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Dienstag, 27. Juli 2021
Ausgabe 7281 | Nr. 208 | 20. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 9

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baulöwe | 02. Februar 2016 - 20:15

Landkreis Niedersachsen, E11 TVÖD, Verdienst 70.000 €/Jahr, inkl. Jahressonderzahlung / Prämie und Zulage Rufbereitschaft, 20 Jahre Berufserfahrung, nur Projekte bis 2 Mio € HOAI LP 1-9, ohne Personalverantwortung. Dipl.-Ing. (FH)

Runner | 02. Februar 2016 - 18:55

Ich möchte gerne wissen ob mein Gehalt angemessen ist!? Zu mir:
Alter 25-27
Ausbildung als Tischler
Abschluss: M.Sc. (2,0) als Konstruktiver Ingenieur (Regelstudienzeit)
2,5 Jahre Berufserfahrung als Bachelor neben dem Masterstudium
Wohnort: NRW
Firma: < 10 Mitarbeiter
Tragwerksplanung (Massivbau/Stahlbau)
42,5 Stunden je Woche, kein Weihnachtsgeld, kein Bonus, Überstunden abfeiern...
Gehalt: 2700 € Brutto pro Monat

Meine Vorstellungen bewegen sich bei 3100-3300 €/Monat. Ist diese Vorstellung unrealistisch?

Statiker, M.Eng. | 02. Februar 2016 - 13:21

@Kevlar:
Habe ich nicht, jedoch finde ich es erfrischend zu sehen, dass auch andere solche Verdienste erreichen. Und nochmal zur Verdeutlichung, ich habe kein Problem damit Ihnen den Verdienst zu beweisen. Die Frage bleibt wie? Dass ein Verdienst von 60.000 € nicht selbstverständlich sein kann in dem Alter, ist mir durchaus bewusst. Jedoch habe ich ihn. Da können Sie nun von Lobby reden wie Sie wollen, das ändert nichts an der Tatsache. Und überhaupt, was für eine Lobbyarbeit wäre das? Juhu, Bauingenieure verdienen sehr gut? Schlussendlich muss es Neid sein, wenn Sie von sich oder ihrer Region ausgehen und den Verdienst nicht glauben, was sonst? Regionale Unterschiede gibt es natürlich auch.

Und glauben Sie mir, ich bin der Letzte, der hier Lobbyarbeit betreiben will, weil ich es selbst unverschämt finde, wie manche Bauingenieure bzw. der Bauingenieur generell niedergemacht und künstlich vom Gehalt unten gehalten werden soll, bei der Verantwortung! Mit 15 Jahren Erfahrung 60.000 €, das wäre mir zu wenig und empfinde ich als Witz gegenüber jedem Bauingenieur. Leider scheint es so der Alltag zu sein. Ich wollte nur eben darauf aufmerksam machen, dass es auch anders geht! Und schlussendlich läuft es halt in unserem Unternehmen, also habe ich dem Chef gesagt dass ich auch was vom Kuchen abhaben will. Und deshalb hat er mein Einstiegsgehalt nach 15 Monaten (in denen er ja gesehen hat was ich leiste und auch kann) um 10.000 € aufgestockt, bevor er mich verliert. Ist doch auch ein ganz logischer Gedankengang. Der Verlust eines Mitarbeiters kostet viel mehr. Und in dieser Hinsicht habe ich ihm das auch ein klein wenig deutlich gemacht.

Und von provinziell zu sprechen bei der Landeshauptstadt von Bayern, na ich weis nicht so recht. Solche Anfeindungen bringen hier auch nicht weiter. Ich wollte lediglich meine Erfahrung aufzeigen. Aber anscheinend lässt der Irrglaube oder Neid mancher Leute die Wahrheit nicht zu. Mir ist es auch egal ob Sie mir glauben oder nicht, solange das Geld bei mir monatlich ankommt, ist mir der Rest egal. Ich will nur dazu ermutigen, dass man als Bauingenieur auch mal was fordert und nicht immer kleinbei gibt. Es gibt genug freie Positionen, die alle darauf warten besetzt zu werden.

Kevlar | 31. Januar 2016 - 13:17

@Statiker, M.Eng.
Haben Sie unter mehreren Usernamen ein und die gleiche Jubelmeldung gepostet? Als einfacher Statiker mit unter 2 Jahren Berufserfahrung verdient man nicht einmal mit Buschzulage für das unattraktive provinzielle Bayern € 60.000. Hier in Berlin ist das ein Gehalt für erfahrene (15 Jahre und länger im Geschäft) Projektleiter mit Budgetverantwortung. Ihre Zahlen würden Gehälter für solche Berufserfahrung in der bayerischen Provinz von € 100.000 im Bereich Statik bedeuten. Völlige Fantasiezahlen werden von Ihnen hier gepostet.

Mit der platten Neidkeule brauchen Sie mir übrigens auch nicht kommen. Das sind typische Argumentationsmuster von Lobbyisten. Wenn Sie und andere hier Ihre Fantasiegehälter posten wollen, dann machen Sie das. Ich habe hier gesagt, was zu sagen ist. Für mich ist die "Diskussion" hier sinnlos geworden. Jeder Hauptschüler kann sich hier einloggen und seinen Fantasien freien Lauf lassen. Beweise für die geposteten Zahlen? Fehlanzeige.

Statiker, M.Eng. | 29. Januar 2016 - 09:40

@Kevlar:
Ich weiß nicht was Sie verdienen, wo Sie arbeiten, wie lange Sie arbeiten. Aber ich lese hier ganz viel Neid bzw. ein Verdrängen der Realität. Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen, aber ein Einstiegsgehalt heutzutage mit Master unter 50.000 € ist eher die Seltenheit (zumindest in Bayern). Ich selbst arbeite in der Statik (Stahlbauunternehmen) und verdiene 58.000 € (mit 1,5 Jahren Berufserfahrung, 26 Jahre alt). Und glauben Sie mir, ich würde sofort einen Gehaltsnachweis als Bild beifügen, wenn Sie dann der Realität ins Auge sehen würden! Probieren Sie es doch einfach mal mit einem Jobwechsel, verkaufen Sie sich nicht unter Wert!

Master of Engineering | 29. Januar 2016 - 09:26

Es wundert mich doch manchmal, wie einige Leute einem den Verdienst nicht abnehmen. Wenn es ginge, dann würde ich meine Gehaltsabrechnung anfügen. Und damit würde ich nicht angeben wollen (so toll ist es auch nicht), ich will vielmehr motivieren und zu mehr Selbstbewusstsein raten! Ich denke, für manche ist es hart zu lesen, dass Sie mit teilweise 5 Jahren weniger verdienen, als Berufseinsteiger. Deshalb wird das gerne als Lüge abgetan. Aber ganz ehrlich, dann habt ihr irgendwas verkehrt gemacht!

Folgendes zu mir: Studium, Wohnort und Arbeitsort in Bayern! Abschluss: Master of Engineering (Technische Hochschule) Während dem Studium: div. Praktika, halbes Jahr im Ausland (Praxissemester), 1 Jahre Werkstudent während dem Masterstudium, Studium in Regelstudienzeit abgeschlossen mit Master (Schnitt 2,0)

Natürlich hat sich auch bei mir die Frage gestellt, wo gehe ich hin und was mache ich. So habe ich mich bei über 10 Firmen beworben (Konzern, Mittelstand, Ingenieurbüros). Die Tendenz war klar zu sehen, Ingenieurbüros können zumeist nicht so viel zahlen. Ist ja irgendwo auch verständlich. Die Angebote variierten zwischen 45.000-53.000 € Verdienst (teilw. mit Firmenwagen) als Einstiegsgehalt!

Schlussendlich habe ich mich für eine mittelständische Firma entschieden, bei der ich im 1. Jahr 48.000 € verdient habe bei einer 40 h-Woche. Überstunden gab es keine. Tätigkeitesfeld ist Statik, technische Klärung, Projektabwicklung (nicht Bauleitung). Alles größtenteils vom Büro aus.

