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Nach Bauingenieurwesen dann Maschinenbau studieren?

22 Kommentare | 18111 Aufrufe Kommentar hinzufügen
Thema eröffnet von b.esucher | letzter Kommentar vom 27. Juni 2018 - 21:12

Ich studiere gerade Bauingenieurwesen. Das Studium macht mir sehr viel Spaß, allerdings weiß ich nicht genau, wie ich die aktuelle Arbeitslage einschätzen soll. Die Zukunft ist ja angeblich der Straßenbau und die Sanierung, diese Gebiete reizen mich allerdings weniger. Die letzten Tage überlege ich mir immer mehr, ob ich nach Abschluss des Studiums nicht Maschinenbau hinterherschieben soll. Allerdings finde ich zu diesem Thema im Internet so gut wie gar nichts. Gibt es vielleicht jemand der sich darüber auch schon Gedanken gemcht hat, oder den Schritt gemacht hat?

Mich würde vor allem interessieren, wie das Maschinenbaustudium aufgebaut ist. Die Hälfte der Kurse hat man ja schon als Bauingenieur hinter sich gebracht. Sind die übrigen Kurse dann einfach kompakter für mich zugeschnitten? Oder muss ich alles von vorne machen? Und welche Berufsaussichten hat man mit solch einer Kombination?

Ingsoc | 27. Juni 2018 - 21:12

@Ampel:
Man kann auch so in den Automobilsektor einsteigen. Dafür braucht man vor allem zwei Dinge. Erstens Glück und zweitens zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Leichter ist es aber auf alle Fälle mit einem passenden Abschluss. Dein Wunsch zum Wechsel weg vom Bau wird gleich wieder von den üblichen Verdächtigen mit dem traditionellen Tsunami an "Erfahrungsberichten von astronomischen Gehältern" im Bauwesen honoriert. Ich hol schon mal mein Popkorn.

Ampel | 27. Juni 2018 - 12:11

Ich bin aktuell im 3. Semester M.Sc. im Bauingenieurwesen und wollte einmal fragen, ob und wie es möglich ist mit diesem außerhalb der Baubranche Fuß zu fassen!? Ich habe im Master bis auf Baudynamik und nichtlineare Berechnung in der Baustatik generell nur Theorie bezüglich Numerik und Strukturmechanik vertieft, da ich schon davor wusste, dass es mich überhaupt nicht reizt in einem Ingenieurbüro etc. zu arbeiten, d.h. vor allem nicht im Baugewerbe.

Die Masterarbeit steht aktuell noch aus, wird aber auf jeden Fall in die Richtung meiner Vertiefung gehen. Allerdings bekomme ich so langsam ein ungutes Gefühl, ob es die beste Idee war meinen Master im Bauingenieurwesen zu machen oder ob es nicht besser gewesen wäre, ein paar Module nachzuholen und direkt zu Maschinenbau etc. zu wechseln. Ich werde den Master Bauingenieurwesen definitiv beenden, da es jetzt meiner Meinung nach zu spät ist, dass ganze noch abzubrechen, aber trotzdem würde mich interessieren, wie man am besten an diese Jobs kommt (z.B. in der Berechnung) oder ob es dafür nötig ist doch, nochmal ein neues Studium anzufangen.

Melanie | 22. August 2013 - 16:46

Ich war in einer ähnlichen Situation, allerdings habe ich entschieden Maschinenbau in Deutschland zu studieren, nachdem ich Bauingenieurwesen in Portugal studiert habe. Ich kann dir leider nicht sagen was für dich besser währe, allerdings kann ich dir sagen dass ich mit meinem Maschinenbaustudium nur ein richtig gutes Praktika habe. Mein Arbeitgeber hat mir leztens diesen Blog zugeschickt, vielleicht kann das von Nutzen sein:
http://www.mawista.com/blog/warum-studieren-in-deutschland...

