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Montag, 18. Februar 2019
Ausgabe 6391 | Nr. 49 | 18. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 7

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keeper83 | 19. Januar 2018 - 09:41 2018-01-19

@ejjj:
Absolut Nachvollziehbar. Wenn die Entwicklung so weitergeht, steht bei ejjj kurz vor der Rente dann ein Kanzlergehalt auf dem Lohnzettel. Für einen Bauleiter im Straßenbau ganz ordentlich!

Bau-Bob | 14. Januar 2018 - 11:54 2018-01-14

Die Angaben von ejjj kann ich nur bestätigen. Sie sind auch für jeden nachvollziehbar. Viele größere Unternehmen orientieren sich an den aktuellen Tarifgehältern. Das ist der Einstieg. Die weitere Entwicklung hat jeder selbst in der Hand.

http://www.vhk-ev.de/dokumente/bau-tarifgehalt.pdf

ejjj | 13. Januar 2018 - 11:16 2018-01-13

Bauleiter im Straßenbau
Berufserfahrung
0 - 0,5 Jahre: 3200 € Gehalt ohne Abschluss (Praxissemester)
0,5 - 1,0 Jahre: 3482 € Gehalt B. Eng. Firmenwagen Golf 6
1,0 - 1,5 Jahre: 3700 € Gehalt B. Eng. Firmenwagen Golf 7
1,5 - 2,0 Jahre: 3800 € Gehalt B. Eng. Firmenwagen Golf 7
2,0 - 2,5 Jahre: 4350 € Gehalt B. Eng. Firmenwagen Golf 7
2,5 - 3,5 Jahre: 4600 € Gehalt B. Eng. Firmenwagen Golf 7
3,5 - X,X Jahre: 4918 € (Tarif A8) M. Eng. Firmenwagen Golf 7

Gehalt + Firmenwagen + gewerteter Vorteil -> 67000 € Jahresgehalt

Manni | 10. Januar 2018 - 16:53 2018-01-10

Ich, Master-Abschluss, 30 Jahre alt, seit ca. 3 Jahren im öffentlichen Dienst mit TVÖD11 und durch etwas Erfahrung im Studium nun in der Gehaltsstufe 3, verdiene inklusive Sonderzahlungen ca. 48000 Euro Gehalt im Jahr. Ich habe eine 39 Stunden Woche. Ich kann mich nicht beklagen und kann nebenbei meine Hobbies ausüben. Das Problem ist, dass mein Arzt einen Bore-Out bei mir festgestellt hat und er mir geraten hat, mehr zu "malochen" - wenn möglich.

Dan | 01. Januar 2018 - 16:20 2018-01-01

Hallo (Berufseinstiegs-)Kollegen, für Berufseinsteiger in Planungsbüros gibt es unter unten angegebenen Link eine äußerst passende und aktuelle Umfrage, überwiegend aus dem Kreise der Arbeitgeber (Büroinhaber und Geschäftsführer von Planungsbüros). Die Umfrage spiegelt sowohl meine persönlichen Erfahrungen als Arbeitnehmer als auch mittlerweile als Arbeitgeber mit eigenem Büro wieder.

http://www.bayika.de/de/monatsfrage/ergebnisse.php
(Stand: November 2017)

Für Bauunternehmen kann ich nur noch soviel mitteilen. Die Gehälter sind - nach eigener Einschätzung und Erfahrungen von vorhergehenden Bewerbern von Bauunternehmen - ca. 5 bis 15% höher, allerdings meist bis zu 10 Überstunden pro Woche inklusive, aber auch im Gegenzug noch oft in Verbindung mit einem erforderlichen Firmenwagen (Kleinwagenklasse bis Mittelklasse).

In Planungsbüros ist die 40 bis max. 45 Std.-Woche immer noch üblich. Überstunden werden in Büros üblicherweise abgefeiert oder ausbezahlt. Ein eigener Firmenwagen im Planungsbüro ist eher die Ausnahme. Master oder Bachelor-Abschluss spielt nach wie vor eine - allerdings mit anhaltend guter Konjunktur zunehmend kleinere - gehaltstechnische Rolle. Wenn jemand tatsächlich eine Anstellung mit 60.000 € / Jahr Brutto - Einkommen im Jahr ergattert, kann man dazu nur "Glückwunsch" sagen, ist aber wohl eher eine Ausnahme. Die Realität spiegelt es aus meiner Sicht nicht.

Mann muss auch im Umkehrschluss an die Kalkulation der Arbeitgeber denken: Bei einem Jahresgehalt von 60.000,- € in einem beispielsweise kleinem Planungsbüro, muss man als AN einen "Umsatz" von ungefähr 110.000 bis 130.000,- € (Gemeinkostenfaktoren ohne Unternehmerbedarf von ca. 2,1 bis 2,9, je nach Unternehmensgröße (siehe AHO unter aho.de/hoai/weg1.php3) generieren, um für den AG sämtliche Kosten "ohne" Unternehmergewinn zu erwirtschaften. Man berücksichtige natürlich noch die Kosten (sog. Opportunitätskosten) die für die Einarbeitung entstehen. Ich möchte sehen, welcher Berufseinsteiger innerhalb seiner ersten Jahre, diesen Umsatz bei Ausgleich sämtlicher Opportunitätskosten und des Unternehmergewinns generiert?! Ich würde ihn oder sie "sofort" für dieses Gehalt anstellen.

Wenn ein AG nicht den Gewinn seines Unternehmens oder als Inhaber sein eigenes Einkommen einschränken will, oder wie in Bauunternehmen querfinanzieren kann, wird ohne eigenen Unternehmergewinn (min. 5 % zwingend erforderlich) den Deal mit einem Berufseinsteiger in der oben genannten Höhe nicht machen.