Ich habe mich damals einfach gegen einen Konzern und die Bauleitung entschieden, weil man hier oftmals gerne "ausgenutzt" wird. Klar, das Einstiegsgehalt von 53000 € + Firmenwagen ist sehr attraktiv, jedoch arbeitet man hierfür oftmals locker 50 h aufwärts. Und ich lasse mich nicht gerne ausnutzen! Aber das muss jeder selbst entscheiden. Schlussendlich muss ich für mich sagen, zum GLÜCK!

Nach knapp 13 Monaten in meiner derzeitigen Position habe ich ein Gehaltserhöhung auf 4.700 € monatlich bekommen. So komme ich jetzt (mit 27 Jahren, 16 Monate im Berufsleben) auf knapp 60.000 € Jahresgehalt (inkl. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld). Ich kann mich nicht beklagen und denke, das ist für mein Alter ein ziemlich tolles Gehalt bei der Arbeitszeit! Aber ich kenne auch genug, die ähnlich verdienen.

Also bleibt mir nur zu sagen: Strengt euch an, verkauft euch nicht unter Wert! Die Zeiten der Niedriglöhne sind vorbei am Bau, ein Einstieg mit Master unter 45.000 € ist unrealistisch, wer das macht ist selber Schuld! Ich rede natürlich von Bayern, wie es überregional in anderen Bundesländern ist, kann ich nicht beurteilen!

Es herrscht Fachkräftemangel, lasst euch nicht verarschen! Wenn ihr zu wenig verdient, geht woanders hin. Es wird momentan überall händeringend gesucht, und klar jammert euch jeder vor, dass sie nicht so viel zahlen können. Bullshit! Ihr verschenkt das Geld ja auch nicht, wenn es nicht sein muss. Aber bleibt hartnäckig, pokert ein bisschen, schaut euch am Arbeitsmarkt um. Es ist vieles möglich! Und wenn ich da lese, dass Leute mit 5-10 Jahren unter 50.000 € verdienen, dann ist das echt traurig! Da seid ihr selbst Schuld!

DavidM | 29. Januar 2016 - 07:47

Ich bin 27 Jahre alt und vor etwas mehr als drei Jahren mit meinem Bachelor in den öffentlichen Dienst eingestiegen. Mittlerweile verdiene ich knapp 46.000 € p.a., verteilt auf 12,6 Gehälter. Das alles bei geregelten 40 h/Woche (Gleitzeit zwischen 06 und 20 Uhr ohne Kernzeit). Fange nun im Fernstudium noch einen Master an, um mir Aufstiegsmöglichkeiten offen zu halten. Insgesamt bin ich mit den Randbedingungen sehr zufrieden. Klar, die Arbeit ist oftmals mehr verwalten als fachlich tätig zu werden, aber das sollte einem im ö.D. nicht wundern.

Tobias | 26. Januar 2016 - 08:11

Bauleiter im SF Bau und keine Überstunden? Ich kenne es eher so, dass Überstunden pauschal abgegolten werden (z.B. 300€/Monat extra), was dann auch dem Gehalt entsprechen würde.

Diplommaurer | 25. Januar 2016 - 22:03

@Hubertus:
Haben Sie Berufserfahrung oder eine Ausbildung? Falls nicht ist das Angebot für Einsteiger völlig in Ordnung. Bei Aubildung und Werkstudenttätigkeit im SF-Bau halte ich 46 T€ für akzeptabel. Keine Überstunden kann ich mir nicht vorstellen.

Hubertus | 24. Januar 2016 - 11:08

Ich bin in 2 Monaten mit dem Studium zum Wirtschaftsingenieur fertig und habe ein Angebot als Bauleiter im Bereich schlüsselfertiges Bauen: 43000 € Brutto + Firmenwagen (auch Privat), keine Ü-Std, kein 13. Gehalt. Machen oder lieber Master ranhängen?

Sven | 18. Januar 2016 - 16:51

@Kevlar:
Auch wenn Ihnen die Aussage von Tobias nicht schmeckt, muss ich Ihm doch recht geben. Bei mir sieht es ähnlich aus.

- Baukonzern, Norddeutschland
- Abschluss als Dipl.-Ing. Arc. Fachhochschule
- Alter: 31 Jahre
- Tätigkeit auf Projekten, 40 h/Woche (real ca. 50h/Woche)
- 4 Jahre im Beruf (mit 2 Jahren Berufserfahrung in der A6 - Eingestuft)

Tarfigehalt A6: 3870 € / Monat
Außertarifliche Zulage: 200 €/Monat
Urlaubsgeld: 30 Tage * 24 €
13. Monatsgehalt: 55 % von 3870 €

(3870 + 200) * 12 = 48840
0,55 * 3870 = 2129
30 * 24 = 720
In Summe: 51689 € Brutto + Auslöse + Prämien

Sie sollten aufhören die Leute als Lügner zu beschimpfen und sich mal lieber die Frage stellen, warum Sie sich die ganze Zeit unter dem Wert verkauft haben und das jetzt nicht wahrhaben wollen ;-)

Terence99 | 02. Januar 2016 - 19:40

@Kevlar:
Wo habe ich den "alten Weisen" gegeben? Ich habe nur geschrieben, was ich selbst mitbekomme und was ich weiß. Das darf ich auch mit nur 3 Jahren Berufserfahrung. Wie gesagt, ich bin der Meinung, dass vor allem derzeit die Gehälter steigen, zumindest im Bereich der Bauorganisation. Das kann bald auch wieder anders sein. Für die anderen Bereiche kann ich nur bedingt sprechen. Sie klingen sehr frustriert. Was ist los? Reflektieren Sie sich selbst und fragen sie sich woher es kommt. Erkundigen Sie sich doch bitte erst einmal bevor sie hier der Reihe nach Leute anmachen. Meinen sie ich schreibe extra solche Beiträge um für diese Branche zu werben? Ich weiß sehr wohl, dass die Baubranche nicht gerade die Beste ist. Aber die Gehälter, die hier teilweise als Maximum angepriesen werden, sind meiner Meinung nach zu gering. Und ich bin nicht der einzige, der das schreibt. Brauchen Sie Beweise bevor sie es glauben?

Kevlar | 31. Dezember 2015 - 16:27

@Terence99:
Sie sind ganze 29 Jahre alt mit 3 mickrigen Jährchen in der Baubranche und geben hier den "alten Weisen"? Sie passen sehr gut in diese Branche. Für Sie persönlich hoffe ich, dass Sie wirklich in dieser unsäglichen Baubranche arbeiten und sich hier mit Jubelbeiträgen nur ein kleines Zubrot verdienen. Schlimmer wäre es, wenn Sie einer der gelackten VDI Schnösel wären, die hauptberuflich auf Bauernfang in Foren, Medien und Berufsmessen gehen. Von dieser Sorte scheinen hier einige Stammgäste zu sein.Man kann nur jedem raten den Beitrag des Vorsitzenden des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie zur Profitabilität der Bauindustrie aus dem Jahr 2015 zu googeln.

Baumeister | 27. Dezember 2015 - 14:42

Alter 49 Jahre, 85.000 € aufgeteilt auf 12 Monatszahlungen + Prämie 5.000 bis 8000 € im Jahr. Oberbauleiter an Projekten von 3 Mio. bis 100 Mio. Mitarbeiterführung.

Terence99 | 19. Dezember 2015 - 22:59

29 Jahre, 3 Jahre Berufserfahrung, M.Eng Bauingenieur, Bauleitung Hochbau, 1-5 Mio. Projekte, mittelständisches Unternehmen in NRW, A7 + Zulage = Ca. 57.000 € Jahresgehalt, Firmenwagen privat, Handy, Laptop, Überstunden unbezahlt.

@Kevlar:
Ich kann deine Skepsis ein bisschen verstehen. Aber ich denke, dass einige Angaben wahr sind. Vor allem jetzt steigt das Gehalt, besonders wenn die Leistung stimmt. Zumindest in der Bauleitung.

