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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen?

  • Veröffentlicht von Sven (inaktiv) am 20. Feb. 2010 12:16
  • Neueste Antwort:vor einem Monat
Mich interessiert, ob ein Gehalt von 2.700 EUR monatlich fair ist. Zu mir: Ich bin 29 und habe vor fünf Jahren erfolgreich mein Diplom (Note 2,0) an der FH Bremen im Bereich Siedlungswasserwirtschaft / Verkehrswegebau abgeschlossen. Nun arbeite ich seit 4 Jahren in einem kleinen Ingenieurbüro im Raum Osnabrück. Mein Aufgabenfeld umfasst die Planung, Ausschreibung, Bauleitung und Abrechnung von kleineren Bauprojekten (bis 1 Mio. EUR). Des Weiteren kümmere ich mich um den Kontakt zu unseren Auftraggebern (kleinere Gemeinden / Kommunen / Wasserverbände). Jetzt würde ich gern wissen, ob ein Monatsgehalt von 2.700 EUR brutto für diese Art der Tätigkeit fair bzw. ausreichend ist? Was verdient ihr in ähnlichen Bereichen / Positionen?

(Originalbeitrag vom Februar 2010)

1822 Kommentare

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    • Veröffentlicht von: Togo (inaktiv)
    • 25. Okt. 2022 08:55
    @d.: Was ist das für eine unsinnige Frage? Mach das worauf du Bock hast! Da wo du gut bist wirst du deinen Weg gehen.

    Ein gutes Einstiegsgehalt hat keiner, das musst du dir erst erarbeiten, der eigentliche Lernprozess geht hier nämlich erst los. Da wo du gut bist wirst du auch erfolgreich werden.

    Bezahlt wirst du am Bau sowieso nicht nach Titel oder Abschlüssen sondern nach Leistung!
    • Veröffentlicht von: BL5jahre (inaktiv)
    • 30. Okt. 2022 18:17
    @d.: Einfache Antwort. Worauf du mehr Lust hast bzw. was dir mehr Spaß macht.

    Ich bin damals im Master auf Baubetrieb gegangen, musste aber ebenfalls noch konstruktive Fächer belegen. Das Konstruktive hat mir mehr Spaß gemacht und für mich an der Stelle ein Ausgleich zum »Auswendig-Lernen«.

    In der BL/PL lernst du durch praktische Erfahrungen, durch die konstr. Vertiefung schaffst du dir nen theoretischen Background und hältst dir die Option auf Tragwerksplanung offen. In dem Bereich könnte ich zB noch schwer anfangen, weil mir schlichtweg das Wissen in Stahl- oder MB3 fehlt.

    Ich hab gemerkt, dass Geld nicht alles ist. Es muss Spaß machen, montagsmorgens aufstehen und mit Energie an die Arbeit. Ich habe TWPlaner kennengelernt, die mit gut Geld nach Hause gehen. Dafür muss man nicht unbedingt die 50h als PL kloppen.
    • Veröffentlicht von: MB (inaktiv)
    • 4. Nov. 2022 04:32
    Tipp: Die am schnellsten wachsenden Jobs im (nicht nur US-) Baugewerbe [Ausgabe 2022]
    https://constructioncoverage.com/research/fastest-growing-jobs-in-construction-2022
    • Veröffentlicht von: Schwabe01 (inaktiv)
    • 12. Nov. 2022 02:45
    Bin Master (Abschluss 2007) und hab als Tragwerkplaner für 2.900 EUR brutto angefangen.

    Im Jahr 2013 dann Wechsel zu einem Baukonzern als Projektingenieur in Gehaltsgruppe A8, kein Bonus, kein Firmenwagen oder sonstige Vergütung.

    Aktuell Planungskoordinator in Berufsgruppe A9, und Bonus ca. EUR 3.000 p.a.

    Mit wie vielen Jahren Berufserfahrung sollte man in Berufsgruppe A10 eingestuft werden?
    • Veröffentlicht von: Viking (inaktiv)
    • 22. Nov. 2022 10:17
    Da ich dieses Forum schon seit einigen Jahren mit verfolge, möchte ich nun auch mal meine bisherigen Erfahrungen mit euch teilen.

    Ich (Bauing. Bachelor, m, Anfang 30, Norddeutschland) habe nun bereits in sehr unterschiedlichen Bereichen des Bauwesens gearbeitet.