Viel Glück noch
Melanie

Franz | 22. Januar 2013 - 20:36

Ergänzung zu meinem Beitrag:
Abschluss: Herbst 2012, 3 Jahre FH (Bachelor)
Arbeitsort Schweiz
Bruttolohn 13 x 4800 EUR = 62.400 Jahresgehalt
Nach drei Jahren Berufserfahrung sollten dann schon gegen 80.000 Euro drin liegen

Lau | 22. Januar 2013 - 08:50

Also Küsteningenieur halte ich in Deutschland, sofern du wirklich hier bleiben willst, als nicht so schlaue Entscheidung. Baustofftechnologie ist ein fast reiner Forschungszweig, ob das dass ist, was du willst, ist dann die Frage. Energietechnik ist sicher die bessere Wahl, aber nicht die einfachere. Wenn du ohne weiteres in den Master E-Technik wechseln kannst, musst du sicher trotzdem einiges nacharbeiten.

Alfredo-Bomba | 18. Januar 2013 - 14:12

Naja, halbwegs. Eine solche Wahl habe ich eher nicht. Denn "Energie" fällt in den Bereich Elektrotechnik und nicht Bauingenieurwesen.

Ich möchte mich entscheiden zwischen:
- Wirtschaftsingenieurwesen + Küsteningenieurswesen: Ich habe aber keine Ahnung, ob in diesem Bereich überhaupt Nachfrage nach Wirtschaftsingenieuren vorhanden ist. Wenn ich da Sicherheit hätte, würde ich es wohl machen.

- Wirtschaftingenieurwesen + Baustofftechnologie: Als Alternative zum Küsteningenieurswesen. Ich denke Baustofftechnologien ist ein guter Bereich um mehr oder weniger überall als Wirtschaftsingenieur tätig zu werden.

- Wirtschaftsingenieur + Energietechnik: Dafür müsste ich aber meinen Studiengang wechseln und von Wirtschaftingenieurwesen - Bauingenieurwesen Bachelor in einen Wirtschaftsingenieurwesen - Elektrotechnikingenieur Master wechseln. Ich weiß aber nicht wie sich das auf dem Markt macht?

biene | 16. Januar 2013 - 14:33

@Alfredo:
Mir gehts genauso wie dir. Ich vertiefe Wasser/Energie/Umwelttechnik im Master, da man dort doch sehr weit aufgestellt und interdisziplinär ausgebildet ist. Ich hoffe ich konnte helfen.

Alfredo-Bomba | 16. Januar 2013 - 09:59

Ich werde demnächst meinen Bachelor als Wirtschaftsingenieur, Studienrichtung Bauingenieurwesen abschließen. Im Moment zerbreche ich mir den Kopf über die aktuelle Lage in der Baubranche (Gehälter, Aufwand, Chancen, etc.) und verfolge die Posts in diversen Foren. Ich frage mich, in welcher Vertiefung des Bauwesens die Gehälter und Arbeitsbedingungen wie in den anderen Ingenieurdisziplinen stimmen (Ich interessiere mich für den Bereich Wasser)? Und ob es nicht Sinn macht nicht einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik/Energietechnik zu machen?

Nur weiß ich nicht, ob ein Bauingenieur-Bachelor und ein Energie-Master Wirtschaftsingenieurwesen sinnvoll sind oder ob ich dann einfach nur von jeden etwas habe ohne etwas richtig zu können und mich keiner einstellen möchte?

biene | 21. September 2012 - 09:49

@pro
Ich stimme dir im Allgemeinen zu. Ich versuche eben mit dieser Vertiefung das klassische Baufeld zu verlassen.Nichtsdestotrotz denke ich, nützt mir mein Siedlungswasserwirtschaftswissen sehr viel dabei (habe in diesem Bereich auch meine Bachelorarbeit geschrieben).