DonBeton | 18. Dezember 2015 - 11:46

33 Jahre, Dipl.-Ing. (Univ.), Großkonzern Bauindustrie, Projektleitung Hochbau, süddeutscher Raum, 30 Tage Urlaub, 7 Jahre Berufserfahrung, A9 = 5241,00 €/Monat + 250 € übertarifliche Zulage/ Monat = 5491 €/Mon + Weihnachtsgeld (55%) + Urlaubsgeld (30 x 24 €) + Dienstwagen zur privaten Nutzung + Gewinnbeteiligungen an Projekten

HiosH | 17. Dezember 2015 - 16:58

Dipl.-Ing. (TU) mit 19 Jahren Berufserfahrung. Leitungsposition bei einem Versorgungsunternehmen und Bezahlung nach TV-V Tarif: 13*6141,08 = 79.834,04 € brutto p.a. bei einigermaßen geregelten 39 Stunden.

PLBL | 26. November 2015 - 22:59

Dipl.-Ing. (Univ.), 9 Jahre Berufserfahrung, Position: Bauleiter, 4450 € (brutto) im Monat, zuzüglich Prämie (verschieden, zwischen 500-2000 € im Jahr) und Urlaubsgeld, 724 € und
natürlich Dienstwagen auch zur privaten Nutzung (der Vorteil ist auch nicht zu unterschätzen), Handy + Laptop.

Es ist immer zu wenig Gehalt, aber so schlecht, wie vor einigen Jahren ist es auch nicht mehr. Was man nicht unterschätzen sollte, sind Arbeitszeiten und Reisezeiten. Das geht zu oft zu Lasten der Familie. Meine Frau wusste was sie sich mit mir "einhandelt". Da ist bei Berufskollegen schon einiges auseinander gebrochen. Habe aber auch mit 2.100 € (brutto) im Monat angefangen bei einer mittelständigen Firma. Mittlerweile Konzern.

Tobias | 23. November 2015 - 12:48

@Kevelar:
Warum sollen 50.000 € Brutto "Klare Unwahrheiten" sein? Ich kann diese Miesepeter und Schwarzmaler nicht mehr hören. Bei mir sieht es wie folgt aus:

Randbedingungen:
- Baukonzern, Süddeutschland
- Abschluss Als M.Eng Fachhochschule
- Tätigkeit im Innendienst, 40 h/Woche
- 2,5 Jahre im Beruf

Tarfigehalt A6: 3870 € / Monat
Außertarifliche Zulage: 150 €/Monat
Urlaubsgeld: 30 Tage * 24 € (auf Grund aktueller Entwicklungen bei der Rentenbeihilfe für die nächseten 2 Jahre auf 19 €/Tag gekürzt)
13. Monatsgehalt: 55 % von 3870 €

(3870 + 150) * 12 = 48240
0,55 * 3870 = 2129
30 * 24 = 720
In Summe: 51089 € Brutto

Kevlar | 21. November 2015 - 09:03

50.000 € mit 3 Jahren im Beruf. Das sind klare Unwahrheiten. In der Statik gibt es ganz enge Spezialisierungen. Sonst könnte man bei den hiesigen Honoraren nicht mal den Mindestlohn einer Putzfrau zahlen. Niemand macht Hochbau, Brückenbau und Wasserbau gleichzeitig. Die Firmen, die Brückenbau im Angebot haben, machen dies über eine eigene Brückenbauabteilung, beim Wasserbau und Hochbau sieht es ganz genauso aus.

Zu der Gehaltsangabe von 50.000 € kann man nur noch sagen, dass man sich hier im Forum wie auf dem VDI Schulungskongress für Internetanwerber vorkommt. Was bitte verdient denn dann der Kollege mit 10 Jahren als Projektleiter? 80.000 € oder 90.000 €? Die Lügen hier im Forum nehmen in der mittlerweile 20 Jahre andauernden Krise der Bauindustrie ähnlich expotential zu wie die der Regierungsmedien im aktuellen Politgau.

BauIng | 20. November 2015 - 16:02

Ich verdiene zur Zeit BRUTTO 3500 EUR/Monat auf 14 Monatsgehälter + bezahlte Überstunden + Bonuszahlung bei 3 Jahren Berufserfahrung. Ich arbeite im Ruhrgebiet. Meine Aufgaben sind hauptsächlich Tragwerksplanung und Prüfung. Vom MFH über Industrie und Wasserbau bis zum Brückenbau ist alles dabei.

Pawel | 04. November 2015 - 16:49

27 Jahre - M.Eng (FH) - seit 1 Jahr im Beruf (öffentlicher Dienst), ~ 43.000 Brutto/a, 39 h/Woche - keine Minute mehr. Ich habe viel Freizeit, kaum Druck und die Kollegen sind zufrieden mit mir, solange der Filterkaffe um 08:30 bereit steht, bevor es um 09:00 zur Sachgebietsbesprechung (besser:Keksrunde) geht.

Kevlar | 01. Oktober 2015 - 21:27

@Kevin:
Zitat: "Arbeitsbeginn 7:00 Uhr - 17:00 Uhr und danach 17:30 - 21:30 Studium."

Soso. Nur 30 Minuten zwischen Hammer auf der Baustelle ins Magazin bringen und am heimischen Schreibtisch konzentriert und mit frischer Kraft nach über 11 Stunden auf den Beinen (aufstehen 6:00 oder früher) sich in die Skripte vertiefen. Alles klar. Und das ganze, weil es so realistisch ist, gleich mal 5 Jahre am Stück. Deshalb wahrscheinlich auch das ebenfalls so realistische Gehalt.

Aber wie der werte Mitforist schon geschrieben hat. Das Forum hier ist eben wie das richtige Leben, nur Heuchelei und Lügen.

Schlau am Bau | 01. Oktober 2015 - 10:38

@bauigel:
Geld ist echt ein Thema. Wer rechnet denn sein Kindergeld mit ins Netto ein? Und vergisst noch die private Krankenkasse abzuziehen, Elterngeld auch noch mit eingerechnet? Geht gar nicht. Lasst Euch nicht unterkriegen: Ein guter Bauleiter als Dipl.-Ing. mit 10 Jahren Berufserfahrung kann ohne weiteres 80 T€ + Firmenwagen im Jahr verdienen.

Kevin | 29. September 2015 - 13:34

@Bob:
Prinzipiell ist zu erwähnen, dass die Gehälter in Österreich etwas höher ausfallen als in Deutschland (z.B. 14 Monatsgehälter aber nur 25 Tage Urlaub). Weiter ist zu sagen das ich 5 Jahre nicht geschlafen habe. Arbeitsbeginn 7:00 Uhr - 17:00 Uhr und danach 17:30 - 21:30 Studium.

Eine Ausbildung in dieser Art gibt es glaube ich in Deutschland nicht. Vergleichbar mit einem Dualen-Studium. Hinzukommt der Vorteil das man in Österreich mit dem Schulabschluss (in meinem Fall HTL) direkt ins Berufsleben einsteigen kann. Bei diesem Schulsystem (dauert 1 Jahr länger als ein normales Gymnasium in GER) ist man direkt markttauglich - ich habe nach der Schule direkt als Junior-Bauleiter begonnen (man könnte es auch als Bautechniker bezeichnen). Nach 3 Jahren Berufserfahrung bekommt man den Titel des Ing. verliehen.

Dadurch reduziert sich die Studienzeit auf 4 statt 5 Jahre Mindeststudiendauer. Nur weil man selber nicht das hat was andere haben, sind andere keine Lügner. Mit freundlichsten Grüßen!

BOB | 25. September 2015 - 08:00

Ich hab ja hier schon viel Schwachsinn gelesen, aber das was Kevin am 23. September 2015 - 10:52 von sich gegeben hat, ist kaum noch zu toppen! Wahrscheinlich hat er im Alter von 15 Jahren angefangen zu studieren oder einfach mal drei Jahre lang nicht geschlafen. Anscheinend ist es in solchen Foren zunehmend so wie im richtigen Leben: nur noch Lügen und Heuchelei.

