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Ausgabe 7615 | Nr. 177 | 21. Jahrgang
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Meine Erfahrungen als Bauleiter in Baufirmen: Ist es "überall" so?

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Thema eröffnet von Bauleiter86 | letzter Kommentar vom 31. Mai 2022 - 12:05

Mit diesem Beitrag wollte ich mich mal umhören wie die Erfahrungen anderer Bauleiter in Baufirmen sind. Mir ist schon im Studium bewusst gewesen das es im Bauwesen kein Zuckerschlecken ist. Eigentlich wusste ich dies schon seit meinem 16. Lebensjahr aus meiner Lehre im Handwerk. Was ich allerdings als Bauleiter in den Baufirmen in den letzten Jahren erfahren musste, geht darüber meines Erachtens hinaus. Ich bin jetzt seit sieben Jahren Bauleiter im zwischenzeitlich dritten Unternehmen. 2,5 Jahre in der ersten Baufirma, 2,5 Jahre in der zweiten und seit ca. zwei Jahren in der dritten.

Im ersten Bauunternehmen war ich bei einem Großprojekt tätig. Meine Wochenarbeitszeit lag bei über 50 bis 60 Wochenstunden. Unsere Bausitzung war dienstags ab 18:00 Uhr bis Open End. Begannen wir mal um 19:00 Uhr ging dies schnell mal bis 22 Uhr oder später. Als ich der Geschäftsführung irgendwann mitteilte, dass ich ohne Überstundenausgleich oder deren Auszahlung nicht mehr dort teilnehme, war mein "Schicksal" besiegelt. Systematisch wurde ich ausgegrenzt, vom Chef gemobbt und vom Prokuristen mit meiner Art wörtlich "als Fremdkörper in der Firma" bezeichnet. Wenige Wochen später habe ich aufgehört. Das Unternehmen war ein großer Mittelständler mit bis zu 1.000 Mitarbeitern bundesweit.

In der zweiten Baufirma ähnliche Verhältnisse. Zusammenarbeit der Mitarbeiter und ein "Wir-Gefühl"? Fehl am Platze. Auch hier ein Mittelständler mit ca. 400 Angestellten einschl. gewerblichen Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland. Viele Hierarchien sorgten für Unmut. Alles musste von Geschäftsführung, Prokuristen, Niederlassungsleiter, Abteilungsleiter, Oberbauleiter und dann zum Bauleiter abgestimmt werden. Eine Zusammenarbeit der Abteilungen Einkauf, Kalkulation, Bauleitung, Geschäftsführung etc. fand kaum statt. Bei Problemen hat man sich dann gegenseitig die Schuld zugeschoben. Insbesondere zwischen Kalkulation und Bauleitung gab es wegen den Preisen erhebliche Spannungen. Da mein Projekt irgendwann beim Auftraggeber gekündigt worden ist war auch meine Tätigkeit dort als Bauleiter nicht mehr nötig.

Zwischenzeitlich bin ich in einem kleineren Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und nur einem Geschäftsführer. Zuerst dachte ich, dass dies ein Vorteil sei, da ich wie zuvor benannt die Hürden der Hierarchien als großen Nachteil empfunden habe. Bei uns wird jedoch alles kontrolliert, Überstunden vorausgesetzt und wehe man ist krank. Letztens war ein Mitarbeiter das erste Mal krank seit 1,5 Jahren. Am zweiten Tag hat der Chef ihn zu Hause "besucht" ob er denn auch wirklich krank zu Hause sei. Überstunden werden grundsätzlich vorausgesetzt. Als ich zum Ende des Jahres mal gelegentlich pünktlich Feierabend machte, wurde mir gesagt es gäbe für mich als Jungbauleiter ohne Familie gar keinen Grund vor 18 Uhr das Büro zu verlassen. Der Chef brüllt regelmäßig rum und hat letztens in seiner Rage das Telefon auf den Boden geworfen, welches in mehrere Teile zersprungen ist. Die Autos werden GPS überwacht und wenn man mal zu lange auf der Baustelle war wird gefragt warum man sich dort wieso so lange aufgehalten hat.

Hierzu könnte ich wie bei den zuvor genannten Firmen etliche Beispiele nennen, was alles meines Erachtens über das raue Klima hinaus geht. Dieses ganze Übel tue ich mir für eine Vergütung unterhalb des Tarifes, ohne Überstundenvergütung oder deren Ausgleich an. Dieses Jahr gabs wegen seiner Unzufriedenheit auch kein Weihnachtsgeld.

Daher frage ich mich: Ist das noch "normal"?

Matthias | 31. Mai 2022 - 12:05

Meine Frage zum Thema "Teamsitzung mit Vorgesetzten": Wie verlaufen bei euch im ausführenden Bauunternehmen (z. B. GU) die Termine mit euren Vorgesetzten?

