich weiß sehr wohl, dass die Baubranche nicht gerade die Beste ist. Aber die Gehälter, die hier teilweise als Maximum angepriesen werden, sind meiner Meinung nach zu gering. Und ich bin nicht der einzige, der das schreibt. Brauchen Sie Beweise bevor sie es glauben?

Kevlar | 31. Dezember 2015 - 16:27

@Terence99:
Sie sind ganze 29 Jahre alt mit 3 mickrigen Jährchen in der Baubranche und geben hier den "alten Weisen"? Sie passen sehr gut in diese Branche. Für Sie persönlich hoffe ich, dass Sie wirklich in dieser unsäglichen Baubranche arbeiten und sich hier mit Jubelbeiträgen nur ein kleines Zubrot verdienen. Schlimmer wäre es, wenn Sie einer der gelackten VDI Schnösel wären, die hauptberuflich auf Bauernfang in Foren, Medien und Berufsmessen gehen. Von dieser Sorte scheinen hier einige Stammgäste zu sein.Man kann nur jedem raten den Beitrag des Vorsitzenden des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie zur Profitabilität der Bauindustrie aus dem Jahr 2015 zu googeln.

Baumeister | 27. Dezember 2015 - 14:42

Alter 49 Jahre, 85.000 € aufgeteilt auf 12 Monatszahlungen + Prämie 5.000 bis 8000 € im Jahr. Oberbauleiter an Projekten von 3 Mio. bis 100 Mio. Mitarbeiterführung.

Terence99 | 19. Dezember 2015 - 22:59

29 Jahre, 3 Jahre Berufserfahrung, M.Eng Bauingenieur, Bauleitung Hochbau, 1-5 Mio. Projekte, mittelständisches Unternehmen in NRW, A7 + Zulage = Ca. 57.000 € Jahresgehalt, Firmenwagen privat, Handy, Laptop, Überstunden unbezahlt.

@Kevlar:
Ich kann deine Skepsis ein bisschen verstehen. Aber ich denke, dass einige Angaben wahr sind. Vor allem jetzt steigt das Gehalt, besonders wenn die Leistung stimmt. Zumindest in der Bauleitung.

DonBeton | 18. Dezember 2015 - 11:46

33 Jahre, Dipl.-Ing. (Univ.), Großkonzern Bauindustrie, Projektleitung Hochbau, süddeutscher Raum, 30 Tage Urlaub, 7 Jahre Berufserfahrung, A9 = 5241,00 €/Monat + 250 € übertarifliche Zulage/ Monat = 5491 €/Mon + Weihnachtsgeld (55%) + Urlaubsgeld (30 x 24 €) + Dienstwagen zur privaten Nutzung + Gewinnbeteiligungen an Projekten

HiosH | 17. Dezember 2015 - 16:58

Dipl.-Ing. (TU) mit 19 Jahren Berufserfahrung. Leitungsposition bei einem Versorgungsunternehmen und Bezahlung nach TV-V Tarif: 13*6141,08 = 79.834,04 € brutto p.a. bei einigermaßen geregelten 39 Stunden.

PLBL | 26. November 2015 - 22:59

Dipl.-Ing. (Univ.), 9 Jahre Berufserfahrung, Position: Bauleiter, 4450 € (brutto) im Monat, zuzüglich Prämie (verschieden, zwischen 500-2000 € im Jahr) und Urlaubsgeld, 724 € und
natürlich Dienstwagen auch zur privaten Nutzung (der Vorteil ist auch nicht zu unterschätzen), Handy + Laptop.

Es ist immer zu wenig Gehalt, aber so schlecht, wie vor einigen Jahren ist es auch nicht mehr. Was man nicht unterschätzen sollte, sind Arbeitszeiten und Reisezeiten. Das geht zu oft zu Lasten der Familie. Meine Frau wusste was sie sich mit mir "einhandelt". Da ist bei Berufskollegen schon einiges auseinander gebrochen. Habe aber auch mit 2.100 € (brutto) im Monat angefangen bei einer mittelständigen Firma. Mittlerweile Konzern.