Pro 21 | 20. September 2012 - 12:41

@Biene
Hier fragt jemand, ob er aufgrund der Arbeitsmarktsituation den Studiengang wechseln soll?
Dann kommen von Dir die folgenden Antworten: „Im Anlagenbau oder der Verfahrenstechnik oder Regenerative Energien (diese Branchen zahlen auch gut). Oder man gewinnt das ganz große Los und kommt als Statiker zu BASF o.ä.“ „Es werden schon öfter Maschinenbauingenieure gesucht.. na und? Dann bewirbt man sich eben als Bauingenieur mit dieser Vertiefung auf die Stelle. Jeder Chef, der auch nur einen Funken Ahnung hat, weiß das.“

Wie Du schon richtig erkannt hast, zahlen die Branchen sehr gut. Ich kann es auch nur gut heißen, wenn jemand versucht hier einzusteigen. Jetzt frage ich mich aber, wenn ich deine Antworten so lesen, wieso jemand das RISIKO eingehen soll Bauingenieurwesen weiter zu studieren, um dann später zu hoffen, dass irgend ein Chef ihn einstellt, obwohl er doch eigentlich einen Maschinenbauer sucht? Wegen dem Spaß?

Weiterhin finde ich es herrlich, dass Du Wörter wie, „ganz großes Los“ und „optimistisch“ verwendest. Ist da vielleicht doch schon eine Selbsterkenntnis eingetroffen?
Dann schreibst Du: „Du darfst nicht nur Bauingenieur immer als Suchwort eingeben.“
Ich habe hier geschrieben: "Sollte sich vielleicht einfach mal jeder selbst ein Bild davon machen und mal in den gängigen Jobbörsen nach Schlagwörtern wie Siedlungswasserwirtschaft, Verfahrenstechnik, Anlagenbau etc. suchen und vergleichen“
Den Filter auf Bauingenieur habe ich nie erwähnt. Es geht hier um die Branchensuche. Was sucht die Branche wirklich? Wollte damit mitteilen, dass die Branchen in die Du willst, nicht wirklich viele Bauingenieure suchen. Und wenn doch, dann ist es der klassische Baubetriebler oder konstruktive Ingenieurbauer. Aber das hast Du ja auch schon in deinen Antworten richtig erkannt!

biene | 20. September 2012 - 09:59

@pro
Ich habe genau wie du sehr lange recherchiert. Es werden schon öfter Maschinenbauingenieure gesucht.. na und? Dann bewirbt man sich eben als Bauingenieur mit dieser Vertiefung auf die Stelle. Jeder Chef, der auch nur einen Funken Ahnung hat, weiß das. Du darfst nicht nur Bauingenieur immer als Suchwort eingeben. Und später zählt eh nur noch das, was du kannst und wo du vorher gearbeitet hast. Ich sehe das sehr optimistisch. Und für Kläranlagen, Umwelttechnik etc. ist (je nach Fachrichtung) ein Bauingenieur sehr gut ausgebildet. Das die Jobs in der Siedlungswasserwirtschaft weniger sind als in der Bauleitung oder Statik dürfte allerdings auch jedem klar sein. Das ist eben ein Spezialgebiet.

PRO 21 | 19. September 2012 - 20:31

@biene
Sollte sich vielleicht einfach mal jeder selbst ein Bild davon machen und mal in den gängigen Jobbörsen nach Schlagwörtern wie Siedlungswasserwirtschaft, Verfahrenstechnik, Anlagenbau etc. suchen und vergleichen, wie viele dann wirklich einen Bauingenieur suchen.
Hier mal ein Beispiel:
Ihre Suche für Siedlungswasserwirtschaft ergab 14 Treffer.

Dann viel Spaß beim bewerben. Die Stellen die aus dem öffentlichen Dienst waren, wollte ich nicht zählen.

biene | 19. September 2012 - 17:22

@pro

Das stimmt so nicht.:-)
Einer der Siedlungswasserwirtschaft und Verfahrenstechnik vertieft hat ist besser dran, als ein Maschinenbauer. Ich wüsste nicht, wo ein Maschinenbauer davon Ahnung haben sollte, außer Thermodynamik.