Kevin | 23. September 2015 - 10:52

Alter: 27 / Berufserfahrung: 6 Jahre / Studienabschluss: Dipl. Ing. (Bauingenieur) Habe während dem Studium Vollzeit gearbeitet und Abends studiert / Beruf: Bauleiter / Berufsort: Wien / Gehalt: inkl. 24 Überstunden Pauschale 14 Monatsgehälter (Standard in Österreich) ca. 3000 € Netto - Entspricht Brutto ca. 70.000 € im Jahr.

Peter | 09. September 2015 - 21:01

M.Eng Bauingenieur (1,5 Jahre Berufserfahrung), Süddeutscher Raum, Projektleitung im Hochbau, Jahresgehalt 45.000 €. Urlaub 30 Tage, 40 h/Woche, Überstunden unbezahlt.

Oldie | 01. September 2015 - 23:52

Dipl.-Ing. (FH), über 20 Jahre Berufserfahrung, Konzern, Dienstwagen, 4800 €, 30 Tage Urlaub

Paulchen | 29. August 2015 - 00:12

Dipl.-Ing. Univ., Alter 45, Jahreseinkommen brutto 60.000 EUR, Bauleitung, Projekte ab 5 Mio.

bauigel2003 | 16. August 2015 - 12:01

Ich habe vor 12 Jahren mein Studium abgeschlossen und bin nach einjähriger Tätigkeit als freier Mitarbeiter wieder zurück zur Bundeswehr. 39 Jahre, A14, rund 5.250 Euro Brutto, was einem monatlichen Netto von rund 4.000 Euro entspricht. Darin enthalten ist aber auch schon das Kindergeld. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld gibt es nicht, dafür Fahrtzuschuss. A15 liegt nahe, A16 mit etwas Glück. In der freien Wirtschaft würde das Brutto bei über 80.000 Euro liegen. Ach ja...zurzeit 40h Woche.

John | 06. August 2015 - 15:11

Ich habe hier erst vor kurzem in einem Bericht gelesen, was Bauingenieure statistisch in Deutschland verdienen. Die Spitzenverdiener liegen bei 90.000 € oder mehr. Jetzt ist die Frage, in welchem Bereich arbeiten díese Leute, welche Nische wäre da interessant? Ich könnte mir vorstellen, dass es sich um Management handelt. Ich persönlich hätte Interesse mich auf die Wirtschaft und den Immobilien-Sektor zu spezialisieren.

Kann mir einer dazu gute Tipps geben und hat Anregungen und/oder evtl. Buchempfehlungen?

max | 21. Juli 2015 - 14:18

@Miami-Vice, Bau-Ingo:
Ich bin auch Beamter, Bereich Straßenbau. Seit Jahren bekomme ich leider nicht mehr Geld. Es gibt nur sehr selten A12 oder A13er Stellen. Das gute ist am Fr um 13 Uhr zuhause. Die Private- Krankenversicherung ist leider sehr teuer. Umsetzung, Versetzung, Abordnung, Zuweisung usw. ist auch sehr leicht. Mich haben sie schon umgesetzt, dabei wollte ich in meiner Heimat bleiben, deswegen habe ich überhaupt die Laufbahn eingeschlagen.

Bau-Ingo | 19. Juli 2015 - 13:02

@Miami-Vice:
Ich schätze mal, dass du die Laufbahn im gehobenen technischen Dienst bei einer Bundesbehörde beginnst. Ich kann dir davon nur abraten. Ich selbst habe diese Laufbahn gewählt, versuche aber wieder in die freie Wirtschaft zu wechseln. Vorteile ÖD: keine. Nachteile ÖD: überwiegend lethargische und phlegmatische Kollegen, 41 h Woche, schlechte Bezahlung, mittlerweile schlechte Beförderungs- bzw. Aufstiegschancen. Immer mehr A12 und A13 Stellen werden dank Herrn Schäuble einfach einkassiert. Die Arbeit bleibt aber die gleiche. Ich denke, dass dir dein jetziges Gehalt (deine Stelle) eine wesentlich bessere Basis für Gehaltssteigerungen bietet als der ÖD.

Miami-Vice | 17. Juli 2015 - 10:00

Ich bin 32, Dipl.-Ing. (FH), arbeite seit knapp 5 Jahren und verdiene momentan 4100 €/Monat. Kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld. Aber 39 h Woche. Werde jetzt allerdings eine Beamtenlaufbahn beginnen und dort mit A10 einsteigen. (Aufstieg bis A13 möglich). Ich kenne auch Leute, die knapp über 5000 € verdienen, aber jeden Tag von 7-19 Uhr arbeiten und auch noch am Wochenende. Man muss halt wissen was man will. Mir persönlich sind die paar Euro dann doch nicht so wichtig. Lieber sehe ich meine Family und meinen Kleinen aufwachsen.

Tim | 23. Juni 2015 - 10:40

Abschluss: Dipl.-Ing (FH), Tätigkeit: Tragwerksplanung (Mobilfunk), Berufserfahrung: 3,5 Jahre, Ort: NRW, Jahresgehalt: 48.600 Euro, Urlaub: 30 Tage, Arbeitszeit: 40 h/Woche (Gleitzeit), Überstunden bezahlt oder abfeiern.

Eugenius | 16. Juni 2015 - 15:32

Ich bin vor 6 Jahren in die Schweiz gezogen, weil ich die in Deutschland gezahlten Gehälter als unwürdig empfand und damit verbunden der Berufsstolz gelitten hat. Vorher waren es ca. 45 TEuro/a. In CH stieg ich dann direkt bei umgerechnet (damaliger Wechselkurs) 90 TEuro/a ein. Beim heutigen Wechselkurs erreiche ich dank stetiger Gehaltsteigerung umgerechnet ein 5-stelliges Monatsnettogehalt (bei 42h/Woche). Damit läge ich in D auf Geschäftsführerniveau.

Ich bin hier aber nur Projektleiter, wenn auch für Grossprojekte (2-3-stelliger Millionenbetrag). In der Schweiz laufen die Uhren aber langsamer - sie liegen bezüglich Lohnentwicklung um Jahrzehnte zurück. Auch hier wird der Lohndruck immer stärker steigen und die Anzeichen sind unübersehbar. Wenn es Euch interessiert, warum Ihr in diesem Wirtschaftssystem so wenig verdienen müsst, dann empfehle ich folgenden Link:
http://www.swupload.com/data/Die-Finanzkrise-und...
oder http://www.deweles.de

WAvE | 13. Juni 2015 - 11:29

B.Eng Bauingenieur mit 3 Jahren Berufserfahrung. Süddeutscher Raum, tätig im Projektmanagement. Jahresgehalt (inkl. variabler Zulagen) 52.150 €

Peter | 08. Juni 2015 - 12:24

Bauingenieur (FH), 12 Jahre dabei, Projektleitung, Unternehmen ca. 80 Angestellte, Region Nord Ost, 57.000,00 € / Jahr, + Bonus + ein/zwei Monatsgehälter bei Gewinn.

Master | 27. Mai 2015 - 16:39

Ich würde euch gerne einmal um eine Einschätzung bitten: Ich bin 23 (1 Jahr Auslandserfahrung + diverse Praktika) und habe seit Anfang des Jahres meinen Bachelor (Konstruktiver Ingenieurbau/Baumanagement) und bin nun im aufbauenden Master. Parallel dazu bin ich in einem mittelständischem Unternehmen in NDS als Mitarbeiter der Bauleitung angestellt. In den Semesterferien ist üblicherweise geplant als Vollzeitkraft mit in die Bauleitung einzusteigen. Natürlich stellt sich nun die Frage welche Gehaltsforderung ich dem Chef vorschlagen kann. Habt Ihr evtl. Vorschläge, Tipps oder Ratschläge?

kriss | 14. Mai 2015 - 13:29

Ich war gestern bei einem der Top 5 Deutschen Bauunternehmen zum Bewerbungsgespräch. Bei der Frage nach dem Gehalt habe ich Ihnen gesagt das ich mich nach dem Tarif richte was meine Qualifikation widerspiegelt. Von der Seite gegenüber kam nur ein "Ja, das ist auch das was wir hier zahlen..."