    Erster Job im Planungsbüro für Verkehrswesen (5-6 MA), keine Ahnung von nichts aber in den 3,5 Jahren viel Projekterfahrung gesammelt. Einstiegsgehalt damals bei ca. 3500€, nach den 3,5 Jahren auf 3900€, sonst ggf. zus. mal Weihnachtsgeld (500-1500 brutto). Am Ende Boreout (vgl. Forumsbeitrag unter: http://www.bauingenieur24.de/url/900/3026; Anm. d. Red.) gehabt, Kündigung war unausweichlich.

    Zweiter Job in kleinem aber modernen Büro für Bauleitung (5-6 MA). Spannende Projekte aber direkt sehr viel Stress. Einstiegsgehalt 4500€ ohne Wagen, 2-3 Monatsgehälter Bonus versprochen. Standard waren min. 50h, auch mal Richtung 60h die Woche, kein Homeoffice möglich, immer 4-5 grosse Baustellen parallel führen und am Ende doch der Depp für jede Kleinigkeit sein. Von den 2-3 Bonusgehältern wurde eins ausgezahlt. Trotz mehrfacher Hinweise an den Chef, dass es zu viel ist, wurde nichts geändert. Nach 1,5 Jahren Eigenkündigung da ausgebrannt und Beginn negativer Auswirkungen auf Privatleben und Partnerschaft.

    Im aktuellen Job bei einer Versicherung Tätigkeit komplett aus dem Homeoffice mit Firmenwagen und geregelter 37h Woche (7-15:30 Uhr z.B. möglich). Überstunden werden nur im gewissen Rahmen geduldet. Einstiegsgehalt bei 5200€. Spannende Tätigkeiten, gute Mischung aus Büro und Baustellenterminen.

    Ich würde für kein Geld der Welt mehr zurück in die Bauleitung, obwohl die Tätigkeit an sich sehr viel Spass gemacht hat. Mein Privatleben, Hobbies und Familie sind mir einfach wichtiger. Es gibt Jobs im Bauwesen, bei denen das geht, man muss nur danach suchen. Ich habe auch 5 Jahre dafür gebraucht.

    Ich denke es wird Zeit dass die AG im Bauwesen langsam mal umdenken und verstehen, dass die Generationen von heute keine Lust mehr haben, sich für den Job aufzuopfern. Statussymbole wie Autos und ein grosses Gehalt ziehen schon lange nicht mehr so wie früher. Die Leute wollen mehr Zeit für ihr Privatleben haben. Wer das nicht versteht, wird langfristig ein Problem bekommen.
    • Veröffentlicht von: Handi (inaktiv)
    • 26. Nov. 2022 08:16
    Ich habe nächste Woche eine Gehaltsverhandlung und bräuchte eure Unterstützung.

    Ich habe lediglich 4 Jahre Berufserfahrung, habe mich jedoch reichlich bemüht und bin derzeit Betriebsleiter/Vertreter der Geschäftsführung eines mittelständischen Unternehmens. Das Unternehmen hat 7 Mitarbeiter im Büro und weitere 25 Baustellenmitarbeiter zzgl. Nachunternehmer, auf wessen Tätigkeiten ich wache.

    Hierzu kümmere ich mich nicht nur um die Arbeiten auf der Baustelle (wir haben 9-10 Baustellen), sondern auch die im Büro (Kalkulation, Auftragsverhandlung, Prüfen der Buchhaltung, etc.) als generell die Leitung des Unternehmens in allen Sparten. Dies selbstverständlich gemeinsam mit dem Geschäftsführer, welcher durch meinen Einsatz über 50 Tage Urlaub machen kann.

    Derzeit erhalte ich brutto 77.000€ im Jahr sowie einen Dienstwagen und habe Anspruch auf 30 Tage Urlaub (bedingt durch einige Problemfälle und Handlungsbedarf konnte ich dieses Jahr lediglich 16 Tage Urlaub nehmen). Eine Bonuszahlung ist noch nicht vereinbart.

    Ich habe mir Überlegt (dies nur weil ich bisher nur 4 Jahre Berufserfahrung nachweisen kann) gem. Tarifgruppe AX 83.000€ brutto zu fordern zzgl. Gewinnbeteiligung i.H.v. 4%.

    Seid ihr der Meinung, dass ich mich überschätze mit dieser Forderung?

    Also nur als Zusatzinfo: Die Atmosphäre im Büro ist familiär und sehr entspannt. Wir haben zwar so einiges an Stress, aber es macht mir Spaß.

    Ich denke der Geschäftsführer würde dem Jahresgehalt zustimmen, aber bei der Gewinnbeteiligung bin ich skeptisch und weiss nicht ob ich es erzwingen sollte.