Unser OBL macht ein Mal in der Woche eine Sitzung mit allen Bauleitern aus seinem Team in der Niederlassung und spezifische Projektfragen können so nicht geklärt werden. Die Themen sind sehr allgemein gehalten. Ich wünsche mir mehr Zeit für spezielle Themen.

Mich interessiert ob das Vorgehen üblich ist.

Bob | 10. April 2022 - 19:47

@Anja:
Unstimmigkeiten mit der Planung sind fast an der Tagesordnung. Ich bin in diesem Fall OÜ und habe einfach Planungsrunden zwischen AN und Planer einberufen. Der AN hat seine Probleme vorher aufzulisten, der Planer bringt in die eigentliche Besprechung dann schon Lösungen oder zumindest Ansätze mit. Setzt natürlich ein Mindestmaß an Willen zur gemeinsamen Projektarbeit voraus. Und der AN kann sich hinsichtlich Bauablauf / Arbeitsvorbereitung einbringen.

Anja | 08. April 2022 - 15:16

Ich arbeite seit kurzer Zeit als Bauleiterin und habe immer wieder Diskussionen und Unstimmigkeiten mit den Planern oder den Handwerkern. Wie geht ihr mit sowas um? Vor allem als Frau (leider!!) wird man oft nicht ernst genommen.

Bauleit_er | 15. Oktober 2021 - 18:24

Hat hier jemand Erfahrungen mit einer Berufstätigkeit, besonders in der Bauleitung, bei Baufritz (Fertighaushersteller deutschlandweit)? Ich würde mich über eigene Erfahrungsberichte oder Erzählungen von Freunden/Bekannten freuen. Vielen Dank!

Bauleiter86 | 26. Februar 2019 - 13:18

Nachdem meine Schilderungen im Jahr 2019 immer so weiter gingen bzw. sich noch mehr verschärft haben, habe ich die Reißleine gezogen und meine Kündigung eingereicht.

Wasserwirtschaftler | 04. Februar 2019 - 19:55

@KingKong:
Ich bin derzeit in einem Versorgungsunternehmen tätig (TVöD) und spiele mit dem Gedanken, zu wechseln... Habe aber Familie und bei 45h/Woche im Jahresschnitt wäre bei mir Schluss. Daher muss ich das alles gut abwägen.

Bauleiter86 | 19. Januar 2019 - 08:55

@alle:
Vielen Dank für die Rückmeldungen und Eindrücke! Ich habe in den letzten zwei Wochen beschlossen mich mal "umzusehen". Ich mag meinen Beruf, ich bin gerne Bauleiter und möchte es auch weiterhin sein. Aber vielleicht gibt es eine Unternehmung in der ich meine Berufung besser ausleben kann.

Passt | 10. Januar 2019 - 13:03

@Bauleiter86:
Das der "eigentliche" Job als Bauleiter schon eine harte Nummer sein kann, ist klar - und das hast Du ja, wie Du schreibst, auch so erwartet. Sehr schade ist natürlich wenn es innerhalb der eigenen Firma zusätzlich noch Ärger und Stress gibt. Und vor allem wirkt sich dies massiv auf das Arbeiten aus. Auch sehr schade, dass viele Chefs das scheinbar überhaupt nicht verstehen und immer noch denken mit der Peitsche mehr rausholen zu können statt als Team zu arbeiten.

Ich habe selber ca. 7 Jahre Bauleitung gemacht, allerdings habe ich andere Erfahrungen gesammelt, es geht also auch anders, z. B.:

  • selbstständige Arbeitsweise, in wichtigen Punkten Rücksprache mit dem Oberbauleiter, der gleichzeitig als Mentor zur Seite stand, also keine Kontrolle wie lange man sich wo aufhält -> die Arbeit musste eben gemacht werden, aber eben selbst gestaltet
  • ich gehörte eher zu denen, die schnell/effektiv arbeiteten und dafür nicht soviel Überstunden hatten (wie manch anderer), nachdem der direkte Vorgesetzte gesehen hatte dass dies funktioniert auch alles gut
  • natürlich gab es immer mal interne Diskussionen, diese liefen aber immer fair ab, eine Bestrafung/Tadel gab es nie (bei groben, offensichtlich verschuldeten, häufigen Fehlern hätte das sicherlich anders ausgesehen, was aber ja auch wieder verständlich ist)
Letztendlich ist so etwas für mich eine professionelle Arbeitsweise.

Einem Bauleiter mit Erfahrung muss eine (gewisse) freie Arbeitsweise zugestanden werden, damit dieser überhaupt effektiv arbeiten kann, und das ging hier eben. Die von Dir beschriebenen Zustände sehe ich als sehr unprofessionell und vor allem schädigend für die gesamte Firma selbst an, denn unzufriedene Angestellte arbeiten einfach nicht so effektiv. Kann also gut verstehen, dass Du wechseln möchtest.