Lena | 01. Mai 2015 - 15:39

@Sven und @Lilli:
Sven mit Diplom und vier Jahren Berufserfahrung verdient 2700 brutto. Lilli mit Master, ohne Berufserfahrung, kriegt 2850 brutto geboten. Ohne dass ich das Lohnniveau der beiden Bundesländer kenne: Sven verdient nach 4 Jahren immer noch weniger als Lilli nach ihrem Studium. Auch wenn ihr in Unternehmen arbeitet, die nicht an den Tarif gebunden sind, finde ich, dass man bei Jobsuche und Gehaltsverhandlung die Tarif ruhig zur Orientierung heranziehen kann.

Laut Tarifvertrag müssten es, glaub ich zumindest, bei beiden mehr sein, bei Sven auf jeden Fall. Bsp. Bayern: Ein Absolvent mit Bachelor kriegt fast 3500 (A5), einer mit Master kriegt irgendwas zwischen 3800 und 3900 (A6). Wenn Berufserfahrung vorhanden ist und die Tätigkeiten entsprechend anspruchsvoller sind, kann man sogar in A7 eingruppiert werden. Also ehrlich finde ich, ihr solltet mehr verdienen. Niedersachsen und NRW sind ja nicht gerade Niedriglohn-Regionen, oder? Ich kann mir kaum vorstellen, dass die über 1000 Euro brutto Gehaltsunterschied zwischen euren Bundesländern und Bayern allein regional begründet werden können.

Lena | 29. April 2015 - 23:44

Ich war ebenfalls bis vor kurzem auf Jobsuche, bin nun in diesem Forum gelandet. Habe mir einige Beiträge hier durchgelesen. Ich habe das Gefühl, dass sich einige völlig unwissend ins Berufsleben stürzen. Oder aber eine solche Persönlichkeit haben, die einen Chef (bzw. Personaler) einfach dazu auffordert, das Maximum für das Minimum aus euch herauszupressen. Die Gehälter, die euch vorgeschlagen werden, sind i.d.R. das minimale Gehalt, was das Unternehmen euch bereit ist zu zahlen. Wer da so blind und naiv ist, sich darauf einzulassen, ist selbst schuld.

Das Argument "Tarifgehalt" muss nicht gelten! Es geht auch außer-/übertariflich. Das Argument "Absolventen werden so bezahlt" muss auch nicht gelten! Wenn ihr gut seid, arbeiten wollt und könnt, etwas bieten könnt, was andere nicht haben, dann solltet ihr auch als Absolvent entsprechend argumentieren und mehr fordern. Ihr könnt doch nicht erwarten, dass das Unternehmen euch von sich aus mehr anbietet. Das macht ihr an der Kasse auch nicht, wenn ihr einkauft. Und nun versetzt euch mal in die Lage des Personalers oder des Chefs: Er sieht, ihr habt keine Ahnung, wollt möglichst bald einfach nur einen Job, seid noch unsicher und ohne Erfahrung/berufliche Erfolge. Wie würdet ihr an seiner Stelle verhandeln?

Ich habe ebenfalls gerade erst mein Studium abgeschlossen und kann mich als Berufsanfänger bezeichnen. Trotzdem habe ich es mir erlaubt, mehr zu fordern als tariflich geboten wird - und bekommen. Natürlich hätte es auch anders ausgehen können, da sollte man die eigenen Chancen und Risiken selbst abwägen.

Ich kann euch nur folgende Tipps geben: + Arbeitet bereits während des Studiums in eurem Bereich und verkauft diese Zeit ruhig als Berufserfahrung + Lernt Fremdsprachen, geht zu großen Konzernen und verkauft euch als mobil und international einsätzfähig + Seid selbstbewusst und traut euch ruhig zu verhandeln, denn immerhin erwartet man solches von euch auch später im Berufsleben + Schaut über den Tellerrand hinaus und fokussiert euch nicht ausschließlich auf Bauunternehmen, es gibt zahlreiche Konzerne aus anderen Branchen, die ebenso Bauingenieure suchen, einige von ihnen zahlen einfach besser + erwartet nicht, dass euch ein Unternehmen für einen Master oder eine Ausbildung von sich aus mehr Gehalt hinterherschmeißt! Ihr müsst überzeugend darlegen, warum euer Abschluss oder eure Zusatzkenntnisse / Erfahrungen für das Unternehmen ein Gewinn sind und warum sie das zusätzliche Entgelt wert sind (also auch hier, verkauft euch gut, traut euch, seid selbstbewusst).

Lilli | 29. April 2015 - 01:04

Ich fange jetzt an zu arbeiten und habe keine Berufserfahrung, weder durch Nebenjobs oder ähnliches. Ich werde M.Eng und schreibe gerade meine Abschlussarbeit. Mir wurden 2850 EUR Brutto in NRW angeboten, ist das gut?

3Ocram8 | 22. April 2015 - 10:42

Alter: 29 / Abschluss: M.Sc. / Tätigkeit: Tragwerksplanung, Ausschreibung und Vergabe (Mittelständisches Unternehmer ~ 30 Mitarbeiter / Berufserfahrung: 2 Jahre / Ort: Region Nord / Jahresgehalt: 12,0 x 3250 = 39.000 Euro + Sonderzahlungen ca. 800 €/Jahr netto / Urlaub: 28 Tage, 40 h/Woche ohne Gleitzeit, Überstunden werden ausgezahlt.

Dipl.-Ing. (TH) | 22. April 2015 - 09:29

Huiii, ich habe studiert, bin Bauingenieur und bin so geil... So ist es aber meines Erachtens leider nicht, da sich in unserem Berufsstand leider so viele (pieps) tummeln. Es ist nicht zum Aushalten. Wie ich schon mal zur massiven Unterschreitung der HOAI bis auf 30% bis 50% geschrieben habe, hier noch weitere Zahlen: Ich habe für ein mittelgroßes und wirklich kompliziertes Wohnhaus doch immerhin 80% der HOAI bekommen (Glück gehabt) und konnte sogar noch einige Nachträge in Rechnung stellen. Angegeben waren die Kosten nach KG 300 und KG 400 mit € 700.000,- Es stellt sich dann aber natürlich heraus, dass die Baukosten wesentlich höher ausfallen. Jetzt könnte ich sicher auf mehr Honorar klagen, aber letztendlich gewinnt dabei nur der Rechtsanwalt bei seinem Stundensatz von € 200,- aufwärts. Die Arbeit und den Ärger habe aber ich.

Die LEDs für das o. g. Bauvorhaben werden € 35.000,- kosten. Das Einfahrtstor ebenfalls etwa € 30.000,- Die Gartengestaltung € 130.000,- Für all diese Gewerke besteht im Grunde keine Haftung oder nur eine sehr geringe. Und wir tollen, studierten Statiker müssen für jeden Riss Rechenschaft ablegen und uns erklären und und und… Wir haben ein sehr hohes Haftungsrisiko und eine hohe Verantwortung und verlangen für unsere Arbeit (fast) nichts. Bei all den Gehaltsangaben, rechnet doch mal eure Jahresgehälter auf die Stunden um, besser noch, rechnet bei 40% HOAI die Stundensätze um und rechnet noch die Verantwortung für ein Bauvorhaben mit ein! Weiter so!

Kilian | 17. April 2015 - 20:50

Alter: 24 / Abschluss: B.Eng. / Tätigkeit: Öffentlicher Dienst (Projektsteuerung) / Berufserfahrung: 1 Jahr / Ort: Rhein-Main-Gebiet / Jahresgehalt: 12,6 x 3280 = 41.300 Euro / Urlaub: 30 Tage, feste 40 h/Woche

Jan H. | 14. April 2015 - 15:21

Abschluss: M.Sc / Tätigkeit: Objekt-Tragwerksplanung / Berufserfahrung: keine-Einstieg / Ort: Leipzig / Jahresgehalt: 12,5 x 2800 + ~1 Jahresgehalt je nach Umsatz (35.500-38.000) / Urlaub: 29 Tage, 43,5 h/Woche. Verglichen mit anderen Branchen und den Kollegen bei der ansässigen Automobilindustrie leider recht lachhaft, aber man kann hier auch deutlich weniger verdienen.