    Bitte um euren Rat.
    • Veröffentlicht von: einbauing (inaktiv)
    • 29. Nov. 2022 10:16
    Hätte mal ne Frage: Wie kommt ihr durch die Inflationsjahre durch? Bekommt ihr Gehaltsanpassungen von 10 % raus? Eventuell mehr?

    Ich hatte letztes Jahr knapp 10 % bekommen und dieses Jahr mal schauen... Weniger als 7 % würde ich eigentlich nicht gerne akzeptieren wollen. Dann könnte es gut sein, dass ich wechseln müsste. Auftragsbücher sind voll, allerdings wurde da nicht mit einer so krassen Lohngleitung gerechnet. Wie sieht es bei euch aus?
    • Veröffentlicht von: wassa (inaktiv)
    • 1. Dez. 2022 11:38
    @handi: Was macht dann ca. diese 4% Gewinnbeteiligung? Das kann 5T und 50T sein. :)

    Aber wie du das Unternehmen beschreibst, eher die Richtung 50T, dann wäre 2% mehr realistisch. :)
    • Veröffentlicht von: Jens (inaktiv)
    • 12. Dez. 2022 11:46
    Du gehts mit 2800 nach Hause? Das kann ich nicht verstehen. Mindestens 4100 das ist a5 für Bachelor. Master mindestens a6 also 4500.

    (HINWEIS DER REDAKTION: Der Original-Beitrag von »Sven« - siehe oben - stammt aus dem Jahr 2010.)
    • Veröffentlicht von: Niklas (inaktiv)
    • 19. Dez. 2022 20:29
    Hi liebe Community,

    ich erhoffe mir für den Jahresendspurt eine gute Gehaltsverhandlung mit meinem AG.

    Zu mir: Ich bin 25 und arbeite seit 2 Jahren nach meinem Bachelorabschluss als (Jung-)Bauleiter bei einem Bauträger (unter 10 MA) im klassischen EFH- und MFH-Bereich. Nordrhein-Westfalen.

    In unserem Büro bin ich einer der wenigen Ingenieure. Neben meinem Kernthema, der Bauleitung, mache ich sehr viel Kalkulation, was vorher so gut wie niemand gemacht hat/konnte. In diesem Jahr habe ich die ersten BVH eigenständig übernommen ohne Hilfestellung der Kollegen.

    Neben einem schlappen Einstiegsgehalt von 2.900 € brutto ist mittlerweile ein Firmenwagen mit privater Nutzung hinzugekommen. Aus der vertr. 40 Std.-Woche ist im Schnitt eine 45 Std.-Woche geworden. Die Überstunden sind unbezahlt. Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld gibt es auch nicht.

    Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 3.500 - 3.700 € brutto. Was meint Ihr?

    Gruß
    Niklas
    • Veröffentlicht von: Till (inaktiv)
    • 21. Dez. 2022 07:41
    @Niklas: Beine in die Hand nehmen und rennen. Mit dem Arbeitgeber würde ich nicht mal mehr verhandeln, so wie der dich über den Tisch zieht. Das was du jetzt fordern möchtest, verdient bei uns im öffentlichen Dienst einer Landesbehörde jeder Einsteiger direkt nach dem Studium ohne Erfahrung. Genau genommen sogar noch mehr und das bei fixen 40 Stunden...
    • Veröffentlicht von: DaliDino (inaktiv)
    • 2. Jan. 2023 12:30
    Es ist eine absolute Ausbeutung!!!

    Wir zahlen für unseren Dipl.-Ing (FH) über 5000€ brutto, 40 Std. Woche.

    Warum bewirbst du dich nicht bei anderen Unternehmen? Wenn du das machst, dann mit mindestens 4000€ brutto zum Anfang verlangen. Ich denke, du wirst sehr viele Angebote bekommen.
    • Veröffentlicht von: Baufuzzi (inaktiv)
    • 3. Jan. 2023 12:51
    Hallo Niklas, bei jeder mittleren und seriösen Baufirma bekommt ein Jungbauleiter mit Bachelorabschluss bereits als Einstiegsgehalt Tarifgruppe A5: 4058 Euro Brutto/Monat x 12.55 = 51.000 Euro/Jahr + Firmenwagen (Golfklasse). Mit 2 Jahren Erfahrung solltest du dich nicht unter 4500 Euro/Monat verkaufen.
    • Veröffentlicht von: Flex (inaktiv)
    • 4. Jan. 2023 10:00
    Was wäre das ideale Gehalt für einen Tragwerksplaner (B.Eng) mit 2 Jahren Erfahrung in einem kleinen Büro in NRW. Ich kriege jetzt 42K/a und ich möchte gerne mein Gehalt nochmal verhandeln.
    • Veröffentlicht von: Statiker063 (inaktiv)
    • 4. Jan. 2023 14:06
    Hallo Flex, sorry, aber du verkaufst dich total unter Wert.