Natürlich kann ein weiterer Wechsel bei manchem Arbeitsgeber nicht so gut ankommen, das ist schwer abzuschätzen. Aber auch das kann man je nach nächster Firma ggf. auch als Erfahrung verkaufen, z. B. dass man gemerkt hat dass man doch in einer größeren/kleineren Firma arbeiten möchte, spezielle Bereiche betreuen möchte oder was auch immer.

FAZIT: Es gibt auch andere Firmen. Und in der aktuellen Phase stehen die Chancen sicherlich gut etwas zu finden, allzu wählerisch können die Firmen derzeit nicht sein.

Bauleiter86 | 29. Dezember 2018 - 11:52

Vielen Dank für die ersten Antworten!

@Hier: "Nach über 6 Jahren Bauleitungs-Erfahrung noch den Status Jungbauleiter? Auch irgendwie komisch" -> Ja, je nachdem wie man sich da definieren möchte. Ich habe es so geschrieben, vertraglich ist dies nicht definiert. Aber darauf lag ja nicht der Fokus meines Beitrages.

@KingKon: Freut mich das du ein passendes Unternehmen gefunden hast, welches anscheinend auf den Faktor Mensch doch mehr Wert legt. Du beschreibst aber auch das du andere kennst, welche wohl ähnliche Erfahrungen erleiden mussten wie ich bisher. Auch @Bauwechsler teilt wohl die gleichen Ansichten und Erfahrungen aus eigener oder vom Hörensagen.

Meine Erfahrungen scheinen wohl nicht so unüblich zu sein, auch wenn sicherlich die Darstellungen in mancher Hinsicht - wie die Kontrolle, Umgangston usw. - sehr scharf sind. Selbstverständlich weiß der Chef das mit den Überstunden. Aber da ich mich in meinem ersten Arbeitsverhältnis anwaltlich beraten lassen habe und es später zu einem außergerichtlichen Vergleich kam für die geleisteten Überstunden ist mir bekannt, dass solche Prozesse unheimlich schwierig sind.

Nur wenn du schriftlich(!) nachweisen kannst das die Überstunden angeordnet worden sind besteht die Chance alle geleisteten Überstunden vergütet zu bekommen. Letztendlich müsstest du jeden Freitag deine Überstunden der Woche vom Chef beglaubigen lassen. Wahrscheinlich wird das kein Chef der Welt tun! Die Kontrolle bezieht sich wie gesagt auf den Tagesablauf und auf das Handeln. Manchmal fühle ich mich nicht wie der BauLEITER sondern wie eine Marionette. Letztendlich muss nämlich jede Entscheidung vom Chef abgesegnet sein. Gefällt ihm das Handeln nicht ändert er es um. Geht diese Handlung schief sagt er das er das nie angeordnet hätte.

Meine Sorgen bei einem weiteren Wechsel des Unternehmens sind folgende: Schon bei dem Wechsel vor zwei Jahren wurde ich von vielen Firmen gefragt: "Sie waren jetzt 2,5 Jahre da, 2,5 Jahre dort, wollen Sie jetzt auch bei uns nur 2,5 Jahre bleiben? Wir suchen nach einem langfristigen Mitarbeiter". Wenn ich jetzt nicht nur 2 Firmen mit kurzer Halbwertszeit im Lebenslauf habe, sondern 3 Firmen, wird es wahrscheinlich noch schwieriger!?

Eine Arbeit als Bauleiter zu finden ist meines Erachtens und Erfahrung nach nicht schwer. Schwer ist es eine Arbeit zu finden, mit welcher man sich wohl fühlt und die Arbeit auch Spaß macht. Ich mag meinen Beruf als Bauleiter und empfinde auch große Freude daran. Aber das Arbeitsumfeld muss passen!

KingKong | 29. Dezember 2018 - 01:03

@Bauleiter86:
Deine Erzählungen spiegeln ein wenig den meiner ehemaligen Kommilitonen wieder, welche ebenfalls an solche Unternehmen geraten sind und oft wechseln mussten. Unternehmen, die - wie du sie beschreibst - keinen Kompromiss zwischen Berufs- und Privatleben kennen. Kolerische Chefs wünscht man ebenfalls keinem. Aber es gibt auch andere Unternehmen.