Bauer | 14. April 2015 - 13:20

ich bin seit 2006 Baiuingenieur/Tragwerksplaner, erster Job: 3 monate 1800 euro, dann weitere 3 monate 2000 euro, danach dann 2200 euro. weil ich mich schlecht behandelt gefühlt habe, habe ich dann nach 19 monaten den job gewechselt. 2900 euro, nach einem halben jahr wollte ich wechseln, hab dann innerhalb der Unternehmensgruppe gewechselt für 3100 Euro. nach zwei jahren und einer selbstfinanzierten Fortbildung wurde ich von der Jahresgratifikation ausgeschlossen, worauf ich erneut einen anderen job gesucht und gefunden habe für 3700 + Prämie. Alten Job wollte mich aber unbedingt behalten, ausgehandelt 4300 euro ohne Prämie. Nun, wo das von mir hauptsächlich bearbeitete Projekt beendet ist wurde ich gekündigt. Aussagen vom Chef wie, einen "jungen Ingenieur kriegen wir für fast die Hälfte" habe ich oft gehört.

Anderer Kollege mit 11 Jahren Zugehörigleit hat gekündigt, bekam zuletzt 3500 was er sich in den letzten 4 monaten auf 3800 erpresst hat. Habe mich wegen der guten Bezahlung wieder eingeklagt. Meine Erfahrung ist, dass Tragwerksplaner zumindest in Berlin nicht viel Wert sind. Anfänglich ist man Idealist weil mein sich berufen fühlt, wenn das Gehalt aber nicht passt und das erste Kind da ist, fragt man sich warum man sich so für unter Wert verkauft. 55000 verdient ein Arzt im ersten Jahr, 60000 eine Informatiker im ersten Jahr.

Josef NRW | 13. April 2015 - 21:50

Abschluss: M.Sc / Tätigkeit: Tragwerksplanung / Berufserfahrung: 2,5 Jahre / Ort: NRW / Jahresgehalt: 13 x 4000 = 52.000 Euro / Urlaub: 30 Tage, 40h/Woche. Man kann also auch "gutes" Geld verdienen!

biene | 11. April 2015 - 00:40

@Dile:
Vergleiche zu ziehen bringt rein gar nichts. Dir steht es frei, Banker zu werden. Ich wollte keiner sein, meine persönliche Meinung. Soweit ich weiß, haben die enormen Verkaufsdruck. Und das Klima, naja. Als Bauingenieur kannst du auch Erfolg haben, wie in jedem anderen Beruf, den du mit Leidenschaft, Ehrgeiz und Freude ausübst. Ich denke dafür benötigt man wie überall eine gewisse Risikobereitschaft. Das können dir sicher Leute sagen, die sich z.B. erfolgreich selbstständig gemacht haben. Ist auch alles eine Charaktersache.

Dile | 08. April 2015 - 12:41

Wäre noch interessant, ob es bei der Krankenkasse große Unterschiede gibt, somit:
I) wieviel denn (abzügl. auch der anderen Sozialbeiträge) zu versteuernde Einkünfte bleiben, und nun, nach Abzug der Est, letztlich bleibt.
II) Bitte um Beispiele.
a) Brutto 60.000/a | Krankenkasse ........ ...| am Ende netto .....|
b) brutto 40.000/ a | " | " " " ....|
III) Worauf ich hinaus will:
a) bei 13 x 3700 (=48100 brutto), und dann wesentlich erhöhter Krankenkassenbeiträge und
der Progression der Est, kann es sein, dass
b) 13 x 2700 = 35100), also 1000.- brutto weniger, den vorigen (sicher Mehraufwand an Arbeitsstunden) nicht die Bohne lohnt.
IV) Also: Lieber was suchen, wo weniger Stunden erlaubt sind- oder ? (Was aber auch selten geboten wird).
V) Bin gespannt auf Eure Beispiele:
Also, ob es sich überhaupt noch lohnt, als Ingenieur zu werkeln, denn bei den Bankern siehts viel besser aus; und ferner würd ich mal sagen, die intellektuellen Strapazen eines Bauingenieurstudiums sind wohl um einiges mehr, als bei Bankern.
VI) Auch die Kfz-Mechatroniker (haben zwar nicht studiert), sind völlig unterbezahlt, wenn man bedenkt, wie sündteuer Kfz- Reparaturen sind (Arbeitsstunde für den Kunden zu zahlen 60- 130.-€ / h. Der Mechaniker kriegt dann 1800 -1900.- netto/ Mon..
Jeder Bandarbeiter erhält mehr - netto!

MartinN | 31. März 2015 - 08:16

Sicherlich ist der Beruf sehr verantwortungsvoll und muss aufgrund der aufwendigen Ausbildung auch später vergütet werden. Doch wie in allen Bereichen des Berufslebens, verdienen die meisten zum Anfang nicht sehr viel und müssen mit verhältnismäßig wenig Geld auskommen. Doch wie alle Wissen müssen die Kosten der Berufshaftpflicht immer berücksichtigt werden (Quelle: berufshaftpflicht-fp.de/architekten/ ) Das Paradoxe ist, dass die Prämien als Jungingenieur deutlich höher kalkuliert, als bei einem "alten" Hasen.

hel | 28. März 2015 - 10:48

@Berliner:
Passt. Berlin ist meine Heimat und ich bin gerad dabei mich bei einer Münchner Firma für ein Projekt in Karlsruhe zu Bewerben: da ist locker 1.000 EUR mehr drin. Und das wird sich auch lange nicht ändern, denn wo strömen die arbeitslosen Spanier, Portugiesen, Griechen u.a. hin ? Wohin zieht es flüchtende Syrer und Iraker?

Bauingenieure gibt es überall reichlich. In Berlin sollte man einfach mal die Studiengänge wegfallen lassen und mit dem gesparten Geld die S-Bahn ausbauen.

Gruß - hel

Lyor | 27. März 2015 - 14:52

Zitat Hornisse:
"Über € 50'000: 0.6% (also offensichtlich nur Biene und die Erstsemester-Spassfraktion hier)"

Soviel mal zum Thema "50k zum Einstieg sind locker drin". Und die Zahlen oben kommen aus Bayern, einem Bundesland mit den höchsten Einkommen in Deutschland."

Dazu muss ich sagen, dass 50k+ wirklich möglich sind, natürlich nicht locker flockig. Ich habe meinen Bachelor als Semesterbester abgeschlossen und nebenbei als Werkstudent Erfahrung gesammelt. Ein Angebot zum Einstieg erhielt ich, welches bei knapp 55.000 €/Jahr inkl. Firmenwagen lag. Abgelehnt habe ich es dennoch, da ich nach dem Gespräch das Gefühl hatte, man wäre ab Vertragsunterschrift Leibeigener und jegliches Privatleben sei Geschichte.

Hornisse | 25. März 2015 - 20:23

Hier mal Zahlen der Bayerischen Ingenieurkammer aus dem Jahr 2014. (sicherlich wohlwollend bearbeitet, da ja "Ingenieurmangel" herrscht) Die Bayerische Ingenieurkammer hat ihre Mitglieder befragt, unter anderem zu folgender interessanten Thematik:

"Sie sind Angestellter oder beschäftigen Angestellte. Bitte geben Sie Ihr Bruttojahresgehalt bzw. das durchschnittliche Bruttojahresgehalt Ihrer Angestellten an (40 Stunden Woche, inkl. 13. Monatsgehalt/Urlaubsgeld)."

Hier das Ergebnis:
Unter € 30'000 : 9.4%
Zwischen € 30'000-€ 40'000: 17.1%
Zwischen € 40'000-€ 50'000: 26.5%
Zwischen € 50'000-€ 60'000: 22.2%
Zwischen € 60'000-€ 70'000: 16.2%
Über € 70'000: 8.5%

Also verdienen 3/4 der Bauingenieure im gut bezahlten Bayern unter € 60k/Jahr und damit deutlich weniger als ein Bandarbeiter bei BMW. Soviel zum Ingenieursmangel.