    Ich habe als Tragwerksplaner (M.Sc) bei einem kleinen Ingenieurbüro in BW mit 50K angefangen. Jetzt, nach 3 Jahren, bin ich bei 60K. Die Gehaltsverhandlungen waren hart. Ich habe meinen Arbeitgeber gesagt, dass ich mich woanders umschauen würde, falls ich mein Wunschgehalt nicht bekomme. In meinem Fall wollte mich der Chef halten.

    Ich will dir damit sagen, dass du mehr fordern musst! Solange du nichts forderst, wirst du auch nichts bekommen. Wenn du nach deinem Gespräch mit deinem Chef noch unzufrieden bist, musst du stark sein und die Konsequenz daraus ziehen. Es gibt genügend Büros, die dir mehr Geld anbieten würden.

    Ich würde in deinem Fall 52K fordern und schauen was passiert.
    • Veröffentlicht von: Stud (inaktiv)
    • 6. Jan. 2023 21:00
    Ich bin Student und verfolge das Forum mittlerweile seit 2 Jahren. Es ist zum Teil erschreckend hier.

    Ich absolviere ein duales Studium mit Ausbildung und arbeite jetzt nach erfolgreichem Berufsabschluss in einer mittelständischen Baufirma als Student im 7. von 8 Semester für 3100€ brutto in den Semesterferien und Praxisphasen.

    Das Andeuten von Wechselbereitschaft bewirkt oft Wunder.
    • Veröffentlicht von: Peter Zwegat (inaktiv)
    • 7. Jan. 2023 01:19
    Moin zusammen, ich wollte nun auch mal eine Frage in die Runde werfen: Mit welchem Einstiegsgehalt kann man mit einem Master (FH) rechnen bzw. was wäre fair/angemessen? Berufsfeld: Bau-/Projektleitung.

    Kurz zum Hintergrund: Schließe in nem Monat meinen Master ab. Hab mal 1,5 Jahre als Werkstudent in der Bauleitung verbracht und arbeite seit zwei Jahren am Lehrstuhl. Durch meine MA habe ich viele Anfragen von Unternehmen bekommen. Beim Thema Gehalt hieß es immer, dass man sich an dem Tarif »orientiert«.