Pro 21 | 18. September 2012 - 09:43

Wer die Möglichkeit hat den klassischen Markt des Bauingenieurwesens zu wechseln, soll es machen. Selbst auf den von Biene beschriebenen Marktsegmenten ist man als Maschinenbauer besser dran. Einfach mal nach den Segmenten suchen und vergleichen.

biene | 17. September 2012 - 10:19

Wie ist denn die derzeitige Arbeitslage? Ich kann dir nur raten, das zu machen, wo du gut bist. Maschinenbau ist mittlerweile ein Boom-Studienfach. Guck mal im gehaltsforum, so schlecht siehts gar nicht aus, wie hier manche versuchen einem einzureden.

besucher2 | 10. September 2012 - 12:12

Ich habe den Wechsel vom Bauingenieurstudium zum Maschinenbau gewagt und bin - obwohl das neue Semester erst im Oktober für mich beginnt - schon glücklich. Obwohl mir das Bauingenieur-Studium schon Spass gemacht hat, hatten mich die ganzen Zukunftsperspektiven abgeschreckt und runtergezogen. Ich persönlich durfte vom dritten ins dritte wieder einsteigen, hatte aber auch Glück weil es schon mal jemanden vor mir gab der dies gemacht hat und somit wusste was ich übernehmen darf.

Mein Tipp: fürs höhere Semester bewerben und genau die Person suchen die entscheidet welche Fächer übernommen werden (kann sein das er das selber noch nicht weiß weil der Wechsel wohl eher unüblich ist) weil jeder andere erzählt dir nur sein unnützes Halbwissen was dir garnix bringt.

biene | 06. September 2012 - 20:11

Nur mal so als Beispiel: Ihr nennt hier einen Bauingenieur, der Stahlbau, Leichtbau, FEM etc. vertieft hat. Ihr habt Recht, so jemand kann ohne Probleme in die Luftfahrtbranche o.ä. Ich finde das hier allerdings zu einseitig: Es kann auch mit anderen Vertiefungen im Baumanagement gearbeitet werden.

Oder anderes Beispiel: Im Anlagenbau oder der Verfahrenstechnik oder Regenerative Energien (diese Branchen zahlen auch gut). Oder man gewinnt das ganz große Los und kommt als Statiker zu BASF o.ä.

Hornisse | 06. September 2012 - 11:18

@Equilibrium:
Ich wollte damit sagen, dass die Einkommensunterschiede zwischen Tragwerksplaner (Statiker) und Berechnungsingenieur Maschinenbau höher sind als 500-1000 Euro Brutto pro Monat. Beim Berufseinstieg sind es sicherlich die von Dir genannten ca. 500 Euro. Später, nach 10-15 Jahren Berufserfahrung und Projektleiterverantwortung, denke ich reden wir über ca. 20.000 Brutto pro Jahr.

Über den Verlauf eines vollen Berufslebens von 35 Jahren würde der Verdienstunterschied zwischen Bauingenieur und Maschinenbauer ca. 500.000 Brutto betragen. Ein draufgesatteltes,abgespecktes (da man einiges aus dem Bauingenieurstudium recyclen kann), Maschinenbaustudium würde sich deshalb theoretisch trotzdem lohnen. Allerdings ist der von Dir beschriebene Direkteinstieg über geeignete Vertiefungsfächer plus Praktika der um Meilen bessere Weg als nochmal ein ganzes Studium durchzumachen.

Equilibrium | 05. September 2012 - 22:01

@Hornisse:
Welcher Teil meines Beitrages ist denn nun Deiner Meinung nach nicht richtig? Ich habe doch geschrieben, dass man als Maschinenbauingenieur bei geringerem Stresslevel und Arbeitsaufwand mehr Geld verdient. Allerdings müsste man im Falle eines zweiten Studiums den Verdienstausfall von 5 bis 6 Jahren wieder aufholen. Daher bin ich skeptisch, ob man nach dem Bauingenieurstudium noch Maschinenbau studieren sollte. Deswegen würde ich den Branchenwechsel direkt nach dem Bauingenieurstudium probieren.

Hornisse | 05. September 2012 - 11:49

Zitat Equilibrium:
"Also wenn Du gerne als Statiker/Tragwerksplaner arbeiten möchtest, wirst Du die Gelegenheit dazu bekommen. Ein Wechsel in den Maschinenbau könnte (gemessen an den vergangenen 10 bis 20 Jahren) evtl. 500 bis 1.000 Euro brutto mehr im Monat bringen - bei geringerem Stresslevel / weniger Arbeitsstunden."

