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Montag, 22. Juli 2019
Ausgabe 6545 | Nr. 203 | 18. Jahrgang
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Artikel in »karriereführer bauingenieure« - Ausgabe 2009/2010: »Wirtschaftskrise? Nicht für Bauingenieure!«

# 12.11.2009

Der öffentliche Bau kommt langsam in Schwung, der Wohnungsbau bleibt weit hinter den Erwartungen und der Wirtschaftsbau ist erwartungsgemäß schwach - das ist die Quintessenz des deutschen Baugewerbes für die Baukonjunktur im ersten Halbjahr 2009. Bauingenieuren werden trotz allem gute Chancen bei der Arbeitssuche eingeräumt - viele Unternehmen suchen gut ausgebildete Fachkräfte sowohl mit Berufserfahrung als auch junge Berufseinsteiger.

Gerade die Bauingenieur-Branche zeigt sich dabei aktuell vergleichsweise krisensicher. In einer aktuellen Branchenumfrage des bauingenieur24 Informationsdienstes bestätigten die befragten Ingenieurunternehmen damit einen Trend, der sich schon zu Jahresbeginn bei einer ersten Umfrage des Informationsdienstes abzeichnete.

Wer gute Ingenieure in seinen Reihen beschäftigen möchte, muss sie entsprechend pflegen – oder für gute Bedingungen sorgen, bei denen sich die Mitarbeiter wohl fühlen. Fachleute empfehlen daher Unternehmen, gerade jetzt in die Qualifikation und in eine nachhaltig ausgerichtete Personalpolitik zu investieren.

"In zehn Jahren wird die Zahl der Schulabgänger um 20 Prozent schrumpfen. Somit müssen sich die Unternehmen auf einen zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte einstellen", sagt Dr.-Ing. Gernot Schaefer, Präsident des Bundesverbandes Baustoffe - Steine und Erden e.V. (BBS).

"Am deutschen Arbeitsmarkt herrscht bereits heute ein akuter Mangel an Absolventen der Studienrichtungen Bauingenieurwesen und Geodäsie", heißt es bei der Technischen Universität Darmstadt. Die Zahl der Studienanfänger sei nicht ausreichend, um in Zukunft das erweiterte Berufsfeld im In- und Ausland mit gut ausgebildeten Experten zu bedienen.

Insofern können sich gut ausgebildete Ingenieure ihre Stelle oftmals sogar aussuchen. Hierbei sollte vor allem auf die Gehaltsstruktur geachtet werden, denn nicht selten werden bei Neueinstellungen sehr niedrige Gehälter angesetzt, die dem Wert des neuen Mitarbeiters eigentlich nicht entsprechen - mit ein Grund, warum Ingenieure ins Ausland abwandern und dort von zum Teil deutlich höheren Gehältern profitieren.

Im Forum des bauingenieur24 Informationsdienstes kann man die unterschiedlichen Gehaltsstrukturen sehr gut nachvollziehen.

Bei rund 30.000 Euro liegen derzeit den Stimmen im Forum nach die standardmäßigen Einstiegsgehälter. Mit langjähriger Berufserfahrung und entsprechender Qualifikation ist in späteren Berufsjahren durchaus eine Verdoppelung drin: Ein Ingenieur aus Norddeutschland mit langjähriger Berufserfahrung im Konstruktiven Ingenieurbau erhält aktuell 53.000 Euro Jahresgehalt. Ein promovierter Ingenieur im Bereich Statik und Tragwerksplanung liegt bei rund 60.000 Euro pro Jahr.

Trotz Wirtschaftskrise ist die Zahl offener Stellen für Bauingenieure und Architekten im April 2009 auf einen neuen Rekordstand gestiegen. Die Gründe dafür sind offenbar die mit den Konjunkturpaketen I und II angestoßenen Infrastrukturinvestitionen, heißt es beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Bereits heute führten allein 50.000 unbesetzte Ingenieurstellen über alle Branchen hinweg zu einem gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfungsverlust von...

2019-05-08 Bauingenieurwesen Konjunktur Gehalt Wirtschaft Karriereführer Wohnungsbau Baugewerbes Baukonjunktur 2009 Einstiegsgehalt Bauingenieur https://www.bauingenieur24.de/kontakt-presse/pressespiegel/artikel-in-karrierefuehrer-bauingenieure-ausgabe-2009-2010-wirtschaftskrise-nicht-fuer-bauingenieure/10.htm 425 de-DE
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