Pressemeldungen & Pressetexte
Freitag, 22. November 2019
Ausgabe 6668 | Nr. 326 | 19. Jahrgang
Presse & News »
Autor: Fabian Hesse
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Geschichte nicht vergessen - bauingenieur24 unterstützt Grenzmuseum im Harz

# 12.12.2017

Bauingenieur Frank Lorenz engagiert sich ehrenamtlich für Erinnerungskultur. Förderverein bietet Informationen und Führungen über ehemalige Grenzanlage im Originalzustand

Freilichtmuseum gibt Einblick in Alltag an der ehemaligen innerdeutschen Grenze

Auf dem Gelände des Freilichtmuseums Sorge im Harz können Grenzzäune und ein Wachturm im Originalzustand besichtigt werden. Foto: Grenzmuseum Sorge e.V. Bild-Download » Auf dem Gelände des Freilichtmuseums Sorge im Harz können Grenzzäune und ein Wachturm im Originalzustand besichtigt werden. Foto: Grenzmuseum Sorge e.V.

"Wir geben unseren Besuchern die Möglichkeit, unvoreingenommen zu sehen, wie es vor der Grenzöffnung tatsächlich war", so Frank Lorenz, der ehrenamtlich durch das Grenzmuseum bei Sorge führt. Dabei werde zu "hundert Prozent Realität" dargeboten, da sich die Grenzanlagen im Freilichtmuseum Sorge im Originalzustand befänden. Ihm und seinen Mitstreitern geht es um den Erhalt der Erinnerung an eine besonders für junge Menschen oft nur schwer nachvollziehbare Lebenswirklichkeit.

Neben der Darstellung einer originalen Grenzanlage wird der Alltag der DDR-Grenztruppen und der Bewohner des Grenzgebietes anhand von Ausstellungsstücken und Zeitdokumenten anschaulich präsentiert. "Hier kann man alles anfassen und erlaufen, die Geschichte wird somit erlebbar", wirbt Lorenz für die Einrichtung. Als ehemaliges Mitglied der DDR-Grenztruppe bietet er selbst interessierten Personen und Gruppen Führungen an.

Frank Lorenz als Bauingenieur selbständig

Der heute Sechzigjährige schloss 1978 sein duales Studium mit dem Diplom im Bereich Bauingenieurwesen ab. "Zu DDR-Zeiten gab es für alles ein Kontingent, also sowohl für betriebliche als auch private Bauvorhaben, für das benötigte Baumaterial und so weiter", beschreibt Lorenz die Situation innerhalb der Planwirtschaft.

1994 eröffnete Lorenz sein eigenes Ingenieurbüro in Benneckenstein im Harz. Seither bietet er selbstständig Planungs- und Beratungsleistungen an und ist froh, dass es so gekommen ist: "Ich genieße meine berufliche Freiheit."

Das Wissen um den Unterschied zwischen dieser Freiheit und dem Leben in der DDR, speziell in der Nähe der ehemaligen innerdeutschen Grenze, will Frank Lorenz möglichst unverfälscht weitergeben. Daher engagiert er sich ehrenamtlich für das Grenzmuseum Sorge im Harz.

Erinnerungsarbeit lebt von Spenden

Für ihre Arbeit sowie die Pflege und Wartung der Anlagen, darunter verschiedenartiger Grenzzäune und ein Wachturm, sind Frank Lorenz und seine Mitstreiter auf Spenden angewiesen. Um das ehrenamtliche Engagement zur Geschichtsbewahrung und Weitergabe an die jüngere Generation zu sichern, unterstützt bauingenieur24 das Grenzmuseum Sorge in diesem Jahr mit einer Spende.

Wollen auch Sie den Verein Grenzmuseum Sorge unterstützen, können Sie Ihre Spende auf folgendes Konto überweisen:

Empfänger: "Förderverein Grenzmuseum Sorge e.V."
IBAN: DE92810520000300144849
BIC: NOLADE21HRZ

Quellen-und-Verweise  QUELLEN UND VERWEISE:
Grenzmuseum Sorge e.V.
Kurz-Link  Kurz-Link zu diesem Beitrag:
https://www.bauingenieur24.de/url/760/59