Mein Werdegang ist ähnlich, auch Berufsausbildung (Hochbau) und danach Studium etc. Glücklicherweise habe ich nach der Ausbildung dem Hochbau schon ade gesagt. Man merkt sehr schnell, dass ständiger Zeit- und Termindruck besteht und/oder hervorgerufen wird. Unter diesen Umständen macht Bauen keinen Spaß. Ein gesunder Druck und realistische Ziele/Meilensteine sind ein guter Indikator für gute Baustellen. Dies fehlte meist auf den Baustellen aus meiner "Vergangenheit".

In meiner Berufslaufbahn bin ich ebenfalls mit den Aufgaben in verschiedenen Unternehmen gewachsen. Stets hatte ich einen Mentor an den ich mich wenden konnte, und mit denen ich mir gegenseitig den Rücken stützen konnte. Bisher tätig war ich im Tief-, Spezialtief- und mittlerweile schweren Erd- & Straßenbau. Zum Glück hatte ich nie die extremen Probleme wie du Sie beschrieben hast. Natürlich ist der Ton in den Baubetrieben rauher und das Klima mit ständigem Kostendruck verbunden. Aber dem sollte man sich vorher bewusst sein und sich damit arrangieren. Das warst du ja auch.

Bei meinem jetzigen Arbeitgeber (Konzern) wurde ich von einem ehemaligen Kommilitonen abgeworben. Dort hatte ich die Möglichkeit, mich vorab über die BetriebsBedingungen zu informieren. Das Klima bei uns ist sehr gut, freundlich bestimmt und solange die Zahlen stimmen und jeder seiner Arbeit nachkommt, ist auch alles in Ordnung.

Konzern muss man mögen, da die Strukturen hier meist starrer als bei einem Mittelständler sind. Ich für meinen Teil habe mich vorher im Mittelstand wohl gefühlt, halte die straffe Organisation und die Automatismen im Konzern für nachhaltiger als die Strukturierung der vorherigen Betrieben. Aber du bist ja noch jung und lernwillig, von daher würde dir der Wechsel auch nicht schwer fallen.

Ich habe mich vor meinem Wechsel auch auf Arbeitgeberbewertungsportalen (wie kununu.de) informiert. Headhunter sind auch eine gute Möglichkeit um einen besseren Job zu kommen. Ansonsten merkt man in einem späteren Bewerbungsgespräch auch wer sich um wen bewirbt.

Also mein Resümee: Es gibt schon coole Chefs und gute Unternehmen da draußen. Man muss nur in den richtigen Nischen suchen und natürlich Glück haben. Also halt durch und suche weiter.

PS: Ich selbst bin 31 Jahre jung und meine Arbeitszeit schwankt je nach Sasion zw. 40-50 h/Woche, Überstunden ausgleichen wenn’s ruhiger ist (auf Vertrauensbasis), Bezahlung nach Tarif + vernünftige Eingruppierung. Gruß aus Niedersachsen.

Hier | 27. Dezember 2018 - 21:22

Gewisse Anspannung und Schuldzuweisungen, insbesondere zwischen Kalkulation und Bauleitung, aber auch Bauleitung untereinander, wenn es um Personal und Maschinen geht, ist vor allem dann da, wenn es nicht so funktioniert, wie geplant. Also meistens. ;)

Kontrolle gab es in meinem gesetzten Fall keine. Die Baustelle musste halt laufen. Dafür gab es die Leistungsmeldungen und bei Eskalation das Einbeziehen des Oberbauleitung - aber dass das Tagesgeschäft läuft, dafür war ich verantwortlich. Egal, wo ich wie lange bin, das war mein Geschäft (und da Überstunden sowieso abgegolten waren, war es sowieso nicht unmittelbar relevant). Punkt. So kenne ich es von den meisten Kollegen auch in anderen Baufirmen. Alle im Südwesten Deutschlands und >100 MA.

Deine Geschichten sind schon sehr heftig. Und letzte ist absolut untragbar in meinen Augen. Nach über 6 Jahren Bauleitungs-Erfahrung noch den Status Jungbauleiter? Auch irgendwie komisch.

Abgesehen davon, dass man bei studierten Ingenieuren ein gewisses selbstständiges und verantwortliches Handeln voraussetzen kann: eine ausufernde Kontrolle ist unheimlich gefährlich für den Arbeitgeber: Heißt doch, dass der Geschäftsführer dann offiziell auch über die dauerhaft anfallenden Überstunden (ohne Ausgleich) Bescheid weiß. Möglicherweise sogar >10 h am Tag. Das kann kein Geschäftsführer offiziell bzw. nachweisbar wissen wollen. Allein deswegen geht er so einer Kontrolle doch schon aus dem Weg.

Bauwechsler | 27. Dezember 2018 - 20:28

@Bauleiter86:
Das ist leider ein ziemlich treffendes Bild der Baubranche. Zu erwähnen wäre noch die - im Vergleich zu den meisten anderen Branchen - deutlich unterdurchschnittliche Bezahlung.

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