    Vorab schon mal Danke für die Einblicke.
    • Veröffentlicht von: Tiefbauleiter (inaktiv)
    • 12. Jan. 2023 14:49
    Mittlerweile haben sich die Bedingungen für Bauingenieure doch deutlich geändert würde ich sagen. Ich selbst (30) hab nicht den super Lebenslauf. Hab das Studium an einer Uni ziemlich schleifen lassen (zu viel um meinen »Hilfsjob« gekümmert), weshalb ich nach 5 oder 6 Jahren immer noch nicht durch war. Habe dann freiwillig an eine FH gewechselt und da unter Regelstudienzeit abgeschlossen (konnte ein paar wenige Module anrechnen lassen). Insgesamt also 8-9 Jahre. Habe dann bei einem Freund als Bauleiter im Tiefbau angefangen. Da gab es dann etwas über 50.000€, wobei ich mit meinem eigenen Auto täglich zu den Baustellen gefahren bin. Nach knapp zwei Jahren 60.000€ gefordert und bekommen, ohne mit meinem Auto fahren zu müssen (Poolfahrzeug ohne Privatnutzung). Zusatzleistungen nach Tarif, also Weihnachtsgeld, Einmalzahlungen etc. 50 Std/Woche (komplett abgegolten), Bereitschaftsdienst alle paar Wochen. Nachdem ich mich bei Xing angemeldet habe, habe ich wöchentlich Anfragen von Recruitern erhalten. Auch nachdem ich 80.000€ als Gehaltsvorstellung da hinterlegt habe. Einmal bin ich den Prozess bis zum Bewerbungsgespräch durchgegangen, hatte aber keine Lust auf einen reinen Bürojob. Wäre bei ca. 72.000€ gewesen mit geregelten Arbeitszeiten. Ein paar Monate später bin ich jetzt wieder in solch einem Prozess. Projektleiter in einer kleinen Firma, die einer Großstadt angehört. 76-80.000€ mit Firmenwagen und teilweise Homeoffice. Ein Freund, der mit mir angefangen hat zu studieren, seinen Master (konstruktiv) gemacht hat und trotzdem deutlich früher fertig war, bekommt momentan nicht mehr als ich (Tragwerksplaner). Direkt nach dem Studium waren es glaub ich nicht mal 50.000€. Jetzt hat er Aussicht auf eine Stelle als Leiter Tragwerksplanung für 75.000€ + Bonus. Ich würde behaupten, dass die Tätigkeit als Bauleiter einen enormen Vorteil bei der Jobsuche darstellt. Ich habe schon mehrmals von Recruitern gehört, dass diese explizit Bauleiter suchen, obwohl die Stelle eine ganz andere ist. Auch meine Professoren haben gesagt, dass es durchaus Sinn macht ein paar Jahre als Bauleiter zu arbeiten und dann in eine andere Richtung zu gehen. Vor allem darf man sich nicht unter Wert verkaufen und muss auch gewillt sein, wenn nötig, den Job zu wechseln.
    • Veröffentlicht von: PattexLeo (inaktiv)
    • 12. Jan. 2023 15:36
    Kommt zum öD. Ich verdiene aktuell 3k netto (EG11). Kein Geld der Welt kann Dir soviel Work-Life-Balance bescheren. Zurzeit gibt es auch eine gute »Homeoffice-Welle« - es gehört zum guten Ton, mal von Zuhause zu schaffen. Mittlerweile bin ich 3 Tage/Woche zu Hause - es hat zwar ewig gedauert, bis ich meinen Homeoffice-Stick bekommen habe, aber hab da in der Zeit mich offline weitergebildet mit den Broschuren aus dem Büro + Rufbereitschaft. In der Regal hat man 30 Urlaubstage - im Schnitt ist jeder 20-30 Tage krankgemeldet und mit Elternzeit und Homeoffice bin ich zurzeit bei einem Stundenlohn (effektive Arbeit) bei ca. 130€/h. Man hat da viel Freizeit, auch auf der Arbeit. Die Geburtstagskuchen-Orgien runden alles ab. Wer jedoch hoch hinaus möchte, der kann in die freie Wirtschaft und sich dort abrackern. Manche merken erst zu spät, dass die Arbeit nicht alles im Lebe ist. Passt nur auf, dass Ihr nicht zu viel Verantwortung bekommt (Stellenbeschreibung genau durchlesen und vergleichen) - zurzeit ist vermehrt zu beobachten, dass die Neuen Aufgaben erhalten, die die Alten nicht machen (können/wollen) - bei gleicher Bezahlung!
    • Veröffentlicht von: Peter Zwegat (inaktiv)
    • 16. Jan. 2023 11:15
    Ich nochmal... Meine Gedankengänge zum Einstiegsgehalt als Bau-/Projektleiter/Lean Experte waren folgende: Bin demnächst 26 und gerade fertig mit dem M.Sc Bauing. an einer FH. An der FH arbeite ich auch aktuell für 56.200 €/a (TVL 13/2) und in nem Jahr für 59.200 €/a. Dass ich in die freie Marktwirtschaft wechseln will, steht fest. Allerdings möchte ich mich von meinem Gehalt auch nicht verschlechtern. Eine große Baufirma hat mir als erstes Angebot 56.000 €/a (inkl. 13. Gehalt, Urlaubsgeld) unterbreitet. Einen Dienstwagen gibt es auch dazu. Monatlich wären also ca. 4.250 € brutto und demnach 2.500 € netto. Das wären also ca. 240 € netto weniger als aktuell an der Uni. Dafür hätte ich nen Dienstwagen, aber mein eigenes Auto würde ich sowieso behalten. Zudem sagen die Bauunternehmen, dass sie »tariflich« bezahlen. A6 sind 4.650 €/mon. und A7 5.140 €/mon. Somit liegen die angebotenen 4.250 €/mon. deutlich darunter. Im Hinblick darauf, dass ich ein wenig Berufserfahrung habe, würde ich mich selbst zwischen A6 und A7 einordnen. Also 4.900 €/mon. und somit bei 13 Gehältern bei 63.700 €/a. Ist das so unrealistisch? Ist doch eigentlich genau nach Tarif, so wie es die Unternehmen auch selbst behaupten. Mit 4.900 €/mon. brutto wäre ich mit Dienstwagen bei 2.850 €/mon. netto, was ca. 100€ mehr als aktuell sind.

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