Und hier noch ein kleines Bonbon für unsere ganzen kecken Erstsemster:
"Bitte geben Sie das durchschnittliche Bruttoeinstiegsgehalt für Studienabsolventen an (40 Stunden Woche, inkl. 13. Monatsgehalt/Urlaubsgeld":
Unter € 20'000: 3.2%
Zwischen € 20'000-€ 30'000: 13.5%
Zwischen € 30'000-€ 40'000: 50.3%
Zwischen € 40'000-€ 50'000: 32.3%
Über € 50'000: 0.6% (also offensichtlich nur Biene und die Erstsemester-Spassfraktion hier)

Soviel mal zum Thema "50k zum Einstieg sind locker drin". Und die Zahlen oben kommen aus Bayern, einem Bundesland mit den höchsten Einkommen in Deutschland.

Quelle: http://www.bayika.de/de/konjunkturumfrage/bayika...

Berliner | 25. März 2015 - 13:48

Hallo liebe Kollegen aus Berlin, schaut mal hier rein, dann wisst Ihr wie viel man in Berlin als Bauingenieur verdient (Seite 2):
http://www.lohnspiegel.de/main/dateien...
Wie jeder sehen kann sind wir die Schlussleuchten. Leider. 25% der Berliner und Brandenburger Ingenieure verdienen unter 2.500 EUR. 25% verdienen mehr als 3.742 EUR. Median 3.000 EUR. Und im Schnitt 3.284 EUR. Meiner Erfahrung nach ist das eine realistische Erhebung für Berlin und Brandenburg.

Hornisse | 24. März 2015 - 16:17

@BH:
Es geht hier ja eben nicht um die theoretischen Gehaltstabellen, sondern um die real erzielbaren Einkommen. Und in Berlin-Brandenburg ist das von Dir gepostete Gehalt unüblich (um es diplomatisch auszudrücken).

In die Gehaltstabellen der Gewerkschaften kann jeder reingucken. Darum geht es hier aber nicht. Hier sollten Gehälter aus der Realität ausgetauscht werden - siehe Post zu den Honoraren Tragwerksplanung von 30-50% der HOAI (Tendenz immer noch fallend). Es ist traurig, aber in Deutschland gibt es leider bei Stellenanzeigen keine Gehaltsangaben so wie in anderen Ländern üblich. Damit wird es für Leute sehr schwer zwischen Lobbyschönrederei und Realität zu unterscheiden, was man sich seitens bestimmter Interessensvertreter natürlich zu Nutzen macht.

Würde man fair dem Markt freien Lauf lassen, dann würde man in Stellenausschreibungen auch nicht nur seitenlang die Anforderungen an den Bewerber auflisten, sondern natürlich auch das was man im Gegenzug bietet - abgesehen von dem schon sprichwörtlichen "angenehmen Betriebsklima und interessanten Projekten".

Beim Einkaufen fändest Du es sicherlich auch befremdlich, wenn bei den schön rausgeputzten Produkten kein Preisschild dabeisteht und Du erst an der Kasse mit dem "freien verhandeln" anfängst. Aber wir leben ja in Deutschland, da sind Geheimniskrämerei ("frei verhandelbare" Gehälter) und Billiglöhnerei alternativlos.

King Kong | 23. März 2015 - 18:29

Bauleiter (Probezeit) in Sachsen-Anhalt im KMU Tiefbau / Mitarbeiter: 150 / 2 Jahre Berufserfahrung / Bachelor of Engineering / 13 x 2.800 / 30 Tage Urlaub / 40-45 h/Woche

Dipl.-Ing. TH | 23. März 2015 - 11:54

Prima Klima bei den Bauingenieuren! Prostitution ist gar nichts gegen diesen Berufsstand - Freiberufliche Angebotshonorare zwischen 30% bis 50% der HOAI 2013 (Tragwerksplanung). Weiter so, dann erübrigt sich auch die Diskussion um die Gehälter... Dann kann man bald keine mehr zahlen oder wir arbeiten alle, bis wir tot umfallen, da bei diesen Honoraren sicher kein Geld für Renteneinzahlungen übrig bleiben kann.

B.H. | 22. März 2015 - 22:06

@Hornisse:
Schau dir mal die aktuellen Gehaltstabellen des Baugewerbes an. Da wirst du erkennen das es auch ohne singen möglich ist das genannte Gehalt zu erhalten. Erst nachschauen dann dummes Zeug schreiben.

Dipl.-Ing. (m) | 15. März 2015 - 21:04

Mittelständisches Unternehmen für Projektsteuerung / Projektmanagement Bau im Ruhrgebiet, Mitarbeiter: 120 / 3 Jahre Berufserfahrung, Diplom-Bauingenieur / 13 x 3.300 + Prämie, Jahresgehalt 45.000 EUR / 30 Tage Urlaub, 40-45 h/Woche

Berliner Bauing | 12. März 2015 - 18:16

Abschluss: Dipl.-Ing. TU / Tätigkeit: Statiker / Berufserfahrung: 15 Jahre durchgängig in der Tragwerksplanung / Firma: Hersteller von Bauprodukten / Ort: Berliner Umland / Jahresgehalt: 48.000 Euro / Urlaub: 30 Tage, 40h/Woche, Überstunden durch Freizeit abgegolten

Auch Bauing | 06. März 2015 - 10:19

Mich wundern die ganzen hohen Gehaltsangaben hier. Ich selber verdiene als Statiker gerademal 2800 € brutto pro Monat (12 Monatsgehälter) in Berlin. Bei gut 3 Jahren Berufserfahrung. Bei meinen Studienkollegen sieht es nicht besser aus. Und dann liest man hier was von Einstiegsgehältern von 50000 € und Gehältern nach 2 Jahren von 65000 €. Schade für die Diskussion hier.

Eigentlich sollte das ja dem Erfahrungsaustausch dienen. Aber wahrscheinlich kann man sowas im Internet in Deutschland voll vergessen. Vielleicht sollte man hier seitens der Betreiber nur noch Angaben veröffentlichen, wenn der Autor eine Kopie der Gehaltsabrechnung mit beilegt. Deutschland und seine Verlogenheit sind einfach nur zum Kotzen. Nur Billiglöhne und Lobbypropaganda (bla bla bla.....brauchen dringend mehr Fachkräfte .... bla bla bla).

Aussteiger | 26. Februar 2015 - 16:05

Im Bauhauptgewerbe ist die Wertschöpfung einfach zu gering. Das schlägt sich zwangsläufig auf die Gehälter durch. Ich habe einen Abschluss als Bauingenieur Dipl.-Ing. Universität (Note: gut) und vor 9 Jahren in einem Ingenieurbüro für 35.000 €/Jahr angefangen. Nach einiger Zeit habe ich zu einem größeren Bauunternehmen gewechselt und habe A VIII bekommen. Vor drei Jahren habe ich mich jedoch entschlossen mich vom Bau zu verabschieden. Ich arbeite heute in einem Energietechnik Konzern für 90.000 €/Jahr. Wenn ich mir die Beiträge in diesem Forum so ansehe weiss ich auch warum.

M.Eng. | 26. Februar 2015 - 11:07

Also ich habe den Master an einer TH gemacht in Regelstudienzeit, habe nebenbei einige Praktika und Werkstudent gemacht. Habe mich viel beworben und schlussendlich war das schlechteste Angebot bei ca. 45000 € jährlich. Die meisten Angebote lagen bei über 50000 €, in großen Konzernen, aber auch bei kleinen Bauunternehmen, wurde mir durchgehend eigentlich A7 als Einstieg angeboten, eventuell wurde es noch gestaffelt, heißt in der Probezeit 500 € weniger, danach aber dann voll.

Während meiner Studienzeit wurde uns gesagt 40000 € ist realistisch, da war damals auch eine von der Ingenieurkammer bei uns. Ich war dann doch sehr überrascht, als ich mit Bachelor einen Werkstudentenjob angenommen habe und dort schon 15,5 € die Stunde verdient habe. Dieser Trend hat sich dann auch später bei der Jobsuche gezeigt.