[Aus den Erfahrungen eines Bau- und Wirtschaftsingenieurs und Büroinhabers eines kleinen Statikbüros (bis 5 Personen) in Bayern]

intel-core-I7 | 21. Dezember 2017 - 16:48 2017-12-21

Schließe mich meinen Vorrednern an. Mein Einstieg in die Bauleitung bei einem Mittelständler im Gewerbehallenbau begann auch mit 52.000 EUR Gehalt und Dienstwagen. Mit Zuschlägen sind es dann ca. 60.000 EUR Gehalt im Jahr. Anderen Kommilitonen erging es beim Berufseinstieg ähnlich. Ein Gehaltsunterschied zwischen Bachelor und Master ließ sich bei den Einstellungsgehältern nicht feststellen. Imho. kann man sich den Master für die Bauleitung eigentlich sparen. Nach oben sehe ich noch viel Potential. Leute mit 3-5 Jahren Berufserfahrung verdienen bei uns deutlich mehr, müssen aber auch dementsrechend mehr Verantwortung tragen.

Baumann | 07. Dezember 2017 - 19:48 2017-12-07

@Ohweh:
Würdest du uns auch verraten, wie es bei dir gehaltstechnisch so aussieht? Würde mich interessieren!

Ohweh | 06. Dezember 2017 - 14:39 2017-12-06

Wie man sieht, gehen die Gehälter massiv auseinander. Viele sind sicherlich unberechtigt niedrig, andere sehr gut bezahlt. Meiner Erfahrung nach (inzw. 11 Jahre) gibt es allerdings auch massive Unterschiede in den individuellen Leistungen und Entwicklungen trotz gleicher Berufsbezeichnung. Zum Beispiel Bauleitung: Ich habe inzw. einige Werdegänge in der Firma und auch die Aussagen der Geschäftsführung zu einzelnen Personen mitbekommen. Hier gibt es sehr große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit und damit direkt verbunden in der Verantwortung, die übertragen wird.

Banales Beispiel:
Bauleiter, die frisch anfangen, entwickeln sich teilweise vollkommen unterschiedlich. Der eine hat nach einem Jahr bereits die erste eigene Baustelle und kommt gut zurecht, der andere läuft im vierten Jahr als 2. Bauleiter mit. Das setzt sich dann in den weiteren Jahren meist so fort und die Unterschiede werden ggf. sehr groß. Das ist vollkomen ok, manche wollen die Verantwortung auch gar nicht, allerdings schreibt dann jeder der beiden, berechtigterweise, hier als Job "Bauleitung" rein. Das Gehalt wird allerdings sehr unterschiedlich sein, entsprechend der Leistung/Verantwortung. Hinzu kommen natürlich noch Faktoren wie Baustellengröße/-komplexität, Aufgabengebiete, etc. Dies einfach noch zur Berücksichtigung bei Vergleichen.

Dies ist auf andere Bereiche/Berufsbzeichnungen übertragbar, ob Projektleiter oder Oberbauleiter etc., alles sehr dehnbare Begriffe bzw. werden sie sehr gerne weit gedehnt. Und wie bereits geschrieben gibt es sicherlich, insbesondere nach unten, gewisse Grenzen, die man nicht unterschreiten "sollte", das passt dann einfach nicht mehr zur Ausbildung und den (hoffentlich vorhandenen) Fähigkeiten. Diese Grenzen muss allerdings jeder für sich abstecken - je nach Arbeitsgebiet und vor allem Örtlichkeiten.

Samsung | 01. Dezember 2017 - 09:21 2017-12-01

Master of Engineering mit 3,5 Jahren Berufserfahrung, technische Angebotsbearbeitung im großen Baukonzern, 58.000 EUR Gehalt im Jahr (inkl. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld) bei 40-50 Std./Wo

A.N. | 25. November 2017 - 15:31 2017-11-25

Statik Berufseinstieg Sachsen 1996 mit 2.300 monatlich, Wechsel 2002 mit 2.650, weiterer Wechsel 2013 für monatlich 3.400 mit 13. Monatsgehalt. Einkommensanpassungen waren grundsätzlich nur durch Wechsel des Büros erzielbar. Gut, man wird inzwischen nicht noch mehr abgehängt von der allgemeinen Entwicklung, läuft aber hinterher und die schlechten Zeiten werden nicht kompensiert.

Maulwurf | 24. November 2017 - 20:21 2017-11-24

30 Jahre alt, M.Sc. (TU) mit 2,5 Jahren Erfahrung, großes Bauunternehmen, Technisches Büro - Jahresgehalt 60.000 €/Jahr (inkl. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld) bei einer 40 h/Woche.

Hans | 20. November 2017 - 05:43 2017-11-20

Auch ich möchte meinen Standpunkt darlegen:
Alter: 36, Erfahrung: 9 Jahre. FH Dipl.-Ing.
Zwischenzeitlich bei einem Auftraggeber im Rhein/Main Gebiet für Spezialimmobilien angekommen. Projektmanagement, auftraggeberseitig bei rd. 50 Std./Woche 7500 €/Monat (brutto). Ein 13. gibts i.d.Regel noch oben drauf. Perspektive gehaltstechnisch aus meiner Sicht gegeben. Work/Lifebalance eher durchwachsen, dafür ein ordentlicher Erlös und derzeit jedenfalls Spaß bei der tägl. Arbeit. 29 Tage Urlaub.

Malcolm | 01. November 2017 - 22:58 2017-11-01

@Stefan | 27. Oktober 2017 - 02:31
Gute Entscheidung!

@Sepi | 25. Oktober 2017 - 22:02
5300 EUR nach 20 Jahren ist zu wenig!

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