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Wirtschaft und Politik: Bedarf an Bauingenieuren?

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Thema eröffnet von Werner | letzter Kommentar vom 16. Januar 2020 - 18:51

Ich möchte Stellungnahme beziehen zur Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen und Poltikvertretern. Meine Vorgeschichte: Ich bin Dipl.-Ing. (Univ. Karlsruhe), Konstruktiver Ingenieurbau/Statik mit über 30 Jahren Berufserfahrung. Mit 64 J. bin ich freiw. aus einem größeren Ingenieurbüro in Mittelfranken ausgestiegen. Keine körperlichen Einschränkungen und geistig fit.

Tatsache: das Arbeitsamt bot mir keine Stellen an. Berater: "Ab 45 J. ist es schon schwierig." Ich wollte jetzt auf Minijob oder Teilzeit meine Rente aufbessern. Sämtliche Bewerbungen verliefen im Nichts. Die Meinung, dass Bauingenieure gesucht werden, ist nur dazu da, damit die Firmen den Markt besser ausloten können und die Regierung Vollbeschäftigung suggeriert. Bitte um Stellungnahmen.

Widmax | 16. Januar 2020 - 18:51

@Werner:
Wenn sich bei mir jemand bewerben würde, würde ich auch sagen: entweder Vollzeit oder gar nicht. Und das ist keine Frage des Alters. Welche Projekte lassen sich denn mit dem Aufwand eines Minijobs vernünftig bearbeiten? Anders würde es sicher aussehen, wenn Du projektweise arbeiten würdest. Vielleicht probierst Du diesen Ansatz mal. Tragwerksplaner sind gerade sehr rar. Ich erhöhe ständig meine Preise und kann mich vor Aufträgen nicht retten.

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