Leute, es herrscht absoluter Fachkräftemangel! Verkauft euch mal richtig, dann ist auch mehr drin! Klar, in Deutschland gibt es ein großes Gefälle, je nach Bundesland, aber ich spreche mal für Bayern. Wer hier mit Master in Vollanstellung keine 3500 € verdient, der ist selber schuld! Wenn so ein Angebot kommt, dann würde ich aufstehen. Ich hatte wirklich viele Angebote, von 10 Bewerbungen nur 2 Absagen, der Rest wollte mich haben. Das beste Angebot war als Bauleiter 4300 € + Urlaubsgeld + Prämien + Firmenwagen der Mittelklasse + Handy, Laptop usw. Und das als Einsteiger. Ich habe sicherlich mehr Erfahrungen gesammelt wie manch anderer, aber dennoch. Unter 3500 €in Bayern, dann habt ihr was falsch gemacht.

Wi-Ing | 20. Februar 2015 - 17:04

Berufseinstieg vor 10 Jahren in der Bauleitung bei mittelständigen Bauunternehmen, Bezahlung nach Tarif Tarifgruppe A7 - entspricht heute 53.000 € Jahresgehalt - Tätigkeit deutschlandweit. Heute tätig im Einkauf eines Bauträgers 64.000 € Jahresgehalt zzgl. Dienstwagen, Norddeutscher Raum. Es gibt auch Baufirmen die vernünftig zahlen. Man muss sicherlich ein bisschen suchen.

John | 19. Februar 2015 - 23:25

Abschluss: Dipl.-Ing. (2 Jahre Berufserfahrung)
Art der Tätigkeit: Projektleitung
Arbeitszeit: 42 h/Wo., 30 Urlaubstage
Österreich
Gehalt: 65000 €/Jahr

Hornisse | 18. Februar 2015 - 11:36

Zitat Baron M.:

"Mittelständisches Bauunternehmen: Region Berlin/Brandenburg
Berufseinsteiger, Bachelor of Eng.
Jahresgehalt 47.000 EUR
30 Tage Urlaub, 40-45 h/Woche"

Ist das Gehalt mit oder ohne die Zusatzeinnahmen aus dem bezahlten Singen von Lobeshymnen auf den Beruf des Bauesels gemeint? Komisch, dass ein vergleichbarer Job in Berlin (Bauleiter/Projektleiter) bei einem Mitforisten satte 14.600 Euro weniger einbringt (ca. 1/3 weniger Gehalt).

Zitat:
"Abschluss: Dipl.-Ing. (keine Berufserfahrung)
Art der Tätigkeit: Bau- und Projektleitung
Umsatz pro Jahr: bis 3,5 Mio. €/Jahr
Arbeitszeit:+- 42 h/Wo., 30 Urlaubstage
Bundesland: Berlin/Brandenburg
Gehalt: 32.400 €/Jahr+ Firmenfahrzeug"

Komisch auch, dass Dein Gehalt in Berlin höher ist als das eines vergleichbaren Stelleninhabers im gut bezahlten Süden Deutschlands.

Zitat:
"Berufseinsteiger
Anstellung im Bereich Bauleitung Hochbau
Süddeutschland
Jahresverdienst > 45.000 €
+ Firmenwagen (mit Privatnutzung + freies Tanken)
30 Tage Urlaub
keine festen Arbeitszeiten"

Aber weiss ja jeder, dass man in Berlin mehr verdient als in Süddeutschland....

Okto | 18. Februar 2015 - 09:59

@Olica P:
Grundproblem ist doch folgendes: Eigentlich sollte es für einen Hochschulabsolventen indiskutabel sein, dass man sein Gehalt mit Hilfsarbeiterjobs wie Kellnern verlgeichen sollte. Das verstehe ich nicht. Als Beispiel möchte ich noch anbringen ein Freund von mir (Elektromeister) verrechnet die Gesellenstunde mit 49 Euro und kriegt das auch bezahlt.

Und jetzt mal Hand aufs Herz, viele Planer tun sich hart einen solchen Stundenlohn
vor Ihren Bauherrn durchzusetzen, bzw. wenn man mal 65 Euro kriegt ist man schon heilfroh. Bzw. wenn man Pauschal etwas anbietet und seinen realen Zeitaufwand ausrechnet merkt man auch öfters mal, dass die 65 Euro eher nach unten gehen, weil man doch wieder mehr Zeit dafür braucht. Noch hinzu kommen bei unserem Berufsstand nicht allzu geringe laufende Kosten für EDV- Ausrüstung, Lizenzen etc. Schaut mal auf Seite 5 was sonstige Dienstleister ansetzen.

http://www.ingbw.de/fileadmin/pdf/Merkblatt/M075_Stundensaetze.pdf

Dipl.-Ing. (w) | 17. Februar 2015 - 21:22

Ist ganz interessant das hier zu lesen.Meine männlichen Kollegen haben 500 Euro / Monat mehr bekommen, als ich, als ihre damalige Chefin. Zur Info: Ich bin stellvertretende Leiterin einer anerkannten Überwachungsstelle (Fremdüberwacher) und bekomme im Moment 3.400 (bei 40 h) x 12 Monate, Berufserfahrung 10 Jahre. Das positive: Ich bin im Moment in elternzeit und arbeite 30 h, mein Arbeitgeber hat der Übertragung von Elternzeit zugestimmt und mein Vertrag ist daher bis 2018 unkündbar.

B.H. | 16. Februar 2015 - 22:09

Mittelständisches Bauunternehmen: Region Berlin/Brandenburg
Berufseinsteiger, Bachelor of Eng.
Jahresgehalt 47.000 EUR
30 Tage Urlaub, 40-45 h/Woche

Olica P. | 11. Februar 2015 - 11:11

Sicherlich sind die Aufgaben und die Verantwortung eines Bauingenieurs anders, als die eines Kellners oder einer Frisöse. Doch ich denke trotzdem das man auch auf dem "Teppich" bleiben sollte. Denn wenn man liest, dass keine feste Arbeitszeit vereinbart ist, dass ein Firmenwagen gestellt wird und das ein Urlaubsanspruch von über 30 Tagen besteht - ist doch gut für die Branche.

Nur mal zu Gegenüberstellung: Ein Kellern arbeitet in der Regel 60 Stunden die Woche (vertraglich natürlich nur 40) bekommt eine Bezahlung von 1100 Euro Netto und muss eigentlich sein Trinkgeld versteuern. Er hat einen Anspruch auf maximal 25 Tage Urlaub, welche er nicht auf einmal nehmen darf.

M.Eng. | 03. Februar 2015 - 14:12

Abschluß: M.Eng. (Konstruktiver Ingenieurbau)
Großraum Hamburg, Alter: 30 Jahre, Anstellung als Statiker
Berufserfahrung: 4 Jahre, Jahresgehalt: 49.000 €
Fa. Mitarbeiter: 35, 30 Urlaubstage
2% Lohnerhöhung jedes Jahr seitens der Fa. wegen Inflationsausgleich.

Berufseinsteiger | 30. Januar 2015 - 14:42

Für die ganzen Schwarzmaler, Pessimisten und Berufseinsteiger! Vorweg für alle Zweifler und Absolventen: Lasst euch nicht entmutigen! Viele von uns haben sich für Bauingenieurwesen entschieden, weil in diesem Bereich das größte Interesse liegt und nicht weil man in diesem Bereich das meiste Geld verdienen kann. Das ist auch gut so! Dennoch gibt es Möglichkeiten gutes Geld zu verdienen.

Aus eigener Erfahrung:
Berufseinsteiger
Anstellung im Bereich Bauleitung Hochbau
Süddeutschland
Jahresverdienst > 45.000 €
+ Firmenwagen (mit Privatnutzung + freies Tanken)
30 Tage Urlaub
keine festen Arbeitszeiten

Es ist ein Einstiegsgehalt, dementsprechend Luft nach oben.

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