Das ist nach meiner Erfahrung nur halbrichtig. Die Situation im Jahr 2012:
Als Statiker im Hochbau verdienst du, je nach Bundesland, zwischen 30k (Berlin) bis 42k (München) Bruttojahresgehalt als Einstieg (mit Master/Diplom). Steigerungen des Gehaltes sind sehr gering, so dass du als Projektleiter nach 10-15 Jahren auf 40-45k (Berlin) bzw. um die 50-55k in München kommst.

Wenn dir das mickrige Gehalt bei der enormen Verantwortung, die der Beruf mit sich bringt, nichts ausmacht und du vor der dir drohenden Altersarmut nicht zurückschreckst, dann ist Statiker DER Job schlechthin für dich.

P.S.: Bei einem Gehalt von 45k Brutto pro Jahr, also nach ca. 10 Jahren im Job in einer Stadt wie Berlin, verbleiben dir bei den relativ moderaten Lebenshaltungskosten in Berlin und bescheidenen Wohn- und Lebensverhältnissen ca. 1.000 - 1.200 nach Abzug von Miete, Essen+Trinken übrig. Davon musst (solltest) du deine private Altersvorsoge (Kein Riester-Papierbetrug) abziehen, Kleidung kaufen, ab und an mal Urlaub, Freizeitvergnügungen etc zahlen. Wenn du damit zufrieden bist.

Equilibrium | 04. September 2012 - 15:20

Auch in Zukunft werden statische Berechnungen im Bauwesen erforderlich sein. Dass nach Deinen Informationen in Zukunft fast nur noch Straßen gebaut oder bestehende Gebäude saniert werden sollen, halte ich für maßlos übertrieben. Also wenn Du gerne als Statiker/Tragwerksplaner arbeiten möchtest, wirst Du die Gelegenheit dazu bekommen. Ein Wechsel in den Maschinenbau könnte (gemessen an den vergangenen 10 bis 20 Jahren) evtl. 500 bis 1.000 Euro brutto mehr im Monat bringen - bei geringerem Stresslevel / weniger Arbeitsstunden.

Ob sich dafür noch ein zweites Studium lohnt, wage ich aber zu bezweifeln. Du kannst aber auch direkt als Bauingenieur nach dem Studium in den Maschinenbau wechseln:
1) Schwerpunkt auf konstruktive Fächer legen (auf jeden Fall Stahlbau und ggf. auch Dynamik/Baudynamik)
2) Studienarbeiten/Abschlussarbeiten im Bereich Stahlbau
3) Alles zum Thema FEM im Studium mitnehmen (ggf. freiwillige Zusatzkurse, wenn vorhanden)
4) (kostenlose) Studentenversionen von FE-Programmen zur Einarbeitung (Tutorials) besorgen

Ich kenne mehrere Bauingenieure, die Ender der 90er / Anfang 2000 in die Luft- und Raumfahrtbranche gegangen sind. Das scheint nicht unüblich zu sein. Es könnte aber sein, dass man als Bauinginieur nur dann eine Chance bekommt, wenn der Arbeitgeber anhand des Lebenslaufes und der Noten zur Überzeugung gelangt, dass ein sehr guter (aber fachfremder) Bauingenieur immer noch besser ist als ein durchschnittlicher Maschinenbauingenieur. Das funktioniert also vielleicht nur bei besonders guten Bauingenieuren?

GT3008 | 30. August 2012 - 12:29

Ist es in diesem Fall nicht sinnvoll den Studienberater deiner Hochschule zu befragen, inwieweit du dir Kurse anrechnen lassen kannst und welche du zusätzlich belegen musst. Aber ganz wichtig ist, dir selbst die Frage zu stellen, was du machen willst und wieso. Diese Entscheidung solltest du nicht nur von der Arbeitsmarktlage abhängig machen.

PS: Auch als Bauingenieur kannst du als Berechnungsingenieur im Maschinenbau arbeiten. Es stehen dir ziemlich viele Wege offen.

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