Tobias | 23. November 2015 - 12:48

@Kevelar:
Warum sollen 50.000 € Brutto "Klare Unwahrheiten" sein? Ich kann diese Miesepeter und Schwarzmaler nicht mehr hören. Bei mir sieht es wie folgt aus:

Randbedingungen:
- Baukonzern, Süddeutschland
- Abschluss Als M.Eng Fachhochschule
- Tätigkeit im Innendienst, 40 h/Woche
- 2,5 Jahre im Beruf

Tarfigehalt A6: 3870 € / Monat
Außertarifliche Zulage: 150 €/Monat
Urlaubsgeld: 30 Tage * 24 € (auf Grund aktueller Entwicklungen bei der Rentenbeihilfe für die nächseten 2 Jahre auf 19 €/Tag gekürzt)
13. Monatsgehalt: 55 % von 3870 €

(3870 + 150) * 12 = 48240
0,55 * 3870 = 2129
30 * 24 = 720
In Summe: 51089 € Brutto

Kevlar | 21. November 2015 - 09:03

50.000 € mit 3 Jahren im Beruf. Das sind klare Unwahrheiten. In der Statik gibt es ganz enge Spezialisierungen. Sonst könnte man bei den hiesigen Honoraren nicht mal den Mindestlohn einer Putzfrau zahlen. Niemand macht Hochbau, Brückenbau und Wasserbau gleichzeitig. Die Firmen, die Brückenbau im Angebot haben, machen dies über eine eigene Brückenbauabteilung, beim Wasserbau und Hochbau sieht es ganz genauso aus.

Zu der Gehaltsangabe von 50.000 € kann man nur noch sagen, dass man sich hier im Forum wie auf dem VDI Schulungskongress für Internetanwerber vorkommt. Was bitte verdient denn dann der Kollege mit 10 Jahren als Projektleiter? 80.000 € oder 90.000 €? Die Lügen hier im Forum nehmen in der mittlerweile 20 Jahre andauernden Krise der Bauindustrie ähnlich expotential zu wie die der Regierungsmedien im aktuellen Politgau.

BauIng | 20. November 2015 - 16:02

Ich verdiene zur Zeit BRUTTO 3500 EUR/Monat auf 14 Monatsgehälter + bezahlte Überstunden + Bonuszahlung bei 3 Jahren Berufserfahrung. Ich arbeite im Ruhrgebiet. Meine Aufgaben sind hauptsächlich Tragwerksplanung und Prüfung. Vom MFH über Industrie und Wasserbau bis zum Brückenbau ist alles dabei.

Pawel | 04. November 2015 - 16:49

27 Jahre - M.Eng (FH) - seit 1 Jahr im Beruf (öffentlicher Dienst), ~ 43.000 Brutto/a, 39 h/Woche - keine Minute mehr. Ich habe viel Freizeit, kaum Druck und die Kollegen sind zufrieden mit mir, solange der Filterkaffe um 08:30 bereit steht, bevor es um 09:00 zur Sachgebietsbesprechung (besser:Keksrunde) geht.

Kevlar | 01. Oktober 2015 - 21:27

@Kevin:
Zitat: "Arbeitsbeginn 7:00 Uhr - 17:00 Uhr und danach 17:30 - 21:30 Studium."

Soso. Nur 30 Minuten zwischen Hammer auf der Baustelle ins Magazin bringen und am heimischen Schreibtisch konzentriert und mit frischer Kraft nach über 11 Stunden auf den Beinen (aufstehen 6:00 oder früher) sich in die Skripte vertiefen. Alles klar. Und das ganze, weil es so realistisch ist, gleich mal 5 Jahre am Stück. Deshalb wahrscheinlich auch das ebenfalls so realistische Gehalt.

Aber wie der werte Mitforist schon geschrieben hat. Das Forum hier ist eben wie das richtige Leben, nur Heuchelei und Lügen.

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